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Geübt im Märchenerzählen

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  1. Geübt im Märchenerzählen

    Autor: Duesentrieb 26.12.09 - 12:49

    sind die Leute aus dem Verlagswesen sicherlich:

    >"Der Großteil der Verlagskosten entsteht dabei, die Autoren zum >Schreiben zu bringen und sie dafür zu honorieren, ihre Texte zu >lektorieren und diese schließlich dem Buchhandel und der Presse >nahezubringen. Diese Arbeit wird durch das E-Book nicht weniger."


    Also ich denke nicht dass, der Grossteil der Autoren so wie Clancy oder Rowling das Geld richtig hinterhergeworfen bekommen.

    Wer glaubt denn wirklich dass die Verlegerfamilien a la Bertelsmann am Hungertuch nagen weil sie den Autoren sooooviel Geld zur Motivation in den Rachen stopfen müssen :D

    Und die Leibeigenenlöhne die Lektoren und Übersetzer bekommen dürften auch nicht gerade den Löwenanteil des Buchpreises ausmachen.

    Bleiben noch ein paar Bestechungsgelder und Cateringveranstaltungen um die Presse "wohlgesonnen" zu stimmen.

    Aber zu einer Zeit wo Jobs als Koch oder Kellnerin als "Traumberuf" im Unterschichtenfernsehen schon in Castingshows vergeben werden, sollte man doch genug willige,junge, gutaussehende Sklaven (sorry ich meinte natürlich Eventmanager) finden die für unter 5 Euro arbeiten, weil sie ja noch bei Mutti Zuhause wohnen und natürlich auch alte, gebrochene, hässliche Endvierziger IT-Spezialisten die man hinter den Kulissen als Putzkolonne verstecken kann und die für 3 Euro/h arbeiten müssen weil die Arge ihnen bestenfalls unbezahlte Praktikantenstellen vermittelt. :p SCNR

  2. Re: Geübt im Märchenerzählen

    Autor: Siga0489420488 26.12.09 - 13:17

    Was ist einfacher:
    - Kulturminister für 10 Großverlage (mit 100 Kleinverlagen und 1000 Zeitschriften)
    - Kulturminister für 10.000 Kleinzeitschriften (die meisten gibts nur im Abo)
    - Kulturminister für 100.000 Autoren
    - Kulturminister für 100 Mio Bürger
    Daraus in Verbindung mit seinem überlegenen Anstand und Schwur zur Volksverbesserung ergibt sich das Verhalten des Ministers. (ja, das ist nur ein Staatsminister)

    Ich hoffe einfach, das Autoren ihre Bücher bei Amazon Marketplace rein tun (unbekannte Bücher geht evtl nur als Profi-Händler) und per Paypal/AmazonMarketplace/Überweisung kriegt man das Geld und per Email kriegt der Käufer das Buch.

    Wenn ich die Linke wäre, würde ich den Autoren sowas anbieten. Nur um die Großverlage mit Nachschub ausbluten zu lassen.

    Oder 70%(Autor)/30%(Apple, Shop,...)-Shops.

    Neulich meinte einer, "diese Mitesser müssen genuked werden" oder sowas ähnliches. Damit meinte er news.google.*** . Aber er versteht nicht, das die Autoren die Leistung erbringen und man Verlage auch "nuken" kann. Und sollte. Die sind Balast.

    Dumm nur das die meisten Technikverblödet sind und man bezahlbare Infrastrukturen bräuchte, damit die EPub-Texte überall laufen. Aber es gibt ja sogar Leute, die für ISBN-Nummern Geld verlangen obwohl es die kostenlos gibt.
    Wenn ich Finanzminister wäre, müsste jeder in bestimmten Branchen bestimmte Informationen haben. Dann kann man ISBN-Käufe nicht mehr steuerlich absetzen.
    Aber sowas interessiert ja keinen.

  3. Geübt im Runterleiern

    Autor: Leierkastenmannwegschubser 26.12.09 - 13:42

    Duesentrieb schrieb:

    > Wer glaubt denn wirklich dass die Verlegerfamilien a la Bertelsmann am
    > Hungertuch nagen weil sie den Autoren sooooviel Geld zur Motivation in den
    > Rachen stopfen müssen :D

    Wer glaubt denn wirklich, dass ein Autor seinen Lebensunterhalt sichern kann, nur weil er sein Buch selbst im Internet veröffentlicht (was mittlerweile kinderleicht geht)?

    Die Verlage bieten anscheinend immer noch einen Mehrwert gegenüber der Selbstvermarktung, aber dennoch schimpft man in Foren über sie wie die Rohrspatzen. Wo ist das Problem? Wenn Du nicht mit einem Verlag kooperieren willst, nimm den nächsten. Wenn der nächste nichts ist, vermarkte Dich selbst. Was soll diese ewige Leier, dass die armen armen Autoren am Hungertuch nagen, weil die bösen bösen Verlage sie so ausnutzen?

    > Und die Leibeigenenlöhne die Lektoren und Übersetzer bekommen dürften auch
    > nicht gerade den Löwenanteil des Buchpreises ausmachen.

    Sprichst Du eigentlich aus Erfahrung oder greifst Du Dir das alles nur aus der Luft? Ich habe da ja schon eine Vermutung...

  4. Re: Geübt im Runterleiern

    Autor: Siga329479427 26.12.09 - 14:08

    Die Verlage bieten nur die Dienstleistung des Druckens.

    Schau mal was dieses HP-Projekt kostet, on demand/auf Bestellung Zeitschriften zu drucken. Das ist preislich uninteressant.

    Käufer => Paypal => Autor, Autor => Email => Käufer hat Buch

    Wozu brauche ich da Verlage ?
    Genau. Gar nicht mehr.

    Und die meisten Zeitschriften (Gamefront z.B.) gibts eh nur im Abo und selten im Handel. Schau Dir das Zeitschriftenbuch mal an. Gibts in Deiner Stadt-Bücherei vermutlich.

    Und einmalige Abfinden sind m.E. unzulössig. Und nicht mit 70-jährigem-TodesRecht zu verbinden. Canada hat Gesetze dagegen. Deutschland nicht.
    Milli Vanilli bekamen ein Mal Geld und danach wohl nie wieder. Frank Farian kriegt jedes Mal 3,50 Euro, wenn ein Milli Vanilli Song im Radio gespielt wird.


    Die anständigen Menschen sollte auch nicht mit Verlags-Fanbois diskutieren sondern sie untergraben: Kauft EBooks direkt bei den Autoren so bald das möglich ist. Speziell bei Sachbüchern dürfte das schnell und schon der Fall sein.

    Verschwendet Eure Zeit nicht mit Desinfomateuren. Wozu auch. im Gegensatz zu Musik und Filmen wo zu viele Leute beteiligt sind, braucht man beim Buch nur den Autor und vielleicht die Bildrechte (Wenn der Fotograf ein anderer war).
    Und die kleinen Zeitschriften (ADAC-Magazin usw.) wären froh, Elektronisch per Email verbreitet zu werden. Das kostet nämlich richtig viel.

  5. Re: Geübt im Runterleiern

    Autor: Sücher 26.12.09 - 15:07

    Siga329479427 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Verlage bieten nur die Dienstleistung des Druckens.

    Wenn das so wäre, warum machen die Autoren das nicht alle selber, wo Drucken ?

    Richtig: Weil es nicht so ist. Weil Verlage noch weit mehr bieten als die Dienstleistung des Druckens.

    Man sollte als Leser nicht so viel auf Forenposter hören, weil die meist keine Ahnung haben, wovon sie schreiben. So viele BWL-Experten wie hier kann es in Wirklichkeit gar nicht geben.

  6. Re: Geübt im Runterleiern

    Autor: Sücher 26.12.09 - 15:08

    Sücher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Siga329479427 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Verlage bieten nur die Dienstleistung des Druckens.
    >
    > Wenn das so wäre, warum machen die Autoren das nicht alle selber, wo
    > Drucken ?

    wo Drucken doch im Internetzeitalter so leicht ist

  7. Re: Geübt im Runterleiern

    Autor: Siga29575975 26.12.09 - 15:27

    Hier schau den nächsten Satz:
    > Schau mal was dieses HP-Projekt kostet, on demand/auf Bestellung Zeitschriften zu drucken. Das ist preislich uninteressant.

    Selber Drucken (und Vertrieb, aber eigentlich bezahlen das die Käufer und Buchhandlungen! und am Ende immer der Käufer) sind zu teuer für echte Bücher.

    Die Druckerpresse für 10 Stück lohnt auch selten.
    Print-On-Demand ist faktisch wohl noch teuer.
    Es gibt Projekte (HP, Lulu, Russen-Bericht in ct vor xx Jahren) aber E-Vertrieb macht es VIEL einfacher.

    Ausserdem: Was soll das für ein Argumention sein ?
    Habe ich behauptet das Druckereien billig oder einfach zu betreiben sind ? Bald schon, wenn viel mehr per E-Readern läuft. Wenn ich Finanzminister wäre, wären Drucker-Lehrstellen und neue Druck-Investitionen nicht mehr oder viel weniger steuerlich absetzbar. Für Druckereien schlägt nächstes Jahr das letzte Stündchen. Die Leute sind sowas von scharf auf EReader und sind auch bereit für Content zu bezahlen. (KostenLoser interessieren hier nicht).

  8. Re: Geübt im Runterleiern

    Autor: spanther 26.12.09 - 16:01

    Sücher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wo Drucken doch im Internetzeitalter so leicht ist

    Bestes Beispiel dafür unsere Politiker, die sogar das Internet ausdrucken wollten! :D

  9. Re: Geübt im Runterleiern

    Autor: Sücher 27.12.09 - 11:31

    Siga29575975 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier schau den nächsten Satz:
    > > Schau mal was dieses HP-Projekt kostet, on demand/auf Bestellung
    > Zeitschriften zu drucken. Das ist preislich uninteressant.

    Hier schau die Homepage:

    http://www.1buch.com/de/preise/

    Das ist preislich interessant.

    > Selber Drucken (und Vertrieb, aber eigentlich bezahlen das die Käufer und
    > Buchhandlungen! und am Ende immer der Käufer) sind zu teuer für echte
    > Bücher.

    Ach, jetzt kommt auf einmal noch der Vertrieb hinzu!

    Und beim nächsten Mal ist es die Promotion!

    Dann der Lektor!

    Dann die Lesungen!

    Und am Ende sind es dann all die Leistungen, die Verlage dem Autoren so abnehmen, damit der nicht alles selber machen muss.

    > Habe ich behauptet das Druckereien billig oder einfach zu betreiben sind ?

    Nein, Du hast anderen Nonsens behauptet. Zitat:

    "Die Verlage bieten nur die Dienstleistung des Druckens."

  10. Re: Geübt im Runterleiern

    Autor: Siga409450274 27.12.09 - 13:36

    Sücher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Siga29575975 schrieb:

    > > Hier schau den nächsten Satz:
    > > > Schau mal was dieses HP-Projekt kostet, on demand/auf Bestellung
    > > Zeitschriften zu drucken. Das ist preislich uninteressant.
    >
    > Hier schau die Homepage:
    > www.1buch.com
    > Das ist preislich interessant.
    Wenn Du wirklich nur eines haben willst, ist es bezahlbar. Aber selber-ausdrucken wäre billiger. (Erinnert an meine printbox printbook-Projekte).
    Sobald Du aber mehrere Stücke produzieren willst, ist es uninteressant.
    Wenn Du Tagessätze von 1000 Euro hast (SAPler) ist das vielleicht preislich interessant.
    Wenn man eine Zeitschrift oder Buch selber drucken will, ist es uninteressant.

    Schau mal was Deine teuren Bücher noch bei Amazon Marketplace oder eurobook/eurobuch bringen. Die sind fast immer quasi gar nix mehr wert.


    > > Selber Drucken (und Vertrieb, aber eigentlich bezahlen das die Käufer
    > und
    > > Buchhandlungen! und am Ende immer der Käufer) sind zu teuer für echte
    > > Bücher.
    >
    > Ach, jetzt kommt auf einmal noch der Vertrieb hinzu!
    Nein. Tut es nicht. Weil es der Käufer über den Händler trägt.
    Deswegen dürfen Ebooks ja auch nur maximal die Hälfte vom echten Buch kosten und der Verlag hätte pro Buch immer noch dasselbe.
    Verlag Buch 2 Euro Abgabe => Buchhandlung 4 Euro
    Verlag EBuch 2 Euro Abgabe => Apple IRead => 4 Euro. Warum soll Apple sich 2 Euro in die Tasche stecken ?


    > Nein, Du hast anderen Nonsens behauptet. Zitat:
    > "Die Verlage bieten nur die Dienstleistung des Druckens."
    Also präziser:
    Die einzige Dienstleistung, die man nicht anders zu vernünftigen Preisen hinbekommt, ist das Drucken.

    Der Vertrieb zählt nicht, weil das Eigeninteresse des Verlages ist. Dafür bezahlt man nicht extra.
    Das eigener Vertrieb Geld kostet, ist eine andere Sache.
    Über Amazon-Marketplace ginge es aber einfach.

    Ich würde (Fach-)Bücher auch kostenlos partiell übersetzen. Wenn jeder deutsche dann wenn er das original-buch kauft, auch "meine" Übersetzung kostenlos downen darf.
    Man kann auch

    Dasselbe gilt für Lektorat. Die EReader erlauben teilweise Annotationen. Die upped man dann zum Autor und der sammelt die und verschickt dann kostenlos per EMail korrigierte Updates.
    Die Ex-Käufer oder Fans kriegen dann u.U. Einzelkapitel seines neuen Buches zum test-lesen.
    Und wo es in Spanien PHP-Progger unter 20 Euro gibt, gibt es sicher Leute in Billig-Ländern (deutsche Rentner o.ä. sieht man oft im TV im Ausland aber auch Freiberufler die per Internet arbeiten) die Korrekturisieren können.

    Stell Dir Tokio-Hotel vor. Wenn die ihre Texte von Fans übersetzen, korrigieren, schreiben,... lassen würden, bekämen die sogar noch Geld dafür.
    Die Zeiten ändern sich. Waschfrauen, Hausangestellte, Köchinnen, Droschkenkutscher (wie immer bei Sherlock Holmes) oder viele Taxifahrer (Poirot, viele Spielfilme,...)... gibts ja auch nicht mehr oder kaum noch.

    Aber das schöne ist, das bald (eigentlich jetzt schon) die ersten Autoren verlagsfrei arbeiten werden :-)))
    Und dann hoffentlich Zeitschriften (ADAC, ADFC,...) per Email vertreibt usw. . :-)))
    Das Gute siegt leider selten aber doch gelegentlich :-)))
    Verlage verlieren vermutlich viel Vertriebsmengen. :-)))
    Millionen Bäume werden gerettet... SCNR.
    2010 wird ein gutes Jahr :-)

    Und im Gegesatz zur Content-Music.And.Films.Industry.Associations können die Verlage dankenswerterweise nichts dagegen machen :-))) 2010 wird wirklich gut. Wave(=Demokratie), EBooks(=Autoren bezahlen, Verlage ausbooten),... :-)))

  11. Re: Geübt im Märchenerzählen

    Autor: tztzz 27.12.09 - 15:45

    Siga0489420488 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder 70%(Autor)/30%(Apple, Shop,...)-Shops.

    wohl ehr 30/70 sowohl bei apple auch als bei amazon, aber das sind immernoch über 25% mehr die autoren so bekommen :)

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