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Was ist da eigentlich los bei Apple?

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  1. Was ist da eigentlich los bei Apple?

    Autor: derdiedas 20.06.18 - 09:15

    Was ist so schwer daran ALLE seine Produkte mind. alle 12 Monate zu aktualisieren und up2date zu halten. Apple schein mit wie ein alter Superstar, dem Spirit und Leidenschaft fehlen.

    Ich mag Apple (vor allem das MacOS) da es als Client geschissfreier als Windows läuft, man aber von oft notwendiger kommerziellen Software nicht so abgehängt ist wie bei Linux. Bei Servern - ja da ist Linux unschlagbar, als Desktop eigentlich auch ganz schön wenn man nicht auf vieles verzichten müsste.

    Windows - das OS verkommt zum Selbstzweck und man beschäftigt sich mehr mit dem OS und deren Allüren als damit wofür ein OS gedacht ist - einfach nur seinen Anwendungen zu starten.
    Alleine wie es mir auf den Sack geht, wenn ich morgens den Rechner anschalte und der mir sagt das mein Arbeitstag erst in 60min losgehen wird.

    Linux - schönes schlankes OS das mein TopFavorit wäre, ja wenn es grundlegende Software kommerzieller Anbieter dafür geben würde (Fängt mit meiner Steuererklärung an und endet bei CAD/CAM Lösungen) - als Server aber unschlagbar.

    MacOS - bestimmt nicht perfekt, aber derzeit als OS das was auf der einen Seite nicht nervt und auf der anderen Seite hat man zugriff auf die meisten relevanten Anwendungen.

    Apple's Management gehört ersetzt und komplett neu aufgestellt. Steve Jobs größter Fehler war Tim Cook - er wirkt nicht nur wie ein Buchhalter - er ist einer. Und damit fehlt Ihm jede Leidenschaft für technische Innovation. Und genau das merkt man bei Apple bei jedem Produkt das sie seit Jobs Tod rausbringen - nichts neues, nichts innovatives. Nur das hin und wieder erneuern was man hat, oder nachbauen was andere bereits im Portfolio haben)

    Und nun wollen die Disney kaufen - na dann ist's vorbei mit Hardware. Dann ist Apple nur noch ein Investorbrand.

    Schade - wirklich schade.

    Microsoft -> entwicklet sich zur super klebrigen Datenkrake
    Google -> war noch nie was anderes als eine Datenkrake
    Apple -> entwickelt sich gar nicht mehr
    Linux -> da streiten zu viele rum statt endlich sich etwa auf ein Desktop, ein Paketmanagement und eine Strategie für die Entwicklung von Desktopanwendungen zu einigen. Kann ja nicht sein das bei Linux eigentlich nur Java Anwendungen Distributionsunabhängig laufen, wenn es nicht im Repository der Distribution enthalten ist. Und alles jedes mal neu Kompilieren wie oft ich da schon Fehler fixen musste, (meist trivial per Typecast) damit es sich überhaupt kompilieren ließ.

    Apple ist zu reich um Pleite zu gehen (to big to fail), aber als Appleuser schaut die Zukunft nicht rosig aus.

    Gruß DDD

  2. Re: Was ist da eigentlich los bei Apple?

    Autor: Myxin 20.06.18 - 10:15

    Man muss ja auch nicht den "Wahnsinn" mitmachen und jedes Jahr ein neues Produkt kaufen (von welcher Firma auch immer). Man weiss es nicht welcher BWLer sich das wieder ausgedacht hatte und gnadenlos einem optimierungs-wahn verfallen war, aber genau das hat uns an diesen Punkt gebracht.

    Ich weiss es fällt schwer der Konsum sucht nachzugeben.
    Einfach nicht mitmachen, abwarten.

  3. Re: Was ist da eigentlich los bei Apple?

    Autor: blaub4r 20.06.18 - 10:23

    Die schreiben ein Text nur mit Vermutungen und raten und du schreibst so einen Riesen Text dazu.

    Warte dich einfach mal ab.

  4. Re: Was ist da eigentlich los bei Apple?

    Autor: Tuxgamer12 20.06.18 - 10:37

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux -> da streiten zu viele rum statt endlich sich etwa auf ein Desktop,
    > ein Paketmanagement und eine Strategie für die Entwicklung von
    > Desktopanwendungen zu einigen. Kann ja nicht sein das bei Linux eigentlich
    > nur Java Anwendungen Distributionsunabhängig laufen, wenn es nicht im
    > Repository der Distribution enthalten ist. Und alles jedes mal neu
    > Kompilieren wie oft ich da schon Fehler fixen musste, (meist trivial per
    > Typecast) damit es sich überhaupt kompilieren ließ.

    Das stimmt so nicht.

    Das Problem war noch nie die Paketverwaltungen - und wie du jeweils deine Desktopanwendungen entwickelst ist wohl Sache der jeweiligen Entwickler.

    Das Problem waren schon immer die Abhängigkeiten.

    Ist aber falsch, dass keine Lösungen gesucht werden. Projekte wie Calibre oder Firefox schaffen es seit Jahren Cross-Distribution Binaries anzubieten; auch bei z.B. Steam (ja, auch bei den Spielen) oder Chrome funktioniert das sehr gut. Musst eben nur eben möglichst viele deiner Abhängigkeiten mitliefern ;).

    Verständlich, dass so ausliefern nicht trivial ist. Deshalb hat man sich natürlich Gedanken gemacht, wie man das packet Cross-Distribution verbessern kann: Und AppImage gibts seit Jahren. Ist und war aber auch nie perfekt.

    Deshalb gibt es nun Flatpak mit auch schon Ideen (z.B. seitens Fedora) in Zukunft komplett darauf zu setzen. Flatpak hast du deine Runtimes. Also eine Sammlung von wichtigen Bibliotheken, die auch zwischen Programmen geteilt und zentral aktualisiert werden kann - aber wo die dich eben darauf verlassen kannst: "lib X ist in Version Y vorhanden".

    Kannst mal auf flathub.org schauen - dort findest du mittlerweile 291 Anwendungen, die distributionsabhängig laufen. Es passiert also etwas ;).

  5. Re: Was ist da eigentlich los bei Apple?

    Autor: ChMu 20.06.18 - 11:46

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist so schwer daran ALLE seine Produkte mind. alle 12 Monate zu
    > aktualisieren und up2date zu halten. Apple schein mit wie ein alter
    > Superstar, dem Spirit und Leidenschaft fehlen.

    Warum sollte man das tun? Was genau muss denn auf den Markt kommen? Und warum? Warum soll ich jedes Jahr was “neues” kaufen? Wo ist da mein Vorteil? Mein iPhone SE laeuft perfect, kein Grund das auszuwechseln. Zumal es nichts vergleichbares gibt. Mein iPad Pro laeuft wie am ersten Tag. Wozu ein neues? Was kann das mehr als meins?
    Was bedeutet “aktuell halten”? Loesen sich Deine Geraete in Staub auf? Ein iPhone 5s, 6S oder ein iPad air (alles 4-6 Jahre alt) ist auf einmal unbenutzbar?
    Nein, das sind hervorragend zu nutzende Geraete welche, auch wenn sie anfangs 100 Euro mehr gekostet haben als das Plastic Pendant von Android, auch nach einem halben Jahrzehnt ohne weiteres genutzt werden koennen und damit auf Dauer preisguenstig sind und, das wichtigste, funktionieren.
    Also nein, man muss nicht jedes Jahr das Rad neu erfinden. Wer meint, mit dem Vorjahres Modell nicht mehr aus dem Haus gehen zu koennen, hat ganz andere Probleme.
    >
    > Apple's Management gehört ersetzt und komplett neu aufgestellt. Steve Jobs
    > größter Fehler war Tim Cook - er wirkt nicht nur wie ein Buchhalter - er
    > ist einer. Und damit fehlt Ihm jede Leidenschaft für technische Innovation.

    Tim Cook hat Apple bereits Jahre vor dem Abgang von Jobs gefuehrt und er macht einen sehr guten Job. Er macht das, was Jobs ihm gesagt hat, schliesslich hat er ihn angelernt. Nur weil Cook kein Showman ist, heisst das nicht, das er nicht weiss was er tut.

  6. Re: Was ist da eigentlich los bei Apple?

    Autor: Anonymer Nutzer 20.06.18 - 12:41

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte man das tun? Was genau muss denn auf den Markt kommen? Und
    > warum? Warum soll ich jedes Jahr was “neues” kaufen? Wo ist da
    > mein Vorteil? Mein iPhone SE laeuft perfect, kein Grund das auszuwechseln.
    > Zumal es nichts vergleichbares gibt. Mein iPad Pro laeuft wie am ersten
    > Tag. Wozu ein neues? Was kann das mehr als meins?
    > Was bedeutet “aktuell halten”? Loesen sich Deine Geraete in
    > Staub auf? Ein iPhone 5s, 6S oder ein iPad air (alles 4-6 Jahre alt) ist
    > auf einmal unbenutzbar?

    Die Entwicklung der Smartphones im oberen Bereich passiert nur noch in so kleinen Schritten das man locker ein älteres verwenden kann. Ich hab das Note 4 und nutze Apps die viel Leistung benötigen. Probleme 0.

    > Nein, das sind hervorragend zu nutzende Geraete welche, auch wenn sie
    > anfangs 100 Euro mehr gekostet haben als das Plastic Pendant von Android,
    > auch nach einem halben Jahrzehnt ohne weiteres genutzt werden koennen und
    > damit auf Dauer preisguenstig sind und, das wichtigste, funktionieren.
    > Also nein, man muss nicht jedes Jahr das Rad neu erfinden. Wer meint, mit
    > dem Vorjahres Modell nicht mehr aus dem Haus gehen zu koennen, hat ganz
    > andere Probleme.

    Gute Android Telefone halten auch locker 5 Jahre. Deine Fixierung auf für Smartphones minderwertige Materialien wie Glas oder Metall kann ich nicht nachvollziehen, aber klar, man bekommt ja nichts mehr anderes. (:

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