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Nie wieder ein Asus-Tablet
Autor: titrat 25.04.10 - 12:27
Hatte mir im Überschwang einen der ersten UMPC von Asus gekauft.
Bilanz:
-Ultralahm, einfach unbenutzbar (Celeron 900 MHz mit Win XP Tablet Edition, später Vista Professional)
-Ultrakurze Laufzeit 2h waren kaum zu erreichen
-Der (wechselbare :-) Akku war nach knapp 6 Monaten durch, wohl weil das Gerät ultraheiß innen wurde, direkt am Akku am heißesten
-Die Standfüße fielen nach drei Monaten ab, der Kleber löste sich - wohl aufgrund der Hitze
-superschlechter WLAN-Empfang - hatte fast null Empfang, wo heute das iPhone Superempfang hat
-Keine Software - kein Windows-Program, schon gar kein Browser, war verünftig bedienbar, zudem nur per Stift
-die Hardware hatte viele Features, wie GPS, BT, Fingerabdrucksensor, SD-Card-Reader, 3*USB, usw., aber keines davon war wirklich nutzbar: GPS: gibt keine vernünftige Software unter Windows, die so gut ist wie Navigon oder auch nur gmaps, der Sensor hatte zuviel Fehlalarm, der Rechner war sowieso zu lahm für alles, etc. pp.
Weil das Gerät eine Zumutung von der Bedienbarkeit und Praxisnutzen her war, wurde es kaum genutzt, vergammelt heute in irgendeiner Technikecke.
Apple würde solch einen Müll niemals auf den Markt bringen, daher werde ich beruhigt das iPad kaufen, selbst wenn es doppelt oder dreimal so teuer wäre wie ein Asus-Gerät.
Mein Vertrauen hat Asus komplett verspielt. -
Re: Nie wieder ein Asus-Tablet
Autor: LTE 25.04.10 - 13:51
Für 150-200 Euro sind die Archos-Android-Pads angekündigt.
Im April hätten die erscheinen sollen. War wohl nix :-(
Für 500 Euro/$ gibts auch Netbooks o.ä. oder halt schlechte Nachbauten so das ich bei 500 Euro/$ auch das iPad bevorzugen würde anstatt hype-Krams wie WePad o.ä.
Aber wenn es preislich (deutlich) tiefer auch Geräte gibt, würde ich wohl eher dort zuschlagen. Zweiten Akku, Zusatz-Hardware usw. muss man natürlich einkalkulieren. Aber dann liegt man u.U. auch bei "nur" 300 Euro.
Und eine Tastatur braucht man natürlich meist auch bei ipad und ArchosPad.
Das iphone ist auch nicht perfekt. Leider kümmert es keinen und die Leute verschwenden ihre Zeit in hate/fanboi-Lagern.
Beim Ipad ist mit deutlichen Preisrückgängen oder gleicher Preis mehr Hardware zu erwarten. Und wieso sollte man ein Pad kaufen, das kein LTE kann und nicht mal nachgerüstet werden kann ? Bei Pads ist USB3 nicht so wichtig, wie bei Netbooks(kein PCExpress) oder Laptops. Aber LTE-Option wäre extrem wichtig. Und wenn man nur einen LTE-USB-Stick aufschraubt und innen reinschraubt und die (genormte) LTE-Antenne im Gehäuse verlegt. Aber so schlau sind die LTEler nicht... . -
Re: Nie wieder ein Asus-Tablet
Autor: bobb 26.04.10 - 16:42
schweinerei ist das!!!
das müsste einem schon mal jemand sagen, dass ein 900mhz celeron mit vista nicht fertig wird sauerei!
und bei der leistungsklasse hatte der bestimmt auch mindestens 128mb ram, das sollte doch reiche, könnte man meinen, also, so ist das..... -
Re: Nie wieder ein Asus-Tablet
Autor: titrat 26.04.10 - 17:59
bobb schrieb:
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> schweinerei ist das!!!
>
> das müsste einem schon mal jemand sagen, dass ein 900mhz celeron mit vista
> nicht fertig wird sauerei!
Er wurde auch mit XP Pro nicht fertig, und die Schwächen waren vielfältig. Apple würde solch einen Dreck niemals ausliefern, Asus dagegen offensichtlich schon.
> und bei der leistungsklasse hatte der bestimmt auch mindestens 128mb ram,
> das sollte doch reiche, könnte man meinen, also, so ist das.....
Es waren immerhin 768 MB, für XP fast schon Overkill.
Andere Rechner wie ein 1 GHz Duron waren mit 512 MB RAM und XP dagegen ein Porsche Turbo.
Und das iPad mit nur 256 MB RAM und Einfachst-CPU ist der Ferrari dagegen, selbst das iPhone ist ja x-fach überlegen im Praxisnutzen. -
Re: Nie wieder ein Asus-Tablet
Autor: LTE 27.04.10 - 00:07
Das würde ich bestätigen. Unter XP liefen auch "alte" Rechner ganz ok, denen man das nicht zugetraut hätten.
Am Laptop merkte man aber, das er "fett lange" zum booten braucht.
Weil XP recht Festplattenlastig ist.
Mit Laptopplatten merkte man das dann halt spürbar deutlicher als mit normalo-Platten. Da reisst dann auch die neuere CPU des Laptops gegenüber der "alten Desktop-Möhre" nichts heraus, weil sie (beim Booten) ständig auf die Platte warten muss.
Die Apple-Sachen sind effizienter. Vermutung: Die programmieren halt anständiger als M$ler.



