1. Foren
  2. Kommentare
  3. Mobile Computing
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Autonavigation: Navigon…

Schnarchlahm

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Schnarchlahm

    Autor: Replay 02.06.10 - 11:37

    Vor kurzem ist mein Garmin Nüvi 360 in die Binsen gegangen, also mußte ein neues Gerät her. Es war ein Preisrahmen um die 200 Euro vorgesehen, es sollte eine Freisprecheinrichtung, TTS und TMC Plus vorhanden sein. Anderen Firlefanz nutze ich nicht, ich lasse die Karten sogar bloß in 2D darstellen, ich finde das übersichtlicher.

    Der Nüvi war sehr gut, also wurde es wieder ein Garmin. Tja, das war Griff ins Klo, die Dinger taugen absolut nichts mehr. Mein neues Gerät hatte einen Speicherdefekt. Ich tauschte es um (habe im Laden gekauft) und probierte das neue Gerät gleich vor Ort aus - Speicherfehler. Die ganze Charge hatte diesen Defekt. Anderes (ähnliches) Modell, neues Glück. Es stürzte reproduzierbar ab (wenn man ein Fahrzeug zur Bildschirmanzeige auswählte). Garmins beste Zeiten sind vorbei. Schade.

    Was nun? Umschauen und die Dinger der anderen Hersteller im Laden ausprobieren, darunter auch die Geräte von Navigon. Nur - die waren schnarchlahm, trotz 600 MHz-CPU (!). Ich dachte teilweise, daß sich das Ding aufgehangen hatte. Wählte man einen Menüpunkt aus, dauerte es gefühlte 20 Sekunden (was echten 5 Sekunden entspricht, wenn man auf so ein Ding starrt und wartet, bis sich was tut), bis das Gerät überhaupt reagierte. Das würde mich nerven und zeugt von ziemlich uneffizienter Programmierung. Ich habe es gleich aufgegeben, eine längere Strecke berechnen zu lassen, weil ich dann wohl noch immer im Laden stehen würde x.X

    Die Geräte von Falk und Becker waren nicht schlecht, nur die Bedienung ist zum Teil enorm konfus. Ein Gerät ist dann durchdacht, wenn man sich ohne Anleitung zurechtfindet.

    Letztendlich ging ich mit einem TomTom nach Hause. Die Bedienung ist zwar stellenweise auch nicht prickelnd, aber das Gerät reagiert sofort auf Eingaben, trotz der vermeintlich lahmen 266 MHz-CPU. Längere Strecken von etwa 1200 km dauern dafür etwas in der Berechnung (der alte Garmin brauchte dafür nur 1/4 der Zeit), aber ich zumindest fahre nicht jeden Tag 1200 km.

    Auch beim Navi gilt: Irgendwelche tollen Zahlenwerte sagen nichts aus und sind Blendwerk.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  2. Re: Schnarchlahm

    Autor: Most 02.06.10 - 11:53

    Und das obwohl Tragbare Navis am ende ihres Produktlebenszyklus angekommen sind. Oder gerade deswegen. Der Markt wird imho aufgeteilt in ab werk fest installierte Systeme und Navis auf Smartphones und vielleicht noch ein kleiner rest für tragbare Geräte deutlich unter 100 Euro.

  3. Re: Schnarchlahm

    Autor: stm 02.06.10 - 11:58

    Das sehe ich genau so.
    Warum ein eigenes Navi wenn mein Phone das mindestens genau so gut kann.
    Ich navigiere mit TomTom auf einem N71, mit den OviMaps auf einem 5800 und mit Navigon auf dem IPhone und es funktionieren alle drei tadellos.

  4. Re: Schnarchlahm

    Autor: Replay 02.06.10 - 12:06

    Alles wunderbar, aber das Navi wird von mehreren Leuten verwendet. Soll ich denen dann mein Telefon mitgeben? Ich gehöre zu den Leuten, die nur ein Mobiltelefon haben.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  5. Re: Schnarchlahm

    Autor: DEM 02.06.10 - 13:10

    Also alle Geräte mit der 7er Version, die ich von Navigon bisher in der Hand hatte, waren alle relativ Flott. Die 6er Serie war unpackbar langsam - Zumindest auf meinen PDA

  6. Re: Schnarchlahm

    Autor: AlecTron 02.06.10 - 14:26

    Warum ein eigenes Navi? (wenn an das so genau betrachtet...hmm haste recht... warum eigentlich ein TV-Gerät?... geht doch auch mit dem Smartphone)

    Weil ich nicht mir einem 4,8" Smartphone in der Gegend rumlaufen möchte und mich nicht auf einem 2,8" Smartphone im Auto erstmal orientieren will, bis ich weiß was es von mir will.

    Was im übrigen das Becker und dessen Bedienung angeht, so ist die alles andere als konfus.

  7. Re: Schnarchlahm

    Autor: Bassa 02.06.10 - 22:58

    AlecTron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum ein eigenes Navi? (wenn an das so genau betrachtet...hmm haste
    > recht... warum eigentlich ein TV-Gerät?... geht doch auch mit dem
    > Smartphone)
    >
    > Weil ich nicht mir einem 4,8" Smartphone in der Gegend rumlaufen möchte und
    > mich nicht auf einem 2,8" Smartphone im Auto erstmal orientieren will, bis
    > ich weiß was es von mir will.

    Ja, das ist in der Tat ein Argument, finde ich.
    Ich habe aktuell auch nur ein Navi auf meinem Handy, aber benutzen kann ich das wirklich nur nach Ansage, und die ist beim Tomtom manchmal etwas spät. Ich finde eine Stelle sehr interessant, wo das Tomtom in etwa sagt "Bitte links halten und rechts abbiegen". Tja. Geht nur leider nicht, durchgezogene Linie und meist viel zu viel Verkehr. Da würde mich der Fahrspurassistent mal interessieren. Gut, den hat mein Handy-Tomtom eh nicht, aber selbst wenn, schauen könnte ich da nicht vernünftig nach.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IPS Pressevertrieb GmbH, Meckenheim
  2. Matthews Kodiersysteme GmbH, Estenfeld
  3. Allianz Deutschland AG, Unterföhring, Stuttgart
  4. Kommunale Versorgungskassen Westfalen-Lippe, Münster

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Astronomie: Arecibo wird abgerissen
Astronomie
Arecibo wird abgerissen

Das weltberühmte Radioteleskop ist nicht mehr zu retten. Reparaturarbeiten wären lebensgefährlich.

  1. Astronomie Zweites Kabel von Arecibo-Radioteleskop kaputt
  2. Die Zukunft des Universums Wie alles endet
  3. Astronomie Gibt es Leben auf der Venus?

iPhone 12 Pro Max im Test: Das Display macht den Hauptunterschied
iPhone 12 Pro Max im Test
Das Display macht den Hauptunterschied

Das iPhone 12 Pro Max ist größer als das 12 Pro und hat eine etwas bessere Kamera - grundsätzlich liegen die beiden Topmodelle von Apple aber nah beieinander, wie unser Test zeigt. Käufer des iPhone 12 Pro müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  2. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe
  3. Displayprobleme Grünstich beim iPhone 12 aufgetaucht

In eigener Sache: Golem-PCs mit Ryzen 5000 und Radeon RX 6800
In eigener Sache
Golem-PCs mit Ryzen 5000 und Radeon RX 6800

Mehr Leistung zum gleichen Preis: Der Golem Highend wurde mit dem Ryzen 5 5600X ausgestattet, die Geforce RTX 3070 kann optional durch eine günstigere und schnellere Radeon RX 6800 ersetzt werden.

  1. Video-Coaching für IT-Profis Shifoo geht in die offene Beta
  2. In eigener Sache Golem-PCs mit RTX 3070 günstiger und schneller
  3. In eigener Sache Die konfigurierbaren Golem-PCs sind da