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Der Rohrkrepierer

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  1. Der Rohrkrepierer

    Autor: deus-ex 17.11.14 - 11:02

    geht krepieren.

  2. Re: Der Rohrkrepierer

    Autor: hyperlord 17.11.14 - 11:37

    Ach mal abwarten - 16 Entwickler fragen ist jetzt ja nicht sooo repräsentativ und ich persönlich finde es besser, wenn Google am Ende mit einem ausgereiften Produkt an den Markt geht.
    Was würde denn andersherum passieren, wenn Google die Brille vorschnell auf den Markt bringt? Dann hagelt es nur Kritik, was alles ggf. schlecht ist usw.
    Im Übrigen wird hier auch wieder mit zweierlei Maß gemessen - Apple bringt seine Smartwatch auch erst Anfang 2015 auf den Markt und da beklagt sich auch niemand

  3. Re: Der Rohrkrepierer

    Autor: scythe42 17.11.14 - 12:55

    Hauptproblem:

    - Brillenträger wollen eigentlich keine Brille tragen.
    - Nicht-Brillenträger wollen auch keine tragen

    Dann hätten wir noch den den Falle der Sonnenbrillen. Hier geht es mehr um modische Aspekte für die Mehrheit und da geht der Arm auf der Brille einfach mal gar nicht.

    Und da scheitert das ganze Konzept schon für den Massenmarkt, was eigentlich jedem einleuchten müsste.

    Die Bedienung ist auch ein Problem, weil man mit der Brille sprechen muss. Ausserhalb von zu Hause spricht niemand mit seinem Smartphone, obwohl es eigentlich alle Geräte können. Und selbst dort recht selten.

    Ausserdem ist der Creep-Faktor bei einem Gerät wie die jetzigen einfach zu hoch, wenn jemand ständig eine Kamera auf der Nase hat. Das Problem ist, dass wir sehen nicht was unser gegenüber gerade macht, aber ständig darauf hingewiesen werden, dass er etwas macht bzw. machen könnte was wir nicht sehen.

    Und es gibt nicht eine einzige Killerapplikation für den Massenmarkt, die diese Probleme überwiegen. Das liegt jetzt nicht an Google Glass, sondern an augmented reality im Gesamten.

    Ohne eine Anwendung, die uns Spass macht unser Leben erweitert, sich integriert und auf vorhandenem aufbaut wird sich augmented reality nicht durchsetzen. Es fehlt einfach an etwas, dass wir wirklich nutzen wollen.

    Google, weiss das alles auch. Aber natürlich baut man solche Prototypen. Im Falle von Google macht man das öfffentlich, sobald man etwas macht, dass es noch nicht auf dem Markt gibt. Nach dem Motto: "Vielleicht findet ein paar Entwickler eine Killer-Applikation". Man überlässt das anderen, weil es nicht zum Kerngeschäft gehört. Während andere Unternehmen an solchen Konzepten (und das sind garantiert etliche) hinter geschlossenen Türen arbeiten . Das Prinzip "Werfen wir es mal an die Wand und gucken ob es kleben bleibt", funktioniert für solche Dinge nicht wirklich.

    Es bleibt entsprechend Abzuwarten ob sich da etwas langfristig bewegt.

    Smartwatches kann man da schlecht vergleichen.

    In einem extrem rückläufigen Uhrenmarkt (die Leute prüfen Zeit auf ihrem Smartphone, und besitzen oft schon gar keine Uhren mehr), ist natürlich viel Käuferpotential vorhanden. Der Fitnessmarkt an sich ist schon gross genug für einen Erfolg hier. Allerdings lässt sich nicht einfach das Konzept eines Smartphones übertragen, das funktioniert nicht.

    Ob Smartwatches nun langfristig ausserhalb des Fitnessbereiches funktionieren, wird sich zeigen. Das einzige schlüssige Konzept sehe ich bisher mit der Apple Watch. Aber auch diese muss erstmal rauskommen und dann sehen wir weiter ob sie sich langfristig attraktiv genug für die Masse ist. Sie hat in jedem Falle die Ansätze dazu ein Hit zu werden, da sie sich auch stark an der bisherigen Uhr aus kulturellen Gesichtspunkten orientiert. Ob sie ein Erfolg wird, werden wird sich zeigen.

    So dumm die Idee auch ist: Das "ich übertrage meinen Pulsschlag als Herzchen, zeichne dir etwas, Stubse sich am Handgelenk an", ist absolut Massentauglich und hat eine unique selling proposition und spricht eine Menge Leute an. Herzschlag statt HDGL oder Emojis zu verschicken, passt in usere Kommunikationskultur zur Zeit hervorragend. Dazu eine Runde Fitness-Tracker, eine Bedienung angelegt an klassichen Uhren unter rücksichtnahme von modschen Aspekten und eingebunden in ein vorhandenes Ökosystem. Das könnte ein echer Renner werden.

    Selbst ich als grosser Zweifler an Smartwatches und Wearables im allgemeinen, habe sofort bei der Präsentation das Potential hier erkannt. Und das ist grösser als geringe Akkulaufzeiten oder langfristige Benutzung des gleichen Gerätes.

    Warten wir mal ob es so kommen wird...

  4. Re: Der Rohrkrepierer

    Autor: JarJarThomas 17.11.14 - 13:33

    @Scythe42
    Wow ich wollte nur mal danke sagen.
    Selten dass man so vernünftige und gut analysierte Beiträge liest.

  5. Re: Der Rohrkrepierer

    Autor: Pflechtfild 17.11.14 - 14:22

    JarJarThomas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Scythe42
    > Wow ich wollte nur mal danke sagen.
    > Selten dass man so vernünftige und gut analysierte Beiträge liest.

    Ja, noch einer von mir.

  6. Re: Der Rohrkrepierer

    Autor: deus-ex 17.11.14 - 14:40

    Ich denke auc nicht das Head Up Display an sich schietern werden. Km/h anzeige usw im Motoradhelm oder Infos für den Chirurgen während einer OP alles Sinnvoll. Aber ein 24/7 Gerät ist einfach Quatsch.

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