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Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

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  1. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: Lala Satalin Deviluke 12.03.15 - 08:07

    Soll halt jeder selbst entscheiden, ob er frickeln will oder einfach Windows nutzt. Lasst den Leuten doch den Spaß.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  2. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: Nugget32 12.03.15 - 08:44

    Frankenwein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei jedem Beitrag zu Linux für Laptops / PCs frage ich mich:
    > Warum reiten einige das tote Pferd "Linux auf dem Desktop" überhaupt noch?
    >

    Es gibt genug gründe Linux auf dem Desktop zu verwenden ,kann daher auch den testm it Linux Nachvolziehen. Aber ist das gleiche wenn Windoof 8 drauf installiert wird und man Stundenlang mit der Treibersuche und Installation bechäftigt ist. Kommt aufs gleiche raus !.

    Man könnte auch Behaupten das man Windows generell weglassen sollte ,so ein Mist brauchtn iemand !
    Windows ist Defintiv kein Allheilmittel gegen alles und das sollte auch der sturste uneinsichtigste Windows Lemming mittlerweile verstanden haben.

    > Ein Ökosystem für Desktopsysteme kann gar nicht anders funktionieren als
    > dass es durch eine Firma einheitlich gehalten wird. Bei Macs klappt das,
    > bei Windows klappt das.
    >

    Falscher Ansatzpunkt. Wenn Hersteller nicht mit den Entwicklern der Open Source Treiber für die Geräte Kommunizieren und denen nicht die Informationen zu Verfügung stellen mit dem man das Umsetzten könnte ,dann kann und darf man sich nicht wundern das vieles im "Öko" Bereich nicht klappt.
    Wäre die Kommunikation und deR Informationsaustausch korrekt ,wäre sogar Linux besser als IOS und Windoof zusammen !
    Es liegt also an der Mangelnden Bereitschaft der Hersteller das Sie die Informationen an Richtiger stelle weiterleiten

    > Diese Configdatei-Systemversions-Konsolenfenster-Frickelei wird immer so
    > bleiben wenn nicht mal ein dafür bezahlter Mensch hin geht, sich Gedanken
    > um die Bedürfnisse der Benutzer (nicht die Bedürfnisse von Fricklern) macht
    > und das dann konsequent aus einer Hand umsetzt.
    >

    Bei Windows ist es auch nciht viel besser wenn man sich mit Versionskonflikten diverser Treiber rumschlagen muss. Bei Linux ist das mit ein paar einträgen erledigt. Im schlimmsten Fall kann bei Windows sich das Betriebssystem dermaßen zerlegen das selbstm it der Reparaturfunktion es nicht behebbar ist und man neu Installieren muss. Unter Linux habe ich es in den 10 Jahren Benutzung nicht geschafft das Linux dermaßen instabil zu bekommen das mein Pc damit eingefroren ist oder komplett abgestützt. Würde ich für jede Neuinstallation von windoof 1 Euro bekommen ( egal welcher Version) wäre ich heute mehrfacher Millionär und könnte mich zur Ruhe setzten.

    > Microsoft macht das Vorbildlich. Microsoft sorgt auch dafür, dass andere
    > Geräte kompatibel sind.

    Lustig das ältere Geräte oft nicht mit neuen Windows Versionen Lauffähig sind weil die Treiber dafür nicht zu verfügung gestellt werden. Unter Linux kriegt man heuten och viele Hardware zum funktionieren die nicht mehr von Windoof Unterstützt wird.

    > Lasst Linux auf dem Desktop doch endlich das gescheiterte Experiment sein
    > das es ist und nehmt Windows. Für einige Anwendungsfälle im Serverbereich
    > ist Linux ja zu gebrauchen.

    Naja windows ist auch eine art "Gescheitertes Experiment" kein Betriebsystem dieser Welt (außer Windows selbst) hat so viele Viren ,Sicherheitslücken und Probleme.
    Windoof 8/8.1 und das kommende Windoof 10 sind so oder so zum scheitern verurteilt. Daher werden die Alternativen dazu immer Besser (siehe Linux ,siehe Mac OS ,etc.) . Wer heute nooch glaubt Windows ei die welt der glaubt auch an den Osterhasen oder Weihnachtsmann.

  3. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: Niaxa 12.03.15 - 10:48

    Meine 6970 lief komischerweise OOB und meine 7970 die ich aktuell drin habe auch. Frag dich lieber mal, was dann falsch gelaufen sein könnte.

  4. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: nicoledos 12.03.15 - 12:18

    Bezweifelt keiner, dass viele Geräte unter Windows OOB laufen. Es gibt auch nicht wenig Hardware, die OOB sofort mit Linux läuft.

    Nur gibt es sowohl unter Linux, als auch unter Windows Systeme, die richtig bockig sind und sich richtig verweigern. Sound, Netzwerk und Grafik sind häufig die Problemfälle. Auch der Chipsatz selbst. Die Installationsmedien von Windows werden nur gelegentlich mit Servicepacks aktualisiert. Ist das Gerät zu neu, fehlen entsprechend die Treiber. Bei Linux gibt es aller halben oder viertel Jahr entsprechend aktualisierte ISOs. Soweit vorhanden, kommen benötigte neue Treiber auch mit dem ersten Update. Unter Windows darf man sich bei den Herstellern auf die Suche begeben.

    Die Probleme sind bei Neuware jedenfalls Plattformunabhängig.

  5. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: johnny rainbow 12.03.15 - 12:45

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frankenwein schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei jedem Beitrag zu Linux für Laptops / PCs frage ich mich:
    > > Warum reiten einige das tote Pferd "Linux auf dem Desktop" überhaupt
    > noch?
    >
    > Ein totes Pferd kann überhaupt nicht reiten. Weil es tot ist du Hirni ;-)
    Ein Pferd reitet auch wenn es lebt nicht (ausser in "speziellen Situationen" ein anderes Pferd) , sondern der Reiter ...

  6. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: metal1ty 12.03.15 - 12:48

    Was man nicht kann, ist schlecht! Nicht wahr?=)....arm..!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.03.15 12:49 durch metal1ty.

  7. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: nille02 12.03.15 - 12:58

    Leo K. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Treiber stammen aber nciht aus dem Hause MS...

    Von MS kommen die APIs und ABIs die die Hersteller nutzen und die Geräte über Jahre am laufen halten.

    > Hm. Also Ubuntu versteckt dem Nutzer jedes Terminal geradezu. Du brauchst
    > es aller Regel nicht (ausser ein Treiber-Hersteller hat mal wieder was
    > verkackt)

    Genau, wenn nichts schlief läuft. Meist bedarf es aber Anpassungen. Hier eine Stellschraube das alle Wlan Kanäle funktionieren. Dort muss ein Modul vor dem Standby entfernt werden. Hier muss man sich die Firmware auf einem Windows Treiber ziehen.
    Die kleinen Dinge sind das Problem. Es wird auch immer mit einer gewissen Modularität geworben. Die meisten Anwendungen sind aber nur einfache Blobs die man eher mangelhaft erweitern kann, wenn man mal von einem Button hier und Dort absieht.

    > Hah! USB3.0 hat ewig gebraucht, bis Win es nativ konnte... - auch jetzt
    > feiern sie sich, dass sie USB3.1 in Win10 schon unterstuetzen - voll frueh
    > und so...

    Also ich hatte USB3 unter Windows 7 ohne Probleme nutzen konnte. Treiber geladen und installiert, lief. Warum muss Windows das selber mitbringen? Sicher es ist super dass es nun unter Windows 8 dabei ist, aber von der Benutzung ändert sich nichts.


    > Nein. Ich habe *keinen Bock* nochmal so lange rumzufrickeln, bis endlich
    > LAN, USB und GraKa laufen. Unter Linux ootb.

    Also wenn du keine Intel iGPU nutzt, ist das mit der Graka ootb wohl sarkastisch gemeint. Der FLOSS Nvidia Treiber ist klasse für eine Kernel Panik und der für AMD ist Langsam und unvollständig. Die Community existiert hier nicht.

  8. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: nille02 12.03.15 - 13:08

    Leo K. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frankenwein schrieb:
    > > > Windows und einheitlich? Die Treiber stammen aber nciht aus dem Hause
    > > > MS...
    > >
    > > Richtig, sie werden von den Herstellern vielleicht Entwickelt, aber von
    > > Microsoft getestet, angeboten und mitgeliefert.
    >
    > Nein?!? a) nicht getestet (ausser du hast nVidia)

    Was willst du uns hiermit sagen? Microsoft testet die Treiber. Für jede Geräteklasse gibt es gibt es Tests die ein Treiber bestehen muss um WHQL zertifiziert zu werden. Seit dem Microsoft das so praktiziert, gibt es fast keine Bluescreens mehr, außer du hast vielleicht einen Hardwaredefekt. Eine Kernel Panic (Ursprung war fast immer WLAN, TV-Karten und die GPU) hatte ich in den letzten 15 Jahren häufiger.

    > und b) nicht "von
    > Microsoft" mitgeliefert. Noch nie (bzw. nur die Core-Treiber, macht Linux
    > aber auch). Die Hersteller haben's evtl. pre-installed, aber wenn du Win
    > pre-installed mit Linux nicht pre-installed vergleichst, hinkts sowieso

    Microsoft liefert die Treiber alle aus. Über das Windows Update bekommst du die fehlenden Treiber bzw. Aktualisierungen. Klar, sie sind nicht so aktuell wie die Beta Treiber vom Hersteller und bringen auch den Bloat nicht mit, aber das ist meist auch nicht erforderlich.

    > Ich weiss nicht, was du fuer ne HW hast, kann ich aber nicht bestaetigen.

    Und du willst dich für das Zentrum der Hardwarewelt erklären? Bei meinem Aspire Laptop darf ich jedenfalls auch gleich mal los frickeln damit Standby und USB sauber funktioniert.

  9. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: Yeeeeeeeeha 12.03.15 - 13:16

    Perchlorsäure schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > läuft quasi alles out of the box

    Tjaja, das Zauberwort ist "quasi". Ja, Desktop-Linux kann auf Anhieb laufen, wenn man zufällig die richtige Hardware und die dazu passende Distribution erwischt oder sich die Kombination genau so zusammenstellt. Aber in der Regel tut es das eben nicht.

    Und nachdem ich Linux bzw. die OSS-Community allgemein seit 15 Jahren beobachte und damit arbeite (so für Geld, nicht Hobby ;)), muss ich sagen, dass das von der Community in gewissem Sinne so auch gewollt ist. Die ganze Struktur von Linux und der dahinterstehenden Community macht es unmöglich, ein erfolgreiches und gutes OS für Consumer-Desktops zu entwickeln.

    Warum? Weil es eben keine Struktur gibt, sondern viele kleine Strukturen, die jeweils ihre eigenen Alternativen anbieten und (abgesehen vom Kernel) die absolute Freiheit in der Umsetzung haben. Es ist quasi das Gegenteil von OS X, obwohl beide technisch sehr nahe beieinander liegen: OS X wird auf eine "zugelassene" Hardware gepackt und (bis auf wenige Ausnahmen, die in der Regel recht schnell Gefilde werden) läuft es dort dann auch. Dafür kann man nicht mal eben den Grafiktreiber optimieren. In OS X bzw. seinen Vorgängern gibt es seit über 30 Jahren (!) am oberen Bildschirmrand, an deren linkem Ende ein Apfel ist, welcher ein Dropdown mit der Option zum Herunterfahren des PCs bietet. Dafür hat man halt keine Auswahl an 20 verschiedenen Desktop-Managern, die sich minutiös an die eigenen Vorlieben anpassen lassen. Wie gesagt, das genaue Gegenteil, eine vollkommen andere Produktphilosophie.

    Das macht OS X zu einem hervorragenden Consumer-Desktop-Unix, aber zu einem echt beschissenen Server-, Embedded-, oder Sontwas-Unix. Und das macht Linux zu einem hervorragenden Server-, Embedded-, oder Sonstwas-Unix, aber zu einem beschissenen Consumer-Desktop-Unix.

    Als Beleg dazu muss man sich nur mal ansehen, wo Linux im Consuermarkt erfolgreich ist: Allem voran Android und natürlich die vielen Milliarden Embedded-Devices, von Routern über TV-Set Top-Boxen bis zu Car Entertainment. Alles Beispiele, wo die Mächtigkeit und die unendlichen Alternativen komplett aufgegeben wurden und zentral Entscheidungen getroffen werden.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  10. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: Trollversteher 12.03.15 - 15:53

    >So funktioniert es bei meinem Linuxrechner seit Jahren. Ich höre aber immer wieder, dass Leute Hardware benutzen wollen, die nicht mit Linux kompatibel ist, bzw. die Frickelei zum Laufen braucht. Und in dem Punkt muss ich dir uneingeschränkt Recht geben: Es ist einfach nur nervig, nicht zeitgemäß und faul von den Hardwareherstellern, sich so wenig um die ordnungsgemäße Funktionsfähigkeit der Hardware unter Linux zu sorgen.

    Naja, wir leben ja auch in einer Marktwirtschaft, nicht in einer Planwirtschaft - bei einem Marktanteil von ca 1.3% (Desktop-Linux Systeme) kann man den Hardwareherstellern wohl kaum vorwerfen, dass sie deutlich weniger Resosurcen in die Linux-Unterstützung stecken als in die Windows-Unterstützung. Natürlich kann man als überzeugter Linuxianer mit Recht sagen, ich unterstütze nur die Unternehmen, die auch mein System unterstützen - aber umgekehrt, es einem Unternehmen vorzuwerfen, dass sie nicht selbstverständlich ein unluktratives Nischensystem unterstützen und ihnen "Faulheit" und "nicht zeitgemässes Handeln" vorzuwerfen ist ziemlich arrogant, überheblich und selbstgerecht.

  11. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: Frankenwein 12.03.15 - 18:28

    Oh weh oh weh, 50 Beiträge, das gab ja mal Gegenwind :)
    Ich kann jetzt nicht auf alle einzeln eingehen, aber thematisch etwas gruppieren worauf bisher noch nicht eingegangen wurde:

    Reiten:
    Kennt ihr den Film "Wie ich lernte die Bombe zu lieben"? Dort reitet der Protagonist auf einer Bombe gen Boden. Die Bombe ist nicht am Leben, zumindest nicht im Sinne eines biologischen Organismus. Der Reiter tut trotzdem sein Werk.

    Hardware:
    Mit der Unterstützung durch Windows für Hardware gibt es das Signal an den Hersteller: Hey wenn deine Hardware unter Windows läuft werden es viele Leute kaufen. Mit "Hey wenn du Linux Treiber bereitstellst werden 1,7% der Leute deine Hardware auf einer kompatibilitätsliste in einem einschlägigen Forum finden, und dann, wenn ihnen deine Firmenpolitik passt in Erwägung ziehen sie zu kaufen" ist Firma da einfach weniger motiviert. Mag ein Henne-Ei Problem sein, aber so ist die Realität. Eine Utopie, in der Linux auf dem Desktop durch ein besseres Angebot konkurenzfähig ist bleibt eben eine Utopie.

    Viren:
    Hätte Linux einen vergleichbaren Marktanteil wie Windows gäbs auch mehr Viren dafür. Punkt. Im Moment ist der Markt für Linux-Viren zu unattraktiv um Entwicklungsressourcen dafür bereit zu stellen.

    Softwareentwicklung:
    Zu C, C++, diversen Script- und Universitätssprachen (Fortran, Delphi und so) kann ich keine Aussage treffen. Hochsprachen die auf dem .NET Framework basieren sowie Java lassen sich vorzüglich unter Windows entwickeln.

    Server:
    Zugegeben, das Wort "einige" war zu schwach gewählt. Zu "mehrere" würd ich mich breitschlagen lassen, unter Berücksichtigung der Rolle von Windows Serversystemen im Enterprise Bereich.

    Android, Embedded:
    Würde ich jetzt nicht als Desktopsystem bezeichnen. Aber um des Linuxers Herzen wieder schlagen zu lassen: Ja das sind eindeutig Erfolge die auf Linux basieren :)

    Hier eine Liste von Software die ich heute unter Windows benutzt habe:
    -Outlook (2013)
    -SharePoint Server
    -Visual Studio
    -Word
    -Chrome
    -Firefox
    -RDP
    -Steam (Robocraft)
    -Origin (Sim City)

    Eine Liste von Software die meine Freundin heute verwendet hat:
    -Word (2003)
    -Safari (iPad)
    -Irgend son merkwürdiger Gartensimulator, wie auch immer sie den installiert hat (PC)

    Ich bezweifle, dass der Einsatz von "Linux auf dem Desktop" uns hier irgend welche Vorteile bringt. Open Source ist für mich kein Argument. An Heartbleed sah man, dass es auch weniger Sicherheit als Closed Source bringen kann.

  12. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: Yeeeeeeeeha 12.03.15 - 19:08

    Schöne Wunschträume und wahrscheinlich deine persönlichen Argumente, um dir deine persönlichen Kosten (in Form von Zeit, Nerven usw.) schönzureden, aber halt (nicht mehr?) richtig.

    Nugget32 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre die Kommunikation und deR Informationsaustausch korrekt ,wäre sogar
    > Linux besser als IOS und Windoof zusammen !
    > Es liegt also an der Mangelnden Bereitschaft der Hersteller das Sie die
    > Informationen an Richtiger stelle weiterleiten

    Nein. Es gab da (vor zwei, drei Jahren) einen schönen Blogeintrag von jemandem, der bei Intel die Grafiktreiber für Linux mitschraubt. Seiner Aussage nach ist die Treiberentwicklung für Linux in manchen Bereichen (zumindest was GPUs angeht) sehr viel schwieriger als die für Windows, weil es keine stabilen ABIs gibt. Das wäre weniger schlimm, wenn es zentrale Updates gäbe. So aber stand er vor dem Problem, dass die Distributionen teilweise uralte Versionen von Paketen ausliefern und zwar nicht "weil die Kombination besonders gut ist", sondern "weil das halt so entschieden wurde".

    So konnte es vorkommen, dass (Namen frei erfunden) Xorg Version Y und Mesa Version Y wunderbar zusammenarbeiten würden, Distribution A aber Xorg Y mit dem alten Mesa X ausgeliefert hat, Distribution B aber das alte Xorg X mit Mesa Y, während Distribution C den Nightly Build Mesa Z ausliefert und damit das überhaupt läuft ein speziell gepatchtes Xorg W. Der Typ hat das als die Treiberentwicklungshölle beschrieben, weil man halt am Ende eben auch nicht einmal zu niemandem hingehen kann, weil NIEMAND wirklich das letzte Wort hat (mal abgesehen von Linus Thorvalds, aber das betrifft auch nur Details). Und bedenke, der Typ schreibt beruflich nicht Troll-Kommentare in Foren,sondern Open Source Treiber und hat Zugriff auf ALLE Specs seiner Hardware.

    Verstehst du? Das ist für den Consumermarkt schlichtweg unbrauchbar.

    > Bei Windows ist es auch nciht viel besser wenn man sich mit
    > Versionskonflikten diverser Treiber rumschlagen muss. Bei Linux ist das mit
    > ein paar einträgen erledigt. Im schlimmsten Fall kann bei Windows sich das
    > Betriebssystem dermaßen zerlegen das selbstm it der Reparaturfunktion es
    > nicht behebbar ist und man neu Installieren muss. Unter Linux habe ich es
    > in den 10 Jahren Benutzung nicht geschafft das Linux dermaßen instabil zu
    > bekommen das mein Pc damit eingefroren ist oder komplett abgestützt. Würde
    > ich für jede Neuinstallation von windoof 1 Euro bekommen ( egal welcher
    > Version) wäre ich heute mehrfacher Millionär und könnte mich zur Ruhe
    > setzten.

    These 1: Du lügst, was deine Linux-Erfahrungen angeht. Ich kenne niemanden, der am Desktop nicht schon massive Probleme mit seinem Linux hatte, egal was für ein großer Fanboy er ist.

    These 2: Du bist einfach zu blöd, Windows richtig einzurichten. Klar, wenn man Rechnerfrickeln als Hobby betreibt und auch noch mit einer schlechten Grundeinstellung rangeht, kann es ja nichts werden.
    Schon seltsam, seit ich auf meinem Zuhause-Desktop primär OS X in Form eines Hackintosh betreibe und daran rumfrickle und Windows nur noch zum Zocken + was man so nebenbei macht, Internet, Musik hören usw. benutze (also so wie > 95% der Consumer), läuft und läuft und läuft das Windows darauf sowas von stabil und problemlos. Unglaublich.

    > Naja windows ist auch eine art "Gescheitertes Experiment" kein
    > Betriebsystem dieser Welt (außer Windows selbst) hat so viele Viren
    > ,Sicherheitslücken und Probleme.
    > Windoof 8/8.1 und das kommende Windoof 10 sind so oder so zum scheitern
    > verurteilt. Daher werden die Alternativen dazu immer Besser (siehe Linux
    > ,siehe Mac OS ,etc.) . Wer heute nooch glaubt Windows ei die welt der
    > glaubt auch an den Osterhasen oder Weihnachtsmann.

    Ich sehe Windows auch als gescheitertes Experiment, allerdings deshalb, weil es als _einziges_ OS auf dem Markt mit dem man so in Berührung kommt noch immer keinen unix-artigen Unterbau hat, was das OS für mich als OS X / FreeBSD / Linux User und Entwickler zum holprigen Sonderling macht.

    Der Rest deiner Behauptungen ist inzwischen aber vollkommener Bullshit. Genau genommen steht Windows gerade nach den unfassbar massiven Fail bei OpenSSL und anderen in Sachen Sicherheit ganz schön gut da.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  13. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: Yeeeeeeeeha 12.03.15 - 19:18

    Laggy.NET schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja, also die "schlechten" Erfahrungen mit Linux bzw. speziell Ubuntu
    > kann ich nur bestätigen.

    Kleine Anekdote zu Ubuntu:

    Als ich bei meinem aktuellen Job angefangen habe, wollte ich Ubuntu installieren, weil mein Chef ums Verrecken "kein Geld an Apple" bezahlen wollte und Windows zum Arbeiten (Entwicklung für DDoS-Protection und CDN) halt grundsätzlich nicht für mich in Frage kam.

    Nach vier Tagen habe ich einen Mac mini bekommen. ;)

    Denn:

    Als Arbeits-PC hatte ich eine Kiste von Dell bekommen. Natürlich mit Intel Chipsatz-Grafik und einer zusätzlichen Radeon, weil jeder hier zwei Monitore hat.
    Leider hat Ubuntu drauf geschissen, dass die Intel im Bios deaktiviert war und seinen Installer auf der ausgegeben. Nach der Installation gingen dann beide Monitore an der Radeon (und die Intel wurde sogar mehr oder weniger ignoriert), aber nur mit übelst schlechter Performance (so 5 - 10 fps auf dem Desktop) auf dem zweiten Monitor. Also Radeon-Treiber geholt und mit Keine-Übung-in-Sachen-Desktop-Linux-aber-viel-sonstigem-Wissen installiert. Danach war die Performance auf beiden Monitoren mies und es gab so krasse Grafikfehler, dass die Benutzung unmöglich war. Der Versuch, die Treiber wieder zu deinstallieren hat dann das System komplett zerschossen.

    Allen Ernstes, ich hatte mich ja darauf vorbereitet, dass es holprig wird (wie jeder meiner vorherigen Versuche mit Ubuntu), aber dass es SO katastrophal wird, damit hatte ich nicht gerechnet.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  14. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: Anonymer Nutzer 13.03.15 - 05:11

    johnny rainbow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tzven schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Frankenwein schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Bei jedem Beitrag zu Linux für Laptops / PCs frage ich mich:
    > > > Warum reiten einige das tote Pferd "Linux auf dem Desktop" überhaupt
    > > noch?
    > >
    > > Ein totes Pferd kann überhaupt nicht reiten. Weil es tot ist du Hirni ;-)
    >
    > Ein Pferd reitet auch wenn es lebt nicht (ausser in "speziellen
    > Situationen" ein anderes Pferd) , sondern der Reiter ...

    Ein totes Pferd kann überhaupt niemand reiten,nicht geritten werden,nicht traben,galoppieren,zu irgendwas bewegen....

  15. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: metal1ty 13.03.15 - 08:21

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > johnny rainbow schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tzven schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Frankenwein schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Bei jedem Beitrag zu Linux für Laptops / PCs frage ich mich:
    > > > > Warum reiten einige das tote Pferd "Linux auf dem Desktop" überhaupt
    > > > noch?
    > > >
    > > > Ein totes Pferd kann überhaupt nicht reiten. Weil es tot ist du Hirni
    > ;-)
    > >
    > > Ein Pferd reitet auch wenn es lebt nicht (ausser in "speziellen
    > > Situationen" ein anderes Pferd) , sondern der Reiter ...
    >
    > Ein totes Pferd kann überhaupt niemand reiten,nicht geritten werden,nicht
    > traben,galoppieren,zu irgendwas bewegen....

    Vielleicht hat einer ein Magicpaket geschickt und es geweckt??? <°((((((-<



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.03.15 08:22 durch metal1ty.

  16. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: smurfy 13.03.15 - 11:10

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. Es gab da (vor zwei, drei Jahren) einen schönen Blogeintrag von
    > jemandem, der bei Intel die Grafiktreiber für Linux mitschraubt. Seiner
    > Aussage nach ist die Treiberentwicklung für Linux in manchen Bereichen
    > (zumindest was GPUs angeht) sehr viel schwieriger als die für Windows, weil
    > es keine stabilen ABIs gibt.

    Dass es aufgrund der ABI änderungen aufwändiger ist, das glaube ich gerne. Aber dass es deswegen sehr viel schwieriger sein soll, halte ich für übertrieben. Vor allem gibt es von den entsprechenden Bibliotheken (z.B. Mesa) schon lange vorab entsprechende Informationen zu den ABI-Änderungen, bevor die neuen Versionen herausgegeben werden. Die Entwickler bei Intel sind ja auch bei Mesa in den Mailinglists unterwegs.

    > Das wäre weniger schlimm, wenn es zentrale
    > Updates gäbe. So aber stand er vor dem Problem, dass die Distributionen
    > teilweise uralte Versionen von Paketen ausliefern und zwar nicht "weil die
    > Kombination besonders gut ist", sondern "weil das halt so entschieden
    > wurde".

    Und welche normaler consumer unter Linux würde von der Intel-Webseite die neusten Linux-Treiber herunterladen und diese kompilieren zu versuchen? Das machen doch nur die erfahrenen Linux-Nutzer, und die können sich da auch eher behelfen, sofern andere Pakete veraltet sind. Der normaler Linux-Nutzer nimmt die stabilen Pakete seiner Distribution. Und darunter fallen auch die Treiber. Und genau diese Kombination zwischen Bibliotheken und Treibern werden von vielen Nutzern der Distribution vorab ausführlich getestet. Natürlich kommt es auch dabei hin und wieder zu Problemen bei diversen Leuten. Aber meiner Erfahrung nach halten sich die Probleme in Grenzen.

    Dass ein Entwickler bei Intel sich sorgen um die aktuell verwendeten Versionen von einzelnen Paketen bei den Distributionen macht, halte ich für unwahrscheinlich. Die werden genauso wissen, dass die Distribution entsprechend die richtigen Versionen an Bibliotheken und Treibern zusammen herausgeben.

    > So konnte es vorkommen, dass (Namen frei erfunden) Xorg Version Y und Mesa
    > Version Y wunderbar zusammenarbeiten würden, Distribution A aber Xorg Y mit
    > dem alten Mesa X ausgeliefert hat, Distribution B aber das alte Xorg X mit
    > Mesa Y, während Distribution C den Nightly Build Mesa Z ausliefert und
    > damit das überhaupt läuft ein speziell gepatchtes Xorg W. Der Typ hat das
    > als die Treiberentwicklungshölle beschrieben, weil man halt am Ende eben
    > auch nicht einmal zu niemandem hingehen kann, weil NIEMAND wirklich das
    > letzte Wort hat (mal abgesehen von Linus Thorvalds, aber das betrifft auch
    > nur Details). Und bedenke, der Typ schreibt beruflich nicht
    > Troll-Kommentare in Foren,sondern Open Source Treiber und hat Zugriff auf
    > ALLE Specs seiner Hardware.

    > Verstehst du? Das ist für den Consumermarkt schlichtweg unbrauchbar.

    Wie schon geschrieben, wird der Consumer unter Linux auch eher die stabilen Pakete seiner Distribution verwenden, statt sich die neusten Treiber vom Hersteller herunterzuladen und zu kompilieren.

    Das Linux für den Consumermarkt gänzlich unbrauchbar sein soll, ist ebenso an den haaren herbeigezogen. Einfachtes Beispiel? Mein Vater hatte neben seinem Windows7-Notebook noch einen alten Desktop mit XP. Aufgrund des absehbaren endes von XP und einfach zum probieren, habe ich ihm Linux Mint auf dem Desktop installiert. Für seine Bedürfnisse, im Internet surfen, E-Mails und Briefe, Filme und Musik und auch kleinere Spiele kommt er damit ganz prima zurecht. Ich habe den Desktop seit ca. 1,5 Jahren nicht mehr anfassen müssen. Und mein Vater kennt sich mit Computer nun wirklich kaum aus. Ich sehe ihn mit seinen Kentnissen eher unter dem Durchschnitt eines normalen Consumers an.

    Also gänzlich unbrauchbar für den Consumermarkt kann Linux dann doch nicht sein. Ja, es gehört auch etwas mehr Glück bei der Hardwareauswahl dazu, als wie bei Windows. Aber nun es pauschal als unbrauchbar abzustempeln ist definitiv übertrieben.

    > These 1: Du lügst, was deine Linux-Erfahrungen angeht. Ich kenne niemanden,
    > der am Desktop nicht schon massive Probleme mit seinem Linux hatte, egal
    > was für ein großer Fanboy er ist.

    Meine letzten großen Probleme mit Linux hatte ich zu der Zeit, als ich mit Gentoo angefangen und viel ausprobiert habe. Da musste ich das System dann schon mal neu aufsetzen. Aber das ist nun ca. 12 Jahre her. Seitdem hatte ich nur kleinere Probleme, die ich immer schnell lösen konnte. Mir stellt sich da eher die Frage, wie viele Linux-Nutzer kennst du denn?

    Ich kenne sowohl privat als auch bei der Arbeit so einige Linux-Nutzer und keiner von denen hatte in den letzten Jahren größere Probleme mit Linux. Ich musste vor einigen Monaten zwar einem Arbeitskollegen mit den propritären NVidia-Treibern helfen, da sein X-Server nicht mehr starten wollte, aber das kam nur dadurch zustande, indem er die neusten Beta-Treiber direkt von Nvdia installieren wollte und er dabei aber händisch einige Dateien verschoben hatte. Also ein hausgemachtes Problem.

    > These 2: Du bist einfach zu blöd, Windows richtig einzurichten. Klar, wenn
    > man Rechnerfrickeln als Hobby betreibt und auch noch mit einer schlechten
    > Grundeinstellung rangeht, kann es ja nichts werden.
    > Schon seltsam, seit ich auf meinem Zuhause-Desktop primär OS X in Form
    > eines Hackintosh betreibe und daran rumfrickle und Windows nur noch zum
    > Zocken + was man so nebenbei macht, Internet, Musik hören usw. benutze
    > (also so wie > 95% der Consumer), läuft und läuft und läuft das Windows
    > darauf sowas von stabil und problemlos. Unglaublich.

    Was das angeht, gebe ich dir recht. Mir ist es in den letzten Jahren auch nicht untergekommen, dass man wegen Treiberproblemen sein Windows so zerschossen hätte, dass es nicht mehr verwendbar war. Aber andererseits laufen meine Rechner unter Linux (Gentoo) auch seit etlichen Jahren "sowas von stabil". Auch wenn du es nicht glauben magst.

    > Ich sehe Windows auch als gescheitertes Experiment, allerdings deshalb,
    > weil es als _einziges_ OS auf dem Markt mit dem man so in Berührung kommt
    > noch immer keinen unix-artigen Unterbau hat, was das OS für mich als OS X /
    > FreeBSD / Linux User und Entwickler zum holprigen Sonderling macht.

    Geht mir ebenso. Auch ich vermisse den Unix-Unterbau immer wieder auf das neue, wenn ich Windows verwenden muss.

    > Der Rest deiner Behauptungen ist inzwischen aber vollkommener Bullshit.
    > Genau genommen steht Windows gerade nach den unfassbar massiven Fail bei
    > OpenSSL und anderen in Sachen Sicherheit ganz schön gut da.

    Was hat der Heartbleed-Bug denn bitte mit Linux zu tun? Es ist eine OpenSource-Bibliothek die eine schwere Sicherheitslücke hatte und von sehr vielen Programmen verwendet wird, auch in der Windows-Welt. Aber auch Windows hatte schon mehrere schwere Sicherheitslücken die mehrere Jahre offen waren. Warum sollte der Heartbleed-Bug Windows nun besser dastehen lassen?

  17. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: thinkagain 13.03.15 - 13:26

    Hallo zusammen,

    kurz zu mir. Mit Dos groß geworden dann Windows bis xp only. Dann erste Linux Erfahrungen ca. 1998 (nicht so dolle) dann weiter Windows bis 7. Irgendwo dazwischen mal Mac. Dann wieder mal mit Linux zu tun gehabt (kaum größere Probleme).

    Ich sehe ein, dass Linux ende der 90er viel Bastelei war, die mir selbst auch zu viel war zu dieser Zeit. Heutzutage sehe ich es eher andersherum. Klar mit der "falschen" Hardware gibt es als Anfänger gern "Kinderkrankheiten", dem möchte ich entgegenstellen, dass ein Großteil der Windowsuser selbst noch nie ein Windows aufgesetzt haben, da es einfach schon auf dem Rechner vorinstalliert war. "Viele" sind selbst mit dem aufsetzen eines Windows Systems überfordert und wenn sie es schaffen und man öffnet mal beim "vorbeischauen" den Gerätemanager sieht man nur "!" usw.

    Einem Bekannten, der sicherlich nicht gerade mit IT-Wissen gesegnet ist (was nicht abwertend gemeint ist, da er dafür in anderen Bereichen mir etwas vormachen kann) habe ich kürzlich ein Ubuntu auf seinen Laptop aufgespielt, da er es leid war Zitat:"Diese ganzen komischen Meldungen von Updates und Virenscanner usw" zu verstehen. Letztlich hatte er es wieder einmal geschafft sich das Windows 7 so zu zerschießen, dass fast gar nichts mehr geht.

    Darauf hin sollte ich mal wieder seinen Rechner "retten". Hab ihn dann Ubuntu kurz auf einem Livestick vorgeführt, war sofort begeistert. Dann installiert, seit dem habe ich nie wieder was gehört von:"Mein Rechner ist schon wieder so langsam ect." und er ist glücklich und wenn ich zu Besuch komme, dann können wir wieder normale Dinge machen und ich muss nicht ständig - so nebenbei - sein Windows wieder auf einen halbwegs funktionsfähigen stand bringen.

    Zu den Viren. Gern geschriebenes Argument ist, dass es sich ja nicht rentieren würde Viren für Linux zu schreiben, da die Verbreitung ja so gering ist. Auf den ersten Blick ein sicher einleuchtendes Argument. Auf den zweiten frage ich mich allerdings, ob es als professioneller Hacker nicht rentabler wäre sich auf die zwar zugegebenermaßen zahlenmäßig niedrige Anzahl an SERVERN zu versuchen, da hier die potentielle Ausbeute höher ist. Sinngemäß gibt es sicher viele kleine Ladendiebe beim Tante Emma Laden, aber wenige Einbrüche in eine Bank. (Auch wenn das ein schlechtes Beispiel sein mag, denn auch Banken sind heutzutage auf Windows unterwegs, was das bedeutet ließt der Aufmerksame Leser immer wieder mal in den Medien)

    Anders Ausgedrückt haben die meisten - wenn nicht sogar alle - dich ich im persönlichem Umfeld kenne mit Dos/Windows angefangen, weil es halt schon auf den Rechnern war. Manche haben dann über den Tellerrand gesehen und bemerkt, dass da draußen noch mehr ist, andere haben diesen Schritt nicht gewagt. Jedem seine Entscheidung solange er damit glücklich ist :)

    Letztendlich sind MEINE Erfahrungen zum einen, dass das ootb-Gefühl bei Linux ständig besser wird und zu anderen sehe ich durchaus wie "einfach" ein Windows 7 installiert ist und es rennt zum anderen sehe ich aber auch, wie ein Linuxsystem vielleicht am Anfang mehr Arbeit machen kann bis es läuft, dann aber so gut wie keiner Aufmerksamkeit mehr benötigt, da es einfach rennt und rennt und rennt, während hier dann bei Windows die "Probleme" erst los gehen. Die Kiste immer langsamer wird, Layer 8 nicht weiß was er jetzt zulassen darf/muss (java.exe/flash verlangt Zugriff für Update)

    Letztlich soll und kann und wird jeder den Weg gehen den er/sie für richtig hält, dennoch halte ich persönlich es für wichtig sich auch mal an neue Dinge heranzuwagen und über den Tellerrand zu blicken. :)

    Gruß und gute Zeit bis denne :)

  18. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: janoP 13.03.15 - 21:25

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >So funktioniert es bei meinem Linuxrechner seit Jahren. Ich höre aber
    > immer wieder, dass Leute Hardware benutzen wollen, die nicht mit Linux
    > kompatibel ist, bzw. die Frickelei zum Laufen braucht. Und in dem Punkt
    > muss ich dir uneingeschränkt Recht geben: Es ist einfach nur nervig, nicht
    > zeitgemäß und faul von den Hardwareherstellern, sich so wenig um die
    > ordnungsgemäße Funktionsfähigkeit der Hardware unter Linux zu sorgen.
    >
    > Naja, wir leben ja auch in einer Marktwirtschaft, nicht in einer
    > Planwirtschaft - bei einem Marktanteil von ca 1.3% (Desktop-Linux Systeme)
    > kann man den Hardwareherstellern wohl kaum vorwerfen, dass sie deutlich
    > weniger Resosurcen in die Linux-Unterstützung stecken als in die
    > Windows-Unterstützung. Natürlich kann man als überzeugter Linuxianer mit
    > Recht sagen, ich unterstütze nur die Unternehmen, die auch mein System
    > unterstützen - aber umgekehrt, es einem Unternehmen vorzuwerfen, dass sie
    > nicht selbstverständlich ein unluktratives Nischensystem unterstützen und
    > ihnen "Faulheit" und "nicht zeitgemässes Handeln" vorzuwerfen ist ziemlich
    > arrogant, überheblich und selbstgerecht.

    Ich muss dir Recht geben, ich werfe es auch den Hardwareherstellern nicht vor, wenn sie ihr Gerät mit einem anderen OS als Linux liefern und sich dann nicht um Linuxunterstützung scheren. Ich finde es nur gut, wenn Hersteller Linux untersützen, und bin der Meinung, dass mehr Hersteller dies tun sollten. Das war natürlich sehr vorwurfsvoll ausgedrückt, ich wollte aber nur den Wortlaut von Laggy.NET zitieren.

    Ich wollte allerdings auch klar stellen, dass es die Probleme nicht geben würde, wenn die Hardwarehersteller Linux besser unterstützen würden. Außerdem finde ich es viel schlimmer, wenn man Entwicklern, die ihre Freizeit dafür opfern, dass eine Software die Hardware fremder Menschen unterstützt, vorwirft, faul und nervig zu sein, als wenn man dasselbe an Herstellern, für deren Hardware man bezahlt, kritisiert.

  19. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: Moe479 14.03.15 - 06:15

    was immer versucht ist linux als desktop vielfalt als nachteil vorzuwerfen, die vielfalt existiert aber nicht, wenn man sich auf eine konkrete distribution mit einer grafischen benutzeroberfläche beschränkt.

    und erst dann kann man konkret vergleichen, z.b. osx direkt mit ubuntu(unity), oder oder oder

  20. Re: Wann lasst ihr Linux endlich in Ruhe?

    Autor: phre4k 14.03.15 - 12:05

    Frankenwein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Configdatei-Systemversions-Konsolenfenster-Frickelei wird immer so
    > bleiben wenn nicht mal ein dafür bezahlter Mensch hin geht, sich Gedanken
    > um die Bedürfnisse der Benutzer (nicht die Bedürfnisse von Fricklern) macht
    > und das dann konsequent aus einer Hand umsetzt.

    Wie wäre es, wenn DU Linux einfach mal in Ruhe lässt? Ständige Beiträge, die Linux runtermachen, braucht kein Mensch. Es nervt einfach.

    Wenn du nicht frickeln willst, benutz halt dein Mac OS. Es nimmt dir keiner übel.

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