Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Mobile Computing
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Galaxy Tab 7 3.0 im Test…

160 ppi ist kaum zeitgemäß ...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. 160 ppi ist kaum zeitgemäß ...

    Autor: Dadie 27.08.13 - 16:32

    Ich möchte an dieser Stelle bitten, dass Golem endlich aufhört mit zweierlei Maßen zu messen. Bei Tablets fallen Sätzen wie "160 ppi ist kaum zeitgemäß" mit Folgerungen wie "Die Schriften sind auf dem Galaxy Tab 7 3.0 dementsprechend pixelig."

    Wenn ich mir aber mal den Artikel über das CF-AX2 durchlese steht dort neutral "Das Display hat eine Diagonale von 11,6 Zoll und besitzt 1.366 x 768 Pixel". Weder gibt es Kritik für das etwa 135 ppi Display noch gibt es eine Folgerung wie in dem Galaxy Tab 7 3.0 Artikel.

    Wieso sind "pixlige" Texte bei Notebooks "keiner Erwähnung wert", bei einem Tablet wird aber drauf herum geschlagen. Entweder ist ein geringer PPI-Wert ein Problem und äußert sich z.B. in "pixliger" Schrift oder aber Software, Displaytyp, Hintergrundbeleuchtung, Kontrastregelung sind genau so ausschlaggebend wie der PPI-Wert. Ist ersteres der Fall, gehören diese Probleme auch bei Notebooks und anderen Geräten mit Display kritisiert. Falls zweiteres der Fall ist, ist u.U. die Kritik an Samsung in diesem Artikel teilweise ungerechtfertigt.

    Ich habe einfach das Gefühl als wenn hier mit wenig technischem Verständnis mit zwei Maßen gemessen wird.

  2. Re: 160 ppi ist kaum zeitgemäß ...

    Autor: expat 27.08.13 - 16:40

    Dem stimme ich zu, aber auch bei Laptops hat langsam ein Umdenken stattgefunden. Wer weniger als FullHD auf einem Laptop anbietet, wird jetzt schon kritisch beäugt.

  3. Re: 160 ppi ist kaum zeitgemäß ...

    Autor: Quantium40 27.08.13 - 17:02

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich möchte an dieser Stelle bitten, dass Golem endlich aufhört mit
    > zweierlei Maßen zu messen. Bei Tablets fallen Sätzen wie "160 ppi ist kaum
    > zeitgemäß" mit Folgerungen wie "Die Schriften sind auf dem Galaxy Tab 7 3.0
    > dementsprechend pixelig."

    Wenn man das Auflösungsvermögen des menschlichen Auge maximal ausreizt, bräuchte man bei einem Sehabstand von 30cm vermutlich 500ppi (endlich 4K-Auflösungen 7 Zoll-Tablets) oder sogar noch mehr, damit es niemandem mehr pixelig erscheint.
    In der Realität ist pixelige Schrift allerdings weniger von der Pixelauflösung selbst als von der Qualität der verwendeten Fonts abhängig. (wobei es sogar Fonts gibt, die zugunsten der Lesbarkeit gezielt etwas pixelig wirken)

    Zeitgemäß sind Auflösungen von 160ppi auf jeden Fall noch. Gerade bei schwächeren CPUs sind sie sogar von Vorteil, da es dann z.B. in Spielen viel weniger Pixel zu berechnen gibt. Das fällt dummerweise nur in Benchmarks meist nicht wirklich auf, da diese zwar Ergebnisse auswerfen, diese aber nicht auf Sinnhaltigkeit prüfen.
    Fakt ist, dass die verbaute Hardware zutiefst durchschnittlich ist (für unterdurchschnittlich findet sich dann eher sowas wie ein Trekstor Surftab 7 breeze für 69¤) und nur der UVP von Samsung sich irgendwie nicht an den Preisen der Konkurrenz orientiert.

  4. Re: 160 ppi ist kaum zeitgemäß ...

    Autor: PortoBengo 27.08.13 - 18:32

    Ein Notebook ist auch kein Tablet. Bei einem Notebook kann eine zu hohe Aufloesung sogar problematisch sein: siehe MacBook mit Retina-Display. Dafuer musste OS X extra angepasst werden und optimal ist das Ergebnis immer noch nicht: so ziemlich jede Webseite zeigt mit Retina-Display gestochen scharfen Text und verpixelte Bilder. Und stellt man auf "native" Aufloesung um ist alles zu klein.

  5. Re: 160 ppi ist kaum zeitgemäß ...

    Autor: Hello_World 27.08.13 - 18:37

    > Ein Notebook ist auch kein Tablet. Bei einem Notebook kann eine zu hohe Aufloesung sogar problematisch sein: siehe MacBook mit Retina-Display. Dafuer musste OS X extra angepasst werden und optimal ist das Ergebnis immer noch nicht: so ziemlich jede Webseite zeigt mit Retina-Display gestochen scharfen Text und verpixelte Bilder. Und stellt man auf "native" Aufloesung um ist alles zu klein.
    Meine Fresse, was für ein Schwachsinn. Weil die Webseiten verpixelte Bilder ausliefern ist jetzt auf einmal das Gerät schuld, das diese anzeigt?

  6. Re: 160 ppi ist kaum zeitgemäß ...

    Autor: war10ck 27.08.13 - 20:26

    Der Betrachtungsabstand bei Notebooks ist größer als bei Tablets und somit ist es völlig logisch dass bei den Notebooks eine geringere Pixeldichte akzeptiert wird.

  7. Re: 160 ppi ist kaum zeitgemäß ...

    Autor: MisterProll 27.08.13 - 20:40

    "Zum Vergleich: Das neue Nexus 7 von Asus und Google hat eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln und 320 ppi. Die Schriften sind auf dem Galaxy Tab 7 3.0 dementsprechend pixelig"

    ist doch klar, weil ein anderes Gerät was bessres hat, ist es hier schlechter.

  8. Re: 160 ppi ist kaum zeitgemäß ...

    Autor: andi_lala 27.08.13 - 21:06

    PortoBengo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafuer musste OS X extra angepasst werden und optimal ist das Ergebnis
    > immer noch nicht: so ziemlich jede Webseite zeigt mit Retina-Display
    > gestochen scharfen Text und verpixelte Bilder.

    Ach so, das bedeutet dann, dass die Bilder schärfer wären wenn das Notebook eine geringere Auflösung hat, oder wie?
    Klingt für mich gerade ziemlich unlogisch, oder beschwerst du dich gerade ernsthaft, dass nur der Text schärfer ist und nicht auch aus Zauberhand die Bilder, welche in niedriger Qualität gespeichert sind.

  9. Re: 160 ppi ist kaum zeitgemäß ...

    Autor: Lala Satalin Deviluke 27.08.13 - 21:36

    Ist ja auch vollkommen richtig so.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  10. Re: 160 ppi ist kaum zeitgemäß ...

    Autor: Anonymer Nutzer 27.08.13 - 23:08

    naja, nicht ganz.

    "Zeitgemäß" heißt ja nur, in Verbindung der Geräteklasse. Und dann noch evtl. Anwendungsfälle.

    Und wenn man das zusammenfügt, dann sind 160ppi eben für ein Laptop, bei dem man typischerweise etwas weiter weg ist als bei einem Tablet, ok. Zumal es jetzt erst angegangen wird, Laptops mit deutlich mehr ppi zuverkaufen. Sprich, 200+ ppi im Laptopbereich sind noch nicht zeitgemäß, üblich :p.

    Wobei ich auch sagen muss, bei meinem Tft am PC stört mich die ~90ppi nicht sonderlich. Mit 50cm Abstand und so. Dafür schön entspiegelt. Bin nicht so ein glare-Typ. Dafür nehm ich dann die auch die schlechteren Farb- und Kontrastwerte in Kauf. (Also die theoretischen, im abgedunkelten Raum ;) )

  11. Re: 160 ppi ist kaum zeitgemäß ...

    Autor: expat 28.08.13 - 06:37

    Nein, es bedeutet nur, je weiter du weg sitzt desto grösser darf ein Pixel sein, bis man ihn erkennt. Ein Kinobild kommt Dir ja auch nicht verpixelt vor. Oder ein Fernsehbild bei 5m Sitzabstand.

  12. Re: 160 ppi ist kaum zeitgemäß ...

    Autor: strauch 28.08.13 - 11:37

    Hier werden ein paar Sachen durcheinander gebracht. IMHO bringt es wenig ein 13" Notebook mit 2560x1440 auszustatten, wenn das Betriebsystem damit nicht vernünftig umgehen kann.

    MacOS kann das inzwischen, genauso wie iOS und Android. Windows nicht. Das müsste mal lernen einfach eine Auflösungsverdoppelung zu machen. Bilder wirken dann je nach Datei pixeliger im Verhältnis zum Rest, aber nicht zu einem niedrig aufgelösten Bildschirm.

    Solange Windows mit Displays oberhalb von 200dpi nicht vernünftig umgehen kann, macht da diese Auflösung keinen Sinn. Ansonsten wird alles immer kleiner oder sieht komisch skaliert aus, das muss Windows erst noch lernen z.B. von OSX oder Android.

    Und für ein Tablet sind 160dpi inzwischen auch einfach wenig. Die Konkurrenz hat mehr. Wenn auch nicht die Computer. Aber ein 13" Notebook mit WQXGA ist nicht für jeden das Ideal, weil alles zu klein wird.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. DAN Produkte GmbH, Raum Schleswig-Holstein, Niedersachen, Hamburg, Bremen (Home-Office)
  2. Veridos GmbH, München
  3. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  4. BWI GmbH, Nürnberg, München, Rheinbach

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Division 2: Standard Edition, Call of Duty: Black Ops 4, Red Dead Redemption 2)
  2. 4,99€
  3. 4,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
Passwort-Richtlinien
Schlechte Passwörter vermeiden

Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
Von Hanno Böck

  1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
  2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

Elektromobilität: Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?
Elektromobilität
Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?

Veteranen der deutschen Autoindustrie wollen mit Canoo den Fahrzeugbau und den Vertrieb revolutionieren. Zunächst scheitern die großen Köpfe aber an den kleinen Hürden der Startupwelt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. EU Unfall-Fahrtenschreiber in Autos ab 2022 Pflicht
  2. Verkehrssenatorin Fahrverbot für Autos in Berlin gefordert
  3. Ventomobil Mit dem Windrad auf Rekordjagd

  1. Joe Armstrong: Der Erlang-Erfinder ist gestorben
    Joe Armstrong
    Der Erlang-Erfinder ist gestorben

    Der Informatiker Joe Armstrong gilt als Erfinder der Programmiersprache Erlang und war Experte für verteilte und fehlertolerante Systeme. Armstrong erlag nun den Folgen einer Lungenerkrankung.

  2. Tchap: Forscher gelingt Anmeldung im Regierungschat Frankreichs
    Tchap
    Forscher gelingt Anmeldung im Regierungschat Frankreichs

    Kurz nach dem Start ist es einem Sicherheitsforscher gelungen, sich unberechtigt bei der Whatsapp-Alternative der französischen Regierung anzumelden. Der Forscher fand weitere vermeintliche Fehler, die laut den Entwicklern der Matrix-Software aber keine sind.

  3. Facebook, Instagram, Whatsapp: Sri Lanka blockiert nach Anschlägen Social Media
    Facebook, Instagram, Whatsapp
    Sri Lanka blockiert nach Anschlägen Social Media

    Nach den Anschlägen in Sri Lanka wird in dem Land der Zugriff auf Messenger-Dienste wie Whatsapp oder Social-Media-Plattformen wie Facebook blockiert. Das soll die Verbreitung von Falschinformationen verhindern.


  1. 12:06

  2. 11:32

  3. 11:08

  4. 12:55

  5. 11:14

  6. 10:58

  7. 16:00

  8. 15:18