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Frickelei gibts überall, wichtiger ist was anderes

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  1. Frickelei gibts überall, wichtiger ist was anderes

    Autor: haary 12.03.15 - 08:32

    Was ich bei Kunden an Frickelei unter Windows erlebe ist echt nicht mehr schön. Vor allem, wenn es für neuere oder ältere Geräte keine Windows 7 - Treiber gibt. Oder dann, wenn ich nach 1 Woche schon wieder zum Kunden kann, der "nur etwas gesurft und gespielt" hat und der Rechner schon wieder Mal- und Adware-verseucht ist.

    Diese Probleme habe ich unter Linux nicht.

    Das wichtigere Entscheidungskriterium ist aber für mich: Ich will keine proprietäre und mit Hintertüren für Geheimdienste ausgestattete Software auf dem Rechner, bei der ich dann auch noch überlegen muss, wie ich sie legal einsetzen darf und dazu zig Seiten EULA studieren muss.

    Freie Software darf nach belieben für jeden Zweck benutzt werden, ohne Einschränkung. Dazu ist sie quelloffen, also kontrollierbar. Das ist nach Snowden m. E. die einzige Variante, wie Rechner verantwortungsbewusst genutzt werden können. Und dafür nehme ich auch in Kauf, dass neueste Hardware evtl. nicht ganz rund läuft.

  2. Re: Frickelei gibts überall, wichtiger ist was anderes

    Autor: Anonymer Nutzer 12.03.15 - 08:55

    haary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich bei Kunden an Frickelei unter Windows erlebe ist echt nicht mehr
    > schön. Vor allem, wenn es für neuere oder ältere Geräte keine Windows 7 -
    > Treiber gibt. Oder dann, wenn ich nach 1 Woche schon wieder zum Kunden
    > kann, der "nur etwas gesurft und gespielt" hat und der Rechner schon wieder
    > Mal- und Adware-verseucht ist.

    Wenn ich einen Ungelernten an eine gefährliche Maschine lasse und der sich die Finger abtrennt, ist dann die Maschine schuld? Wenn ein Ungelernter auf einen PC losgelassen wird und jeden Mailanhang ausführt, ist auch das Betriebssystem schuld? Tolle Logik.

    > Das wichtigere Entscheidungskriterium ist aber für mich: Ich will keine
    > proprietäre und mit Hintertüren für Geheimdienste ausgestattete Software
    > auf dem Rechner, bei der ich dann auch noch überlegen muss, wie ich sie
    > legal einsetzen darf und dazu zig Seiten EULA studieren muss.

    Dann nimm' doch was anderes.

    > Freie Software darf nach belieben für jeden Zweck benutzt werden, ohne
    > Einschränkung. Dazu ist sie quelloffen, also kontrollierbar. Das ist nach
    > Snowden m. E. die einzige Variante, wie Rechner verantwortungsbewusst
    > genutzt werden können.

    Und weil alle so wunderbar ihren Lebensunterhalt mit dem Programmieren freier Software verdienen, sollten das alle so machen. Es wird bei "freier" Software immer unterschlagen, dass deren Entwickler ihre investierten Arbeitsstunden einfach nur nicht berechnen. Irgendjemand bezahlt die Leute aber trotzdem, sonst würden sie auf der Straße und unter Brücken programmieren müssen - ohne Strom. Freie Software ist also mit etwas bösem Willen einfach nur subventioniert, und das oft gerade von den Firmen, welche die ganze "böse" geschlossene Software herstellen.

    > Und dafür nehme ich auch in Kauf, dass neueste
    > Hardware evtl. nicht ganz rund läuft.

    Du vergisst, dass auch ältere Hardware gerne nicht ganz rund läuft.

  3. Beispiel

    Autor: yeti 12.03.15 - 10:36

    Nehmen wir Qt als Beispiel

    david_rieger schrieb:
    > Und weil alle so wunderbar ihren Lebensunterhalt mit dem Programmieren
    > freier Software verdienen, sollten das alle so machen. Es wird bei "freier"
    > Software immer unterschlagen, dass deren Entwickler ihre investierten
    > Arbeitsstunden einfach nur nicht berechnen. Irgendjemand bezahlt die Leute
    > aber trotzdem, sonst würden sie auf der Straße und unter Brücken
    > programmieren müssen - ohne Strom. Freie Software ist also mit etwas bösem
    > Willen einfach nur subventioniert, und das oft gerade von den Firmen,
    > welche die ganze "böse" geschlossene Software herstellen.

    Hier ist die Lizenz
    http://www.qt.io/licensing/
    Das ist eine "Dual License".

    Du darfst also auch CSS schreiben, wenn Dir das vorteilhaft erscheint.
    Wenn Du OSS möchtest, musst Du Dich an die entsprechenden Richtlinien halten.

    In der heutigen Welt hätte die damals kleine unbekannte Firma Trolltech aus Norwegen mit Ihrem GUI Framework (damals auf GUI beschränkt) nicht so einen großen Erfolg haben können. Auch hätte keine große Firma so etwas gebracht.

    Sie haben damals eine C++ GUI Bibliothek aufgelegt, die man nur auf dem jeweiligen Betriebssystem neu übersetzen muss. Damit kann ich heute mit 1 C++ Code Programme erstellen, die ich unter allen (gängigen) PC Betriebssystemen und allen (gängigen) Mobil Betriebssystemen laufen lassen kann.

    Von MS kommt da höchstens etwas theoretisch portables, wie .NET was unter allen Windows Betriebssystemen läuft.

    OSS ist heute die einzige Möglichkeit für mittelständische Mitspieler im Bereich IT selber mitzumischen. Entweder Sie entscheiden sich für ein solch freiheitliches Modell oder Sie werden von den Großen absorbiert.

  4. Anschauliches Beispiel

    Autor: yeti 12.03.15 - 10:48

    für meine Aussage.

    http://www.pro-linux.de/news/1/22112/sagetv-soll-geoeffnet-werden.html

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