1. Foren
  2. Kommentare
  3. Mobile Computing
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Fitnesstracker im Test: Aldi…

Wozu sind die gut?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wozu sind die gut?

    Autor: Magdalis 09.01.20 - 22:28

    In einem Smartphone ist doch bereits ein Schrittzähler drin.
    Nach meiner Erfahrung scheinen die mittlerweile auch recht genau zu sein.

  2. Re: Wozu sind die gut?

    Autor: countzero 09.01.20 - 22:57

    Ich denke mal der Hauptvorteil ist die Pulsmessung. Außerdem ist es praktisch, wenn man z. B. die Aufzeichnung starten oder stoppen oder aktuelle Daten anschauen kann, ohne das Smartphone rauszuholen.

  3. Re: Wozu sind die gut?

    Autor: Sportstudent 09.01.20 - 23:40

    Es macht Spaß und ist zum Teil ganz aufschlussreich.

    Wenn ich mit dem Rad zur Uni fahre muss ich einen steilen Berg erklimmen, mein Puls Diagramm dazu ist immer ziemlich abgefahren und akkurat!

  4. Re: Wozu sind die gut?

    Autor: lbmx 10.01.20 - 09:10

    > Wenn ich mit dem Rad zur Uni fahre muss ich einen steilen Berg erklimmen,
    > mein Puls Diagramm dazu ist immer ziemlich abgefahren und akkurat!

    Das interessiert mich jeztzt doch - denn genau aus diesem Grund (Pulsmessung) habe ich mir die "Mi Band 4" im letzten Herbst gekauft.

    Ich lese immer nur dass die Pulsmessung gut funktioniert. Bei mir nicht.

    Wenn ich durch die Gegend laufe sieht das in der Tat vernünftig aus. Auf dem Rad kann ich mir die Lunge aus dem Leib kotzen, und ich bleibe bei 60-65 Puls.
    Auf Schotter strenge ich mich laut Uhr wesentlich mehr an als wenn ich auf glattem Asphalt richtig in die Pedale steige.

    Ich habe meine Mi Band 4 dann um eine leere Bierflasche gewickelt, und die "Pulsmessung" an der Bierflasche ist komplett variabel - abhängig von deren Bewegung. Wenn ich die Flasche wild bewege hat sie nach ihrem "Workout" einen Puls von 130-160, sonst fällt sie auf Ruhepuls zurück, lasse ich sie ganz unberührt irgendwo liegt zeigt die Mi irgendwann einen Fehler in der Pulsmessung an.

    Für mich sah as alles komplett nach erschütterungsabhängigem Zufallsgenerator aus, das Band liegt aus dem Grund jetzt seit Monaten ungenutzt in der Schublade.

  5. Re: Wozu sind die gut?

    Autor: Sportstudent 10.01.20 - 09:27

    Ich kann mir vorstellen, dass das Band neben der Lichtmessung _auch_ auf Daten aus der Bewegungssensorik zurückgreift.
    Ich hab mir den Spaß auch mal erlaubt und es an einem Gegenstand befestigt, um anschließend dessen nicht vorhandenen Puls zu erfassen. Machmal kam ein Puls von ~60 durch, meistens erhielt ich aber eine Fehlermeldung, dass die Messung ungültig sei.

    Es kommt auch mal vor, dass der manuell gemessene Puls nicht passt. Nach einer zweiten und dritten manuellen Messung pendelt sich das aber ein und ich erhalte wiederholt ein zutreffendes Ergebnis.

    Letztlich ist es nur eine Lichtmessung, das Band muss für ein adäquates Ergebnis deshalb eng anliegen und sollte insgesamt wenig bewegt werden. Mein Band liegt immer recht eng an und befindet sich hinter den Handgelenksknochen. Beim Fahrradfahren auf Asphalt wird der Arm zudem kaum bewegt. Im Fitnessstudio habe ich deshalb durch die Bewegungsabläufe leicht ungenauere Messwerte. Wenn du hingegen über Schotter fährst und das Band an deinem Arm hin und herwackelt oder nur leicht dauerhaft vibriert, ist die Lichtmessung beeinträchtigt.

    Vielleicht gibt es aber auch unterschiedliche Revisionen des Bandes?

  6. Re: Wozu sind die gut?

    Autor: unbuntu 10.01.20 - 10:13

    Dein Smartphone ist aber 10x so groß, nervig beim Laufen und kann keine Pulsmessung oder sonstiges. Und eine Auswertung machts auch nicht.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.20 10:16 durch unbuntu.

  7. Re: Wozu sind die gut?

    Autor: lbmx 11.01.20 - 11:53

    > Ich kann mir vorstellen, dass das Band neben der Lichtmessung _auch_ auf
    > Daten aus der Bewegungssensorik zurückgreift.

    Ich hätte lieber ein Gerät welches einen Meßwert anzeigt oder es sein lässt. Bewegungssensorik in eine Pulsmessung einzubinden wäre leider der angesprochene unerwünschte Zufallsgenerator.

    Für ein Consumergerät ist es natürlich wichtig dass immer "irgendwas" angezeigt wird, aber dann sollte es ggf. der zuletzt gemessene Wert sein bis eine neue Messung vorliegt. Wenn ich wissen möchte wieviel Niederschlag in der letzten Stunde gefallen ist fange ich auch nicht an irgendeinen Wert aus Luftdruck und Temperatur in die "Messung" einzurechnen falls der Regensensor nicht funktioniert.

    > Ich hab mir den Spaß auch mal erlaubt und es an einem Gegenstand befestigt,
    > um anschließend dessen nicht vorhandenen Puls zu erfassen. Machmal kam ein
    > Puls von ~60 durch, meistens erhielt ich aber eine Fehlermeldung, dass die
    > Messung ungültig sei.

    Die besten "Meßwerte" hat meine Bierflasche ausgespuckt wenn ich unter das Band ein Stück reflektierendes Papier geschoben habe (Küchenrolle...), dann geht auch mehr.

    > Letztlich ist es nur eine Lichtmessung, das Band muss für ein adäquates
    > Ergebnis deshalb eng anliegen und sollte insgesamt wenig bewegt werden.
    > Mein Band liegt immer recht eng an und befindet sich hinter den
    > Handgelenksknochen. Beim Fahrradfahren auf Asphalt wird der Arm zudem kaum
    > bewegt.

    Eben - aber genau beim Radfahren auf glattem Asphalt zeigt es in meinem Fall völlig sinnlos niedrige Werte an, genau deshalb habe ich die Messung überhaupt erst in Zweifel gestellt.
    Mit mehr Erschütterungen erscheint der Wert hingegen unverdächtig...

    > Vielleicht gibt es aber auch unterschiedliche Revisionen des Bandes?

    Definitiv - und sogar einige, meines:
    Hardware: v0.25.18.5
    Firmware: 1.0.5.55

    Die Originalfirmware war älter, das Update hatte ich durchgeführt in der Hoffnung dass sich dadurch etwas ändert; und diese Version war irgendwo für meine Hardware als getestet beschrieben (ich wollte das Band nicht gleich bricken).

    Letztendlich habe ich von dem billigen Band nicht etwartet dass es einem Profigerät gleiche Ergebnisse liefert, aber die Pulsmessung scheint nachdem was ich beobachtet habe allerhöchstens ein Abfallprodukt dieses Aktivitätstrackers zu sein (das ist nunmal der eigentliche Zweck dieses Bandes).

    Mich hat es nur sehr gewundert dass in mehreren Reviews praktisch nie angezweifelt wird dass die Werte stimmen - und ich bin auch nur durchs Radfahren stutzig geworden. Für mich ist es mit dem Manko letztendlich völlig nutzlos.
    Ich habe keine Vergleiche zu anderen Geräten - die Wahl des Mi Band ist in meinem Fall der Tatsache geschuldet dass man es auch "Cloudless" betreiben kann.

  8. Re: Wozu sind die gut?

    Autor: Sportstudent 12.01.20 - 18:29

    Ich hab gerade mehrfach die Pulsmessung aktiviert und dabei meinen Arm hin und hergewedelt, natürlich ohne Anstrengung, und der Ruhepuls hat sich kaum verändert. Ich denke deshalb, dass du tatsächlich entweder ein defektes oder technisch veraltetes Band hast.

    Die Pulsmessung funktioniert bei mir jedenfalls in unterschiedlichen Situationen echt gut. Es ist ja auch eigenartig, dass unsere Erfahrungen mit dem Radeln auf Asphalt völlig gegensätzlich sind.

    VG

  9. Re: Wozu sind die gut?

    Autor: Iruwen 13.01.20 - 10:26

    Ich verwende die Dinger gar nicht als Fitness Tracker sondern in Kombination mit der phantastischen App "Mi Band Tools", die allein schon das Killerargument für ein Mi Band ist, z. B. als lautlosen Wecker und für Benachrichtigungen. Wenn ich nachts wichtige Alarme vom Monitoring bekomme (oder der Bitcoin Preis sich stark ändert ;p) wachen Frau und Kind nicht auf.

  10. Re: Wozu sind die gut?

    Autor: Sportstudent 13.01.20 - 10:50

    Ich bin jetzt auf Notify und Fitness umgestiegen ohne offizielle Mi App im Hintergrund, allerdings habe ich den Schrittzähler mit der Originalapp als genauer empfunden :/

  11. Re: Wozu sind die gut?

    Autor: Sportstudent 13.01.20 - 14:32

    Also unter Notify und Fitness als Alternativapp stimmen die Werte auch kein Stück mehr... Der Puls bleibt im Ruhebereich, obwohl ich längst im intensiven Training bin und die Schritte sind sehr ungenau. Hast du die offizielle Mi App genutzt? Dahin werde ich nun wieder zurückwechseln, zumal man in der offiziellen App das Verhalten anlernen kann für eine akkuratere Analyse

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig
  2. SIZ GmbH, Bonn
  3. ENERCON GmbH, Aurich bei Emden
  4. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Ghost Recon Breakpoint für 24,00€, Anno 1800 Gold Edition für 42,75€, Assassin's Creed...
  2. 9,00€ (Standard)/15,00€ (Gold)/18,00€ (Ultimate)
  3. 38,99€
  4. (u. a. BenQ 24,5 Zoll Monitor für 99,00€, Sharkoon PureWriter Tastatur 59,90€, Lenovo IdeaPad...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Shitrix: Das Citrix-Desaster
Shitrix
Das Citrix-Desaster

Eine Sicherheitslücke in Geräten der Firma Citrix zeigt in erschreckender Weise, wie schlecht es um die IT-Sicherheit in Behörden steht. Es fehlt an den absoluten Grundlagen.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

  1. Origin: Cruise zeigt autonomes Fahrzeug ohne Lenkrad
    Origin
    Cruise zeigt autonomes Fahrzeug ohne Lenkrad

    Origin heißt das vierrädrige Fahrzeug von der General-Motors-Beteiligung Cruise. Pedale oder ein Lenkrad sind nicht eingebaut, die Unterscheidung zwischen Fahrer- und Beifahrerseite fehlt.

  2. Vodafone: Kabelfernsehkunden sterben in Zukunft aus
    Vodafone
    Kabelfernsehkunden sterben in Zukunft aus

    Vodafone sieht bei jungen Menschen wenig Interesse, Kabelfernsehen zu abonnieren. Ein deutscher Netflix-Manager sprach über den Streaminganbieter.

  3. FBI-Wunsch: Apple verzichtete auf iCloud-Verschlüsselung
    FBI-Wunsch
    Apple verzichtete auf iCloud-Verschlüsselung

    Apple war einer Bitte des FBI laut der Nachrichtenagentur Reuters nachgekommen und verzichtete auf die Einführung verschlüsselter iPhone-Backups in der iCloud. Apple habe einem Streit mit Beamten aus dem Weg gehen wollen, erklärte eine Reuters-Quelle - geholfen hat es indes nicht.


  1. 07:30

  2. 19:21

  3. 18:24

  4. 17:16

  5. 17:01

  6. 16:47

  7. 16:33

  8. 15:24