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Kaufen, was man sich leisten kann

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  1. Re: Kaufen, was man sich leisten kann

    Autor: FreiGeistler 08.06.20 - 07:59

    windbeutel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sherly schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man nur kauft, was man sich leisten kann, benötigt man auch keine
    > > Kredite. Ich verstehe nicht, wieso das hier so Anklang findet.
    >
    > Wer zu 0% nicht finanziert, hat unsere kapitalistische Gesellschaft nicht
    > verstanden.

    Weil sie nur mit Verschuldung funktioniert?

    edit: Also die aktuelle Umsetzung des Kapitalismus meine ich, nicht die Gesellschaft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.20 08:00 durch FreiGeistler.

  2. Re: Kaufen, was man sich leisten kann

    Autor: robinx999 08.06.20 - 08:00

    Bei einer 0% finanzierung wird es sogar theoretisch günstiger. Als Privatkunde gibt es zwar aktuell nur so angebote wie 0,001% aufs Tagesgeld, aber zumindest rechnerisch wird es mit der Finanzierung günstiger ;)

  3. Re: Kaufen, was man sich leisten kann

    Autor: Trollversteher 08.06.20 - 08:08

    Den Immobilienmarkt mit Verbrauchsguetern zu vergleichen ist aber schon ein gewagter Stunt. Bei Immobilien handelt es sich um eine lokal begrenzte Ressource, die man nicht beliebig nachproduzieren kann. Natuerlich steigt dann bei der Nachfrage der Preis. Bei Verbrauchsguetern, die (zumindest bei grossen Herstellern) beinahe in unbegrenzter Stueckzahl hergestellt werden koennen, ist das in der Regel umgekehrt, da sinkt der Preis in der Regel mit steigender Nachfrage, da man den Gewinn dann auf groesse Stueckzahlen verteilen kann.

  4. Re: Kaufen, was man sich leisten kann

    Autor: Trollversteher 08.06.20 - 08:10

    >In diesem Fall zahlt man einfach die Apple UVPs statt einen 10% günstigeren Preis bei einem anderen Händler. Indirekt zahlst du also trotzdem drauf - und zwar deutlich

    Afaik gibt es bei Apple eine Preisbindung, wurde die aufgehoben?

  5. Re: Kaufen, was man sich leisten kann

    Autor: FreiGeistler 08.06.20 - 08:11

    1e3ste4 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jaja, immer das bööse, böööse Geld! Und der bööse, böööse Kapitalismus erst!

    Im Grunde schon. Kapitalismus in Reinkultur konzentriert das Geld, führt zu Monopolen und trocknet sich selbst aus.
    Deswegen gibt es auch Regeln und eine Marktaufsicht.
    Aber die aktuelle Umsetzung des Systems verhindert die Konzentrierung von Geld unzureichend, weshalb es nur auf Zeit und mit Verschuldung der ärmeren 90% und ab und zu einer Krise funktioniert.
    Die versprochenen Massnahmen zur Stabilisierung nach der Bankenkrise 2008 wurden auch kaum umgesetzt. Das nächste "too big to fail" wird bei den IT-Riesen kommen.

  6. Re: Kaufen, was man sich leisten kann

    Autor: Trollversteher 08.06.20 - 08:15

    >Ein guter und erfolgreicher Freund mit einem Master of Finance riet mir: „Kaufe keine Konsumgüter auf Pump.“

    Ich denke, es kommt immer auf den konkreten Fall an. Wenn zB mein aktuelles Geraet den Geist aufgibt oder mittlerweile zu veraltet ist und ersetzt werden muss, warum nicht die Kosten auf die Nutzungsdauer verteilen, statt jetzt punktuell ein groesseres Loch ins Konto reissen?
    Man darf sich natuerlich nicht dazu verfuehren lassen, neue Gerate vor Ablauf der gewoehnlichen Nutzungsdauer anzuschaffen, oder bei mehreren Ratenkaeufen die Gesamthoehe der monatlichen Raten aus den Augen zu verlieren.

  7. Re: Kaufen, was man sich leisten kann

    Autor: raphaelo00 08.06.20 - 08:34

    Doch der Wert 400k ist schon korrekt (und ja ich habe nachgeschaut). Du musst bedenken, dass ich vom Durchschnittshaushalt ausgehe und da kann man schlecht Hamburg oder München anführen, dort werden schließlich überdurchschnittliche Gehälter verdient und das Kredithöhe steigt somit in diesen Gebieten.

  8. Re: Kaufen, was man sich leisten kann

    Autor: pre3 08.06.20 - 09:03

    windbeutel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sherly schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man nur kauft, was man sich leisten kann, benötigt man auch keine
    > > Kredite. Ich verstehe nicht, wieso das hier so Anklang findet.
    >
    > Wer zu 0% nicht finanziert, hat unsere kapitalistische Gesellschaft nicht
    > verstanden.

    ...sprach der Schuldenkönig und verschwand in seinem Hamsterrad.

  9. Re: Kaufen, was man sich leisten kann

    Autor: M100 08.06.20 - 09:35

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >In diesem Fall zahlt man einfach die Apple UVPs statt einen 10%
    > günstigeren Preis bei einem anderen Händler. Indirekt zahlst du also
    > trotzdem drauf - und zwar deutlich
    >
    > Afaik gibt es bei Apple eine Preisbindung, wurde die aufgehoben?


    Eventuell ist dass in DE anders als bei uns in der Schweiz aber hier habe ich bisher jedes Gerät (mindestens) 10% unter dem Preis vom Apple Store gekauft (mit ganz normalen 10% Rabatt Aktionen)

  10. Re: Kaufen, was man sich leisten kann

    Autor: Trollversteher 08.06.20 - 09:45

    >Eventuell ist dass in DE anders als bei uns in der Schweiz aber hier habe ich bisher jedes Gerät (mindestens) 10% unter dem Preis vom Apple Store gekauft (mit ganz normalen 10% Rabatt Aktionen)

    OK, moeglicherweise ist das auch hier mit speziellen, zeitlich begrenzten Rabattaktionen moeglich, aber der ausgezeichnete Grundpreis ist uebrall gleich.

  11. Re: Kaufen, was man sich leisten kann

    Autor: Casio 08.06.20 - 09:56

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Euklid schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein guter und erfolgreicher Freund mit einem Master of Finance riet mir:
    > > „Kaufe keine Konsumgüter auf Pump.“
    > >
    > > Es ist ziemlich vermessen zu behaupten, jemand verstehe denei einer Risikarmen Anlage in 3 Jahren seine
    > 50–100¤ extra rausbekommen.

    Völlig risikolose Anlagen gibt es nicht, aber nehmen wir mal an Tages-/Festgeld, Bundesanleihen wären risikolos.

    Tagesgeld: Bei Banco de Brasil, FIMBank (Malta), AlphaBank Rumänien bekommen ich 0,3 bis 0,46% .
    Das macht auf 1.000 EUR „Einsatz“ einen Gewinn von 4,60 EUR, theoretisch kann man im Mittel sogar nur 500 EUR anlegen, da der Rest für die Tilgung benötigt wird. Nicht berücksichtigt ist ebenfalls, dass nach Ausschöpfung der Freibeträge auch noch KapErtragsSteuer, Soli usw. fällig werden.
    Dem gegenüber stehen mögl. Transaktionskosten, geringes Restrisiko aus der Anlage, Risiko aus dem Kredit und ein deutlicher verwaltungstechnischer Mehraufwand. -> es lohnt überhaupt nicht. Gar kein Stück.

    Die Anlage der kurzfristig gesparten Liquidität in ertragreichere und damit risikoreichere Investments ist noch kritischer. In dem Fall finanziert man, wenn auch auf einem kurzen Umweg, Investments durch Kredite. Das kann gutgehen, ist aber reine Spekulation. Zu dem eignen sich für solche Konstrukte Ratenkredite überhaupt nicht, da möchte man im Regelfall endfällige Kredite, man möchte ja nicht monatlich einen Teil des Investments abstoßen um damit die Rate zu begleichen (die daraus entstehenden Transaktionskosten ruinieren bei den Summen jede Rendite).

    Und der obige Fall ist noch das Musterbeispiel eines disziplinierten, flüssigen Marktteilnehmers.

    Wenn wir noch zwei andere Typen von Marktteilnehmern mit reinnehmen wird es noch kritischer:
    Typ „Impulskäufer“: Er hat das Geld für das Produkt, kauft aber auf Raten, weil „ist ja Umsonst“. Der Impulskäufer, wird weitere Käufe tätigen, weil er ja immer noch flüssig ist. Gefahr des überflüssigen Konsums, der Verschwendung und theoretisch im Extremfall Schuldenfalle.

    Typ „über den eigenen Verhältnissen“. Kauft sich auf Raten Produkte die er sich nicht leisten kann. Gefahren sind offensichtlich (Überschulung, Überziehungszinsen...).

    Es zeigt sich für alle drei Typen, Ratenkauf im privaten Umfeld, für private Zwecke ist Quatsch. Man überlistet, nicht den Kapitalismus. Im Bestenfall verliert man nur nicht so deutlich.


    Gemeinsam haben alle Ratenkäufer: Sie zahlen zum Einen zusätzlich mit Daten; sie tragen ein Risiko, dass sich aus dem Vertrag ergibt (Fußangeln, Zusatzgebühren, Überziehungszinsen weil es irgendwo stockt..); sie begrenzen die Anzahl der Verkäufer, mein IPhone 11 habe ich Beispielsweise direkt bei Amazon 200 EUR unter dem Apple Preis bekommen. Das ist eine „Rendite“ von rund 20% und die ist auch noch sicher und ohne Fallstricke.


    Als Privatperson sind Kredite nur in sehr begrenzten Fällen sinnvoll: Immobilien oder Anschaffungen die zwingend notwendig sind um eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen (z.B. angemessenes Auto falls notwendig oder Studien-/Ausbildungskredit).

  12. Re: Kaufen, was man sich leisten kann

    Autor: Casio 08.06.20 - 10:09

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Eventuell ist dass in DE anders als bei uns in der Schweiz aber hier habe
    > ich bisher jedes Gerät (mindestens) 10% unter dem Preis vom Apple Store
    > gekauft (mit ganz normalen 10% Rabatt Aktionen)
    >
    > OK, moeglicherweise ist das auch hier mit speziellen, zeitlich begrenzten
    > Rabattaktionen moeglich, aber der ausgezeichnete Grundpreis ist uebrall
    > gleich.


    Nein, das ist nicht nur bei begrenzten Rabattaktionen. Bei MediaMarkt, Saturn, Otto bekommst Du durchgehend (die ersten Monate nach Erscheinen mal ausgenommen) IPhones und IPads günstiger als direkt bei Apple. Die Differenz schwankt im Jahresverlauf (aktuell bei IPhone 11Pro 64 GB nur 30 EUR bei Mediamarkt. Aber das sind auch schon knapp 3% und damit mehr als eventuelle Gewinne durch Inflation + Tagesgeld. Bei Real spart man sogar 60 EUR auf die 256GB Variante.
    Zeitlich begrenzt gibt es manchmal auch größere Abweichungen von über 100 EUR (sieht mein obiger Beitrag).

    Über nicht ganz so große Händler und EBay sind noch deutlich höher Schwankungen drin.

  13. Re: Kaufen, was man sich leisten kann

    Autor: Teeklee 08.06.20 - 10:27

    windbeutel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer zu 0% nicht finanziert, hat unsere kapitalistische Gesellschaft nicht
    > verstanden.

    Meinst du damit, dass die 0% Angebote teurer sind, als Angebote bei anderen Händlern, die das nicht anbieten?

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Afaik gibt es bei Apple eine Preisbindung, wurde die aufgehoben?

    Bei Amazon, sind Applegeräte teilweise 3-10% günstiger als bei Apple direkt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.20 10:32 durch Teeklee.

  14. Re: Kaufen, was man sich leisten kann

    Autor: Nutzer-name 08.06.20 - 13:49

    raphaelo00 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch der Wert 400k ist schon korrekt (und ja ich habe nachgeschaut). Du
    > musst bedenken, dass ich vom Durchschnittshaushalt ausgehe und da kann man
    > schlecht Hamburg oder München anführen, dort werden schließlich
    > überdurchschnittliche Gehälter verdient und das Kredithöhe steigt somit in
    > diesen Gebieten.

    Die überdurchschnittliche Gehälter werden dort nur von wenigen verdient. Der Rest verdient im Grunde fast das selbe. Davon abgesehen sind selbst die überdurchschnittlich hohen Gehälter nicht so weit höher, dass dies die Preisdifferenz im Einklang mit deiner Theorie erklären würde.

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