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Der Kindle wird asozial
Autor: Der_Blub 30.04.10 - 11:16
Na Super, jetzt weiß nicht nur Amazon wann ich welches Buch wie lange gelesen habe. Nein, jetzt werden diese Vertraulichen Daten auch noch in die aszialen Netzwerke gepusht.
Was für ein Schwachsinn. Gibt es eigentlich kein Gerät mehr, wo dieser Schwachsinn nicht drin ist? Selbst in aktuellen LCD TVs wird dieser Mist eingebaut. Damit auch ja im Internet jeder verfolgen kann, wer sich welchen Porno gerade anschaut.
Kann ja nicht mehr lange dauern, bis der Dreck auch in Kaffevollautomaten einzug hält. Immerhin weiß Drecksfressenbuch ja noch nicht, wie hoch der Kaffekonsum der unter beobachtung stehenden Personen ist.
Traurige Zukunft... -
Re: Der Kindle wird asozial
Autor: bluberli 30.04.10 - 11:34
Honk?
Steht irgendwo in dem Artikel das du es nutzen musst? Traurig bist nur du weil du das so hinstellst als ob die Leute dazu gezwungen werden und niemand es freiwillig benutzt. -
Re: Der Kindle wird asozial
Autor: Uffus 30.04.10 - 12:04
Wieso meldest Du dich bei Twitter und Facebook an, wenn Du es nicht benutzen moechtest? Wieso schreibst Du staendig jeden Rotz auf Twitter, obwohl Du es hasst und nicht willst, das jeder weiss, dass Du gerade auf dem Klo warst?
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Re: Der Kindle wird asozial
Autor: Voytech 30.04.10 - 14:42
bluberli schrieb:
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> als ob die Leute dazu gezwungen werden und
> niemand es freiwillig benutzt.
Das schlimme daran ist, dass niemand merkt, wie sehr er dem Web 2.0 Wahn (aka Online-Exhibitionismus) erlegen ist. -
Re: Der Kindle wird asozial
Autor: PS Zocker 30.04.10 - 14:59
Es ist absolut unnötig, sowas in einen Ebookreader zu verwursten. Aber ich kann mir denken, wie das lief. Facebook hat bei Amazon angeklopft: "Hey, wie wärs, wenn wir das Kindle an Facebook anschließen? Dann können alle Freunde sehen, was der Leser gerade liest. Wir machen dafür dann auch kräftig Werbung für das Kindle."
Hoffentlich machen sie es auch gleich so, dass man sich bei Facebook zwangsanmelden muss. Die meisten Käufer würden das sogar machen, wenn man dadurch endlich den kostenlosen Erotikthriller lesen darf, der dem Gerät dann beiliegt. -
Re: Der Kindle wird asozial
Autor: fof 30.04.10 - 15:11
den Begriff "Online-Exhibitionismus", den ich hier gelesen hab, fand ich schon ganz gut... und die Geschichte mit der Kaffeemaschine auch.
Folgendes Szenario: ich muss nicht mehr twittern "trinke gerade Kaffee", weil meine Kaffeemaschine das schon für mich twittert, oder sagt man zwitschert?...oder "tweetet"?
Ich brauche auch mein Kindle oder die ganzen "gibt's für etwas keine App, dann gibt es auch dafür eine App" Geschichten nicht mit auf's Klo nehmen, um meinen aktuellen Status zu posten, sondern mein Klo schickt automatisch eine Nachricht an Twitter, und alle können lesen: "bin gerade kacken".
Mein Auto twittert für mich: "fahre gerade Auto"
Meine Brille twittert für mich "sehe gerade nach links"
Meine Schuhe twittern abwechselnd für mich: "Schritt linker Fuß" & "Schritt rechter Fuß"
Ich habe also endlich wieder die Hände frei!
Das ist doch total toll.
brauche noch eine neue Tatstur, damit während ich hier tippe, meine Tastatur automatisch für micht twittert, dass ich gerade einen Kommentar auf Golem.de schreibe.
schöne, neue Welt, oder ??
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.10 15:13 durch fof. -
Re: Der Kindle wird asozial
Autor: SharpCommenter 30.04.10 - 15:28
Geil! Wo gibt es die Geräte zu kaufen? Die brauche ich UNBEDINGT sonst bekommt niemand mit dass mein Leben keinen Sinn macht :D
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Re: Der Kindle wird asozial
Autor: fof 30.04.10 - 15:56
SharpCommenter schrieb:
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> Geil! Wo gibt es die Geräte zu kaufen? Die brauche ich UNBEDINGT sonst
> bekommt niemand mit dass mein Leben keinen Sinn macht :D
die baue ich gerade noch, ...aber ich halte Dich auf dem Laufenden! ;o)) -
Re: Der Kindle wird asozial
Autor: Joerg Zweier 30.04.10 - 16:22
Schon die Ueberschrift hat mich zum Lachen gebracht. THX
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Re: Der Kindle wird asozial
Autor: Sicainet 30.04.10 - 17:29
PS Zocker schrieb:
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> Es ist absolut unnötig, sowas in einen Ebookreader zu verwursten. Aber ich
> kann mir denken, wie das lief. Facebook hat bei Amazon angeklopft: "Hey,
> wie wärs, wenn wir das Kindle an Facebook anschließen? Dann können alle
> Freunde sehen, was der Leser gerade liest. Wir machen dafür dann auch
> kräftig Werbung für das Kindle."
Meine guete das ganze ist Programmiertechnisch nen Klacks. Warum sollte das nicht einfach irgend einer bei Amazon einfach eingebaut ham weil sie halt dachten, dass dasu gute Werbung und ein gutes Feature ist?
Muss ja niemand nutzen wenn er nicht will -
Re: Der Kindle wird asozial
Autor: Arno Dübel 02.05.10 - 15:55
Sicainet schrieb:
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> Muss ja niemand nutzen wenn er nicht will
Außer bei Apple, weil die Nutzer sonst wieder überfordert mit einer Option wären. Da wird dann der Facebook-Account Zwangsverbunden mit iTunes und auf Facebook gibts dann ein neues Feature "your buddy arno dübel is now listen to lady gaga".



