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Problem: (fast) nur von großen Herstellern

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  1. Problem: (fast) nur von großen Herstellern

    Autor: Casandro 27.12.09 - 10:36

    Das Problem ist wiedermal, dass es die Geräte fast nur von großen Herstellern gibt. Diese Hersteller wollen dann auch immer gleich die Anwendung mitliefern.

    In der Realität war es bislang jedoch immer so, dass die Anwender, wenn sie die Möglichkeit haben, kreativer sind als der Hersteller. Als der iPod geknackt wurde, und die ersten Leute Linux installierten wurde das Gerät vom simplen MP3-Player zum universellen kleinen Taschencomputer. Inzwischen hat Apple erkannt, dass das die Leute wollen, und die neuen iPods können auch Anwendungen nachladen.

    Ähnlich ist es auch mit eBook Readern. Im Moment fällt den Herstellern nicht mehr ein, als darauf Bücher und Zeitschriften anzuzeigen. Es gibt sicher viele andere Möglichkeiten, beispielsweise sind Spiele wie Tic-Tac-Toe sicher möglich. Vielleicht gibt es auch ganz neue spannende Ideen. Beispielsweise vernetzte Schreibblöcke auf denen mehrere Leute gleichzeitig an einem Blatt "Papier" arbeiten können. Noch ein Sprachkanal dazu, und es könnte eine völlig neue Art der mobilen Kommunikation werden. Das Problem ist, dass die Hersteller das nicht begreifen.

  2. Re: Problem: (fast) nur von großen Herstellern

    Autor: Siga34204707 27.12.09 - 11:09

    Die Ideen mit Kollaboration hatte ich nicht so explizit weil es mir eher um automatischen Download der Anleitungen bei Ikea an der Kasse oder der Beipackzettel in der Apotheke ging.
    Das (Deine und meine Ideen) überschreitet aber die kleinen Handlanger-Ausbildungen vieler Forenteilnehmer hier und endet üblicherweise in Beleidigungen.

    Das mit den vernetzten Schreibblöcken klingt nett. Sowas wie Wave.
    Ich will die Dinger ja als Lehrer-Ersatz. Damit könnte man kollaboratives Lernen etablieren. Aber bezahlte Lehrer hier im Forum behaupten, davon gäbe es nur asoziale Kinder. Die waren damals sicher auch gegen Fernseher und Rockmusik und Neger-Musik und Killerspiele... .

    Man könnte bei parteitagen/Aktien-Hauptversammlungen als Tablett-PC-Ersatz benutzen und Abstimmungen darauf laufen lassen.
    Im Prinzip sehe ich auch keinen unterschied zu Tablet-PCs. Die sind halt rechenschwächer (wie ein Handy; wie ein altes Handy) . Software kann man von SD-Karte "reinpagen". Es gibt auch kleine Programme für vieles.
    Und das man damit Surfen kann, ist doch "normal" und wird erwartet. Evtl halt per Bluetooth-Proxy/Konverter, der auf dem PC läuft. Sowas wie Opera-Mini für EReader.

    Es ist auch davon auszugehen, das Kindle sich unterwerfen und Epub nachrüsten können muss.

    Dank nicht besonders interessierter Verbraucher-Minister wird es kein Nachrüstrecht geben und viele EReader soll man dann wegwerfen. Und wenn man Sites mit neuen Firmwares besuchen will, kriegt man ein Stop-Schild angezeigt und wird von der Content-Music.And.Films.Industry.Association abgeholt und enteignet und versklavt und muss in Avatar oder 300 oder 2012 oder GladiatorenFilmen und allen Katastrophenfilmen als kostenloser Statist mitspielen.

    Spannend wären halt Standards für sowas, damit die Reader kompatibel sind. Vielleicht tut ja WAVE.
    Ich halte es auch nicht für unzulässig, die Bücher/Zeitschriften zu konvertieren vor dem Download. Die Auflösung, Features, gewünschte Schriftgröße, ... sind ja unterschiedlich.
    Ein Korrektor will rechts vielleicht Platz für Markierungen. Ein Leser will den Screen voll ausgenutzt haben. Ein Student/Lerner will vielleicht unten/oben auf jeder Seite "Keywords" worum es bei den Absätzen auf dieser Seite geht usw.
    Oder jemand mit guten Augen zeigt zwei Spalten nebeneinander an, und andere nur eine Spalte.
    Mit Fliesstext kann man schöne Sachen machen.

    Massive-Multi-Skinning sollte normal sein. Aber Firmware-Pimping wird hier pauschal von vielen abgelehnt. Autos pimpen wollen die aber komischerweise nicht verbieten. Die arbeiten also für DIE.

  3. Re: Problem: (fast) nur von großen Herstellern

    Autor: Jeem 28.12.09 - 01:07

    Das Pocketbook 360 passt da rein. Es ist von einem kleinen Hersteller und man kann es selbst anpassen - ist aber meist unnötig, weil die Programmierer unheimlich schnell auf Kundenwünsche reagieren. Ich habe schon gesehen, das auf einen einzigen Foreneintrag innerhalb von 2 Tagen ein Update mit der gewünschten Funktion angeboten wurde :-).

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