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Zwei Punkte immer wieder vernachlaessigt ...

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  1. Zwei Punkte immer wieder vernachlaessigt ...

    Autor: WeitWeitWeg 28.01.22 - 20:06

    1. Reparierbarkeit haengt sehr stark mit der verkauften Menge zusammen.
    Wer garantiert die Verfuegbarkeit der Einzelteile? Wenn da keine grosse Firma dahinter steht, die diese produziert oder auf Lager haelt, dann hat man ein Problem diese zu beschaffen. Irgendein zusaetzliches Marketplace loest das Problem nicht. Wenn das ein Nischenprodukt wird, dann investiert auch kein 3rd Party Anbieter in die Ersatzteile.
    Ich kann z.B. immer noch Akkus fuer mein MBP 2007 kaufen auf dem normalen ebay Marketplace.

    2. Schnittstellen veraendern sich ueber Zeit. Angenommen morgen gibt es einen viel besseren Akkutypen, der mehr/andere Leitungen benoetigt. Schon muss man mehrere Komponenten wechseln und nicht nur den Akku. Gerade im Laptop Bereich wechseln die Anschluesse fast schon in regelmaessigen Abstaenden (innen und aussen).

  2. Re: Zwei Punkte immer wieder vernachlaessigt ...

    Autor: berritorre 28.01.22 - 20:53

    Ist klar, das Teil wird auch nicht in alle Ewigkeiten zukunftssicher sein. Irgendwann ist auch das Gehäuse so abgegriffen, dass man es vielleicht doch mal wechseln will.

    Und ja, damit das Konzept aufgeht, muss sich die Firma gut am Markt etablieren können. Da ist ein gewisses Risiko dabei. Aber was ich bisher gelesen, gehört und gesehen habe, sind sehr viele Leute von den Framework-Notebooks begeistert. Sie mögen vielleicht nicht Dell, HP und Apple ablösen, aber ich sehe durchaus eine gute Chance sich mit einem guten Produkt auf dem Markt zu etablieren und eventuell auch die anderen Hersteller zum Denken anzuregen.

    Ich finde das Konzept jedenfalls sehr interessant. Einzig und alleine der Preis schreckt noch etwas ab. Und bei uns hier in Brasilien wird es sicher nochmal teurer sein.

    Aber ich hätte wirklich gerne so eine Notebook. Nicht nur wegen der Zukunftssicherheit. Habe mein Thinkpad jetzt seit fast 8 Jahren. Irgendwann will man sicher mal wechseln, auch wenn es die Arbeit noch mehr oder weniger tut.

    Aber ich finde den Trumpf, dass man die Schnittstellen selber aussuchen kann. Mein Thinkpad hat z.B. nur 2 USB-A-Anschlüsse und das ist oft einfach zu wenig. Klar, bei einem USB-C/Thunderbolt-Notebook werde ich mir dann ein Dockingstation hinstellen und die Peripherie darüber laufen lassen. Aber wenn ich unterwegs bin, dann nehme ich die nicht mit. Zum Kunden, am langen Wochenende, in den Ferien, etc.

    Und da hat man einfach manchmal andere Bedürfnisse. In die Ferien will ich nicht noch ein Docking mitnehmen.

    Während man im Büro eventuell wirklich mit 1-2 USB-C Anschlüssen auskommt und sonst nicht viel mehr braucht, weil alles durch die Dockingstation geschleust wird, braucht man im Urlaub vielleicht weniger USB-C, aber dafür vielleicht einen HDMI-Anschluss um den Rechner an den Fernseher in der Unterkunft anzuschliessen, oder das SSD-Modul, damit man mehr Bilder und Videos drauf speichern kann. Und einen Kartenleser.

    Wenn man zum Kunden geht, dann eventuell halt HDMI, Displayport, etc. um auf alle eventualitäten vorbereitet zu sein. Da sehe ich die Stärken.

    Und nein, man wird nicht täglich die Schnittstellen wechseln, muss man ja auch gar nicht. Aber man kann sich bei bestimmten Situationen vielleicht besser anpassen und finde das Konzept besser als verschiedene externe Adapter.

  3. Re: Zwei Punkte immer wieder vernachlaessigt ...

    Autor: redmord 28.01.22 - 21:46

    Imho sollte Framework die Innereien so konstruieren, dass sie beliebig wechselbar sind in bleiben. Das heißt: Logicboard im Arsch? Kaufste dir das aktuelle und hast n upgrade. Bildschirm, Case, Akku ... selbe Story.

  4. Re: Zwei Punkte immer wieder vernachlaessigt ...

    Autor: WeitWeitWeg 28.01.22 - 21:53

    Das Konzept ist definitiv interessant. Aber du erkaufst es dir auf Kosten anderer Faktoren:

    -> weniger Platz für den Akku
    -> Höherer Verschleiss, weil mehr Dinge bewegt werden können und auch werden
    -> Schwerer weil mehr Schrauben/Anschlüsse verbaut sind
    -> Höhere Kosten bei der Herstellung der Einzelteile

    Bin gespannt auf den Langzeittest und finde es toll, dass solche Projekte realisiert werden weil eine Fanbase vorhanden ist!

  5. Re: Zwei Punkte immer wieder vernachlaessigt ...

    Autor: berritorre 28.01.22 - 22:04

    Wenn ich mir die Preise ansehe, kann Framwork wohl preislich recht gut mit anderne kleinen 13" Notebooks mithalten. Mag vielleicht das dünnste und leichteste von allen sein, aber ich finde es passt eigentlich ganz gut.

    Ob die paar Schrauben so viel ausmachen, muss man mal sehen. Das mag sein, dass da ein paar Gramm draufkommen, aber meist ist das Verlöten und Verkleben doch eher dem Fakt geschuldet, dass sich die Hersteller erhoffen, dass du dann eher ein ganz neues Notebook kaufst.

  6. Re: Zwei Punkte immer wieder vernachlaessigt ...

    Autor: Vögelchen 29.01.22 - 01:58

    WeitWeitWeg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Reparierbarkeit haengt sehr stark mit der verkauften Menge zusammen.

    Oder davon, dass man leicht tauschbare Standardteile verwendet. Gesockelte CPU, genormtes Akkuformat etc. Und was sticht als erstes ins Auge? Spezial-Tütenzellen.

  7. Re: Zwei Punkte immer wieder vernachlaessigt ...

    Autor: Vögelchen 29.01.22 - 01:59

    WeitWeitWeg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Reparierbarkeit haengt sehr stark mit der verkauften Menge zusammen.

    Oder davon, dass man leicht tauschbare Standardteile verwendet. Gesockelte CPU, genormtes Akkuformat etc. Und was sticht als erstes ins Auge? Spezial-Tütenzellen.

    Danke, dann kaufe ich lieber ein älteres, gebrauchtes Modell.

  8. Re: Zwei Punkte immer wieder vernachlaessigt ...

    Autor: root666 29.01.22 - 04:21

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Imho sollte Framework die Innereien so konstruieren, dass sie beliebig
    > wechselbar sind in bleiben. Das heißt: Logicboard im Arsch? Kaufste dir das
    > aktuelle und hast n upgrade. Bildschirm, Case, Akku ... selbe Story.

    Logicboard? Mac User, eh? Würde erklären warum du was forderst was gerade Teil ihrer Prinzipien ist...

    Zitat der Webseite.
    "Aufrüstbares Hochleistungs-Mainboard
    Erhältlich in drei Konfigurationen der Intel Core i5- und i7-Prozessoren der 11. Generation, die eine fantastische Leistung, hohe Energieeffizienz, PCIe 4.0 und Intels neue Xe Graphics bieten, die einen gewaltigen Sprung im Vergleich zu früheren Generationen darstellt. Und das Beste: Der Framework Laptop ist das einzige Hochleistungs-Notebook mit austauschbarem Mainboard, mit dem Sie auf neue CPU-Generationen aufrüsten können, falls Sie in der Zukunft einmal einen Boost benötigen."

    Tastatur gibt es in unterschiedlichen Layouts, oder auch komplett ohne Beschriftung in Durchsichtig oder komplett schwarz.
    Akku kannste tauschen. Paar schrauben raus, Kabel ziehen, Neuen rein, Kabel dran, schrauben rein und fertig.

    Ob es leistungstärkere Akkus/Mainboards geben wird, wird sich zeigen.

  9. Re: Zwei Punkte immer wieder vernachlaessigt ...

    Autor: root666 29.01.22 - 04:27

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WeitWeitWeg schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 1. Reparierbarkeit haengt sehr stark mit der verkauften Menge zusammen.
    >
    > Oder davon, dass man leicht tauschbare Standardteile verwendet. Gesockelte
    > CPU, genormtes Akkuformat etc. Und was sticht als erstes ins Auge?
    > Spezial-Tütenzellen.

    Gesockelte CPU in einem Notebook? Was hast du geraucht?

    > Danke, dann kaufe ich lieber ein älteres, gebrauchtes Modell.

    Ja dann kauf dir ein älteres, gebrauchtes Modell und kotz ihr deinen Nonsens nicht rein. Die sind eine der wenigen die mal was gegen das verkleben von Notebooks macht. Apple verbiegt sich echt nur damit es richtig schwer ist ihre Geräte selber zu reparieren. Kann man Frameworks Ansatz nicht einfach akzeptieren und feiern?

  10. Re: Zwei Punkte immer wieder vernachlaessigt ...

    Autor: Kleba 29.01.22 - 08:29

    root666 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann man Frameworks Ansatz nicht einfach akzeptieren und feiern?

    +1. Wenn es einem nicht gefällt ist ja schön und gut. Gibt ja Auswahl wie Sand am Meer. Für mich wäre das ein interessanter Ansatz (aber gut, ich hab mir auch ein Fairphone 4 geholt als letztens ein neues Smartphone anstand)

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