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Die physischen Ports der AMD GPU werden wohl nicht herausgeführt

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  1. Die physischen Ports der AMD GPU werden wohl nicht herausgeführt

    Autor: abufrejoval 09.08.18 - 14:54

    Daß man von der AMD Graphik nichts sieht, könnte daran liegen, daß sie keinen phyischen Ausgang hat. Ältere dGPUs waren wohl entweder exklusiv angebunden oder der Ausgang wurde zwischen iGPU und dGPU umgeschaltet, aktuell läßt man aber den Treiber den "sichtbaren" Framebuffer aus der dGPU einfach pro Refresh einmal in den Framebuffer der iGPU kopieren, um ihn darzustellen. Nvidia nennt das wohl Optimus, für Linux gibt es noch BumbleBee, Ubuntu liefert aber i.d.R. einen Optimus Treiber für Nvidia, den man auf Notebooks statt des Nvidia Linux-Treibers nehmen sollte.

    Ich denke die aktuellen AMD Linux-Treiber unterstützten das Äquivalent für AMD GPUs aktuell nicht, weil der Markt für AMD zu unbedeutsam ist: Die sparen immer abseits des Mainstreams.

    Etwas enttäuscht bin ich, daß im Artikel keine Benchmarks bei sind, denn so ist es dann doch kaum mehr als eine Anzeige und irgendwie glaube ich kaum, daß die Kombo schneller ist als eine ähnliche Lösung mit einer GTX 1050ti oder 1060, welche identische Watt verbrät.

    Und bei einem 15" Design glaube ich auch nicht, daß die Größe (2 BGAs gegen 1) der Platine eine große Rolle spielt, zumal die im Zweifelsfalle modular gehalten werden und damit hier einfach den Platz für die 'echte' dGPU unbestückt lassen.

    Und ¤3000 für ein Convertible auszugeben, wenn man die gleiche Leistung als Acer Aspire auch für ¤800 haben kann, tja, da muß man wohl Redakteur bei Golem sein, um sich das kaufen zu können.

  2. Re: Die physischen Ports der AMD GPU werden wohl nicht herausgeführt

    Autor: ms (Golem.de) 09.08.18 - 15:00

    GTX 1050, nicht Ti und auch nicht GTX 1060 ... ich persönlich kaufe übrigens nichts mit Glare-Display oder ohne Trackpoint mit drei Maustasten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  3. Re: Die physischen Ports der AMD GPU werden wohl nicht herausgeführt

    Autor: ldlx 09.08.18 - 17:59

    Du vergleichst ein Acer-Gerät ernsthaft mit dem einer der großen Business-Geräte-Hersteller??? Woran haben die im Hause Acer wohl gespart, wenns nicht die Komponenten sind...

    Mein Convertible (Fujitsu Lifebook T936, wobei die in % kein großer Hersteller sind, haben aber noch einen Markt in Deutschland und Japan) kommt nur mit iGPU und war schon locker bei 1,5k¤ brutto (und hat nicht die größte Ausstattung, ebenso fehlt Spielekram wie Fingerabdrucksensor). Die Kiste war dabei nicht "Made in Germany", sondern kommt aus Japan - dafür gibts wohl auch zu wenig Abnehmer hierzulande.

    @Marc Sauter: Würde ich mich abseits des Venensensors auch über mehr Tests aus dem Hause Fujitsu freuen oder bekommt ihr von denen keine Demo-Geräte?

  4. Re: Die physischen Ports der AMD GPU werden wohl nicht herausgeführt

    Autor: ms (Golem.de) 09.08.18 - 18:52

    Hatten das zuletzt: https://www.golem.de/news/fujitsu-lifebook-u727-im-test-kleines-blinkendes-anschlusswunder-1802-132756.html

    Wir müssen nur fragen ...

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  5. Re: Die physischen Ports der AMD GPU werden wohl nicht herausgeführt

    Autor: ldlx 09.08.18 - 20:49

    "zuletzt" ist damit ein halbes Jahr her, aber tolle Review :-)

    Vielleicht auch mal ein Test mit Linux, wie es bei den Dells häufiger kommt - nicht, dass ich mich bisher viel damit beschäftigt hätte, aber Windows wird ja auch immer zickiger. Oder auch mit den preiswerten A-Modellen (kleiner Tipp vorab: das BIOS-Flash-Tool, welches nebenbei auch die Einstellungen übernehmen kann, funktioniert erst ab der E-Serie, in der A-Serie funktioniert immerhin ein "abgespecktes" BIOS-Einstellungs-Tool, und selbst bei dem habe ich das Gefühl, dass es nicht offiziell supported wird.

    Durfte mich zuletzt auch mit einem Dell Inspiron 360°-Laptop rumärgern, der kam im Angebot keine 600 ¤, hab nur vorab übersehen, dass der keinen LAN-Port hat. Einen DELL-USB-Adapter gibts wohl, aber mein etwas betagter USB 3.0-Adapter wird vom BIOS nicht erkannt. Ebenso wird auch bei dem "Billigheimer" das Dell-BIOS-Tool nicht unterstützt, wenn ich die Supportseiten richtig verstanden habe.

  6. Re: Die physischen Ports der AMD GPU werden wohl nicht herausgeführt

    Autor: abufrejoval 09.08.18 - 23:03

    ldlx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du vergleichst ein Acer-Gerät ernsthaft mit dem einer der großen
    > Business-Geräte-Hersteller??? Woran haben die im Hause Acer wohl gespart,
    > wenns nicht die Komponenten sind...
    Anscheinend spart Acer zumindest nicht an der Qualität. Wir hatten für unsere Drillinge vor vielen Jahren mal drei Extensa 5220 Notebooks der allerniedrigsten Einstiegsklasse geholt, mit Core2 Single-Core "Pentium" CPUs, 512MB RAM und 60GB Drehscheibe. Die waren mechanisch nicht kaputt zu kriegen, eines ist tatsächlich mal vor zwei Jahren elektronisch gestorben, zwei sind noch in täglich stundenlanger Benutzung (meine Frau mag nichts 'neumodisches'). Freilich haben sie T7500 CPUs bekommen, als die bei eBay verramscht wurden und über die 10 Jahre bisherige Nutzungszeit 3GB RAM, Gbit WLAN und 240GB SSDs: Das waren noch Zeiten, als man Notebooks noch nachrüsten konnte... Laufen ebenfalls mit Windows 7-10, Linux und auch gern mit FreeBSD z.B. als pfSense Firwall mit UPS.

    Tastatur, Bildschirm, selbst die Batterien haben eine ganze Schulzeit überlebt.

    Das war dann der Grund auch für die Studentenzeit wieder Acer auszuprobieren. Das A717-71G-58KH bot einen 45Watt i5-7300HQ, eine GTX 1050ti mit 4GB GDDR5, ein mattes 17,3" IPS 1080 LED Panel, 8GB RAM und eine HDD für ca. ¤800, die HDD tauschte ich vor dem ersten Einschalten gegen eine Samsung 830 aus der Grabbelkiste, die Drehscheibe landete dort.

    Der Prozessor hält seine vier Kerne auch bei Dauerbelastung auf Trab, während so ein i7-8200U nach ein paar Sekunden bemerkt, daß er ja nur 15Watt verbrauchen darf und dann brav auf die Bremse steigt: Diese Variante (mit einer MX150) für den gleichen Preis ging dann schnell zurück. Mit 6 Kernen auf einem i9 wird das kein Deut besser: Physics are hard to cheat.

    Das Notebook läuft mit Windows, Linux, Android-x86, Hackintosh und vor allem ziemlich gut mit allen möglichen Spielen, aber auch einen ganzen Tag auf Akku an der Uni (ohne Spiele). Die Tastatur ist toll, der Fingerabdrucksensor gratis, das Touchpad klasse die Fettflecken auf dem Aludeckel weniger dramatisch als die Stabilität beim Gedrängel im ÖPNV. Sohnemann ist Bodybuilder, er mag's lieber größer und Gewicht sieht er als Bonus. Die Tastatur war auf den Thinkpads besser, aber gut schreiben kann ich trotzdem auf ihr. Ich habe übrigens Klavierspielen und auf einer IBM Kugelkopfmaschine tippen gelernt und verwende eine orginale PS/2 Tastatur von 1990 am Desktop, also sind meine Ansprüche durchaus hoch.

    Mir gefällt und er genießt wie leise der Rechner ist, im "Office Mode" auf Batterie hört man nichts und selbst mit Prime95+Furmark bleibt er bürotauglich. Mein Gigabyte P35V6 mit einer GTX1070 ist zwar schlanker, aber eine Turbine wenn ich da ein neuronales Netz trainiere: Da haben mich schon Kollegen aus dem Büro geworfen und mechanisch ist der kein Vergleich bei dreifachem Preis. Dafür hat er ein schwachsinniges 4k Panel, was unter Linux in Kombination mit weiteren Schirmen (einer hochkannt, einer quer) endloses Gefummel mit den Desktops ist.

    Eine Intel CPU ist eine Intel CPU, RAM ist von Kingston und geht selten kaputt: Acer spart bei den günstigen Einstiegsgeräten weder bei der Elektronik noch bei der Mechanik: Es ist eben ein Volumenmodell, welches man auch deutlich teurer haben kann: i7, GTX 1060, 16GB, 512GB SSD M.2, Windows Professional und schon werden es das doppelte kosten, man bekommt auch einen i7 Hexacore mit GTX1070 und 4k für ¤3000, wo die gleichen Serienteile verbaut werden.

    Ultrabooks und Convertibles sind wie Guccis oder andere Luxuslabels: Man bezahlt für Design und vielleicht auch Gewicht. Aber bei den technischen Qualitäten ist Acer nicht nur nicht schlechter, sondern oft besser als die Konkurrenz. Gerade wenn ich die Geschichten zu den Butterfly-Tastaturen von Apple lese, komme ich nicht aus dem Staunen heraus, wie sehr sich Leute zu Blödsinn hinreißen lassen. Von Lenovo bekommt man in der gleichen Preisklasse sicher auch vergleichbare Geräte und ja, die Tastutur ist immer noch etwas besser, aber die hatten halt keine 1050ti sondern damals noch Maxwell: Auf Notebooks zwei Klassen schlechter.
    >
    > Mein Convertible (Fujitsu Lifebook T936, wobei die in % kein großer
    > Hersteller sind, haben aber noch einen Markt in Deutschland und Japan)
    > kommt nur mit iGPU und war schon locker bei 1,5k¤ brutto (und hat nicht die
    > größte Ausstattung, ebenso fehlt Spielekram wie Fingerabdrucksensor). Die
    > Kiste war dabei nicht "Made in Germany", sondern kommt aus Japan - dafür
    > gibts wohl auch zu wenig Abnehmer hierzulande.
    >
    Ich habe über Fujitsu nie was schlechtes gehört, aber ¤1500 bekomme ich nicht ausgegeben, ohne daß meine Frau das gleiche Geld für etwas "sinnvolles" will.

    Einfach mal in die Finger nehmen und ausprobieren: Wenn's nicht taugt, kann man es ja heute unproblematisch zurücksenden.

    Die mangelhafte Graphikleistung der iGPUs haben mich lange genervt, aber der Ärger über die dGPUs bei Notebooks war meist noch größer. Ich habe noch ein HP Probook 4740s mit einer 3,3GHz Ivy Bridge i7 CPU mit HD4000 iGPU und einer ATI Radeon 7500 dGPU. Da habe ich mir mal den Spaß gemacht, die beiden intensiv gegeneinander zu vermessen und die ATI hat durch die Bank verloren... Deaktiviert und vergessen: War ein Schnäpchen bei eBay...

    Die Iris 550 vom Medion Notebook war schon ein anderes Kaliber und versägte den Kaveri A10-7850k.

    Inzwischen benutze ich aber einfach Steam Streaming, wenn sich ein paar Kids am Eßtisch zum Spielen treffen wollen und laß das Rendern auf den Gamer-Desktops der Männer laufen, während die Ausgabe auf den iGPU Notebooks landet. Das läuft sogar noch auf einem Chuwi Lapbook 12.3 mit einem 3k Display und Goldmont Atömchen ziemlich gut mit ARK Survival Evolved.

    Der Student hingegen nimmt das Notebook halt zu LAN Parties bei seinen Kumpeln, deswegen brauchte er die 1050ti.

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