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Mit dieser Frickelei...

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  1. Re: Mit dieser Frickelei...

    Autor: 1ras 12.03.15 - 14:10

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1ras schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein hervorragendes Beispiel für meine Aussage, denn gerade Android ist
    > ein
    > > quelloffenes System und es stehen quelloffene Distributionen wie z.B.
    > > CyanogenMod zur Verfügung welche auch dann Updates liefern, wenn der
    > > Hersteller pennt. Genau das ist der Vorteil eines offenen Systems wie
    > Linux
    > > gegenüber eines geschlossenen Systems wie Windows.
    >
    > Eine fehlendes System für Treiber ist also ein Vorteil?

    Es fehlt kein System für Treiber. Du kennst es nur offenbar nicht.

    > > > Wer sich selber für GNU/Linux entscheidet ist das alles Ok. Wenn man
    > es
    > > > aber als Alternative vermarkten (Nichts anderes tun die Missionare)
    > > > möchte, muss man sich um die Probleme und Kritikpunkte kümmern.
    > >
    > > Auf der dem Test zugrundeliegenden Hardware wird Linux noch überhaupt
    > nicht
    > > vermarktet, deshalb ist die Diskussion auch so absurd.
    >
    > Lies noch mal.

    Mir ist schon klar, dass du von anderen Missionaren sprichst als ich. Ich spreche von den Missionaren die ein System welches fertig vorinstalliert daher kommt, wo andere bereits sämtliche Anpassungsarbeiten erledigt haben, mit einem System welches auf dem Rechner noch nicht freigegeben wurde und demzufolge alle Anpassungsarbeiten selbst durchgeführt werden müssen vergleichen und dabei erstaunt feststellen: Das ist ja viel mehr Arbeit!!1!11!

    Offenbar nehmen sich die beiden Seiten nicht viel beim Missionieren.

    > > Wahnsinn, da vergleicht jemand ein System welches fertig vorinstalliert
    > > daher kommt, wo andere bereits sämtliche Anpassungsarbeiten erledigt
    > haben,
    > > mit einem System welches auf dem Rechner noch nicht freigegeben wurde
    > und
    > > demzufolge alle Anpassungsarbeiten selbst durchgeführt werden müssen und
    > > stellt dabei erstaunt fest: Das ist ja viel mehr Arbeit!!1!11!
    >
    > Du kannst auch gerne das vorinstallierte Windows durch ein Retail Image
    > ersetzen. Es lädt sich dann halt die Treiber über das Windows Update.
    >
    > > Wundert mich nicht. Wer einen Feature Request mit "bei Windows wird es
    > auch
    > > so gemacht" begründet, ist bei mir auch unten durch gefallen. Es gibt
    > > einfach zu viele Spinner die sich irgend wann versehentlich zu Linux
    > > verirren und wenn etwas nicht so funktioniert wie sie es von Windows
    > kennen
    > > dann wird rumgemotzt. Derjenige soll schön dahin zurückgehen wo er
    > > herkommt. Wer sich nicht die Zeit nehmen will um ein System zu verstehen
    > > sollte sich erst garnicht die Zeit nehmen es auszuprobieren. Linux ist
    > > nicht Windows, wer das erwartet ist falsch. Wer hingegen den Wunsch nach
    > > einer bestimmten Funktion sinnvoll begründen kann, wird auch in der
    > > Linux-Welt Gehör finden.
    >
    > Du hast nur das Gelesen was du wolltest und sofort auf den Hate Modus
    > geschaltet.
    >
    > Das Problem und die Lösung von anderen Systemen wie MacOS wird einfach
    > ignoriert. Auch sagst du nichts was an einem Suchfeld, welches direkt
    > erreichbar, ist falsch ist. Zumal man sich im Browser eben das auch zunutze
    > macht.

    Es gibt verschiedenen Bedienungskonzepte. Nur genaueres werde ich dazu auch nichts sagen da ich nicht derjenige bin der deinen Feature Request bearbeitet.

  2. Re: Mit dieser Frickelei...

    Autor: nille02 12.03.15 - 14:14

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur genaueres werde ich dazu auch nichts sagen

    Du scheinst generell nichts genaueres sagen zu wollen. Auf alles nur "Unsinn" und man habe keine Ahnung.

  3. Re: Mit dieser Frickelei...

    Autor: 1ras 12.03.15 - 14:15

    Ich fühle mich zurück in die Steinzeit versetzt, wenn ich mich vor eine Windows-Kiste setzen muss. So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen.

  4. Re: Mit dieser Frickelei...

    Autor: Oldschooler 12.03.15 - 14:19

    mgoldhand schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wie immer it-news fuer PROFIS...
    >
    > nur profis in den kommentaren finden ist wie auf elite partner gehen...

    So viel "gefällt mir", wie mir der Kommentar zusagt und der Realität hier im Forum entspricht, kann man in keinem sozialen Netzwerk anklicken!

  5. Re: Mit dieser Frickelei...

    Autor: Anonymer Nutzer 12.03.15 - 14:20

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen.

    Du hast "verzerrt" falsch geschrieben.

  6. Re: Was Otto Normalverbraucher installiert,

    Autor: 1ras 12.03.15 - 14:21

    Nett, nur:

    "How do I know if I can trust the community feed (the packages on this site?) Until we have package moderation in place, the answer is that you can't trust the packages here."

  7. Re: Mit dieser Frickelei...

    Autor: 1ras 12.03.15 - 14:31

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1ras schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Und es hilft dir auch nichts wenn der Source nicht ständig an aktuelle
    > > > Kernel angepasst wird.
    > >
    > > Das ist Unsinn, offenbar hast du DKMS noch nie verwendet.
    > >
    >
    > Doch, aber du weißt offenbar nicht wie es funktioniert. Du musst dein Modul
    > natürlich an die neuen APIs anpassen. Du solltest vielleicht noch mal
    > darüber nachdenken.
    >
    > Deine getrolle wird langsam öde.

    Stellst du dich eigentlich absichtlich dumm? DKMS setzt man ein weil man keinen aktuellen Kernel verwendet, da muss nichts an aktuelle Kernel angepasst werden denn man verwendet sie nicht!!

  8. Re: Mit dieser Frickelei...

    Autor: 1ras 12.03.15 - 14:33

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1ras schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur genaueres werde ich dazu auch nichts sagen
    >
    > Du scheinst generell nichts genaueres sagen zu wollen. Auf alles nur
    > "Unsinn" und man habe keine Ahnung.

    Ein Troll. Dann stellen wir die Diskussion an dieser Stelle eben ein.

  9. Re: Was Otto Normalverbraucher installiert,

    Autor: Smaug 12.03.15 - 14:40

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn diese in der Überzahl sind und am lautesten schreien, dann ja.

    Die Mehrheit der Linuxanwender hat nach meiner Erfahrung sehr realistische Einschaetzungen. Diese sagen eher nichts zu diesem Artikel, sondern nehmen ihn einfach zur Kenntnis. Dass es Menschen gibt, die realitaeten nicht anerkennen wollen, gibt es immer wieder ueberall. Sie bilden meist nicht die Mehrheit.

    > Verstehe nicht wo das Problem ist anzuerkennen, das moderne Hardware
    > bestenfalls mit neusten Software irgendwie unter Linux funktioniert.

    Auch moderne und neueste Hardware funktioniert unter Linux sofort und absolut problemlos, wenn sie (am besten vom Hardwarehersteller) in einer Form unterstuetzt wird, die dem Linuxentwicklungsmodell entspricht. Ein Beispiel ist Intel. Deren Grafikkarten und die meisten ihrer Chips (wie z.B. USB 3.1) funktionieren unter Linux ab dem ersten Tag des Hardwarerelease, weil Intel selbst Treiber rechtzeitig zur Verfuegung stellt.

    > Selbst
    > der Artikelautor hatte Probleme, das nachzuvollziehen als Tech-Redakteur,

    Da hat er auch keine Chance. Viele Probleme neuer Hardware mit Linux basieren darauf, dass die Hardware vom Hersteller nur mit Windows getestet wurde. Es kann also sein, dass sich in den Firmwares Fehler in der Umsetzung der Spezifikation befinden, die Unter Windows nicht auffallen, aber bei leichten Abweichungen innerhalb der Spezifikation (z.B. des Timings) sich auswirken. Nun kann beispielsweise ein Firmwareupdate weiterhelfen, oder Linux den Fehler umgehen.
    Des weiteren kann es auch einfach sein, dass eine Hardware nicht eingeordnet werden kann, weil der Distributions-Version die Geraete-ID nicht bekannt ist.

    > wie weit ist es da mit der Nutzbarkeit für weniger technikversierter Leute.

    Solche Probleme loesen die Hersteller, Kernelentwickler und Distributionen. Der normale Anwender kann solche Probleme nicht selbst loesen.

    > Der Artikel zeigt doch recht deutlich, das Linux-Distro-Jahr wird auch
    > nicht 2015 sein.

    Wahrscheinlich wird es das nicht. Aber nicht, weil Linux nicht auf dem neuersten Dell laeuft. Es gibt Laptops auf denen Linux ganz hervorragend und problemlos laeuft.
    Man muss sich beim Hardwarekauf etwas informieren und Geraete kaufen, die durch freie Treiber unterstuetzt werden, dann hat man keine Probleme. Das ist heute sehr weitgehend moeglich.

    > Und Tipps ala probier mal einen anderen Kernel oder Distro sind mehr ein
    > Verzweiflungsschrei als eine Lösung.

    Ist eigentlich keine Verzweiflungsschrei. Ein neuerer Kernel beinhaltet ja neuere Treiber. Dass genau in den lezten Versionen Treiber fuer brandneue Hardware eingeflossen ist, ist logisch. Der Test mit einem aktuellen Kernel (und dem kommenden), gewaehrt einen Ausblick auf die Unterstuetzung der kommenden Distributionsreleases.

    > Man kann ja nicht stets die Software
    > mitwechseln und sein vorhandenen Wissen entsorgen, nur weil wieder eine
    > andere Distro mehr angesagt ist.

    Du musst ja nicht die Distribution wechseln. Warte doch das Releaseupdate ab. Fuer Anwender die nicht tiefer in das Linux-System einsteigen wollen, sollten Ubuntu oder Mint waehlen. Das sind sehr gute Distributionen.

    > Bei mir hatten schon Kernelupdates die
    > Virtualbox-Extension kaputt gemacht, produktiv brauch ich diese Erfahrung
    > nicht.

    Wahrscheinlich gab es fuer den neuen Kernel noch keine Host Module. Aus lizenzrechtlichen Gruenden duerfen die nicht in den Kernel integriert werden. Daher muss man sie selber kompilieren oder der Distributor muss sie anbieten. Macht er das nicht parallel, funktioniert VirtualBox nicht.
    Als temporaere Loesung, kann man den aelteren Kernel beim booten waehlen, fuer den den die Hostmodule vorhanden sind.
    Ansonsten hilft DKMS.

    > Eine Installation und dessen Konfiguration besteht in der
    > Windows-Welt Jahre wenn nicht Jahrzehnte. Keiner formatiert da leichtfertig
    > seine Festplatte alle paar Jahre.

    Das habe ich mit Linux aber auch.

    Bei Linux ist sicherlich nicht alles Gold, aber bei Mac und Windws auch nicht. Die Vor- und Nachteile liegen unterschiedlich.
    Fuer Hardwareprobleme kann Linux meist nichts direkt, weil ein System nun mal Treiber braucht, die aber nicht alle Hersteller liefern. Der grosse Vorteil von Linux gegenueber Windows liegt in seiner Flexibilitaet, Anpassbarkeit und Leichtigkeit.
    Wesentlich verantwortlich fuer diese Eigenschaften ist die (zwingend) offene und freie Entwicklung. Ein Umstand mit dem einige Hardwarehersteller, aus mehr oder minder verstaendlichen Gruenden, ein Problem haben.
    Fuer Windows gibt es die meisten Anwenderprogramme. Das ist fuer die meisten Anwender zurecht das entscheidende Kriterium.

    MfG.

  10. Re: Mit dieser Frickelei...

    Autor: nille02 12.03.15 - 14:53

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stellst du dich eigentlich absichtlich dumm? DKMS setzt man ein weil man
    > keinen aktuellen Kernel verwendet, da muss nichts an aktuelle Kernel
    > angepasst werden denn man verwendet sie nicht!!

    Nein, du liegst hier leider daneben. DKMS findet fast nur eine Anwendung für Module die nicht im Kernelzweig sind. Sie müssen also auch für neue Kernel angepasst werden. Da sie auch eine Kompatibilität zu älteren Kernel meist bieten, müssen sie gleich mehrere API Versionen bedienen können.

  11. Re: Was Otto Normalverbraucher installiert,

    Autor: nille02 12.03.15 - 14:58

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nett, nur:
    >
    > "How do I know if I can trust the community feed (the packages on this
    > site?) Until we have package moderation in place, the answer is that you
    > can't trust the packages here."

    Wo siehst du hier ein Problem? Du kannst keinem System uneingeschränkt vertrauen, welches Software sammelt und ausliefert.

  12. Re: Mit dieser Frickelei...

    Autor: 1ras 12.03.15 - 15:06

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1ras schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stellst du dich eigentlich absichtlich dumm? DKMS setzt man ein weil man
    > > keinen aktuellen Kernel verwendet, da muss nichts an aktuelle Kernel
    > > angepasst werden denn man verwendet sie nicht!!
    >
    > Nein, du liegst hier leider daneben. DKMS findet fast nur eine Anwendung
    > für Module die nicht im Kernelzweig sind. Sie müssen also auch für neue
    > Kernel angepasst werden. Da sie auch eine Kompatibilität zu älteren Kernel
    > meist bieten, müssen sie gleich mehrere API Versionen bedienen können.

    Das ist ein anderer Anwendungsfall der dich als Nutzer nicht interessieren muss, da die Distribution die Integrationsarbeit bereits für dich erledigt hat.

    Wenn hingegen Nutzer nach aktuelleren Treibern fragen geht es fast immer darum diese mit dem Distributionskernel zu nutzen, also einem älteren Kernel.

  13. Re: Mit dieser Frickelei...

    Autor: nille02 12.03.15 - 15:35

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ein anderer Anwendungsfall

    Nein, es ist der Anwendungsfall. Du kannst mich gerne überraschen.

    > der dich als Nutzer nicht interessieren
    > muss, da die Distribution die Integrationsarbeit bereits für dich erledigt
    > hat.

    Sicherlich tut es das, sonst wäre er schon Integriert und ich müsste mich nicht selber darum kümmern oder wäre dazu gezwungen einen neuen Kernel zu nutzen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.03.15 15:35 durch nille02.

  14. Re: Was Otto Normalverbraucher installiert,

    Autor: 1ras 12.03.15 - 15:46

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1ras schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nett, nur:
    > >
    > > "How do I know if I can trust the community feed (the packages on this
    > > site?) Until we have package moderation in place, the answer is that you
    > > can't trust the packages here."
    >
    > Wo siehst du hier ein Problem? Du kannst keinem System uneingeschränkt
    > vertrauen, welches Software sammelt und ausliefert.

    Diesem System kann ich offenbar überhaupt nicht vertrauen. Die Macher weisen mich auch explizit darauf hin, dass ich den bereitgestellten Paketen nicht vertrauen kann.

    Linux Repositories benutzen seit über einem Jahrzehnt ein System welches das nötige Vertrauen herstellen kann, da zu jedem Zeitpunkt bekannt ist welche natürliche Person welches Paket erstellt hat und welches sicherstellt, dass ich auch das identische Paket erhalte. Beispielsweise SecureApt unter Debian und Debian-basierten Distributionen.

  15. Re: Was Otto Normalverbraucher installiert,

    Autor: bstea 12.03.15 - 16:07

    Problemlos bei Treibern heißt dann für mich, dass die Signalstärke bei schlechten Empfang oder in überfüllten Räumen selbst mit Intel ziemlich unterirdisch ist. Vom Kapitel Flash abgesehen, was nie sonderlich stabil war/ist. Man kann ausweichen und diese Seiten meiden, aber warum sollte? Dazu kommen noch unzähligen Browser-Plug-Ins wo ich nicht mal sicher bin ob das ganze Gefake irgendwas bringt.

    Das ein Hersteller nicht für alle entwickeln kann ist klar. Das der Wartungsaufwand für Linux um ein vielfaches höher ist auch. Gemessen daran wie wenig Leute dann auf hochpreisige Hardware setzen, resultiert dann auch das Verhalten das Linux auf dem Desktop bestenfalls Dritte Wahl für Hardware-Hersteller ist. Würde mich nicht wundern, wenn die Linux-Treiberentwicklung querfinanziert wird.

    Mir ist im Übrigen noch kein Gerät untergekommen, was zeitgleich mit dem Windows/Mac-Release ähnlich Hardware-Unterstützung aufwarten konnte. Irgendwann kommen die Funktionen, weshalb man sich entscheiden muss ob man abgehangene Hardware kauft oder hofft das da noch was kommt was Einzug in der jeweiligen Distro hält. Damit bin ich oft genug auf die Schnauze gefallen. Ich weiß nicht wie lange es gedauert hat bis Lenovo sich bequemt hat sein Fingerprint zu untersützten. Und bekanntlich sind anderen erst durch massiven Druck(Kudo OpenBSD) eingefallen, hallo Intel und Atheros.

    Und ich bin ehrlich nach Jahren der immer noch anhaltenden Gräbenkämpfe, Lösungsvorschläge die keine sind und Arroganz anderen Nutzern ggü. froh nicht auf Linux auf dem Desktop angewiesen zu sein. Dem einen mag die raue Kante gefallen, ich will damit zuverlässig arbeiten und so wenig Zeit wie möglich mit Kriegen aller Art kämpfen. Aufgabe von Linux sollte es sein, stabile Schnittstellen anzubieten, nicht jedenmal herumzumosern, dass die Firmen nicht stündlich ihre Treiber abdaten in allen Variationen.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  16. Re: Mit dieser Frickelei...

    Autor: 1ras 12.03.15 - 16:21

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1ras schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist ein anderer Anwendungsfall
    >
    > Nein, es ist der Anwendungsfall. Du kannst mich gerne überraschen.
    >
    > > der dich als Nutzer nicht interessieren
    > > muss, da die Distribution die Integrationsarbeit bereits für dich
    > erledigt
    > > hat.
    >
    > Sicherlich tut es das, sonst wäre er schon Integriert und ich müsste mich
    > nicht selber darum kümmern oder wäre dazu gezwungen einen neuen Kernel zu
    > nutzen.

    Die Ubuntu-Macher sind einfach nur unfähig, die hätten nur vor dem Release ihre Zeitmaschine anwerfen brauchen und schon hätten sie vorab alles integrieren können was in Zukunft gebraucht wird. Das sind doch solche Luschen, aber wirklich!!1!!11!

  17. Re: Mit dieser Frickelei...

    Autor: nille02 12.03.15 - 16:25

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Ubuntu-Macher sind einfach nur unfähig, die hätten nur vor dem Release
    > ihre Zeitmaschine anwerfen brauchen und schon hätten sie vorab alles
    > integrieren können was in Zukunft gebraucht wird. Das sind doch solche
    > Luschen, aber wirklich!!1!!11!

    Du benutzt also kein Ubuntu.

  18. Re: Mit dieser Frickelei...

    Autor: ap (Golem.de) 12.03.15 - 18:32

    Der Flamewar hat es nun endlich auf den Bolzplatz geschafft.

    --
    Andy Prahl
    (Golem.de)

  19. Re: Mit dieser Frickelei...

    Autor: janoP 12.03.15 - 18:44

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vanger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hier geht es darum, dass du ein neues Betriebssystem installierst und
    > dann
    > > mit diesem "nackten" Betriebssystem alles "out of the box" funktioniert
    > -
    > > und da ist Linux um Längen erfolgreicher als Windows.
    >
    > Installiere mal ein Windows Vista oder höher. Sobald Netzwerk vorhanden ist
    > lädt es sich die benötigen Treiber über das Windows Update.

    Installier dir ein aktuelles Linux. Die Treiber sind schon dabei.

    Und wenn sie nicht dabei sind, weil man z. B. wenige Wochen alte Hardware benutzt, dann gibt es vermutlich auch keine. Aber das ist ja auch logisch, schreib du mal in zwei Wochen einen Treiber für ein Gerät, das du nicht benutzt.

  20. Re: Was Otto Normalverbraucher installiert,

    Autor: Smaug 12.03.15 - 19:19

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Problemlos bei Treibern heißt dann für mich, dass die Signalstärke bei
    > schlechten Empfang oder in überfüllten Räumen selbst mit Intel ziemlich
    > unterirdisch ist.

    Ist das unter Windows auf dem selben Geraet besser?
    Auf die Signalqualitaet hat der Treiber eigentlich keinen Einfluss. Das haengt zunaechst von der Hardware (Antenne) ab und dann von der Signalaufbereitung der Firmware. Womoeglich wird von Windows eine andere (neuere, bessere) Firmware geladen. Natuerlich kann auch der Windowstreiber besser funktionieren. Dass sollte sich aber nicht auf die Signalstaerke auswirken, sondern sich beispielsweise in der Uebertragungsrate widerspiegeln. Dass es am System Windows oder Linux liegt, ob eine WiFi-Karte gut oder schlecht funktioniert ist aeusserst unwahrscheinlich.

    > Vom Kapitel Flash abgesehen, was nie sonderlich stabil
    > war/ist. Man kann ausweichen und diese Seiten meiden, aber warum sollte?

    Adobe Flash war aber auch unter Windows und OS-X nicht gut. Fuer Linux wurde auch noch zweitranging entwickelt was man an verschiedenen Punkten auch gemerkt hat. Generell hatte ich aber keine groesseren Probleme mit Adobe Flash.

    > Dazu kommen noch unzähligen Browser-Plug-Ins wo ich nicht mal sicher bin ob
    > das ganze Gefake irgendwas bringt.

    Das frage ich mich auch.
    Sind wohl Relikte aus der prae H264 Aera.

    > Das ein Hersteller nicht für alle entwickeln kann ist klar. Das der
    > Wartungsaufwand für Linux um ein vielfaches höher ist auch.

    Das leuchtet mir nicht ein. Warum sollte der Wartungsaufwand fuer Linux zu entwickeln ein vielfaches hoeher sein? Einzig die Erwartungen an die Codequalitaet um einen Treiber in den Kernel zu bekommen koennten einen hoeheren Aufwand bedeuten.

    > Gemessen daran
    > wie wenig Leute dann auf hochpreisige Hardware setzen, resultiert dann auch
    > das Verhalten das Linux auf dem Desktop bestenfalls Dritte Wahl für
    > Hardware-Hersteller ist.

    Erste Windows, zweite OS-X, dritte Linux?
    Sieht wohl so aus.

    > Würde mich nicht wundern, wenn die
    > Linux-Treiberentwicklung querfinanziert wird.

    Das ist eine echt gute Frage.
    Die wenigsten werden Linux aus guten Idealen heraus unterstuetzen. Entweder es lohnt sich oder sie sehen die Entwicklung als Investition, die sich womoeglich spaeter auszahlt.

    > Mir ist im Übrigen noch kein Gerät untergekommen, was zeitgleich mit dem
    > Windows/Mac-Release ähnlich Hardware-Unterstützung aufwarten konnte.

    Gibt ja auch keinen Hersteller, der mit besonderem Augenmerk fuer Linux produziert. Man kann aber Laptops kaufen, die ausschliesslich Komponenten enthalten, die unter Linux garantiert funktionieren.

    Hier zum Beispiel: http://www.linux-onlineshop.de/index.php

    Das folgende Projekt baut einen Laptop, der ausschliesslich mit freien Treibern funktioniert: https://www.crowdsupply.com/purism/librem-laptop

    > Irgendwann kommen die Funktionen, weshalb man sich entscheiden muss ob man
    > abgehangene Hardware kauft

    Ja leider.
    Immer haeufiger hat man aber auch die Wahl und kann sich zwischen einem billigen und einem gut unterstuetzten Geraet entscheiden. Mit dem qualitativeren Geraet ist man auf laengere Sicht meist sowieso zufriedener als mit einem billigen. Ich denke hier z.B. an Drucker.

    > oder hofft das da noch was kommt was Einzug in
    > der jeweiligen Distro hält. Damit bin ich oft genug auf die Schnauze
    > gefallen.

    Dito.

    > Ich weiß nicht wie lange es gedauert hat bis Lenovo sich bequemt
    > hat sein Fingerprint zu untersützten. Und bekanntlich sind anderen erst
    > durch massiven Druck(Kudo OpenBSD) eingefallen, hallo Intel und Atheros.
    >
    > Und ich bin ehrlich nach Jahren der immer noch anhaltenden Gräbenkämpfe,
    > Lösungsvorschläge die keine sind und Arroganz anderen Nutzern ggü. froh
    > nicht auf Linux auf dem Desktop angewiesen zu sein.

    Das man nicht auf Linux, aufgrund der nicht zufriedenstellenden Treibersituation, angewiesen sein will kann ich gut verstehen. Ich dagegen moechte nicht auf Windows, aufgrund des in meinen Augen in vielen Bereichen problematischen Systems, angewiesen sein. Die meisten Linux-Anwender habe ich als eher hilfsbereit kennengelernt. Windows-Anwender aber auch. Coole und interessante Leute gibt es ja ueberall - Idioten wohl auch ;-).

    > Dem einen mag die raue
    > Kante gefallen, ich will damit zuverlässig arbeiten und so wenig Zeit wie
    > möglich mit Kriegen aller Art kämpfen. Aufgabe von Linux sollte es sein,
    > stabile Schnittstellen anzubieten,

    Da bin ich anderer Meinung. Haette Linux stabile APIs, gaebe es zwar womoeglich bald eine Vielzahl proprietaerer Treiber, doch wurde dies Linux derart einschraenken in seiner Entwicklung, dass es sein wichtiges Herausstellungsmerkmal der Flexibilitaet verlieren wurde. Linux haette den gleichen Nachteil den Windows hat, ohne dessen breite Treiberunterstuetzung nahezu aller Hardwarehersteller und breites Angebot von Endanwendersoftware. Linux waere ein, ein zwar freies, aber schlechteres Windows.

    > nicht jedenmal herumzumosern, dass die
    > Firmen nicht stündlich ihre Treiber abdaten in allen Variationen.

    Welche Variationen? Es gibt eigentlich nur einen Kernel.

    MfG.

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