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das funktioniert nicht-
Autor: Der Rechthaber 19.06.15 - 10:31
jedenfalls nicht hier in neuland. da ist die anbindung zu schlapp.
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Re: das funktioniert nicht-
Autor: Lala Satalin Deviluke 19.06.15 - 10:32
Nö die Anbindung ist mittlerweile recht gut. Problem ist nur, dass die Tarife hier unbezahlbar sind. Mehr als 2 EUR im Monat für 5 GB sind WUCHER!
Ich halte davon auch nicht viel. Was ist, wenn man doch mal offline ist? Klappt die ganze App nicht mehr... Cache? Dann kann man auch gleich nativ installieren.
Grüße vom Planeten Deviluke!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.15 10:33 durch Lala Satalin Deviluke. -
Re: das funktioniert nicht-
Autor: deutscher_michel 19.06.15 - 10:39
Na dann fahr mal mit dem ICE durch deutschland und versuche dabei ein YouTube Video zu sehen..
Kannste vergessen.. -
Re: das funktioniert nicht-
Autor: Himmerlarschundzwirn 19.06.15 - 10:48
Zumindest für Apps, die ohnehin nur online funktionieren. wäre das aber schon mal ein Fortschritt. Denn das sind gerade die Apps, bei denen es auf Aktualität ankommt. Ich denke da an Browser, VPN, etc. Da können veraltete Versionen Probleme bereiten oder gar Sicherheitsdefizite bedeuten. Ob ich jetzt von meiner Offline-Notizverwaltung immer die aktuelle Version benutze, ist eigentlich nicht kriegsentscheidend, die können genauso offline funktionieren.
Man muss halt nur eine Koexistenz von Online- und Offline-Apps gewährleisten. Ich denke, das kann Google. -
Re: das funktioniert nicht-
Autor: mikehak 19.06.15 - 10:49
Also im Windows DT Bereich wird ja schon stark damit gearbeitet. APP-V Nennt sich das Kind. Die Anwendung wird beim 1. Öffnen heruntergeladen und dann gecached. Sie verbleibt dann eine Gewisse zeit dort (zb 3 Wochen) und wird bei nicht gebrauch dann automatisch wieder aus dem Cache gelöscht. Wenn man dann wieder mal die app benötigt wird sie wieder aus dem Netz geholt, sofern natürlich dann Netz besteht.
Funktioniert sehr gut. -
Re: das funktioniert nicht-
Autor: Mauw 19.06.15 - 11:10
Ich bin gerade dabei ein Projekt für einen Kunden mit "Remote-Apps" von MS umzusetzen. Dabei wird das Programm auf einem Terminalserver bereitgestellt und per RDP zum Nutzer gestreamt. Das funktioniert auch prima mit schwachen Anbindungen (Edge in der Ubahn), da dass RDP Protokoll nicht viele Ressourcen braucht. Der Nutzer hat eine normale Verknüpfung auf dem Desktop und das Programm handhabt sich so, als wäre es auf dem entsprechenden Client installiert. Man merkt als Nutzer gar nicht, dass das Programm vom Server gestreamt wird.
Allerdings hat man hier natürlich die Einschränkung des RDP Protokolls. Sobald man komplexere Inhalte mit hohen Framerates streamen will (z.B. Browser mit Flashinhalten), wird es halt ruckelig. Daher sehe ich das ganze ähnlich wie du. Das wird in DE mit den schwachen Anbindungen und vor allem den teuren Volumenpaketen nicht funktionieren. Ich sehs schon vor mir ... Telekomtarif jetzt mit inkludiertem Appstreaming a la Spotify. Dazu kommt, dass wohl die generelle Netzlast in die Höhe schießen würde, würden jetzt plötzlich alle Apps gestreamt werden. Game-Streamingdienste wie OnLive setzen für 720p schon 6 Mbit/s voraus. Selbst wenn Google mit einem revolutionären neuen Verfahren an den Start geht, dass viel effizienter ist, sehe ich nicht, wie das mit heutigen Bandbreiten und Volumenkontingenten machbar sein soll. Außer man fängt an zu Cachen und dann kann man mMn auch wieder zur lokalen Installation zurückgehen. Allgemein sehe ich nicht, wo für den Nutzer der Vorteil sein soll. Auch das hier vorgebrachte Argument der Aktualität von Apps, wäre mit Zwangsupdates via Store & Wlan besser gelöst. Der einzige wirkliche Vorteil wäre wohl die Leistung. Ältere Geräte könnten neue Apps problemlos ausführen und man wäre unabhängig von der auf dem Gerät installierten Androidversion. -
Re: das funktioniert nicht-
Autor: robinx999 19.06.15 - 11:47
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Zumindest für Apps, die ohnehin nur online funktionieren. wäre das aber
> schon mal ein Fortschritt. Denn das sind gerade die Apps, bei denen es auf
> Aktualität ankommt. Ich denke da an Browser, VPN, etc
Ähm Browser oder VPN das sind doch gerade Anwendungen die bitte Nativ auf dem Gerät laufen sollen. Wie soll ich mir das denn sonst bei Streaming vorstellen? Der Browser läuft irgendwo auf einem Google Server und meinem Smartphone wird nur das Bild geschickt und es nimmt eingaben entgegen? Dann sind alle Informationen beim Streaming Anbieter, das würde ja sogar die Sicherheit von HTTPS aushebeln. -
Re: das funktioniert nicht-
Autor: baz 19.06.15 - 11:56
deutscher_michel schrieb:
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> Na dann fahr mal mit dem ICE durch deutschland und versuche dabei ein
> YouTube Video zu sehen..
> Kannste vergessen..
Dann setz dich halt in die 1. Klasse.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass in der USA auf ihren hunderttausenden von Highway Meilen überall Internet verfügbar ist. -
Re: das funktioniert nicht-
Autor: Himmerlarschundzwirn 19.06.15 - 12:37
Die Daten beim VPN könnten ja trotzdem trotzdem auf dem Gerät verbleiben. Es müsste ja nur die reine App gestreamt werden. Außerdem sollte ja beim Browser die Anwendung gestreamt werden. Das hieße, für die Dauer der Nutzung läuft die doch auf dem lokalen Gerät.
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Re: das funktioniert nicht-
Autor: robinx999 19.06.15 - 12:45
Dann müssen die Daten ja komplett übertragen werden. Und man könnte die App gleich Installieren.
Unter App Streaming verstehe ich eher das was OnLive bei Streaming gemacht hat bzw. das was Sony mit dem Streaming der Spiele macht.
Also die Anwendung Läuft komplett auf einem Server, dem Client wird ein Bild / Video übermittelt und der Client Sendet Input eingaben des Nutzers an den Server
Vorteile
Keine Installation
Immer Aktuell
Läuft auch auf Schwacher Hardware
Nachteile
Nur Online, relativ hoher Traffic
Input lag (je nach Anwendung aber zu vernachlässigen)
Bei Server Ausfall Funktioniert auch die Anwendung nicht mehr
Und da bei so einem Streaming halt alles auf dem Server läuft würde ich das eher für weniger Kritische Anwendungen als Interessant sehen -
Re: das funktioniert nicht-
Autor: Himmerlarschundzwirn 19.06.15 - 13:03
Ach so, ja, das geht ja dann schon Richtung Remote Desktop im Prinzip.
Ich hatte mir für diesen Fall unter Streaming das Bereitstellen der reinen aktuellen Anwendung vorgestellt.
Aber ist ohnehin alles Spekulation bisher... -
Re: das funktioniert nicht-
Autor: gotzl 20.06.15 - 17:40
In meiner Arbeitsgruppe ist es gang und gebe dass mit X forwarding gearbeitet wird. Selbst von zuhause klappt das ganz gut. Leider ist auch das nicht fuer Videos/Games geeignet...
Bei Apps find ich das nur Sinnvoll, wenn die App sowieso eine Internet Verbindung benoetigt um richtig zu funktionieren.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.06.15 17:44 durch gotzl. -
Re: das funktioniert nicht-
Autor: robinx999 20.06.15 - 17:51
X Forwarding ist manchmal ganz praktisch und ist mit ssh auch sicher. Aber Grundsätzlich halt nicht auf Anwendungen ausgelegt die viel Veränderungen im Bild haben, Videos. Ton wird auch keiner Übertragen (wobei es da mit Pulse bestimmt auch Lösungen gibt den Ton weiter zu leiten, ob der dann noch Synchron ist wäre halt das nächste Problem)
Aber wenn man es von vorne rein drauf anlegt, dann kann man halt auch Komplexe Sachen übertragen, so das man auch auf einem Kleinen Gerät mit Wenig Power Komplexe Anwendungen darstellen kann. Aber dafür muss das Protokoll stimmen. Aber ja für Mobile Apps halte ich das aufgrund des Traffics für Extrem Problematisch.



