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Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

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  1. Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: kinderschreck 02.07.14 - 15:06

    Was bringt die SmartWatch gegenüber dem Smartphone? Nachrichten nochmal mit 3 Sekunden weniger Zeitverlust registrieren?

    Ich bin glaube ich echt ein Dinosaurier. Kein Smartphone, keine SmartWatch und nicht mal mobiles Internet. Ich frage mich wie ich jeden Tag zur Arbeit und wieder heim finde oder wie ich es schaffe mich mit Menschen zu treffen ohne all das.

  2. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: kellemann 02.07.14 - 15:14

    Es gibt auch Leute, die wollen nicht auf ihr Auto verzichten und fragen sich den ganzen Tag wie Leute es schaffen ohne Auto aus zukommen ... Jeder Mensch ist halt anders, wäre ja auch schlimm wenn alle gleich wären ;-)

    Überleben tut man auch, wenn man alleine im Wald lebt, Hauptsache man hat genug Essen und Trinken.
    WIE man es dann nachher macht, das kann ja jeder für sich entscheiden. Es gibt natürlich immer extreme, auf der einen Seite Leute mit dem neusten Schnickschnack und auf der anderen Seite Leute die nicht mal ein Handy haben.

    Aber warum es immer Leute geben muss wie dich, die meinen es wäre besonders, wenn man noch ohne so etwas auskommt werde ich nie verstehen. Ich denke mir da eher, derjenige tut mir Leid. Ich halte es für eine natürliche Neugierde, sich auch für neue (unausgereifte) Dinge zu interessieren, ohne solch Neugier würde wir noch in einer Höhle leben, aber das ist für dich ja anscheinend auch kein Problem, denn du bist ja ein Dinosaurier ...

  3. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: Replay 02.07.14 - 15:25

    Du hast das andere Extrem geschildert.

    Ich bin niemand, der immer irgendwelchen neuen Technikkram haben muß. Dennoch habe ich ein Smartphone und nutze das Internet damit. Es ist nur die Frage, wie. Ich nutze das Zeug mit Bedacht und nicht exzessiv, weil es auch sehr praktisch ist. Ich habe auch Interesse an der technischen Entwicklung, wäge allerdings ab, wo der Mehrwert ist. Bei Smartwatches sehe ich für mich den Mehrwert derzeit noch nicht, sondern eher mehr Umstand.

    Die Wahrheit liegt, wie so oft, in der Mitte.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  4. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: jochot 02.07.14 - 16:55

    Ich kann mir das vorallem im Business bereich hilfreich vorstellen.
    Man bekommt emails rein, sms, anrufe usw. kann sofort sehen ob's wichtig ist und lenkt sich nicht so stark von der arbeit selbst ab.
    Man kann auch sofort sehen ob die nachricht privat oder business related ist, so brauche ich mein Handy nicht raus holen um zu sehen dass mir ein Kumpel was geschrieben hat.
    Ich denke, jeh nachdem wie gut die Voice to text funktion funktioniert kann das auch sehr hilfreich sein, wenn man schnell mal eine notiz machen möchte, zumindest kann ich mir das bei mir gut vorstellen. (Seriennummern oder Assettags notieren usw.)

    Zur frage selbst:
    Der Mensch bekommt hier prinzipiell nicht "noch mehr" Infos, er bekommt sie nur anders angezeigt als jetzt - google now haben ich auf meinem Handy ja jetzt auch schon.


    "Bei Smartwatches sehe ich für mich den Mehrwert derzeit noch nicht, sondern eher mehr Umstand. "
    Nunja, dann musst du warten bis für dich der mehrwert kommt, da kann natürlich google nichts dran ändern, sie versuchen ja ihr bestes..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.14 16:56 durch jochot.

  5. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: mgh 02.07.14 - 17:48

    kinderschreck schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was bringt die SmartWatch gegenüber dem Smartphone?
    Das kommt sehr stark auf das individuelle Nutzungsverhalten drauf an.

    > Nachrichten nochmal mit
    > 3 Sekunden weniger Zeitverlust registrieren?
    Mir, meine Sicht, geht es eher um die permanente Akkuvergeudung ausgelöst durch sinnlose Vibrationen durch sinnige Antworten wie "Ok"

    > Ich bin glaube ich echt ein Dinosaurier.
    Dinosaurier verstehe ich als wertend. Daher würde ich eher sagen:
    Nein, aber akzeptiere, dass der Mainstream sich immer weiter entfernen wird, bis die Blase platz, das Öl leer ist, der Beton und der Stahl nicht mehr geliefert wird. Die Häuser verfallen sind oder die Nahrungsmittelanbaufläche auf der Welt für die westliche Zivilisation nicht mehr ausreicht, der Bürgerkrieg ausbricht, der Putin austickt oder BigBrother obsiegt (angelehnt an den Film "V wie Vendetta")

    > Kein Smartphone
    Da kenne ich einige Leute

    > keine SmartWatch
    Ich kenne aktuell keinen der eine Hand, ausser bald ich (sobald die Moto360 da ist oder ein vergleichbares Gerät mit eInk) :-D

    > und nicht mal mobiles Internet.
    Da kenne ich analog zum smartphone natürlich auch einige

    > Ich frage mich wie ich jeden Tag zur Arbeit
    > und wieder heim finde oder wie ich es schaffe mich mit Menschen zu treffen
    > ohne all das.
    Ich mich nicht, du wirst vermutlich deinen urzeitlichen Instinkt nutzen und dich durch das Leben kämpfen mit Hirnschmalz und Verstand.
    Technik braucht man ja nicht, es hilft einem nur. Ich komme auch ohne Smartphone etcpp zur Arbeit, obwohl ich (fast) (immer) den letzten Schnickschnack haben will.
    Zugegeben ist auch nicht schwer, diese 7min 21s Fahrrad-Fahrt bekomm selbst ich noch hin ;-)
    Dass es im Schnitt hingegen 7min 21s zwischen den beiden Tiefgaragen ist, das hingegen hätte ich ohne Technik nicht gewusst. Ist aber auch nicht nötig. Aber als statistiknarre bin ich da natürlich richtig geil drauf. Auch wenn Google meint ich "laufe" nur 3h im Monat... So viel laufe ich i.d.R. innerhalb von 2-3 Tagen mit dem Hund... Nur laufe ich scheinbar zu schnell ;-)
    ODER:
    _WE KNOW WHERE YOU HAVE BEEN, WHAT YOU THINK_ etc pp (aus einem anderen Thread) stimmt eben doch nicht...

    Aber jedem das seine.
    Leben und Leben lassen, oder?
    Meine Meinung, deine Meinung. Ich steh halt drauf, du nicht.
    That's ok. Ich find sogar cool, dass es noch Leute gibt, die zeigen, dass es eben auch ohne geht. Können wir überleben, wenn alle Technik aufgrund eines riesigen koronalen Massenauswurfs zugrunde geht? Die Mehrheit wird zwar vielleicht innert X Tagen verhungern (weil nicht genug Essen,Trinken,Asthma-Sprays,Antibiotika,etc herangeschifft werden kann) aber ich weiss die Menschheit kann überleben! Du zeigst es! ;-)

  6. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: Replay 03.07.14 - 10:16

    Ich nutze durchaus Technik, das auch gern, aber ich wäge ab und schaue, ob es mir (!) einen echten Mehrwert bietet.

    Und trotz dem ganzen Technik-Kram bin ich in der Lage, mir in der Wildnis was zum Essen und sauberes Wasser zu besorgen. Ein Wissen über die Natur, das nie schadet, man immer dabei hat, keinen Strom braucht und nichts wiegt. Das geistige Schweizer Messer sozusagen. Technik ist bei mir ein Werkzeug, Hilfsmittel, aber ich komme auch komplett ohne dem Zeug aus, wenn es darauf ankommt.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  7. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: mgh 03.07.14 - 12:01

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich nutze durchaus Technik, das auch gern, aber ich wäge ab und schaue, ob
    > es mir (!) einen echten Mehrwert bietet.
    >
    > Und trotz dem ganzen Technik-Kram bin ich in der Lage, mir in der Wildnis
    > was zum Essen und sauberes Wasser zu besorgen. Ein Wissen über die Natur,
    > das nie schadet, man immer dabei hat, keinen Strom braucht und nichts
    > wiegt. Das geistige Schweizer Messer sozusagen. Technik ist bei mir ein
    > Werkzeug, Hilfsmittel, aber ich komme auch komplett ohne dem Zeug aus, wenn
    > es darauf ankommt.

    Dachte eigentlich auch, dass ich auf Kinderschreck geantwortet habe anstatt dir. Aber wurscht.

    ja das stimmt schon alles. Hab ich ja auch alles nie bestritten ;-)
    Nur wie viele Leute können das noch?
    Wir sind vielleicht 2, die sich damit befassen, war zwar nun shcon seit einigen Jahren nicht mehr am Campen auf den Alpen im Gebirge aber Spass hat es immer gemacht. Nur das mit dem Essen besorgen ist so ne Sache, zumindest wenn man keinen Jagdschein hat ;-) Wildfischen ist ja auch nicht so... :( Aber Beeren und Co schmecken ja auch.
    Könntest du dich aber auch monatelang einigermassen gesund ernähren? ;-) Also ich habs noch nicht geschafft ohne Lebensmittelladen :P

    Ich würde mal wetten, ausser Stephen Hawking und Koma-Patienten kommen wahrscheinlich die meisten Menschen ohne Technik aus ;-) Ob das im Fall der Fälle aber zum überleben reicht... Das ist wiederum die andere Frage.
    Oder wo willst du dein Essen finden wenn 81 Millionen Deutsche die Wälder durchstreifen, auf der Suche nach was zu Essen?...
    Zum Glück kennen sich viele daher doch nicht mehr aus, oder? ;-)

    Jetzt ist nur noch die Frage des Mehrwerts...
    Was ist Mehrwert für dich? und für mich?
    Ich bin vergesslich, eine Uhr, die mich an jeden Scheiss erinnert ist schon mehrwert für dich.
    Dich nervt sie damit vielleicht nur, weil du eh dran denkst die Milch aus dem Keller mitzunehmen, wenn du von der Arbeit heimkommst... Ich wäre froh, wenn sie mich dran erinnert, in dem Moment, wenn die Watch merkt: "Der Typ ist endlich daheim! YOU NEED MILK!"
    Um am obigen Beispiel zu bleiben, Stephen Hawking hätte vielleicht ganz andere Mehrwert-Bedürfnisse.
    Oder einer der gerade von Siemens nach China versetzt wurde, der ist vielleicht froh, wenn er nur auf die Uhr tippen muss und ein Wort sagen, das ihm die Uhr sofort übersetzt und er dem gegenüber in der Bäckerei zeigen kann, weil er die Aussprache noch nicht kann... Oder oder oder. Das brauch ich nicht, da ich nicht versetzt wurde.
    Es gibt so viele Anwendungsgebiete. So viele Mehrwerte, die Frage ist nur wie viele Menschen haben ein Bedürfnis für eine Sache, die die Uhr gut kann...

  8. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: Replay 03.07.14 - 13:27

    mgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur das mit dem Essen besorgen ist so ne Sache, zumindest
    > wenn man keinen Jagdschein hat ;-)

    Als Vegetarier stellt sich die Frage nach dem Jagdschein bei mir nicht wirklich ^^ Es gibt so viel Zeug, das man essen kann, das glaubt der „Normalo“ nicht. Und wie kommt man an sauberes Wasser? Ganz einfach. Aus dem Bach/Fluß/See. Aber nicht direkt, sondern indirekt. Neben dem Gewässer, etwa in drei bis fünf Meter Abstand, ein Loch graben, das unter den Wasserspiegel reicht. Und warten. Das Loch füllt sich langsam. Und zwar mit durch den Boden gefiltertes, sauberes Wasser. Falls Schwebstoffe vom Boden (Torfhaltig, etc.) im Wasser sind, filtert ein T-Shirt alles raus. So einfach.

    > Aber Beeren und Co schmecken ja auch.
    > Könntest du dich aber auch monatelang einigermassen gesund ernähren? ;-)

    Könnte ich und habe ich schon mehrmals gemacht. Zwar nicht in Deutschland/Europa, aber in Patagonien. Und da ist die Vegetation nicht üppig. Ich wurde aber immer satt.

    > Also ich habs noch nicht geschafft ohne Lebensmittelladen :P

    Ich schon, siehe oben. Aber natürlich ist es bequemer, im Laden die Fressalien zu kaufen. Ich habe hier in Europa jetzt nicht die Affinität, mir auf der Wiese Spitzwegerich, Sauerampfer, Gänseblümchen und andere Kräuter für den Salat zu sammeln. Ich hole solches Grünzeug höchstens rein, um einen gekauften und zubereiteten Salat oder ein anderes Gericht damit zu frisieren.

    > Oder wo willst du dein Essen finden wenn 81 Millionen Deutsche die Wälder
    > durchstreifen, auf der Suche nach was zu Essen?...
    > Zum Glück kennen sich viele daher doch nicht mehr aus, oder? ;-)

    Das würde funktionieren, die Fettleibigkeit zurückgehen und sogar auf dem Balkon kann man sich Rüben und Salat anbauen und das eine oder andere Huhn halten. Du glaubst nicht, wie extrem effizient der Körper ist und wie erstaunlich wenig er zu essen braucht. Es ist ein Unterschied, ob man satt ist (der Hunger ist gestillt) oder pappsatt ist (mehr gegessen, als es nötig wäre, den Hunger zu stillen). Weil eben kaum noch einer sie Signale des Körpers versteht (oder ignoriert), sind viele Leute zu dick.

    > Jetzt ist nur noch die Frage des Mehrwerts...
    > Was ist Mehrwert für dich? und für mich?
    > Ich bin vergesslich,

    Ich auch. Das iPhone nenne ich deswegen meine dritte Hirnhälfte xD Also habe ich hier einen Mehrwert. Zettel funktionieren nicht, da sich diese nicht melden, wenn irgendwas ansteht. In diesem (meinem) Falle ist also die Technik dem Zettel vorzuziehen.

    Na ja, jeder wie er will. Solange irgendwas nicht zur Pflicht wird.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  9. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: mgh 03.07.14 - 18:41

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mgh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur das mit dem Essen besorgen ist so ne Sache, zumindest
    > > wenn man keinen Jagdschein hat ;-)
    >
    > Als Vegetarier stellt sich die Frage nach dem Jagdschein bei mir nicht
    > wirklich ^^
    in Patagonien brauchts den vermutlich auch nicht ^^ Also Förster/Jäger-Enkel bin ich da natürlich anders gross geworden ;-) Zuerst kranke Rehe von gesunden unterscheiden, selbst schiessen, selbst schlachten, etc

    > Es gibt so viel Zeug, das man essen kann, das glaubt der
    > „Normalo“ nicht. Und wie kommt man an sauberes Wasser? Ganz
    > einfach. Aus dem Bach/Fluß/See. Aber nicht direkt, sondern indirekt. Neben
    > dem Gewässer, etwa in drei bis fünf Meter Abstand, ein Loch graben, das
    > unter den Wasserspiegel reicht. Und warten. Das Loch füllt sich langsam.
    > Und zwar mit durch den Boden gefiltertes, sauberes Wasser. Falls
    > Schwebstoffe vom Boden (Torfhaltig, etc.) im Wasser sind, filtert ein
    > T-Shirt alles raus. So einfach.
    Das kenn ich ja :)
    Hat glaub ich sogar mal dieser Komiker Bear Grills gezeigt auf National Geographic oder so.
    EIGENTLICH ist es ganz simpel in der Natur, gell? ;-) sonst würds die Menschen wohl nicht geben. Der Kumpel sagte mal:
    Ja das google ich dann wenn ich es brauch...
    Meine Antwort:
    hm wenn man das braucht, geht vermutlich Google ned xD Kauf dir lieber ein Buch drüber, das geht (fast) immer.

    >
    > > Aber Beeren und Co schmecken ja auch.
    > > Könntest du dich aber auch monatelang einigermassen gesund ernähren? ;-)
    >
    > Könnte ich und habe ich schon mehrmals gemacht. Zwar nicht in
    > Deutschland/Europa, aber in Patagonien. Und da ist die Vegetation nicht
    > üppig. Ich wurde aber immer satt.
    War ich noch nie :( Leider blöd, habe eigentlich gesagt, mit dem Hund fliege ich nicht... Und ohne Hund machts nur halb so viel Spass.

    >
    > > Also ich habs noch nicht geschafft ohne Lebensmittelladen :P
    >
    > Ich schon, siehe oben. Aber natürlich ist es bequemer, im Laden die
    > Fressalien zu kaufen. Ich habe hier in Europa jetzt nicht die Affinität,
    > mir auf der Wiese Spitzwegerich, Sauerampfer, Gänseblümchen und andere
    > Kräuter für den Salat zu sammeln. Ich hole solches Grünzeug höchstens rein,
    > um einen gekauften und zubereiteten Salat oder ein anderes Gericht damit zu
    > frisieren.

    >
    > > Oder wo willst du dein Essen finden wenn 81 Millionen Deutsche die
    > Wälder
    > > durchstreifen, auf der Suche nach was zu Essen?...
    > > Zum Glück kennen sich viele daher doch nicht mehr aus, oder? ;-)
    >
    > Das würde funktionieren, die Fettleibigkeit zurückgehen und sogar auf dem
    > Balkon kann man sich Rüben und Salat anbauen und das eine oder andere Huhn
    > halten. Du glaubst nicht, wie extrem effizient der Körper ist und wie
    > erstaunlich wenig er zu essen braucht. Es ist ein Unterschied, ob man satt
    > ist (der Hunger ist gestillt) oder pappsatt ist (mehr gegessen, als es
    > nötig wäre, den Hunger zu stillen). Weil eben kaum noch einer sie Signale
    > des Körpers versteht (oder ignoriert), sind viele Leute zu dick.
    Ja mein Salat im Wintergarten dieses Jahr ist leider nichts geworden :( letztes Jahr war's aber ganz ok. Bissl geschmacksneutraler aber auch nicht schlechter wie die Tomaten aus Spanien verglichen mit guten ;-) Für den Rest hab ich nicht genug Platz...

    >
    > > Jetzt ist nur noch die Frage des Mehrwerts...
    > > Was ist Mehrwert für dich? und für mich?
    > > Ich bin vergesslich,
    >
    > Ich auch. Das iPhone nenne ich deswegen meine dritte Hirnhälfte xD Also
    > habe ich hier einen Mehrwert. Zettel funktionieren nicht, da sich diese
    > nicht melden, wenn irgendwas ansteht. In diesem (meinem) Falle ist also die
    > Technik dem Zettel vorzuziehen.
    Deswegen freue ich mich eben auf die Watches. Aber klar. DEN Knaller für die Mehrheit habe ich bis heute auch noch nicht gefunden... Zumindest nichts was nicht auch anders +/- gleichwertig geht. Wobei ich ja gerne ein eInk hätte auf der Watch, das wär das auch mit dem AlwaysOn kein Problem. Verliere nur langsam die Hoffnung drauf. Wahrscheinlich ist Apple wieder der Erste ;-)

    >
    > Na ja, jeder wie er will. Solange irgendwas nicht zur Pflicht wird.
    +1 find ich auch.
    Pflicht ist blöd.
    Deswegen bin ich auch für eine stärkere Regulierung der Giganten unserer Branche... Ich habe ja nicht die Wahl Daten oder Geld, ich muss Daten geben...

    Bin deswegen mal mit dem Google-Account auf Google Apps umgestiegen (parallel zum Aufbau der PersonalCloud), aber wirklich was bringen wird das wohl auch nicht viel. Ausser dass wohl die Mails nicht gescannt werden für Werbezwecke und co, vermutlich aber weiterhin um die Personalisierung voran zu treiben.
    Über Bing findet man dadrüber nichts ;-) Kennt sich da jemand aus, was Google bei Apps-Kunden genau scannt, auswertet, etc?

    [Edit: paar Tippfehler]



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.07.14 18:45 durch mgh.

  10. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: Replay 03.07.14 - 19:47

    Google scannt den Inhalt eines Google-Kontos (also den Text einer Mail, die Kalendereinträge, etc.), verknüpft das z. B. mit den angesehenen Videos auf YouTube, etc. Durch das Verhalten und den Austausch innerhalb der Google-Welt kennt Google seine Mitglieder äußerst genau. Es wird ein extrem genaues Profil erstellt.

    Facebook macht es ja genauso. Beide Unternehmen wissen mehr über die Leute als jeder Geheimdienst. Nur mit dem Unterschied, daß die Unternehmen die Daten freihaus geliefert bekommen und ein Geheimdienst sich anstrengen muß, um an solche Daten und Personenprofile zu kommen.

    Das ist das das Schizophrene an der Sache. Einerseits wird wegen der NSA ein riesiges Faß aufgemacht (na ja, bei der Bundesregierung eher weniger :-/), andererseits liefern viele Leute ihre Privatsphäre an diverse Unternehmen.

    Ich verstehe das nicht. Und ich nutze keinen Google-Dienst.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  11. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: mgh 04.07.14 - 08:40

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Google scannt den Inhalt eines Google-Kontos (also den Text einer Mail, die
    > Kalendereinträge, etc.), verknüpft das z. B. mit den angesehenen Videos auf
    > YouTube, etc. Durch das Verhalten und den Austausch innerhalb der
    > Google-Welt kennt Google seine Mitglieder äußerst genau. Es wird ein extrem
    > genaues Profil erstellt.
    >
    > Facebook macht es ja genauso. Beide Unternehmen wissen mehr über die Leute
    > als jeder Geheimdienst. Nur mit dem Unterschied, daß die Unternehmen die
    > Daten freihaus geliefert bekommen und ein Geheimdienst sich anstrengen muß,
    > um an solche Daten und Personenprofile zu kommen.
    >
    > Das ist das das Schizophrene an der Sache. Einerseits wird wegen der NSA
    > ein riesiges Faß aufgemacht (na ja, bei der Bundesregierung eher weniger
    > :-/), andererseits liefern viele Leute ihre Privatsphäre an diverse
    > Unternehmen.
    >
    > Ich verstehe das nicht. Und ich nutze keinen Google-Dienst.

    Hilft leider nichts, mindestens einen muss ich haben für Android MDM-Deployment...

  12. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: Trollfeeder 04.07.14 - 09:25

    Google benutzt die Daten um personalisierte Werbung zu schalten. Die NSA nutzt die Daten um Drohnen zu schicken. Merkst du den Unterschied.

    Solange Tessier-Ashpool noch Geschichte ist bleibe dann lieber bei Google.

    --------------------------------------------------------------------------------
    Meine Erziehung mag nicht vollständig sein. Dennoch betrachte ich sie als abgeschlossen.
    ----------------------------------------

  13. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: Replay 04.07.14 - 09:56

    Selbst wenn die NSA mich auf dem Radar hat, was zu 99 % so sein wird (alleine schon wegen meinem Beruf und weil ich deshalb starke Verschlüsselung nutze), wird sie mir keine Drohne schicken. Und wenn doch, hole ich das Ding runter, da ich das Teil, im wahrsten Sinne des Wortes, auf dem Radar hätte ^^

    Man hat also die Wahl zwischen Pest und Cholera. Mit dem Unterschied, daß man eines der beiden leicht komplett umgehen kann (Google), das andere etwas schwerer (NSA).

    Ich frage mich eher, warum die ganze Aufregung wegen den Geheimdiensten, während die Leute ihre Privatsphäre (Handy, Smartwatch, Haustechnik, Auto, alles vergooglet) an privatwirtschaftliche Unternehmen frei Haus liefern. Bei der NSA darf man wenigstens davon ausgehen, daß die Daten nicht weitergegeben werden. Also ich zumindest merke den Unterschied sehr wohl ;-)

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.07.14 09:57 durch Replay.

  14. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: m9898 04.07.14 - 12:17

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mgh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur das mit dem Essen besorgen ist so ne Sache, zumindest
    > > wenn man keinen Jagdschein hat ;-)
    >
    > Als Vegetarier stellt sich die Frage nach dem Jagdschein bei mir nicht
    > wirklich ^^ Es gibt so viel Zeug, das man essen kann, das glaubt der
    > „Normalo“ nicht. Und wie kommt man an sauberes Wasser? Ganz
    > einfach. Aus dem Bach/Fluß/See. Aber nicht direkt, sondern indirekt. Neben
    > dem Gewässer, etwa in drei bis fünf Meter Abstand, ein Loch graben, das
    > unter den Wasserspiegel reicht. Und warten. Das Loch füllt sich langsam.
    > Und zwar mit durch den Boden gefiltertes, sauberes Wasser. Falls
    > Schwebstoffe vom Boden (Torfhaltig, etc.) im Wasser sind, filtert ein
    > T-Shirt alles raus. So einfach.

    Und trotzdem hast du in deiner Erklärung das Wichtigste vergessen: Ohne Abkochen könntest du im Zweifelsfall nach ein paar Tagen auf ein Antibiotikum angewiesen sein.
    Das Wissen, wie man ohne Streichholz Feuer macht, und wo man in der Natur ein wirksames Antibiotikum her bekommt haben dann doch eher wenige.

  15. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: Replay 04.07.14 - 13:03

    Ich weiß, wie man Antibiotika aus der Natur bekommt und Feuer ohne Zündhölzer macht. Beide Fälle kann z. B. ein bestimmter Baumschwamm auf einmal übernehmen.

    Das Abkochen ist so selbstverständlich, daß ich es nicht explizit erwähnt habe. Oder muß man heute schon dazusagen, daß man die Schuhe auch zubinden soll, nachdem man sie angezogen hat?

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  16. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: m9898 04.07.14 - 22:32

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß, wie man Antibiotika aus der Natur bekommt und Feuer ohne
    > Zündhölzer macht. Beide Fälle kann z. B. ein bestimmter Baumschwamm auf
    > einmal übernehmen.
    >
    > Das Abkochen ist so selbstverständlich, daß ich es nicht explizit erwähnt
    > habe. Oder muß man heute schon dazusagen, daß man die Schuhe auch zubinden
    > soll, nachdem man sie angezogen hat?

    Das mit dem Pilz ist schon mal falsch. Du kannst den Zunderschwamm nicht als Antibiotikum verwenden.
    Genau so ist es selbstverständlich, die Schwebstoffe zu entfernen, was du aber explizit erwähnt hast.

    Worum es mir geht: Kein Mensch kann ohne entsprechendes Training und Fachwissen in der freien Natur ohne technische Hilfsmittel überleben. In der Steinzeit lernte man diese Dinge schon in der frühen Kindheit. Heute nicht mehr, und wenn, dann hätte man gar keine Übung darin. Ich musste z.b. noch nie mein Wasser auf die genannte Weise gewinnen, da ich in der "Wildnis" immer einen kleinen, mobilen Wasserfilter oder ein paar Chlortabletten dabei habe.

  17. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: Replay 05.07.14 - 09:43

    Ein klassischer mitteleuropäischer Zunderschwamm ist kein Antibiotikum, aber der Pilz, der als Antibiotikum taugt, taugt aber auch als Zunderschwamm. Allerdings gibt es den Schwamm nicht hier und es ging nicht darum, wie man in Deutschland draußen überlebt. Hier ist die Zivilisationsdichte so hoch, daß sich solche Fragen nicht stellen. Außerdem ging es darum, wie man mit „Bordmitteln“ die Schwebstoffe aus dem Wasser bringt (bevor man sich den Filter damit zusetzt).

    Die Wasserfilter waren mir zu umständlich. Ich habe noch irgendwo noch ein solches Teil (Handpumpe von Katadyn) hier rumfliegen. Zur Not habe ich Tropfen mit Chlor und Silberionen, was das Wasser auch haltbar macht, da man auch damit rechnen muß, gezwungenermaßen länger an einem Ort zu bleiben und einen Wasservorrat anlegen zu müssen.

    Allerdings war das alles nicht das Thema hier.

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  18. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.07.14 - 08:09

    Im Sozialismus war es so, dass der Staat alles übernommen hat. Auch die Überwachung der bürger, siehe Stasi, KGB, usw.

    Heute ist es so dass man diese Aufgabe den Unternehmen überlässt. Diese bauen ein Überwachungsnetz auf, wo dann der Staat mit Gerichtsbeschluss (noch! in D) oder ohne (USA -> Patriot Act) diese Daten abgreifen kann.
    Jetzt ist natürlich die Frage, warum Unternehmen so etwas tun sollten. Genau, weil es sich rentiert. Da steckt massig Geld drin den User auszuspionieren, seine Gewohnheiten zu kennen, sein Konsumverhalten einschätzen zu können und auch wie viel Geld dieser übrig hat.

  19. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: Damar 09.07.14 - 13:07

    na endlich mal einer,der seine meinung vertritt ohne die anderen schlecht zu machen.hört man selten in foren,thx
    mgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kinderschreck schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was bringt die SmartWatch gegenüber dem Smartphone?
    > Das kommt sehr stark auf das individuelle Nutzungsverhalten drauf an.
    >
    > > Nachrichten nochmal mit
    > > 3 Sekunden weniger Zeitverlust registrieren?
    > Mir, meine Sicht, geht es eher um die permanente Akkuvergeudung ausgelöst
    > durch sinnlose Vibrationen durch sinnige Antworten wie "Ok"
    >
    > > Ich bin glaube ich echt ein Dinosaurier.
    > Dinosaurier verstehe ich als wertend. Daher würde ich eher sagen:
    > Nein, aber akzeptiere, dass der Mainstream sich immer weiter entfernen
    > wird, bis die Blase platz, das Öl leer ist, der Beton und der Stahl nicht
    > mehr geliefert wird. Die Häuser verfallen sind oder die
    > Nahrungsmittelanbaufläche auf der Welt für die westliche Zivilisation nicht
    > mehr ausreicht, der Bürgerkrieg ausbricht, der Putin austickt oder
    > BigBrother obsiegt (angelehnt an den Film "V wie Vendetta")
    >
    > > Kein Smartphone
    > Da kenne ich einige Leute
    >
    > > keine SmartWatch
    > Ich kenne aktuell keinen der eine Hand, ausser bald ich (sobald die Moto360
    > da ist oder ein vergleichbares Gerät mit eInk) :-D
    >
    > > und nicht mal mobiles Internet.
    > Da kenne ich analog zum smartphone natürlich auch einige
    >
    > > Ich frage mich wie ich jeden Tag zur Arbeit
    > > und wieder heim finde oder wie ich es schaffe mich mit Menschen zu
    > treffen
    > > ohne all das.
    > Ich mich nicht, du wirst vermutlich deinen urzeitlichen Instinkt nutzen und
    > dich durch das Leben kämpfen mit Hirnschmalz und Verstand.
    > Technik braucht man ja nicht, es hilft einem nur. Ich komme auch ohne
    > Smartphone etcpp zur Arbeit, obwohl ich (fast) (immer) den letzten
    > Schnickschnack haben will.
    > Zugegeben ist auch nicht schwer, diese 7min 21s Fahrrad-Fahrt bekomm selbst
    > ich noch hin ;-)
    > Dass es im Schnitt hingegen 7min 21s zwischen den beiden Tiefgaragen ist,
    > das hingegen hätte ich ohne Technik nicht gewusst. Ist aber auch nicht
    > nötig. Aber als statistiknarre bin ich da natürlich richtig geil drauf.
    > Auch wenn Google meint ich "laufe" nur 3h im Monat... So viel laufe ich
    > i.d.R. innerhalb von 2-3 Tagen mit dem Hund... Nur laufe ich scheinbar zu
    > schnell ;-)
    > ODER:
    > _WE KNOW WHERE YOU HAVE BEEN, WHAT YOU THINK_ etc pp (aus einem anderen
    > Thread) stimmt eben doch nicht...
    >
    > Aber jedem das seine.
    > Leben und Leben lassen, oder?
    > Meine Meinung, deine Meinung. Ich steh halt drauf, du nicht.
    > That's ok. Ich find sogar cool, dass es noch Leute gibt, die zeigen, dass
    > es eben auch ohne geht. Können wir überleben, wenn alle Technik aufgrund
    > eines riesigen koronalen Massenauswurfs zugrunde geht? Die Mehrheit wird
    > zwar vielleicht innert X Tagen verhungern (weil nicht genug
    > Essen,Trinken,Asthma-Sprays,Antibiotika,etc herangeschifft werden kann)
    > aber ich weiss die Menschheit kann überleben! Du zeigst es! ;-)

  20. Re: Braucht der Mensch wirklich immer noch mehr Infos?

    Autor: Eiso 29.07.14 - 15:19

    Gute Frage auf die ich einen interessanten Blogartikel speziell zum Thema Notwendigkeit der Smartwatch gefunden habe.
    http://www.smartwatch-ratgeber.de/wozu-brauche-ich-eine-smartwatch/
    In kurz: Man kann viel schneller entscheiden, welche Benachrichtigung "wichtig" sind und welche "unwichtig" sind und muss dafür nicht jedes mal sein Handy aus der Tasche holen.

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