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Wirkungsgrad
Autor: zonk 11.02.14 - 18:15
Wie immer stellt sich mir bei Geraeten, wo der Vorteil des drahtlosen Aufladens nicht ersichtlich ist, wo ist der Wirkungsgrad dieser Methode?
Bei Zahnbuersten seh ich ja einen Vorteil fehlender offener Kontakte in einem feuchtigkeitsreichem Umfeld.
Aber so finde ich es eher kontraproduktiv. -
Re: Wirkungsgrad
Autor: McCoother 11.02.14 - 18:22
zonk schrieb:
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> Wie immer stellt sich mir bei Geraeten, wo der Vorteil des drahtlosen
> Aufladens nicht ersichtlich ist, wo ist der Wirkungsgrad dieser Methode?
>
> Bei Zahnbuersten seh ich ja einen Vorteil fehlender offener Kontakte in
> einem feuchtigkeitsreichem Umfeld.
>
> Aber so finde ich es eher kontraproduktiv.
Der Wirkungsgrad ist gar nicht mal so schlecht. Klappt aber nur, wenn das Gerät ziemlich genau über dem Sender liegt.. Und dann kann man wohl gleich ein Stecker benutzten..
"Der Wirkungsgrad typischer Systeme von Spule zu Spule reicht von 60 % bis 70 % für einfache Systeme geringer Leistung bis 97 % bei 10 kW und 15 cm Abstand und ca. 50 cm Spulendurchmesser." -> http://de.wikipedia.org/wiki/Drahtlose_Energie%C3%BCbertragung -
Re: Wirkungsgrad
Autor: lisgoem8 11.02.14 - 19:14
zonk schrieb:
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> Wie immer stellt sich mir bei Geraeten, wo der Vorteil des drahtlosen
> Aufladens nicht ersichtlich ist, wo ist der Wirkungsgrad dieser Methode?
>
> Bei Zahnbuersten seh ich ja einen Vorteil fehlender offener Kontakte in
> einem feuchtigkeitsreichem Umfeld.
>
> Aber so finde ich es eher kontraproduktiv.
Es wäre schön wenn es einen einheitlichen Standard für alle Funklader gäbe.
Auf jedenfalls einen Vorteil hätte es, keine Ausgenuddelten USB-Buchsen mehr.
Schade das allgemein nicht mehr so zwei freililegende Metallkontakte zum laden gibt.
Ich bin zwar für Micro-USB das überall geht. Aber was der Stecker so aushalten muss.... das hält er nicht lange durch. Gerade wenn man täglich laden muss. -
Re: Wirkungsgrad
Autor: Anonymer Nutzer 12.02.14 - 09:04
zonk schrieb:
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> Wie immer stellt sich mir bei Geraeten, wo der Vorteil des drahtlosen
> Aufladens nicht ersichtlich ist, ...
> Aber so finde ich es eher kontraproduktiv.
Der Vorteil ist, dass ein mechanischer Stecker wegfällt. Ganz einfach.
Gerät hinlegen, es lädt. Gerät nehmen, benutzen und wieder hinlegen- es lädt.
Verstehe nicht, wie man darin keinen Vorteil sehen kann. Möchte es nicht mehr missen.
Auch im Vergleich zur Zahnbürste: der Akku der Bürste hält wenigstens ein paar Tage (alle paar Tage anschließen) aber mein Smartphone muss man quasi immer anschließen wenn man ne Gelegenheit hat.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.14 09:05 durch Bernie78. -
Re: Wirkungsgrad
Autor: ichbinsmalwieder 12.02.14 - 14:50
lisgoem8 schrieb:
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> Es wäre schön wenn es einen einheitlichen Standard für alle Funklader
> gäbe.
Gibt es ja: Qi.
Alle mir bekannten drahtlos aufladbaren Handys verwenden Qi.
> Schade das allgemein nicht mehr so zwei freililegende Metallkontakte zum
> laden gibt.
Die waren leider zu unzuverlässig. Die unvermeidbare Korrosion erzwingt eine relativ hohe Kraft, mit der die Kontakte beaufschlagt werden müssen für einwandfreien Kontakt. -
Re: Wirkungsgrad
Autor: TuX12 12.02.14 - 17:25
Die Technik ist im Gegensatz zum Aufladen per Kabel nahezu verschleißfrei. Bei einigen Geräte ist das so gut hinoptimiert, dass der Wirkungsgrad etwa dem eines 1m langen Micro-USB-Billigkabels(~70-80%) entspricht. Dürfte in der Praxis also keine große Rolle spielen.
70-80% Wirkungsgrad bei einem Kabel? Jepp, fragt mal URI :) Bei steigenden Ladeströmen >1A verschiebt sich das Ganze sogar noch zugunsten der Wireless-Technologie. Die wird dann nämlich effizienter, während die Effizienz des Kabels abnimmt. Bei zukünftigen Smartphones dürfte sich in etwa ein Ausgleich einstellen. Und noch ein Vorteil: Die drahtlose Ladetechnik erlaubt den Bau hermetisch abgeschlossener Geräte, die auch einen Tauchgang bis 30m schadlos überstehen :)



