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Naja, warten wir mal noch eine Weile

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  1. Naja, warten wir mal noch eine Weile

    Autor: Treadmill 05.09.10 - 20:53

    Bis jetzt überzeugen mich die Geräte noch nicht so wirklich und dann immer diese Spezialshops, kann man dann auf dem Gerät auch unkompliziert bei anderen Shops kaufen wie z.B. bei Amazon? Wie sieht es mit der Offenheit der Geräte aus?

    Es wird langsam mal Zeit für wirklich günstige Reader und günstige Preise, wenn ich bedenke, dass ich allein für das Anzeigegerät schon 140€ zahle und dann noch die eBook Preise kaum oder gar nicht unter denen der gerdruckten Ausgaben sind...

  2. Re: Naja, warten wir mal noch eine Weile

    Autor: tux-zuechter 05.09.10 - 21:12

    Jop... full ack

  3. Re: Naja, warten wir mal noch eine Weile

    Autor: shops und flops 05.09.10 - 21:19

    Letztes Jahr wären das ultimative Durchbruchpreise gewesen.
    Wenn man h.264-fähige (720 wohl oft leider nur) ARM-PADs mit aktuellem 2.2-Android für unter 200 kriegt, werden die meisten wohl das PAD bevorzugen, weil es vielseitiger ist.

    Medion war ein Jahr zu langsam. Schade.
    EReader sind also eine Nische.

    Wichtiger sind neutrale Vertriebe. n:m:o:p
    *Autoren:*Verlage:*EShops:*EKundenGeräte

    Leider sind die vielen kleinen Zeitschriften nicht interessiert und würden von schlechten Softwarefirmen abgezockt.

    Lock Ins müssen vermieden werden.
    Preisswillkür und Abzocke der Autoren und Kunden muss vermieden werden.
    Dumping-Systeme müssen vermieden werden.
    ...
    Aber wenn schon Pseudokäse und Pressfleisch die Minister nicht interessieren und die EU-Kommission 15 Jahre für eine Elektroschrott-Verordnung braucht, können wir uns die verlangsamte Fortentwicklung virtueller Güter gut vorstellen. Sogar HURD wächst schneller und der Duke kommt.

    Und die FOSSLer haten auf Apple herum, statt simple intelligente Systeme zu bilden und die kleinen Zeitschriften auf ihre Seiten zu ziehen.

  4. Re: Naja, warten wir mal noch eine Weile

    Autor: Blair 05.09.10 - 22:14

    Treadmill schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis jetzt überzeugen mich die Geräte noch nicht so wirklich und dann immer
    > diese Spezialshops, kann man dann auf dem Gerät auch unkompliziert bei
    > anderen Shops kaufen wie z.B. bei Amazon? Wie sieht es mit der Offenheit
    > der Geräte aus?

    Beim Kindle sieht es am allerschlechtesten aus. Denn der kann ausschließlich das proprietäre Amazon DRM und kein EPUB. Die meisten anderen Reader können immerhin EPUB und Adobe DRM.

  5. Re: Naja, warten wir mal noch eine Weile

    Autor: Treadmill 05.09.10 - 22:15

    Dann fällt der Kinde schonmal flach für mich ;)

  6. Re: Naja, warten wir mal noch eine Weile

    Autor: Die formate 05.09.10 - 22:37

    Schau vorher mal bei Wikipedia. Es könnte nämlich sein, das man eigene PDFs problemlos drauf bekommt.

    Zieh Dir Calibre bzw. schau die Anleitungen oder Wikipedia(nicht das von Calibre falls die eins haben) bzw. Calibre-FAQ irgendwelche Format-Matrizen.

    Aber das Forum wusste ja auch nicht, das ab17+-Abfrage bei der Hälfte aller Apps normal ist... .

  7. Re: Naja, warten wir mal noch eine Weile

    Autor: Icke0815 06.09.10 - 07:56

    @Blair
    Dir ist aber schon bewusst, dass Thalia auch nur EPUB's mit DRM verkauft?

    Ein EPUB ohne DRM kann man problemlos mit Calibre in MOBI umwandeln, ohne den geringsten Qualitätsverlust.

    Nicht alle Bücher für den Kindle haben DRM, das hängt vom Herausgeber ab, in den meisten Deutschen ebook shops wird nur EPUB mit DRM verkauft.

    Aus den Thalia FAQ:
    Was ist der Unterschied zwischen einem E-Book und einer PDF-Datei?

    Der einzige Unterschied besteht darin, dass EPUBs mit einem Kopierschutz (DRM – Digital Rights Management) versehen sind, der eine unerlaubte Vervielfältigung und Weitergabe verhindert und somit die Rechte der Autoren und Verleger wahrt.

    Weiter unten:
    Zum Download von E-Books bei Thalia.de benötigen Sie die kostenlose Software Adobe Digital Editions für E-Books im EPUB Format.

  8. Re: Naja, warten wir mal noch eine Weile

    Autor: Auf_zum_Atem 06.09.10 - 11:06

    Analogkäse! Es heißt ANAL0Gkäse!

  9. Re: Naja, warten wir mal noch eine Weile

    Autor: menno 06.09.10 - 12:23

    epub lässt sich verlustfrei in das mobi format des kindle konvertieren. ein ebook-reader mit touchscreen ist unnötig, mein kindle 3 hat dafür ein gestochen scharfes bild und ich bin super zufrieden damit.

  10. Re: Naja, warten wir mal noch eine Weile

    Autor: tim2 06.09.10 - 15:27

    ich warte auf das asus eee tablet. da kann man bei den ebooks auch handschriftliche notizen hinzufügen

  11. Re: Naja, warten wir mal noch eine Weile

    Autor: Icke0815 06.09.10 - 18:14

    @tim2
    Also für handschriftliche Notizen scheint mir der Sony PRS-650 sehr gut zu sein, wenn dir 6 Zoll reichen, die Videos sind da jedenfalls sehr vielversprechend.

  12. Re: Naja, warten wir mal noch eine Weile

    Autor: Blair 07.09.10 - 20:46

    Icke0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Blair
    > Dir ist aber schon bewusst, dass Thalia auch nur EPUB mit DRM verkauft?

    Ja, und? Wenigstens unterstützt das Thalia-Gerät EPUB mit Adobe DRM, das
    * sehr viele andere Shops auch anbieten
    * das sehr viele andere Reader auch lesen können

    Beides bei Kindle (bzw Kindlestore) nicht der Fall. Kindle + Kindle-Store ist so wie früher iPod + Itunes. War auch nur zu Apple-DRM kompatibel. Dieses wiederum nicht zu anderen MP3-Playern und der iPod nicht zu anderem DRM. Mit solch protektionistischem Verhalten sperrt man natürlich Konkurrenz aus und missbraucht seine beherrschende Stellung am Markt. Amazon machts auch so.


    > Ein EPUB ohne DRM kann man problemlos mit Calibre in MOBI umwandeln, ohne
    > den geringsten Qualitätsverlust.

    _OHNE_ DRM. Damit sind die meisten Shops ausgeschlossen. Tipp: Keinen Kindle kaufen. Die Nicht-Kindle-Reader sind nicht so mit einen Shop verdongelt bzw der Shop mit dem Reader.





    > Nicht alle Bücher für den Kindle haben DRM, das hängt vom Herausgeber ab,
    > in den meisten Deutschen ebook shops wird nur EPUB mit DRM verkauft.

    Na und? Das ändert nichts daran dass Amazon im Gegensatz zu den Anderen ein eigenes DRM benutzt das NUR auf Kindles geht und das NUR von Kindle-Store verkauft wird. Das ist bei anderen Readern nicht der Fall. Dass man E-Books ohne DRM auch umwandeln kann rettet da auch nicht mehr viel.



    > Aus den Thalia FAQ:
    > Was ist der Unterschied zwischen einem E-Book und einer PDF-Datei?
    >
    > Der einzige Unterschied besteht darin, dass EPUBs mit einem Kopierschutz
    > (DRM – Digital Rights Management) versehen sind, der eine unerlaubte
    > Vervielfältigung und Weitergabe verhindert und somit die Rechte der Autoren
    > und Verleger wahrt.


    Das ist völliger Quatsch, auch wenn es Thalia sagt. Ein PDF ist für feste, nicht-flexible Layouts ausgelegt (z.B. A4-Seiten). Fließender Text (flexibler Zeilenumbruch) ist hier nur mit speziellen Tricks und bei komplexeren PDFs gar nicht möglich. Dadurch muss dann die ganze PDF-Seite gzoomt werden. Dann passt sie entweder waagrecht nicht auf den Bildschirm oder der Text ist zu klein zum lesen. Außer man kauf sich ein sehr großes Gerät. Bei EPIB gibts das Problem nicht. PDF ist für E-Books ungefähr so ungeeignet wie PDF für Websites. Weil einfach die Displays immer unterschiedlich groß sind und starre Layouts damit völliger Quatsch sind. PDF ist für Print. Außerdem unterstützt PDF schon längst DRM.


    > Weiter unten:
    > Zum Download von E-Books bei Thalia.de benötigen Sie die kostenlose
    > Software Adobe Digital Editions für E-Books im EPUB Format.

    Diese wirst du auch auf vielen anderen Readern lesen können. Nicht aber auf dem Kindle. Und die Kindle-Bücher mit DRM kann man nur auf dem Kindle oder (mit spezieller Software) auf dem iPad lesen. Letzteres ist nebenbei kein richtiges Lesegerät (LCD).

  13. Re: Naja, warten wir mal noch eine Weile

    Autor: PDF-Basher 08.09.10 - 00:07

    golem wies vor 1-2 Jahren mal darauf hin, das EPUB zwar nett klingt, sich darunter aber mehrere DRM-Verfahren stecken, die möglicherweise nicht jeder Reader beherrscht.

    Für Teilformate von EPUB kann das möglicherweise auch der Fall sein. Wenn man keine "schlauen" testsuites hat, mit denen man seine Reader und "alle" EPUB-"Features" testen kann. Für CSS usw. gibts das ja auch.

    DRM-PDF ist möglicherweise nur ein Container für DRM-Flash-Content! PDF ist wie .avi inzwischen zu einem Container für ziemlich alles "verkommen".

    Danke aber, das Du auch der PDF-G*ilheit vieler Leute wiedersprichst.
    "Tagged PDF" kann angeblich auch fliessen. Dann gehen vielleicht Dokumente für flexible Formate und/oder auch für A4 und US-Papierformat. Z.b. Anleitungen würden davon profitieren.
    Früher ging PDF nur mit "Adobe Acrobat" was für Privatleute halt viel zu teuer ist. Druckertreiber für PDF gibts aber schon ein paar Jahre und sind nett. OpenOffice hat export-funktionen, deren feature-vielfalt ich aber nicht kenne.

    Doppeltipp auf PDF bei Iphone/Ipad und die spalte ist optimal auf breite gebracht.
    Interessanter wäre recutting. Der Seitenschnitt ist bei Zeitschriften und Büchern eh gleich. D.h. man schneidet den Rand weg! Schon das ist ein Grund gegen PDF, weil es mir 1-2 cm am Rand "stiehlt" die ich am Reader krass teuer bezahlt habe. Man schneidet ja auch nicht 2 cm Rand von der Pizza weg und wirft sie weg, wenn man kein asozialer Foren-Troll ist.

    Also Recutting würde die PDFs zerschneiden und alle spalten untereinanderhängen, damit man sie scrollend oder pagend lesen kann und die Bilder optimal auf das seitenformat skalieren und natürlich per bluetooth auf die bilderrahmen oder laptop "beamen" um es in Farbe zu sehen.

    Das ist trivial und geht bei drm-freien PDFs auch schon mit gängiger FOSS-Software. Es schreibt nur keiner recut-"Regeln" um z.B. ct-CD-Abo-PDF-Sammlung usw. zu recutten und für Calibre vorzubereiten.

    Die meisten Dokumente sind doch gar keine Bücher. Es sind Werbung, Zeitschriften und Zeitungen und Anleitungen usw.
    Die kommen leider halt teilweise als PDF und müssen für die Reader konvertiert werden. Das können modernere Reader dank ARM-CPU auch selber machen, wenn sie DRM-PDF können. Dann natürlich wenn sie externen Strom haben.



    Und wegen dem Kindle-Hass mancher hier: Man muss schauen, was man aufs Kindle drauf bekommt.
    Das die Tankstelle um die Ecke kein Erdgas hat, ist ja kein zwingender Grund, sich kein Erdgas-Auto zu kaufen.
    Auch kann man möglicherweise von Amazon die PDFs konvertieren und sich aufs Kindle schicken lassen. Was das kostet, und wie gut es mit Fremd-Shops funktioniert, weiss ich allerdings nicht.
    Gute EU-Kommissare würden das in einer Woche erledigen und die Interoperabilität festschreiben. Dann müsste Amazon zwangsweise Fremdkäufe kostenlos konvertieren und zu den normalen Konditionen aufs Kindle schieben.

    Und nicht jeder will Romane kaufen. Diese Fixierung und Ignoranz der vermutlich deutlich größeren Marktanteile wie Zeitschriften oder Infos oder Zeitungen geht mir noch mehr auf den Keks als die PDF-G*ilheit.
    D.h. für den einen ist Kindle möglicherweise K.O. weil es keine hans-wurst-mein-lieblings-Autor-Romane aus dem foobar-2001-Shop darstellen kann. Für andere ist es mit Calibre aber keine Hürde, weil ihre Texte eh kein DRM haben oder passende Formate besitzen.

    Das erleichtert die Auswahl leider nicht gerade. Interoperabilität wäre wichtig. Und das können die Shopbetreiber-Lock-In-Locker halt nicht ablehnen! Das ist ja das wirklich schöne. Man kann sie zwingen, ihren hörigen Reader-Käufer-Käufer-Ketten-Sklaven die in Fremdshops gekauften Titel kostenlos zu konvertieren. Har har har.

    Voll die Romane lesen, sich aber Lock-In-Unrecht bieten lassen.

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