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eInk = Zerbrechlich
Autor: Heinzel 16.06.17 - 21:00
Die eigenliche Schwachstelle von eInk-Readern ist das extrem zerbrechliche Display.
Einmal runtergefallen und es ist hin (oder in die Jackentasche und dann ne blöde Bewegung -> Spannung / Torsion).
Flexible und damit bruchsichere Displays wären da ein riesiger Schritt nach vorn, leider waren entsprechende Lösungen bislang dreimal so teuer und schlechter in Auflösung und Kontrast.
Und dann machts keinen Sinn mehr, neues kaufen wenn das alte zerbricht ist billiger. -
Re: eInk = Zerbrechlich
Autor: dbettac 17.06.17 - 12:38
Wenn so ein Gerät mal runterfällt, ist es sehr schnell kaputt, da gebe ich Dir recht. Aber vom normalen tragen in der Jackentasche? Ich trage seit mehr als 10 Jahren Ebook-Reader mit mir rum, vom normalen tragen ist mir nie einer zerbrochen. Versehentliches draufsetzen und runterfallen waren bisher meine Gründe für einen Neukauf.
Mit den biegsamen Displays erhoffe ich mir auch eine höhere Bruchsicherheit. Wobei es damit vermutlich andere Probleme geben wird. Kratzer auf der Oberfläche fallen mir dazu sofort ein. Nicht umsonst wird bei Smartphones Glas verwendet, obwohl die ebenfalls das Problem des leichten Bruchs haben. -
Re: eInk = Zerbrechlich
Autor: Heinzel 18.06.17 - 13:38
dbettac schrieb:
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> Mit den biegsamen Displays erhoffe ich mir auch eine höhere
> Bruchsicherheit. Wobei es damit vermutlich andere Probleme geben wird.
> Kratzer auf der Oberfläche fallen mir dazu sofort ein. Nicht umsonst wird
> bei Smartphones Glas verwendet, obwohl die ebenfalls das Problem des
> leichten Bruchs haben.
Das Glas bei eInk ist auf der Rückseite des Displays, die man auch nach einem Displaybruch nicht sieht. Die Oberfläche ist heute schon Plastik... mit eingravierten Mikrokanälen/öffnungen für das Frontlight. Daran wird sich wohl auch so schnell nichts ändern. Es soll ja auch in der Sonne nicht spiegeln, mit Glas ist das viel schwerer zu realisieren.
Zu Taschen in Kleidungsstücken: hier kommt es drauf an wie "luftig" das ausgelegt ist... wenn die Jacke "gut sitzt" (vielleicht ein wenig eng geworden ist über Weihnachten) und man dann noch ne blöde Bewegung macht. Ein Kleidungsstück macht Spannung mit, der eBook-Reader nicht (auch nicht in einer Schutzhülle).
Smartphones haben das Problem auch aber durch ihre geringere Größe haben die auch wieder einen Vorteil. Und naja, die riesen Smartphones in letzter Zeit sind auch nicht mehr so bequem und gabs da nicht auch bei Apple das Bendgate daß die Dinger in der Hosentasche nicht überleben?



