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Golem ignoriert die Privacy der Fitnesstracker und gibt den Leser einen unvollständigen Eindruck

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  1. Golem ignoriert die Privacy der Fitnesstracker und gibt den Leser einen unvollständigen Eindruck

    Autor: cguru 09.01.20 - 13:28

    Leider wird in dem Artikel nirgends erwähnt, dass solche Geräte sehr oft die Fitness Daten zum Hersteller zurück schicken. Also: Wer, Wann, Wo welchen Puls und Blutdruck hatte. Diese Verkaufen die Daten dann sammt E-Mail an andere Dienstleister weiter. Man sollte sich also 3-mal überlegen, ob man seinen täglichen Gesundheitszustand blind weiterverkaufen lässt. Oft reicht ein Wireshark um zu sehen, wohin die Uhren und Apps telefonieren. Und wer nun sagt: ich hab nichts zu verheimlichen: Gib mir mal deine Fitness Daten von 365 Tagen im Jahr mit Position und Puls... und du wirst dich wundern welche Möglichkeiten es gibt, dich zu erpressen.

  2. Re: Golem ignoriert die Privacy der Fitnesstracker und gibt den Leser einen unvollständigen Eindruck

    Autor: notuf 09.01.20 - 14:00

    Das ist in der Tat ein valider Punkt undnan sollte eine DSGVO konformen Auskunft einfordern über die Daten. Da sie die Geräte ja offiziell in Europa verkaufen, findet auch das europäische Recht Anwendung.

  3. Re: Golem ignoriert die Privacy der Fitnesstracker und gibt den Leser einen unvollständigen Eindruck

    Autor: Thurius 09.01.20 - 14:05

    cguru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Gib mir
    > mal deine Fitness Daten von 365 Tagen im Jahr mit Position und Puls... und
    > du wirst dich wundern welche Möglichkeiten es gibt, dich zu erpressen.

    Welche denn?
    Komisch das "ihr" immer so vage Aussagen macht...

  4. Re: Golem ignoriert die Privacy der Fitnesstracker und gibt den Leser einen unvollständigen Eindruck

    Autor: mehrfachgesperrt 09.01.20 - 14:55

    Wenn du im Sexkino sehr hohen Puls hattest, könnte ein chinesischer Hacker drohen deiner Frau die Wahrheit über dich zu verklickern.
    Also nicht so leichtsinnig.

  5. Re: Golem ignoriert die Privacy der Fitnesstracker und gibt den Leser einen unvollständigen Eindruck

    Autor: MSW112 09.01.20 - 15:57

    Also zumindest beim Medion wird darauf hingewiesen:

    "Beim Einrichten des Medion S3500 gibt es eine positive Überraschung: Wir müssen nicht zwingend ein Konto bei Medion anlegen, sondern können den Fitnesstracker und die dazugehörende Software auch ohne Namensnennung und Cloud verwenden. Aus Datenschutzgründen finden wir das klasse."

    Ist vielleicht nicht explizit genug, aber immerhin.
    Das technische Geräte mit Cloud- und/oder Accountzwang immer datenschutzmäßig problematisch sein können, hat sich hoffentlich rumgesprochen.

  6. Re: Golem ignoriert die Privacy der Fitnesstracker und gibt den Leser einen unvollständigen Eindruck

    Autor: unbuntu 09.01.20 - 16:02

    cguru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gib mal deine Fitness Daten von 365 Tagen im Jahr mit Position und Puls... und
    > du wirst dich wundern welche Möglichkeiten es gibt, dich zu erpressen.

    Zum Beispiel?

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  7. Re: Golem ignoriert die Privacy der Fitnesstracker und gibt den Leser einen unvollständigen Eindruck

    Autor: 486dx4-160 11.01.20 - 10:06

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cguru schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gib mal deine Fitness Daten von 365 Tagen im Jahr mit Position und
    > Puls... und
    > > du wirst dich wundern welche Möglichkeiten es gibt, dich zu erpressen.
    >
    > Zum Beispiel?

    Mir fehlt da spontan auch die Fantasie des OP um auf ein schmissiges Erpressungsszenario zu kommen. Dass die Daten für Unternehmen wertvoll sind steht außer Frage, sonst hätte sich nicht so ein Markt drumherum gebildet. Man kann damit halt sehr gut und einfach Daten aus anderen Quellen aufwerten und weiterverkaufen. Facebook und Google kaufen solche Daten z.B. über zu.
    Für sich genommen sind viele Daten wertlos, aber man kann die halt wunderbar miteinander kombinieren und dann (Schein-)Korellationen rauslesen und seine Schlüsse über eine Person ziehen.

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