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Meinung eines Buchhändlers...

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  1. Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: bers0r 26.12.09 - 17:43

    Also ich bin tatsächlich Buchhändler aber technikaffin im Vergleich zu den Branchendinosauriern, die ich sonst so höre...

    Meine Meinung zu ebooks:
    Im Grunde eine geile Erfindung, aber es gibt da gewaltige Hürden...

    1. Preis
    Ein eBook soll genauso teuer sein wie ein normales (Taschen-)Buch, aber ich muss mir zusätzlich ein (derzeit noch recht) teures Gerät kaufen. Vorteil?

    2. DRM
    Wo liegt der Vorteil, wenn ich mir x Bücher kaufen kann, die aber weder verleihen, noch weiterverkaufen kann, wenn ich sie gelesen habe? Wer mal auf einem Flohmarkt war, weiß wovon ich spreche.

    3. Formatwirrwarr
    Wenn ich mir ein Gerät kaufe möchte ich damit auch alle möglichen Bücher lesen können, und zwar ohne mir Gedanken machen zu müssen, ob es das begehrte Buch auch in einem für meinen Reader passenden Format gibt. Und das möglichst unkompliziert ohne Umwandlungsorgien.

    4. Branchenspezifisches
    Ich, als kleiner Buchhändler, habe im Endeffekt nichts von einem eventuellen eBook-Boom, da sich dafür scheinbar Portale wie Amazon oder libreka! entwickeln und sich die Geräte per WLAN oder Bluetooth, oder direkt per Mobilfunk oder sonstige Kanäle die Bücher direkt aufs Display beamen. Das mag ja toll für den Anwender sein, für den Verlag sicherlich auch, aber für den kleinen Buchhändler von nebenan wäre das wohl tödlich, wenn es zu einem eBook-Boom käme.

    Fazit:
    Eigentlich sind eBooks eine tolle Erfindung, es wäre aus meiner Sicht als Buchhändler durchaus zu wünschen, dass sich das ganze (zumindest) als Alternative zum gedruckten Buch entwickelt.
    Leider sind die Maßnahmen, die die oben erwähnten Dinosaurier in Erwägung ziehen jedoch fast genauso falsch wie die der MI damals...
    Mein Vorschlag alternativ wären günstigere Geräte mit massig Speicher, aber ohne UMTS oder so einen Kram. Das ganze dann mit Dockinganschluss und passender Dockingstation beim Buchhändler und dazu ein VERNÜNFTIGES DRM, soll heißen: Kopieren verbieten aber verschieben von Inhalten beliebig zulassen. Die eBooks sollten dann natürlich auch mit 7% besteuert werden wie normale Bücher, und dürfen dann auch gerne etwas günstiger sein.

    So wie es jetzt aussieht wird das aber nicht kommen, und ich kann es Branchenfremden auch nicht verdenken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.12.09 17:43 durch bers0r.

  2. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: bers0r 26.12.09 - 17:53

    bers0r schrieb:
    > Mein Vorschlag alternativ wären günstigere Geräte mit massig Speicher, aber ohne UMTS oder so einen Kram.

    Noch eine Idee:
    Alternativ dazu Geräte MIT UMTS oder sonstigem, wo man dann seinen Buchhändler einstellen kann. Man bekommt die Bücher direkt aufs Gerät gebeamt und am Ende des Monats die Rechnung des jeweiligen Buchhändlers, wahlweise auch per Paypal, Kreditkarte oder Lastschrift. Das wäre eine GUTE Lösung, womit sowohl Branche als auch Nutzer zufrieden sein dürfte denke ich.

  3. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: Kistenschieber 26.12.09 - 18:17

    Was faselst denn du da zusammen?

    Buchhändler bist du auf keinen Fall, sonst würdest du nämlich die Vorteile eines Buchladens gegenüber dem Versandhandel hervorheben.

    Ein Buchhändler, also ein richtiger, keine Aushilfskraft, zeichnet sich daduch aus, dass er sich in seinem Metier auskennt. Wenn mir also Krimi X von Autor Y gefällt, so weiss er wo mehr ich von der Sorte herbekomme - da kann Amazon nicht, auch über die eine Bewertungsfunktion nicht wirklich.

    Der Vorteil eines Buchladens, besonders eines kleinen, ist ja gerade das es dort eben nicht alles gibt, sondern eine kleine, aber feine Auswahl bereit liegt. So kann man ärgerliche Fehlkäufe vermeiden.

    Es ist im Prinzip wie bei allen Waren, die über das Netz gehandelt werden... echte Beratung vom Fachmann ist durch nichts zu ersetzten.

  4. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: bers0r 26.12.09 - 18:24

    Da hast du wohl Recht...
    Die Frage ist, ob das den Verbraucher interessiert, deshalb habe ich es gleich weg gelassen, weil ich keine Lobpreisungen auf meine Branche halten will ;)

    Bei Elektro-Artikeln oder Musik zumindest scheint es die Kundschaft herzlich wenig zu interessieren, ob der Fachhändler Ahnung hat, zumindest ist das meine Erfahrung.
    Ich glaube nicht, dass das bei Büchern in elektronischer Form großartig anders wäre.

    Achso und danke für die angedeutete Beleidigung ;) Ich nehme das mal als Kompliment, dass ich nicht den gleichen Kram von mir gebe wie der Rest der Branche oftmals.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.12.09 18:25 durch bers0r.

  5. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: nuffy 26.12.09 - 18:33

    Als Kontrast mal die Meinung eines eBook-Nutzers dazu:

    Ich nutze das Gerät noch nicht sehr lange, habe aber bisher positive Erfahrungen damit machen können. Dazu aber gleich mehr, ich möchte auf ein paar Punkte eingehen.

    bers0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Preis
    > Ein eBook soll genauso teuer sein wie ein normales (Taschen-)Buch, aber ich
    > muss mir zusätzlich ein (derzeit noch recht) teures Gerät kaufen. Vorteil?

    Das eBook-Gerät (egal welche Marke) ist auf Dauereinsatz ausgelegt und auf die Wiederverwendbarkeit. Zwar liegen die Preise für eBook-Inhalte noch etwas hoch, könnten sich aber in nächster Zeit nach der Adaptionsphase senken. Das ist so ähnlich wie bei DVDs oder BRs (derzeit zu sehen). Natürlich bestimmt der Buchhandel die Preise und wenn diese nicht attraktiver werden, sieht die Zukunft nicht so rosig aus. Trotzdem ist das von Dir als teuer gekennzeichnete Gerät ja nicht nur ausschließlich auf das Konsumieren von gekauften Inhalten ausgerichtet. Es gibt auch kostenfreie Inhalte (PDF-Downloads, etc.), die man mit dem eBook-Reader dann geniessen kann. Mir ist es lieber ein PDF runterzuladen und am Reader zu lesen, als es auszudrucken oder vorm Monitor zu hocken.

    > 2. DRM
    > Wo liegt der Vorteil, wenn ich mir x Bücher kaufen kann, die aber weder
    > verleihen, noch weiterverkaufen kann, wenn ich sie gelesen habe? Wer mal
    > auf einem Flohmarkt war, weiß wovon ich spreche.

    Dieses Argument betrifft sicherlich die, die auch tatsächlich Bücher nach dem Konsumieren weitergeben wollen und/oder verkaufen/ausleihen. Ich würd das nicht machen oder nur selten, daher ist - falls ich tatsächlich DRM-Inhalte erwerben sollte (was ich bisher nie gemacht habe) - es egal.

    > 3. Formatwirrwarr
    > Wenn ich mir ein Gerät kaufe möchte ich damit auch alle möglichen Bücher
    > lesen können, und zwar ohne mir Gedanken machen zu müssen, ob es das
    > begehrte Buch auch in einem für meinen Reader passenden Format gibt. Und
    > das möglichst unkompliziert ohne Umwandlungsorgien.

    Die meisten neuen Reader unterstützen all die bekannten Formate. So ein großes Wirrwarr gibt es hier nicht, wie ich finde.


    > 4. Branchenspezifisches
    > Ich, als kleiner Buchhändler, habe im Endeffekt nichts von einem
    > eventuellen eBook-Boom, da sich dafür scheinbar Portale wie Amazon oder
    > libreka! entwickeln und sich die Geräte per WLAN oder Bluetooth, oder
    > direkt per Mobilfunk oder sonstige Kanäle die Bücher direkt aufs Display
    > beamen. Das mag ja toll für den Anwender sein, für den Verlag sicherlich
    > auch, aber für den kleinen Buchhändler von nebenan wäre das wohl tödlich,
    > wenn es zu einem eBook-Boom käme.

    Nunja, das ist natürlich eine traurige Sache, wird aber diejenigen nicht davon abhalten bei Dir im Laden vorbeizuschauen, die tatsächlich am eBook kein Gefallen finden. Gerade bei Büchern, wo es so schön heisst "Es ist toll ein echtes Buch in der Hand zu halten" wird der Konsumentenkreis nicht unbedingt so klein werden, daß keiner mehr direkt kaufen wird. Ausserdem könnte man auch das Argument des Online-Shoppings heranführen, ohne eBooks zu erwähnen. Man kann auch bei Amazon normale/echte Bücher kaufen und bestellen. Das ist der Trend der Zeit. Früher gab es auch in jeder Stadt zig kleine Computerläden, die Hardware verkauft haben und wo man sich seinen Wunsch-PC zusammenbauen lassen konnte oder selbst die Teile geholt hat. Die sind heute großflächig verschwunden, die meisten Computer-Heinis wie wir kaufen nun die Hardware auch online.

    Für mich ist das kein spezifisches Problem des Buchhandels, sondern eine Mentalitätsfrage der Gesellschaft im Bezug auf die Entwicklung von Geschäftsprozessen und Trends.


    > Eigentlich sind eBooks eine tolle Erfindung, es wäre aus meiner Sicht als
    > Buchhändler durchaus zu wünschen, dass sich das ganze (zumindest) als
    > Alternative zum gedruckten Buch entwickelt.

    Für mich ist es ganz klar eine Alternative und sie wird das echte Buch nie verdrängen können.


    Jetzt mein Fazit als Nutzer:

    Ich bin glücklich mit dem Gerät, es hat zwar noch hier und da kleine Kinderkrankheiten und man hat eine Gewöhnungsphase, doch alles ist für mich akzeptabel bisher. Ich lese nicht sehr sehr viel, aber ich nutze das eBook dann, wenn ich mir die Zeit "totschlagen" möchte oder wenn ich es ggf. beruflich brauchen kann. In der Bahn oder beim Warten darauf fix mal das eBook ziehen und ein Buch lesen ist für mich eine Sache von Bequemlichkeit geworden. Kein sperriges und schweres Buch in der Tasche mehr, sondern ein kleines und kompaktes Gerät. Befüllen kann ich es von jedem beliebigen PC heraus (online oder via Funk brauch ich nicht) und es fühlt sich im Handling toll an. Bislang konnte ich keinen Nachteil im Bezug darauf für mich wahrnehmen, ich ermüde vom Halten her nicht damit und es ist nicht sperrig. Weiterhin habe ich den Eindruck, daß ich schneller die Inhalte konsumieren kann, da man sich einfach flotter durch das Buch durcharbeitet. Und man kann beliebig wechseln (von Buch zu Buch um z.B. was nachzuschlagen, das Gerät weiss immer, wo man gerad dran war). Für englischsprachige Literatur habe ich zusätzlich die Nachschlagmöglichkeit des Wörterbuchs und falls ich dann doch fix was anmerken möchte, kann ich das mit dem Stylus direkt auf dem eBook machen - oder als separate Notiz geschrieben oder getippt. Die lange Laufzeit des Gerätes ist beachtlich gut und am Ende sieht das ganze Gerät auch viel eleganter aus, als ein zefleddertes olles Taschenbuch. Die Platzersparnis Zuhause ist natürlich auch gegeben, auch wenn ich gerne paar gute Bücher im Regal stehen habe (und auch habe).

  6. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: bers0r 26.12.09 - 18:48

    Danke...
    So eine Art konstruktiven Austauschs habe ich mir gewünscht.

    Du hast übrigens recht, an das Thema kostenfreie Inhalte (pdf, etc...) hatte ich gar nicht gedacht. Natürlich lohnt sich das ganze dann schon eher, da gebe ich dir vollkommen Recht, zusätzlich können ja einige Geräte meines Wissens nach auch schon Audio abspielen. Das ist dann sicherlich auch eine Frage des Anwendungsgebiets.

    Was mit aber am meisten Bauchschmerzen an der Geschichte bereitet ist tatsächlich das Branchenspezifische (Kein Wunder, oder? ;) )
    Ich befürchte nämlich tatsächlich eine Entwicklung hin zu Onlinekauf und dass uns als Buchbranche ähnliches blüht wie den CD Händlern oder PC Fachhändlern in den Städten. Da hat man ja gesehen, dass sie weg fallen, weil die Leute ihre CDs entweder bei Ketten kaufen oder halt direkt das Album als MP3 ziehen und selbst brennen. Oder wie bei PC Handel online bestellen, das Argument dass der Fachhandel da nicht zu ersetzen sei, halte ich von daher für nicht ganz richtig, klar ist das Fachwissen nicht zu ersetzen, aber die Frage ist, ob eine genügend Große Anzahl Käufer das überhaupt in Anspruch nehmen (wollen werden).

    Das ist natürlich kein Branchenspezifisches Problem, sondern tatsächlich ein Branchenübergreifendes, aber da gibt es wohl keine adäquate Lösung, im Endeffekt muss man sehen, dass sich alles im Wandel befindet und sich dem anpassen.

  7. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: tztzz 26.12.09 - 18:57

    Kistenschieber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist im Prinzip wie bei allen Waren, die über das Netz gehandelt
    > werden... echte Beratung vom Fachmann ist durch nichts zu ersetzten.


    ausser durch recherche :)

  8. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: nuffy 26.12.09 - 19:03

    bers0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke...
    > So eine Art konstruktiven Austauschs habe ich mir gewünscht.

    Kein Problem.


    > ..., zusätzlich können ja einige Geräte
    > meines Wissens nach auch schon Audio abspielen. Das ist dann sicherlich
    > auch eine Frage des Anwendungsgebiets.

    Richtig, das können die Meisten auch. Oder auch Bilder betrachten bzw. Scribbles selbst machen (tolles Gimmick für langweilige Meetings übrigens! :) ).

    Auch wenn ich einer der Early Adopters bin, weiss ich, daß ich wahrscheinlich nächstes Jahr (was auch nicht mehr so lang hin ist) es ziemlich bereuen werde mir dieses Jahr noch einen eBook-Reader geholt zu haben. Es wird sehr wahrscheinlich dahingehend bessere und effizientere Geräte geben, mit noch besseren Displays (Farbe und Kontrastwerte) sowie mehr hin zu einem Multimedia-Gerät vielleicht. Eventuell wird also in den nächsten Jahren das klassische eBook-Modell sogar aussterben, so dass eBook-Inhalte dann auch einfach auf tragbaren Media-Geräten mit großen und lesefreundlichen Displays genutzt werden können. DANN erst wird die Vermarktung der eBooks ansich sehr wichtig werden - über Formate mache ich mir da eigentlich keine so großen Sorgen.


    > Ich befürchte nämlich tatsächlich eine Entwicklung hin zu Onlinekauf und
    > dass uns als Buchbranche ähnliches blüht wie den CD Händlern oder PC
    > Fachhändlern in den Städten. Da hat man ja gesehen, dass sie weg fallen,
    > weil die Leute ihre CDs entweder bei Ketten kaufen oder halt direkt das
    > Album als MP3 ziehen und selbst brennen.

    Nun, die illegal genutzen eBooks sind vielleicht auch ein Faktor, der nicht auszuschließen ist. Wie wir das aus der Musikbranche ja kennen, ist der Weg über Tauschbörsen zu mp3-Musik sehr kurz und viele nutzen es. Bei eBooks ist es auch nicht anders und wird vielleicht noch extremer mit der Zunahme der verfügbaren Geräte. Schon jetzt findet man im Netz bekannte Werke für "lau". Aber das würde jetzt zu einer Diskussion führen, die allgemein für Musik, Filme und Bücher geltend gemacht werden müsste. Auch hier prophezeihe ich, daß der Trend zum illegalen Download steigen wird, so leid mir das für die Branche tut. Wenn sich an den Preismodellen nicht bald was ändern wird, wirds so laufen...


    > Das ist natürlich kein Branchenspezifisches Problem, sondern tatsächlich
    > ein Branchenübergreifendes, aber da gibt es wohl keine adäquate Lösung, im
    > Endeffekt muss man sehen, dass sich alles im Wandel befindet und sich dem
    > anpassen.

    Es gibt Dinge, die ich gern online kaufe und andere Dinge, die ich niemals online kaufen würde. Diese Entscheidung führt jeder Mensch und Konsument für sich allein. Und jeder ist da total anders. Ich würde mir niemals Schuhe online kaufen, sondern lieber vorher anfassen, anschauen und anprobieren. Gleiches gilt für Kleidung ansich. Aber ich würde jederzeit online ein Spiel kaufen oder eine Blu-Ray, weil ich mich vorher schon informiert habe was es ist und ich deswegen nicht extra in einen Markt oder Fachhandel fahren muss. Da benötige ich schon keine Beratung mehr, auch wenn die Fachkraft meinetwegen wirklich tatsächlich vorbildlich beratend ist. Wäre ich vielleicht ein Musikfanatiker, würde ich gern mit Leuten aus dem Metier in einem Fachladen über diese Musik fachsimpeln, das wäre das einzige Argument für mich in diesen Laden zu fahren. Gleiches wäre bei Büchern, wenn ich literarisch veranlagt wäre und tiefgründige Diskussionen oder Gespräche mit einem Buchhändler führen möchte oder mich beraten lassen will. Aber das möchte ich nicht - und so wirds einfach vielen anderen gehen, so denke ich. Auch der Aspekt der Distanceüberwindung ist gegeben. Der Klick im Browser ist schnell gemacht, die Fahrt zur Stadt dauert min 20 Min hin, 30 Min einkaufen, 20 Min zurück.

    So leid mir das alles für die kleinen Läden tut, es ist in der schneller gewordenen Gesellschaft einfach schwer zu überleben. Und da muss man sich schon was einfallen lassen, um den Laden noch aufrecht zu erhalten.

  9. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: bers0r 26.12.09 - 19:15

    Sehe ich im Endeffekt ziemlich genauso...
    Mal abwarten, wie sich das Ganze entwickelt, ich bin gespannt.

  10. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: Streuner 27.12.09 - 12:03

    Kistenschieber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Buchhändler, also ein richtiger, keine Aushilfskraft, zeichnet sich
    > daduch aus, dass er sich in seinem Metier auskennt. Wenn mir also Krimi X
    > von Autor Y gefällt, so weiss er wo mehr ich von der Sorte herbekomme - da
    > kann Amazon nicht, auch über die eine Bewertungsfunktion nicht wirklich.

    Das scheint die Kunden aber wenig zu interessieren, sonst würden sie nicht vermehrt bei Amazon und großen Anonymen Ketten Einkaufen.

    > Der Vorteil eines Buchladens, besonders eines kleinen, ist ja gerade das es
    > dort eben nicht alles gibt, sondern eine kleine, aber feine Auswahl bereit liegt.

    Das ist wohl so ähnlich wie bei Apothekern? Können zwar angeblich auch alles beantworten, aber wissen dann nie eine brauchbare Antwort auf die eigenen Fragen.

  11. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: Siga320597505 27.12.09 - 13:07

    bers0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich bin tatsächlich Buchhändler aber technikaffin im Vergleich zu den

    War ich auch mal (Bahnhof).

    Kostenlosen Content habe ich schon seit Anfang des Jahres (2009, nicht 2010) erwähnt:
    - Geschäfte Einkaufszentrum oder diese kostenlosen Zeitungen der ECE-Center
    - Kostenlose Zeitungen
    - Apotheke Beipackzettel auf dem Reader(oder Handy und von dort auf den Reader "beamen")
    - Kataloge
    - Ikea an der Kasse beamt Bluetooth die Anleitungen auf das Handy des Käufers.
    - Hier in den Geschäften sind im Schaufenster kleine digitale Bilderrahmen die Werbe-Filme abspielen. Kataloge, Schnäppchen, Infos,... zum Downloaden. Aldi aber auch die kleine Kunstgalerie (wo sie aussstellt).
    - Messen die Aussteller
    - Zeitungen/zeitschriften per Email. Die meisten Zeitschriften sind eh nicht im Verkauf zu finden sondern direkt abonniert. oder Vereins-Zeitschriften (ADAC-Magazin, ADFC-Magazin, ADFC-regionaler-jahresplan...)
    - ...
    Sowas kostet nur eine App für uralte Handies die man sonst wegwerfen würde. Die Daten schiebt man auf SD-Karte und steckt sie ins Handy.
    Eine einheitliche "Download-Anwendung" ("Downer-App") und Standards für alle Bluetooth-EReader und Handies wäre sinnvoll. Also nicht die App sondern das Protokoll ist Standard.

    ####################
    Ich fordere seit diesem Jahr, das die Branche den Downgrade plant. Wenn kein Downgrade nötig ist, ist ja ok.
    Aber ADAC-Magazin hat neulich mit der Post einen 5-Jahres-Vertrag abgeschlossen.
    Und iirc Norma mit iirc Springer einen fetten Vertrag für Werbeprospekte. Die kaufen neue Druckmaschinen die bald leer stehen.
    In so einer Zeit habe ich keine Lust, Drucker und arbeitslose Buchhändler und leerstehende Buchhandlungen in den Städten durchzufüttern wenn es vermeidbar/absehbar war.
    Der Abbau (Verlage, Druckereien, Buchhändler) ist gezielt durchzuführen.
    Ich würde beim Börsenverein mal organisieren. Aber als fette Gruppe. Es gibt genug Buchhändler die Amazon-Marketplace usw. nutzen.

    Wie sorgt man dafür, das die Buchhändler nicht pleite gehen und uns Geld kosten:

    Interessant wären Konzepte für beratende Bezahlung. Man hat also wie hier genannt einen Autor den man mag und fragt "gibts sowas ähnliches". Der Beantworter verlinkt ein paar Bücher und bekommt Provision (von booklooker, tauschticket, hitflip, amazon-marketplace,...) . Man muss Fairness durchsetzen aber wer halt Provision springen lässt, kriegt seine Fragen auch beantwortet.
    Anfänger die nur einmal fragen, darf man aber auch nicht vergraulen. Aber Schmarotzer die sich die Provision sparen und mit dem Händler teilen (falls das geht), kriegen natürlich nachrangig Antworten.

    Interessant wären auch Mini-Buchhandlungen in Einkaufszentren o.ä. wo man alle EBooks lesen darf und sich (online oder von Personen die herumstehen) beraten lässt. Auch hier dann Provision.
    Die Margen sind kleiner als bei echten Büchern. Aber man spart gebundenes Kapital und ist eher Vermittler für E-Verlage (und normale E-Bücher bei normalen Verlagen) oder besser gleich für die Autoren.
    Die Miete ist viel kleiner usw.

    Oder man organisiert Abende zu bestimmten Themen z.b. Krimis von Frauen oder Innen-Ausbau oder Garten-Bücher und "tingelt" damit durch Deutschland. Jeder zahlt 1-2 Euro, man kriegt 10% vom Kaffee/Bierkonsum und vermittelt E-Bücher und kriegt Provision.

    Sind doofe Ideen aber was besseres als Beratungs-Know-How in Provisionen umzumünzen, ist mir bisher nicht eingefallen.

    Dienstleistungen im EBuchbereich bzw. für Autoren wären auch interessant.

    Sowas kann auch selber und von privaten oder Bewertungsportalen (Amazon "Dieses Buch haben die Leute gekauft, die auch dieses Buch gekauft haben". Kann man eigentlich einzelne Titel daraus entfernen, wenn man die verschenkt hatte und keine Alternativen haben will ?) erledigen lassen.
    Von daher sollte es extrem effizient, billig und sofort oder zumindest profitabel sein. Bewertungsportale für diese Dienstleistungen wären wichtig. Auch weil man wissen will, wo in der Gemeinde/Kreis (hier auf dem Land) in den 100 Orten für sowas oder 100 (E-)Buch-"Cafes" von Berlin(habe ich mir grade ausgedacht, keine Ahnung ob es E-Buch-Cafes dort gibt) "Krimis für Frauen" oder sowas angeboten wird.

    Konstruktive Diskussionen sind hier leider selten. Die Spacken sind in der Überzahl... So wie in der Kneipe wenn man was vernünftiges diskutieren würde...

  12. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: Sicainet 27.12.09 - 14:09

    So leid oder egal mir das ist: Ja Buchhaendler werden wohl auf Dauer aussterben. Und jetzt nen ganz harter Spruch: Ja und?

    In der Tat es war Jahrzehnte wirklich wichtig einen Buchhaendler zu haben aber ich brauch keinen und hab frueher eigentlich auch keinen gebraucht. Meine Mutter geht da gerne hin aber ich bin mit amazon aufgewachsen. Ich hab frueher schon bei amazon gestoebert und mir das direkt vor die Haustuer schicken lassen.

    Das ist keine Entwicklung der Ebooks alleine es ist eine generelle Entwicklung. Buchhaendler sind Mittel zum Zweck und wenn die sich nix neues suchen und auf die Entwicklung reagieren, gehen sie halt pleite. Das ist aber mit allen Dingen so. Wer jetzt noch Roehrenbildschirme herstellt und das als einziges Geschaeft und nicht mit der Zeit mitgegangen ist, wird auch untergehen.

    Buchhaendler sind halt nun mal nicht die ersten die aussterben bzw. einem Wandel unterliegen

  13. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: Booky 27.12.09 - 14:26

    Sehe ich auch so.

    Meine Erfahrung mit lokalen Buchhändler ist die, dass das Sortiment an Büchern, die mich interessieren, immer kleiner wurde und sie ständig immer alles bestellen mussten. Also musste ich immer zweimal hinfahren.

    Die fachliche Beratung ist schon immer ein Witz gewesen. Egal ob ich Bücher oder "Technik" kaufe, im Laden haben die Verkäufer (zwangsweise) von allem ein wenig Ahnung, aber von nichts richtig, von daher kann ich mich auch da online viel schneller und umfangreicher informieren, da zählt für mich einzig der Preis.

    Buchhändler sind für mich wie Zeitschriftenhändler im Bahnhof. Da bummle ich durch, wenn ich noch Zeit habe. Wenn ich spontan was finde, dann nehm ichs mit.

    Aber gezielt kaufe ich ausschließlich im Netz.

    Sprich, wer als Buchhändler nicht den Trend verpasst (wie Quelle zB), der muss verstärkt auf Laufkundschaft setzen und seine Aufbauten dementsprechend arrangieren.

    Ich persönlich kenne niemanden, der noch extra zum Buchhändler fährt, wenn er ein Buch kaufen will. Dort passieren nur noch Impulskäufe, weil man eh an dem Laden vorbeikam.

  14. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: Kistenschieber 27.12.09 - 15:43

    Du schliesst von dir auf andere. Die Generation über 50 stellt knapp 50% der Bevölkerung und die ist mit Einkäufen im Internet sehr zurückhaltend.

    Auch wenn es einem immer vorgegaukelt wird, die finanziell potenteste Konsumentengruppe sind nciht ide jugen & dynamischen sondern die "alten Säcke" und die wollen eben nach wie vor Beratung, sowohl beinApotheker als auch im Elektrofachmarkt.

    Es steht ausser Frage das viele der kleinen Läden nicht überleben werden, aber einige werden es eben doch. Die Frage, um mal wieder zu Ausgangspost zurückzukommen ist, wie man sich aufstellen muß damit man zu den Überlebenden gehört. Und da kann die Antwort nur Service sein.

  15. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: iBook 27.12.09 - 16:13

    >Die Generation über 50 stellt knapp 50% der Bevölkerung und die ist mit Einkäufen im Internet sehr zurückhaltend.

    Das ist wohl wahr, aber ich gehe davon aus, dass die Generation UNTER 50 die ist, die den meisten Umsatz generiert.

  16. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: Streuner 27.12.09 - 16:20

    Kistenschieber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du schliesst von dir auf andere.

    Ich schließe von den Fakten auf die Fakten.

    > Die Generation über 50 stellt knapp 50%
    > der Bevölkerung und die ist mit Einkäufen im Internet sehr zurückhaltend.

    Irrelvant. Die kaufen weniger Technik und Konsum-Artikel als die Jüngeren. Ausserdem konvertieren die nach und nach auch zu den Gepflogenheiten der Jüngeren und kaufen Online, lassen sich von Medien und Bekannten beraten, etc.

    > Es steht ausser Frage das viele der kleinen Läden nicht überleben werden,
    > aber einige werden es eben doch.

    Klar, einige wenige werden immer überleben. Bei Büchern werden es hauptsächlich die Spezialisierten und großen Anbieter sein. Der kleine Laden um die Ecke kann ja heute schon nur durch Lokale bindungen überlegen, indem sie Touristen-Schmöker für Sehenswürdigkeiten auf der anderen Straßenseite verkaufen oder sich an die Kindergärten und Schulen anbinden.

    > Die Frage, um mal wieder zu Ausgangspost
    > zurückzukommen ist, wie man sich aufstellen muß damit man zu den
    > Überlebenden gehört. Und da kann die Antwort nur Service sein.

    Sicher, aber nicht so wie es immer wieder gepredigt wird. Mainstream-Empfehlungen bringen rein gar nichts und bei dem riesen Angebot heutzutage kann keiner alles kennen. Beratung durch Buchhändler ist ein totes Klischee.

    Man muss vorrätig haben was die Laufkundschaft interessiert oder sich seine einträgliche Zielgruppe außerhalb des Mainstream suchen und darauf ausrichten, alles andere ist pure Illusion.

  17. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: Kistenschieber 27.12.09 - 16:36

    iBook schrieb:
    ------------------------------------------------------------------> Das ist wohl wahr, aber ich gehe davon aus, dass die
    > Generation UNTER 50 die ist, die den meisten Umsatz generiert.

    Das glaube ich nicht. Das mag zwar in Hinblick auf Elektronikartikel und Medienkonsum richtig sein, unter dem Strich aber wohl kaum. Die Generation 50+ hat ihre Karriere schon hinter sich und verfügt in der Summe über ein wesentlich höheres Einkommen als die Youngsters, zudem sind sie zahlenmäßig die grösste homogene Gruppe.

    Während sich der Youngster seine Sofaecke bei IKEA für 1.500,-EUR holt und selber aufbaut geht der 50+'ler in ein Einrichtungshaus, legt 10.000,-EUR auf den Tisch und holt sich das noble Ledersofa, lässt es liefern & aufstellen. Ähnliches Konsumverhalten lässt sich beim Autokauf und generell bei Großanschaffungen festellen.

    Was hier bei den Golem-Leser oftmals ignoriert wird ist das "wir" nur eine Randgruppe sind, da draussen gibt es eine Welt ohne Gamer, NERDs und anderweitig Computeraffinen und die ist um ein vielfaches grösser als diese kleine Computerwelt, über deren Tellerrand nur wenige Poster je hinausgeblickt haben.

    Das technikaffine Computeruser der Auffassung sind eBookreader seien das Non-plus-Ultra ist mir zwar einsichtig, das sieht der Rest der Welt aber anders.

    Daher ist es nie schlecht auch Medien zu konsumieren die eben nicht nur die kleine eigene Welt abdecken sondern für ein breiteres Publikum schreiben.

  18. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: Kistenschieber 27.12.09 - 16:41

    Nachtrag: Statistisch aufbereitet knn man dies z.B. hier nachlesen:

    http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/06-2008_Mueller_01.pdf

  19. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: Streuner 27.12.09 - 16:50

    Kistenschieber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Während sich der Youngster seine Sofaecke bei IKEA für 1.500,-EUR holt und
    > selber aufbaut geht der 50+'ler in ein Einrichtungshaus, legt 10.000,-EUR
    > auf den Tisch und holt sich das noble Ledersofa, lässt es liefern &
    > aufstellen. Ähnliches Konsumverhalten lässt sich beim Autokauf und generell
    > bei Großanschaffungen festellen.

    Und trotzdem gehen auch Möbelhäuser und Automarken vermehrt Pleite und werden vom großen Allround&Billig-Konkurrenten platt gemacht.

    Egal welchen Bereich du nimmst, überall werden die kleinen von den Großen platt gemacht. Oder (weniger stark) die alten von den Jungen. Und da macht der Buchhandel einfach keinen unterschied.

    > Was hier bei den Golem-Leser oftmals ignoriert wird ist das "wir" nur eine
    > Randgruppe sind, da draussen gibt es eine Welt ohne Gamer,

    Ich weiß nicht wie es für dich aussieht, aber ich hab auch eine Welt ausserhalb von Golem, von IT, Konsum und dem Internet.

  20. Re: Meinung eines Buchhändlers...

    Autor: Kistenschieber 27.12.09 - 17:03

    Falls es dir entgangen ist: Ich habe nicht ohne Grund die Diskussion mit einem anderen User fortgesetzt und deinen Strang links liegen lassen.

    Du widersprichtst dir selbst, gehst nicht auf Argumente ein, willst nur deine Meinung als die alleingültige zulassen und wirst zudem noch persönlich.

    Wenn du meinst mit dem Verhalten im echten Leben in einer Diskussion bestehen zu können wünsche ich dir viel Glück.

    Wir sehen uns dann bei McDonalds.

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