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So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

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  1. So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: nuclear 28.01.22 - 14:34

    Ja man kann einfach Teile tauschen und die vom Hersteller direkt beziehen. Das ist aber doch auch bei vielen Herstellern der Laptops möglich? Bei meinem HP habe ich mir auch die Scharniere nachbestellt und bei dem Lenovo meiner Freundin das Display nach einem Sturz getauscht.

    Ja es ist etwas einfacher für den Laien durch die QR Codes aber häufig findet man doch auch ganz vernünftige Service Anleitungen. Bei HP direkt auf der Website als PDF.

    Und das "modulare" Konzept? Einfach USB Typ C weiter rein setzen und dann den Dongel integrieren kann? Ist das wirklich ein Vorteil, wenn ich ohne den Dongel da locker 2 USB Typ c auf die Breite bekommen hätte und am Ende mehr Anschlüsse bieten kann?

    Irgendwie sehe ich selber nicht so den Fortschritt. Einzig die eventuelle Möglichkeit des Upgrades des Mainboards ist interessant. Aber da ist dann der Preis auch wichtig. Dazu ist Framework natürlich durch die Kühllösung stark eingeschränkt bei dem Design, sodass es interessant zu sehen wird ob es wirklich so der Fall sein wird und welche Kompromisse eingegangen werden müssen.

  2. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: Renricom 28.01.22 - 14:40

    Der größte Unterschied besteht darin, dass auf deinem HP die Garantie weg ist und beim Framework eben nicht.

    _____________________________________________________________________________________
    Kellerkind, PC-Enthusiast und zu eurem Pech jetzt auch auf Golem unterwegs.

  3. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: Dakkaron 28.01.22 - 14:43

    Mein Laptop hat 2x USB C (eins davon Thunderbolt 3) und 1x USB A.

    Im normalen Betrieb brauche och 2x USB A (Maus und Tastatur), 1x HDMI und 1x Ethernet. An jedem meiner USB C Ports hängt ein großes Dongle um die jeweiligen Ausgänge zu unterstützen.

    Ich würde die sehr gerne integriert haben. Manchmal brauche ich auch 3x USB A + Ethernet, dafür kein HDMI (mein 2. Use Case).

    Wäre sehr nett, wenn ich diese Anschlüsse alle im Gerät unterbringen könnte, statt meinen ohnehin kleinen und überfüllten Schreibtisch durch weitere Dongles zu befüllen.

  4. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: nuclear 28.01.22 - 14:43

    Wenn ich in der Garantie Display, Scharniere, Tastatur oder sonst was tauschen muss, dann schicke ich es zum Hersteller. Dafür habe ich ja die Garantie...

    Es sei den mir ist das Ding runter gefallen und da ist sowieso die Garantie weg. Ich denke auch nicht, dass Framework das anders handhaben wird, denn es können ja durchaus andere Schäden bei dem Fall oder Schlag entstanden sein die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind.

  5. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: Dakkaron 28.01.22 - 14:46

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich in der Garantie Display, Scharniere, Tastatur oder sonst was
    > tauschen muss, dann schicke ich es zum Hersteller. Dafür habe ich ja die
    > Garantie...
    >
    > Es sei den mir ist das Ding runter gefallen und da ist sowieso die Garantie
    > weg. Ich denke auch nicht, dass Framework das anders handhaben wird, denn
    > es können ja durchaus andere Schäden bei dem Fall oder Schlag entstanden
    > sein die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind.

    Ja, kann man machen. Nur dann ist der Laptop teils wochenlang weg. Und wenn man Pech hat, dann setzen sie für eine Hardwarereparatur das OS zurück.

    Hab das damals bei meinem G580 gehabt. Da war das DVD-Laufwerk kaputt gegangen. Hab es auf Garantie eingesendet, ist ohne Daten und mit dem gleichen defekten DVD-Laufwerk zurück gekommen (hab ein Postit in das Laufwerk gesteckt, das war dann immer noch da).

  6. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: nuclear 28.01.22 - 14:48

    Also anstelle eines Docks, den ich z.B. unauffällig unterhalb des Schreibtisches versteckt habe und somit das Laptop nur mit einem einzelnen USB Typ-C Kabel verbinde, brauche ich jetzt Module die ich umstecke?

    Gut unterwegs mag das interessant sein, aber schleppt man da wirklich immer die Module mit und steckt es um? Was ist dann der Vorteil zu so was hier? Kleiner ist es nicht.

    https://www.amazon.de/dp/B0949111Q7/ref=cm_sw_r_tw_dp_YQZTS9EYDAGTHRFCG9BX?_encoding=UTF8&psc=1

  7. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: nuclear 28.01.22 - 14:52

    Keine Ahnung wann das gewesen sein soll. Ein Kollege von mir hatte das private Notebook bei HP eingeschickt und es war innerhalb von 5 Werktagen am Ende wieder da. Daten würde ich persönlich eh immer vorher sichern, das sagen ja auch die meisten Hersteller.

    Aber nochmal: Behandelt Framework das gleich? Liefern die dir auf Garantie dann einfach die Ersatzteile und sagen "Bau selber ein" oder muss ich es am Ende doch zu denen schicken? Wie sieht es aus wenn ich es selber zusammen baue? Da kann Framework ja kaum eine Garantie geben und muss überprüfen ob die Teile beim Einbau beschädigt worden sind.

  8. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: Kreppelklaus 28.01.22 - 15:10

    Ouh man könnte fast meinen die großen OEMS haben sich nen paar bots gemietet um Framework als Unsinn darzustellen ;)

    Der Vorteil ist das nun noch getauscht wird was getauscht werden muss.

    In 2 Jahren ist USB 2.0 obsolet und man hat stattdessen 3-4 USB-C (3.1) Geräte die man verbinden muss. Gar kein Problem, einmal die Adapter tauschen und fertig.

    In 5 Jahren ist der Prozessor völlig veraltet und somit müssste ein neuer Laptop her.
    Man wirft alles weg obwohl nur 1 Teil ein Upgrade bräuchte.
    Bildschirm, Keyboard, Laufwerke und alles andere sind Top in Schuss und wandern in die Tonne.
    Hier wird einfach ein neues Board mit Prozessor gekauft und der rest wird beibehalten. (RAM ausgenommen, denn der braucht dann meist auch ein Upgrade.)

    Dem wird hiermit entgegengewirkt.

    Natürlich kann man jetzt auch schon Laptops selbst reparieren.
    Bis zu einem gewissen Punkt wenn man vom Fach ist, und soweit der Mut reicht wenn nicht.

    Es gibt aktuell bei 90% der Geräte diesen einen Punkt an dem auch der Fachmann nicht weiter kommt weil gelötet oder so heftig verbaut wird das man etwas zerstören müsste.
    Und wie im Artikel geschrieben liegt das oft einfach daran das es billiger ist und in unserer Wegwerfgesellschaft kümmert sich ja eh kaum noch jemand um das was man zurück lässt.

    Ich finds richtig klasse!! Wie oft habe ich schon Laptops von der Wunschliste streichen müssen nur weil mir ein RJ45 port gefehlt hat oder USB-C.

    ich werde weiterhin meine USB Peitsche im Ruckssack haben, better be prepared, aber dafür muss ich mich fürs nächste Jahrzehnt nicht mehr mit dem Laptopkauf auseinandersetzen sondern nurnoch die Komponenten tauschen.

    Der Umweltaspekt ist die da noch Kirsche auf der Torte. Bitte mehr davon!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.01.22 15:19 durch Kreppelklaus.

  9. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: nuclear 28.01.22 - 15:32

    >> Ouh man könnte fast meinen die großen OEMS haben sich nen paar bots gemietet um Framework als Unsinn darzustellen ;)

    Oder das Konzept ist nicht so gut :)

    >> Der Vorteil ist das nun noch getaucht wird was getauscht werden muss.

    >> In 2 Jahren ist USB 3.0 obsolet und man hat stattdessen 3-4 USB-C Geräte die man verbinden
    >> muss. Gar kein Problem, einmal die Adapter tauschen und fertig.
    Nehmen wir an das passiert, was es nicht tun wird denn USB Typ C ist nun schon 8 Jahre alt und es hat sich immer noch nicht gegen Typ A durchgesetzt (ich nehme an, dass das mit USB 3.0 gemeint ist), dann hat das welchen Vorteil gegen ein Laptop welches auf gleicher Fläche 3x USB Typ-C und einen Typ A untergebracht hat? Denn das passt in die Fläche die die Dongel einnehmen.

    >> In 5 Jahren ist der Prozessor völlig veraltet und somit müssste ein neuer Laptop her.
    >> Man wirft alles weg obwohl nur 1 Teil ein Upgrade bräuchte.
    Wie gesagt. Den Teil finde ich interessant. Nur das Problem ist halt das man dann das genau für die Kühllösung entwickeln muss. Man ist also sehr stark eingeschränkt. Das wird sich erst mit der Zeit zeigen ob es machbar und sinnvoll ist. Vorschusslorbeeren vergebe ich nicht gerne.

    >> Bildschirm, Keyboard, Laufwerke und alles andere sind Top in Schuss und wandern in die Tonne.
    Nach 5 Jahren täglicher Nutzung? Bildschirm ok, aber der Rest?

    >> Hier wird einfach ein neues Board mit Prozessor gekauft und der rest wird beibehalten. (RAM ausgenommen, denn der braucht dann meist auch ein Upgrade.)
    Das teuerste ist halt das Mainboard. Dank den ganzen komplexen Bauteile. Einzig Chassis und Bildschirm sehe ich als gegeben an. Ggf. noch die NVMe Laufwerke und Tastaur + Trackpad können weiter genutzt werden. Aber das macht halt nicht den Großteil der Kosten aus. Ob sich das dann lohnen wird muss sich zeigen.

    >> Bis zu einem gewissen Punkt wenn man vom Fach ist, und soweit der Mut reicht wenn nicht.
    Sehe ich bei Framework genau so. Denn mal in die Anleitungen von HP geschaut? Die sind echt sehr genau. Vielleicht nicht so schön ausgearbeitet mit Website und co aber ansonsten vollkommen ok. Ich sehe nicht welche Teile ich bei dem Framework tauschen kann, was ich nicht bei HP kann.

    >> Es gibt aktuell bei 90% der Geräte diesen einen Punkt an dem auch der Fachmann nicht
    >> weiter kommt weil gelötet oder so heftig verbaut wird das man etwas zerstören müsste.
    Sicher nicht 90%. Und es gibt genug Laptops die man kaufen kann welche wartbar sind. Wenn man vorher darauf achtet. Und die Zielgruppe für Framework sollte dazu in der Lage sein. Die anderen werden nach wie vor auf das Design achten und da verliert Framework halt.

    >> Und wie im Artikel geschrieben liegt das oft einfach daran das es billiger ist und in unserer
    >> Wegwerfgesellschaft kümmert sich ja eh kaum noch jemand um das was man zurück lässt.
    Stimmt. Und das wird Framework nicht ändern. Und für die die sich darum sorgen, gibt es andere Laptops.

    >> Ich finds richtig klasse!! Wie oft habe ich schon Laptops von der Wunschliste streichen
    >> müssen nur weil mir ein RJ45 port gefehlt hat oder USB-C.
    Jedes meiner Laptops hatte immer beides. Ich habe immer einen gefunden. Gerade die Kombination ist ja echt nicht so ungewöhnlich es sei denn man geht in die thin and light Kategorie. Da kann das ein Argument sein, wenn man es braucht.

    >> ich werde weiterhin meine USB Peitsche im Ruckssack haben, better be prepared, aber dafür
    >> muss ich mich fürs nächste Jahrzehnt nicht mehr mit dem Laptopkauf auseinandersetzen
    >> sondern nurnoch die Komponenten tauschen.
    Wenn es funktioniert und wirtschaftlich ist. Noch sind es nur Ankündigungen.

    >> Der Umweltaspekt ist die da noch Kirsche auf der Torte. Bitte mehr davon!
    Das muss sich auch zeigen. Dafür müssen die Geräte erstmal entsprechend länger genutzt werden. Denn von der Energie wäre es besser wenn man nicht die Dongel hätte und auf ein Plastikgehäuse setzt. Es hat die Möglichkeit aber am Ende hängt es von der Umsetzung und den Kunden ab. Da bin ich skeptisch.

  10. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: FreiGeistler 28.01.22 - 15:38

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >> Ouh man könnte fast meinen die großen OEMS haben sich nen paar bots
    > gemietet um Framework als Unsinn darzustellen ;)
    >
    > Oder das Konzept ist nicht so gut :)

    Oder du suchst was zum bemängeln. :)

  11. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: nuclear 28.01.22 - 15:45

    Wie gesagt: Ich verstehe es nicht. Es hat für mich und meine Art Laptops zu nutzen nur Nachteile. Aber ich renne halt auch immer mit den Klopper Worstationnotebooks rum und habe noch nie wirklich den Nutzen der thin and lights gesehen. Wobei mir auch ein 17'' Bildschirm wichtig ist wodurch die eh rausfallen.

    Und habe immer auf Ersatzteilversorgung und Reparierbarkeit geachtet. Weder verlöteter RAM noch SSD oder Kleber waren in irgendeinem Laptop. Dafür waren die dann 5-10mm dicker.

    Es gibt und gab schon immer gut wartbare Laptops. Man muss halt nur, wie ja auch hier, etwas mehr ausgeben. Von daher verstehe ich halt den Jubel echt nicht.

  12. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: wo.ist.der.käsetoast 28.01.22 - 15:51

    Thema nicht gelesen, oder willst du dich absichtlich dumm stellen?

    Es geht schon damit los, dass das ganze Gerät auf gute Reparierbarkeit ausgelegt ist.

    Das fängt bei so simplen Dingen wie einem einheitlichen Schraubentyp und farblichen Beschriftungen an und endet eben bei voller Modularität der Bauteile, die am ehesten Defekt gehen oder irgendwann getauscht werden müssen.

    Das ganze in einem Chassis dass auf mehrere Generation ausgelegt ist, ohne dabei ein unverhältnismäßig grober Klotz zu sein.

    Die meisten können ihren Laptop locker 5-7 Jahre nutzen, und selbst danach scheitert es meist nicht an der Leistung, sondern eher kleinen defekten oder evtl einem neuen Standard von Buchse oder so.

    Ich kenne genug die noch mit älteren Macbooks und Dell XPS (beides ~ 2015 oder älter) unterwegs sind und wo es höchstens modernere/mehr Anschlüsse sein dürften oder eben kleine Defekte auftreten.

  13. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: wasdeeh 28.01.22 - 15:54

    Kreppelklaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > In 5 Jahren ist der Prozessor völlig veraltet und somit müssste ein neuer
    > Laptop her.
    > Man wirft alles weg obwohl nur 1 Teil ein Upgrade bräuchte.
    > Bildschirm, Keyboard, Laufwerke und alles andere sind Top in Schuss und
    > wandern in die Tonne.
    > Hier wird einfach ein neues Board mit Prozessor gekauft und der rest wird
    > beibehalten. (RAM ausgenommen, denn der braucht dann meist auch ein
    > Upgrade.)

    Wenn *das* wirklich gehen sollte, ja, dann hat das Gerät einen deutlichen Mehrwert.

    Ich glaubs nur erst, wenns soweit ist.

    >Es gibt aktuell bei 90% der Geräte diesen einen Punkt an dem auch der Fachmann nicht weiter kommt weil gelötet oder so heftig verbaut wird das man etwas zerstören müsste.

    Nein, genau das ist bei Thinkpads, Elitebooks etc. eben nicht der Fall. Da kannst du ebenso jedes Einzelteil (mit garantierter Verfügbarkeit für x Jahre) nachbestellen und tauschen (lassen), detaillierte Service Manuals gibts zum Download.

    HP hat sogar einen Youtube-Channel mit (buchstäblich!) Tausenden von Tutorial-Videos für jedes einzelne Teil, z.B.
    https://www.youtube.com/c/HPSupport/search?query=elitebook



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.01.22 15:54 durch wasdeeh.

  14. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: wasdeeh 28.01.22 - 16:15

    >Sehe ich bei Framework genau so. Denn mal in die Anleitungen von HP geschaut? Die sind echt sehr genau. Vielleicht nicht so schön ausgearbeitet mit Website und co aber ansonsten vollkommen ok. Ich sehe nicht welche Teile ich bei dem Framework tauschen kann, was ich nicht bei HP kann.

    Hab den Youtube-Channel eh unten schon verlinkt - viel schöner ausgearbeitet gehts eigentlich nicht:
    https://www.youtube.com/watch?v=DohF_nccEhU

  15. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: nuclear 28.01.22 - 16:23

    >> Es geht schon damit los, dass das ganze Gerät auf gute Reparierbarkeit ausgelegt ist.
    Wie gesagt gibt es andere. HP bietet etliche an.

    >> Das fängt bei so simplen Dingen wie einem einheitlichen Schraubentyp und farblichen Beschriftungen an
    Ok das ist in der Tat nett. Ich glaub mein HP hat 5 verschiedene Maße. Leider nicht farblich markiert. Bekommt man aber locker hin, vor allem wenn man die Schrauben nach Entnahme wieder in das entsprechende Loch schraubt, aber gut ein Vorteil wenn man es reparieren muss.

    >> endet eben bei voller Modularität der Bauteile, die am ehesten Defekt gehen oder irgendwann getauscht werden müssen.
    Ähm die Stecker sind verlötet? Bei meinem Laptop sind die Stecker via kleiner PCB separat ausgeführt und können getauscht werden. Aber gut die werden sicherlich weniger beansprucht durch die Module. Ich sehe da keinen Vorteil von der Nutzungsdauer.

    >> Das ganze in einem Chassis dass auf mehrere Generation ausgelegt ist
    Laut Plan. Und halt auch nur mit den schwächsten Komponenten, da ansonsten die Kühlung nicht mehr klappt.

    >> ohne dabei ein unverhältnismäßig grober Klotz zu sein.
    Geschmackssache. Ich will mindestens 16'' haben. Ob das 1,4 oder 2,5 kg wiegt merke ich nicht. Ich trage das Laptop ja nur ein paar Meter in der Tasche und habe deswegen Ultrabooks noch nie verstanden.

    >> Die meisten können ihren Laptop locker 5-7 Jahre nutzen
    Da stimme ich zu 100% zu. Vor allem über die letzten Generationen. Mein alter Laptop läuft super bei meiner Mutter mit nun knapp 7 Jahren. Musste ein mal das Keyboard tauschen aber das war es.

    >> sondern eher kleinen defekten
    Und die wären? Also was ich nicht bei normalen Laptops reparieren kann?

    >> evtl einem neuen Standard von Buchse
    Das Problem hat Framework auch. Es sind nur Dongel für USB Typ-C. Sollte irgendwas das ablösen, dann hat Framework das gleiche Problem. Aber auch das war, mit Ausnahme von Firewire, in den letzten 10 Jahren ja eh nicht der Fall.

    >> Ich kenne genug die noch mit älteren Macbooks und Dell XPS (beides ~ 2015 oder älter) unterwegs sind und wo es höchstens modernere/mehr Anschlüsse sein dürften
    Welche modernere Anschlüsse braucht ein XPS von aus 2015? Das fehlen der HDMI und RJ45 wurde ja damals schon kritisiert. Und der Wechsel auf mini DP.
    Klar es gibt kein USB Power delivery, langsamere Datenraten, etc aber das Problem hat doch Framework auch in 7 Jahren. Daran ändern auch Dongel nichts, denn die ändern ja nicht die Bandbreite des Anschlusses. Nur Steckeränderungen können abgefangen werden, gehen aber ja auch häufig mit anderen Features einher.

    Und bezüglich mehr Anschlüsse: Framework hat maximal 4. Auch das ändert sich nicht durch Dongel, wobei die Anschlüsse natürlich flexibler sind. Was man kritisieren kann ist eher, dass ein aktuelles XPS 13 nur noch 2 Anschlüsse hat. Aber das ist ein Nachteil des XPS, kein Vorteil des Frameworks.

  16. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: nuclear 28.01.22 - 16:26

    Wow und ich hab immer nur nach den PDFs gearbeitet. Wobei die ja schon sehr detailliert sind. Aber der YT Kanal ist ja echt super. Werde ich mir dann in Zukunft auch mal mehr ansehen, sollte ich noch was ändern müssen.

  17. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: Wasser 28.01.22 - 16:39

    #nuclear:
    Eigentlich ist die Sache ganz einfach: Du bist nicht die Zielgruppe.

    Warum?
    Du schreibst ja, dass du immer die 17-Zoll-Klopper mit dir rumschleppst. Da will ich nix dagegen sagen, hab ich auch lange gemacht. Vorteil bei 17 Zoll: Großer Bildschirm, großes Gehäuse, gute Möglichkeit die Komponenten unterzubringen und auch dranzukommen, viel Platz für Schnittstellen. Wenn dein Hersteller das ermöglicht: ist doch super!

    Hier haben wir aber 13.5 Zoll. Hier ist alles kleiner und enger. Und die Konkurrenz hat teilweise bloß 2x USB-C zu bieten (ohne dediziert DP oder HDMI). Für > 2K ¤.

  18. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: dh99 28.01.22 - 16:48

    Ich glaube nuclear hats immer noch nicht kapiert...

  19. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: Stimmy 28.01.22 - 16:59

    Es steht und fällt auch einiges mit der Ersatzteil-Verfügbarkeit.
    Wenn's am Ende keine originalen/gleichwertigen Ersatzteile gibt (sondern z.B. nur Schrott-Akkus, wie für viele Smartphones), bringt das ganze Konzept wenig.

    Davon abgesehen, gefällt mir v.a. die Symbolwirkung. Gibt viele Leute, die zwar technisch interessiert sind, sich aber an Laptops und andere Hightech nicht wirklich rantrauen.
    Habe ich mit einem Freund auch live erlebt. Ihm ist im Laptop der Displayrahmen und irgendwann auch das Display gebrochen, und wir haben zusammen den Laptop zerlegt, bei der Gelegenheit auch gleich den Kühler entstaubt und Ersatzteile bestellt. Er war auch überrascht, wie einfach sich solche Geräte eigentlich reparieren lassen. Eingebaut hat er die Ersatzteile dann selbst, und war froh, Geld gespart und Müll vermieden zu haben und die Berührungsängste vor solcher Technik abgebaut zu haben.
    Ich denke, die herstellerseitige Ermutigung zu Reparieren kann da viel bewirken. Sonst hört man ja eher das Gegenteil: Gerät keinesfalls öffnen! Unbedingt bei jedem Defekt in den Schrottcontainer werfen und ein Neugerät kaufen! Okay, ich übertreibe ein wenig...

  20. Re: So ganz habe ich das besondere an Framework noch nicht verstanden

    Autor: nuclear 28.01.22 - 17:07

    Ok. Dann halt als Beispiel ein HP EliteBook 830 G8. Wo ist der Vorteil vom Framework gegen den Laptop?

    13,3'' Display, 2xTB4, 2x USB3.0 Typ-A, HDMI 2.0b, Klinkenanschluss und separater Netzteilanschluss. NVMe und 2x RAM gesteckt. Gute Reparaturanleitungen und Ersatzteilversorgung direkt über den Hersteller. Gewicht und Maße vergleichbar zu dem Framework mit 1,4 kg und 18 x 308 x 205 mm vs 1,3kg und 15.85 x 296.63 x 228.98

    Im Endeffekt hat das EliteBook eine bessere Konnektivität da das Framework immer mindestens einen USB Port zum laden braucht. Also habe ich 3x USB Typ-C vs 2xUSB Typ-C + 2 USB-A + HDMI. Und die 2 Typ-C können auch beide Displaysignale.

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