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Bei Display und Keyboard gibt's Workarounds

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  1. Bei Display und Keyboard gibt's Workarounds

    Autor: demon driver 17.10.17 - 12:41

    Geiles Teil! Zumal wenn man's auch mit Linux einsetzen kann...

    Und sowohl mit Windows als auch Linux gibt es Workarounds bzw. Abmilderung für die zwei als Hauptprobleme festgestellten Punkte: eine echte Bildschirmkalibrierung (irgendein gebrauchtes z.B. Spyder-2/3-Colorimeter mit der freien DisplayCal+ArgyllCMS-Software), und eine eigene Tastaturanpassung (ich würde halt das englische Tastaturlayout beibehalten und die deutschen Sonderzeichen möglichst geschickt dazulegen – wer regelmäßig auch außerhalb von Textverarbeitungen, die dafür Automatismen haben, nichttrennende Leerzeichen, Viertel- und Halbgeviertstriche und typographische Anführungszeichen verwendet, der braucht sowieso ein modifiziertes Tastaturlayout).

    Bedenken hätte ich allerdings noch bei einem Punkt, der hier schon angesprochen wurde: 150 cd/m² wäre wohl doch zu wenig, zumal eine sichtbar farbtonändernde Kalibrierung auch noch Helligkeit kostet. Mein altes Netbook, das ich so an der Grenze des Zumutbaren sehe, wurde mal irgendwo mit 225 cd/m² gemessen, mit weniger klarzukommen kann ich mir da nur schwer vorstellen.

    Und optional mehr Flashspeicher (unter 512 GB kann ich mir eigentlich kein Windows-
    oder Linux-System mehr vorstellen, auch wenn's äußerlich klein ist) wäre natürlich auch nett.

  2. Re: Bei Display und Keyboard gibt's Workarounds

    Autor: AllDayPiano 17.10.17 - 12:57

    Ganz habe ich den Artikel nciht gelesen.

    Hat das Teil Bluetooth? Falls ja: BT-Tastatur und fertig ist der Lack. Zum Arbeiten ist das Ding einfach viel zu klein für meine Wurstfinger. Ansonsten gibts ja Mikro-Funk-Sticks für Funktastaturen.

  3. Re: Bei Display und Keyboard gibt's Workarounds

    Autor: IchBIN 17.10.17 - 13:20

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und optional mehr Flashspeicher (unter 512 GB kann ich mir eigentlich kein
    > Windows-
    > oder Linux-System mehr vorstellen, auch wenn's äußerlich klein ist) wäre
    > natürlich auch nett.

    Aber dann doch hauptsächlich, um auch Daten drauf speichern zu können, oder? OK, bei Windows kann es, wenn man unvorsichtig damit umgeht, schnell knapp werden mit den 128GB, aber bei Linux habe ich immer / und /home auf unterschiedliche Partitionen gelegt, und wenn man regelmäßig "apt-get autoclean" eingibt, um alte Kernelversionen zu bereinigen, waren die 20GB noch nie voll. Momentan benutze ich ca. 13 von 20 GB für /, das ist alles außer /home und /tmp, weil letzteres in der RAM-Disk liegt. Wenn ich nicht wahnsinnig viele Bilder/Videos oder ähnliches abspeichern muss, dann sind unter Linux 128GB durchaus ausreichend.

  4. Re: Bei Display und Keyboard gibt's Workarounds

    Autor: Topf 17.10.17 - 18:54

    Wie willst du Windows bei 128gb bitte voll kriegen, ohne massig Bilder und Videos zu speichern?
    Ernstgemeinte Frage, ich begreife es nämlich nicht.

  5. Re: Bei Display und Keyboard gibt's Workarounds

    Autor: HierIch 17.10.17 - 19:01

    Unterschiedliche Partitionen für Betriebssystem und Daten? Macht man das noch? Mag bei Linux anders sein, aber unter Windows war die beste Entscheidung für mich, alles auf eine Partition zu packen. Irgendwann kam ich immer an den Punkt, an dem eine von beiden mir zu klein geworden war.

  6. Re: Bei Display und Keyboard gibt's Workarounds

    Autor: Crossfire579 18.10.17 - 00:20

    Topf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie willst du Windows bei 128gb bitte voll kriegen, ohne massig Bilder und
    > Videos zu speichern?
    > Ernstgemeinte Frage, ich begreife es nämlich nicht.

    In meinem Uralten Müllaptop sind 64gb SSD Speicher und ne 500GB HDD, die SSD kratzt permanent an den 50GB ohne jegliche Daten.
    In meinem Normalen PC reichen aber 128GB rein für Windows locker aus.

    @TE Das Problem beim Kalibrieren ist aber, dass es jedes mal Helligkeit kostet wenn der Weißpunkt nicht vom Hersteller künstlich beeinflusst wurde.

  7. Re: Bei Display und Keyboard gibt's Workarounds

    Autor: IchBIN 18.10.17 - 00:39

    HierIch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unterschiedliche Partitionen für Betriebssystem und Daten? Macht man das
    > noch? Mag bei Linux anders sein, aber unter Windows war die beste
    > Entscheidung für mich, alles auf eine Partition zu packen. Irgendwann kam
    > ich immer an den Punkt, an dem eine von beiden mir zu klein geworden war.

    *Ich* mache es bei Linux definitiv so, denn so hat man immer für beides genug, und wenn mal das System neu gemacht werden muss (was bei Mint leider alle 2 Jahre so ist, da das kein ordentliches d-u von einer Hauptversion zur nächsten kann), dann verliert man keine Daten. Es gibt zwar auch Leute, die das nicht so machen, das halte ich aber für nachteilhaft.

    Der Unterschied ist, dass bei Windows die Benutzerdaten und das System mit den installierten Programmen von der Verzeichnisstruktur her nicht so klar getrennt sind. Im Grunde müsstest Du das komplette Verzeichnis users auf eine andere Partition auslagern, und dann liegen aber soweit ich weiß auch wieder Daten, die keine Benutzerdaten sind, sondern z.B. Konfigurationsdateien von Programmen usw., auf der Datenpartition, wo sie nix zu suchen haben. Ist jedenfalls bei Windows nicht vergleichbar - und ja, da würde ich es auch nicht machen. Leider komme ich alle paar paar Monate in die unangenehme Situation für irgendjemanden aus Familie oder Freundeskreis ein Windows installieren zu müssen, da hab ich das auch noch nie gemacht (was aber auch daran liegt, dass ich das so ungerne mache, dass ich mich nicht mal damit beschäftigen *will*, wie man unter Windows ein Laufwerk an der Stelle eines Verzeichnisses einbindet, was unter Linux Standard ist)...Würde ich für den Windows-Support Geld nehmen, wäre es für mich Schmerzensgeld ;-)

  8. Re: Bei Display und Keyboard gibt's Workarounds

    Autor: IchBIN 18.10.17 - 00:44

    Och, ich habe - zumindest unter Windows 7 - schon gesehen, wie ein Windows mit wahllosen Selbst-Backups der gesamten Festplatte diese beinahe komplett vollgeschrieben hat. Da wurden mal eine Zeit lang so massiv die Nutzer davor gewarnt, dass sie unbedingt ein Backup bräuchten, dass sie sich ihre eigene Festplatte rekursiv voll-gebackupt haben. Ganz ohne viele Programme oder Daten zu haben. Eben weil das GUI von Windows User dazu verleitet, Mist zu bauen, wenn sie sich nicht auskennen (und zugleich das Auskennen bzw. das dazu Lernen, wie das System bzw. ein Computer wirklich funktioniert, nachhaltig verhindert). Deshalb schrieb ich ja "wenn man unvorsichtig ist". Aber ja, komplett ohne installierte Programme braucht meine Windows10-VM, die ich ungefähr 2x im Jahr starte(n muss, weil irgendwas mal wieder Windows-only ist), auch nur 42GB als virtuelles Diskimage. Würde ich anfangen, dort Programme zu installieren, kämen da locker noch mal ein paar zig GB dazu. Also 80-100GB ist problemlos möglich mit genügend Anwender-Software (und auch großen Programmen wie MSOffice oder der Adobe Kram, oder so Zeugs halt).

  9. Re: Bei Display und Keyboard gibt's Workarounds

    Autor: Topf 18.10.17 - 08:08

    Und 40gb an Anwendersoftware (Hey danach hat man ja immer noch ausreichend Platz) ibwtsölieret man sich nicht auf Linux? Arbeitet man am Windows PC also vielfältiger?


    Die Prämisse "wenn man unvorsichtig ist, dann..." ließe sich übrigens sicher auch auf Linux und jegliches weitere Betriebssystem mit ein paar Freiheiten übertragen. Du schreibst es sich selbst: das Problem sitzt vor dem Computer. Dass Windows einem zu dämlichen Entscheidungen *verleitet* finde ich auch extrem an den Haaren herbei gezogen. Du kannst ja auch Windows als Betriebssystem hassen wie du lustig bist aber deine Objektivität bleibt bei Aussagen wie "dafür bräuchte ich Schmerzensgeld" und so weiter völlig auf der Strecke. Daher begreife ich auch nicht, warum dich die anderen Diskussionsteilnehmer so ernst nehmen.


    Und warum installiert man Backups von seiner Festplatte auf eben jener selben Festplatte? Ist doch vollkommen logisch, dass diese dann irgendwann voll ist. Oder ist das bei irgendeinem anderen Betriebssystem anders?

  10. Re: Bei Display und Keyboard gibt's Workarounds

    Autor: IchBIN 18.10.17 - 08:29

    Topf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und 40gb an Anwendersoftware (Hey danach hat man ja immer noch ausreichend
    > Platz) ibwtsölieret man sich nicht auf Linux? Arbeitet man am Windows PC
    > also vielfältiger?

    Nein, Windows Software ist meistens einfach nur größer, was die benötigte Datenmenge angeht. Das liegt z.B. auch daran, dass jedes Windows-Programm immer alle seine benötigten Bibliotheken mit bringt, während das bei Linux "integrierter" ist, d.h. verschiedene Programme benutzen dieselben Bibliotheken, die im System vorhanden sind, weil sie über die Paketverwaltung sozusagen "zentral" installiert wurden. Das hat natürlich den Vorteil, dass, wenn eine Bibliothek ein Sicherheitsupdate bekommt, die Entwickler aller Programme, welche diese nutzen, nicht nur deshalb ein Update herausbringen müssen, sondern die Bibliothek wird zentral über die Paketverwaltung aktualisiert, und steht dann in der neuen Version für alle Programme zur Verfügung.

    Wie gesagt: Die 13GB, von denen ich sprach, in der 20GB großen System-Partition, beinhalten nicht nur das System, sondern auch sämtliche Anwendungsprogramme, die nicht an der Paketverwaltung vorbei im Homeverzeichnis eines Benutzers installiert sind.

    > Die Prämisse "wenn man unvorsichtig ist, dann..." ließe sich übrigens
    > sicher auch auf Linux und jegliches weitere Betriebssystem mit ein paar
    > Freiheiten übertragen.
    Ja und nein. Bei Linux ist eigentlich das einzige, was man tun muss, um nicht den vorhandenen Speicherplatz irgendwann komplett zu belegen, regelmäßig alte Kernelversionen zu löschen. Ansonsten kann es auch schon mal vorkommen, dass bei einem "apt-get upgrade" angekündigt wird: Nach der Installation werden xxxkB Platz frei werden (heißt: Die neue Version ist kleiner als die alte). Windows hingegen müllt sich sehr stark mit Schattenkopien und was-nicht-sonst-noch alles zu.

    > Du schreibst es sich selbst: das Problem sitzt vor
    > dem Computer. Dass Windows einem zu dämlichen Entscheidungen *verleitet*
    > finde ich auch extrem an den Haaren herbei gezogen.
    Naja, wenn ich sehe, wie Windows 7 den Nutzer geradezu dazu drängt, Backups zu machen, so dass unbedarfte Nutzer sich sogar ihre "C"-Platte mit (eher nutzlosen) Sicherheitskopien von sich selbst zumüllen, finde ich schon, dass man das sagen kann.

    > Du kannst ja auch
    > Windows als Betriebssystem hassen wie du lustig bist aber deine
    > Objektivität bleibt bei Aussagen wie "dafür bräuchte ich Schmerzensgeld"
    > und so weiter völlig auf der Strecke.
    Wieso? Ich mag es nicht, und beschäftige mich nicht gerne damit. Für manche Leute mache ich es trotzdem, weil sie mir was bedeuten, und partout kein Linux nutzen wollen. Würde ich Geld dafür nehmen, würde ich das als Schmerzensgeld ansehen - das ist eine valide Aussage, wie ich finde.

    > Daher begreife ich auch nicht, warum
    > dich die anderen Diskussionsteilnehmer so ernst nehmen.
    Vielleicht weil meine Meinung auf tatsächlich erlebten Tatsachen basiert, und deshalb eben gerade nicht nur an den Haaren herbei gezogen ist? :-)

    > Und warum installiert man Backups von seiner Festplatte auf eben jener
    > selben Festplatte? Ist doch vollkommen logisch, dass diese dann irgendwann
    > voll ist. Oder ist das bei irgendeinem anderen Betriebssystem anders?
    Nein, natürlich ist das nirgends anders. Aber Windows ist das einzige Betriebssystem, was den Nutzer dermaßen dazu nötigt, Backups einzurichten, dass er selbst die Systemfestplatte dafür nimmt (weil die meisten Rechner logischerweise keine andere dafür haben, und unbedarfte Nutzer auch nicht wissen, dass sie dafür dann besser eine externe Festplatte nehmen usw). Ich sage nur "Ihr Computer ist gefährdet!" - mit dieser Meldung wartet Windows (zumindest W7) auf, wenn man die Warnungen zu Backups im Wartungscenter nicht abstellt.

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