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Alternative: DragonBox Pyra

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  1. Re: Alternative: DragonBox Pyra

    Autor: EQuatschBob 02.01.17 - 20:28

    Ja, die habe ich mir sogar schon vor einem halben Jahr gekauft, d.h. die klitzekleine Anzahlung getätigt. Schon, weil da ein Standard-Debian drauf laufen soll (eventuell mit etwas angepasstem Kernel und U-Boot). Für mich käme irgendwas mit Windows nie infrage, ich will aber mit dem Ding auch keine Games betreiben, sondern vor allem unterwegs kommunizieren (Email, IM, VoIP, Web). Und zwar mit einem Gerät, dem ich (hoffentlich) mehr vertrauen kann als einem Android-, iOS- oder Windows-Device.

  2. Re: Alternative: DragonBox Pyra

    Autor: T_i_Jones 02.01.17 - 21:24

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nagut okay.
    >
    > Aber was hilft es wenn ich bei der Pandora, die ich selbst besitze (1st
    > batch), ein neues Board mit schnellerer CPU kaufen könnte, was ich ja gerne
    > gewollt hätte, aber das ganze dann erst wieder so teuer wird wie eine
    > komplett neue?

    Das ist doch grade der ganze Punkt der Aufrüstmöglichkeit der Pyra. Es soll eben billiger werden und man soll eben NICHT wie bei der OpenPandora gleich das ganze Gerät vollpreisig neu kaufen müssen.

    Und falls 200-300 Euro in 1-2 Jahren dir dann zum Aufrüsten doch zu viel sind, obwohl du ein Gerät für einen Preis von ca. 700(!) Euro ursprünglich erworben hast, dann kann dir auch niemand helfen. Kostenlos ist ein Upgrade halt nicht, das muss sich ja auch irgendwo rentieren.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.01.17 21:25 durch T_i_Jones.

  3. Re: Alternative: DragonBox Pyra

    Autor: SoniX 02.01.17 - 22:14

    Bei der Pandora wärs auch nur n neues Board gewesen. ;)

    Und ich halte paar Hunderter auch viel für bloß etwas mehr CPU Leistung.

    Meine neue Intel CPU hat etwa 150 gekostet und leistet um Welten mehr...

    Rechnet sich einfach nicht selbst wenn sich die CPU Leistung verdoppeln würde.

  4. Re: Alternative: DragonBox Pyra

    Autor: T_i_Jones 02.01.17 - 23:05

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei der Pandora wärs auch nur n neues Board gewesen. ;)
    >
    > Und ich halte paar Hunderter auch viel für bloß etwas mehr CPU Leistung.
    >
    > Meine neue Intel CPU hat etwa 150 gekostet und leistet um Welten mehr...
    >
    > Rechnet sich einfach nicht selbst wenn sich die CPU Leistung verdoppeln
    > würde.

    So ist das halt, wenn man nur kleinstauflagen kriegt. Wie gesagt, die Device ansich kostet ja schon 700-800 Euro. Das liegt halt daran, dass es Kleinstserie/Nischenprodukt ist. Wenn es dir das nicht wert ist (was ich durchaus verstehe), dann ist das halt so.

    Ich wette jedoch, dass die meisten anderen Vorbesteller (inklusive mir) dann auch gerne beim Upgrade zugreifen, wenn es wie gesagt zwar teuer aber deutlich unter dem originalen Gerätepreis liegend ist. Denn genau dafür ist die Upgrademöglichkeit ja dar, nicht dafür, um Wunder zu vollbringen. Ein Nischenprodukt hat halt auch preislich seine Nachteile... aber dafür kriegen auch alle, die eben genau dieses Nischending wollen, genau das, was sie wollten: Ein fast komplett freier supermobiler Linux-PC, der eines dieser unsicheren, oft nicht updatebaren und mit Google/Apple/-... verbundelten Smartphones komplett ersetzen kann und dazu auch noch super fürs mobile Retrogaming geeignet ist.

    Wenn du halt nur auf möglichst schnellen, billigen Ramsch aus bist, musst du halt Android nehmen. Auch der GPD Win ist wie schon festgestellt eher außer Konkurrenz, da er zwar fürs Gaming deutlich besser geeignet ist, aber eben nicht als freier, gutfunktionierender Linuxmobilrechner, den man auch als sichere und Datenkrankenfreie Kommunikationszentrale oder Unterwegsnotfallarbeitsmaschine benutzen kann.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.01.17 23:07 durch T_i_Jones.

  5. Re: Alternative: DragonBox Pyra

    Autor: SoniX 02.01.17 - 23:34

    Darf man fragen was du von einem CPU Upgrade erwartest?

    Also wenn ein neues CPU Board zB 250Euro kostet; was muss es im Vergleich besser können als der A15?

    PS: Habe gerade gesehen der A15 ist inzwischen schon 5Jahre (!) alt und hat schon einige Nachfolger.. vielleicht sollte man besser gleich was aktuelleres verbauen. Mit nem A15 hat man die Leistung eines alten Smartphones... :/

    Wenn das eh so einfach geht wie ED sagt, warum tut ers dann nicht? ^^

  6. Re: Alternative: DragonBox Pyra

    Autor: SeppKrautinger 03.01.17 - 01:12

    Schön ein bisschen mehr Einblick in Punkto Pyra zu bekommen! Würd ich allerdings eine mobile Lösung zum zocken suchen wäre in dem Fall der GPD wohl meine erste Wahl.

  7. Re: Alternative: DragonBox Pyra

    Autor: EQuatschBob 03.01.17 - 12:37

    wasdeeh schrieb:
    > Alter, DU hast das Gerät als alternative zu einem
    > x86-Windows-Spiele-Handheld ins Spiel gebracht. Und das war nun mal 100%
    > Themaverfehlung.

    YMMV, aber für mich haben die Geräte so viele Ähnlichkeiten, daß der Vergleich sehr nahe liegt. Beides sind Handhelds mit dem Fokus auf Spiele. Größe und Aussehen sind zumdinest ähnlich. Und wer das Pyra-Forum verfolgt, kriegt mit, daß viele zwischen beiden Geräten schwanken oder sich beide zulegen.

    > Abgesehen davon ist die Pyra als Weiterentwicklung vom Pandora durchaus
    > nett, aber mMn too little, too late - und definitiv too expensive für die
    > veraltete Hardware. Ja, viel was neueres mit entsprechender OSS-Abdeckung
    > gibts net, aber solche Apothekerpreise ist mir das auch nicht wert. Da
    > bastel ich mir lieber was mit nem RasPI.

    Ich habe mir das auch überlegt. Aber mit dem Raspberry Pi o.a. ein Handheld zu basteln ist deutlich schwieriger als ich erhofft hatte. Es gibt ca. zwei Projekte, die man im Internet findet, aber beide sind eine ziemliche Bastelei, vor allem was Mechanik und Stromversorgung angeht. Und dabei kann ich sogar auf sämtliche "Gamer-Aspekte" verzichten - sonst wäre es noch viel schwieriger. Bei so viel Arbeit, die man sich machen müßte, ist Pyra im Vergleich ein Schnäppchen.

  8. Re: Alternative: DragonBox Pyra

    Autor: SoniX 03.01.17 - 14:10

    Fürs Retrogaming ist die Pyra bestimmt Klasse. Und schick ist sie auch, keine Frage.

    Aber ich denke nicht dass sie ein vollwertiger Ersatz für einen Rechner ist. Nichtmal im Ansatz.

    Schonmal ne Konsole bedient mit so einem kleinen Bildschirm mit mittelmäßiger Auflösung und einer kleinen Tastatur? Klar, funktionieren tuts. Funktionieren tuts auch auf einem Handy... aber Spas macht das nicht.

    Ich benutze die Pandora ausschliesslich fürs Gaming. Nicht weil sie zu langsam für anderes wäre. Es ist einfach viel zu unpraktisch da Sachen zu schreiben; Copy & Paste zu machen; auf dem kleinen Bildschirm Text zu lesen; zwei Fenstern nebeneinander zu haben; etc.

    Und ich finde es schade dass die Pyra auch nicht mehr emulieren kann als die alte Pandora. PS1, NES, SNES, Genesis und Co konnte die alle perfekt emulieren.
    Bei neueren Konsolen hat sie aber gestreikt; weniger wegen der Rechenleistung die zwar auch zuwenig gewesen wäre, sondern wegen verfügbaren und effizienten Emulatoren für andere Systeme. Und da krankt auch die Pyra; egal wieviel schneller sie wäre. Vielleicht geht das eine oder andere N64 Spiel besser oder vielleicht schafft sie auch das ein oder andere PS2 game, aber das wars auch schon was sie mehr kann als die Pandora. In der Hinsicht leider kein Mehrwert. Da kann auch Ed überhaupt nichts dafür, aber wirklichen Mehrwert gibts da nicht.

  9. Re: Alternative: DragonBox Pyra

    Autor: Spiritogre 03.01.17 - 19:19

    Lightkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hello again.. :-D
    >
    > Soll ich dir die Liste der Unterschiede nochmal kopieren? Du scheinst se
    > schon wieder vergessen zu haben.

    Du meinst die endlos Lange Liste der Nachteile gegenüber einem 08/15 Tablet? Pyra ist ein reiness Spielzeug für Technikfreaks, mehr nicht.

  10. Re: Alternative: DragonBox Pyra

    Autor: Spiritogre 03.01.17 - 19:31

    EQuatschBob schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Für mich
    > käme irgendwas mit Windows nie infrage, ich will aber mit dem Ding auch
    > keine Games betreiben, sondern vor allem unterwegs kommunizieren (Email,
    > IM, VoIP, Web). Und zwar mit einem Gerät, dem ich (hoffentlich) mehr
    > vertrauen kann als einem Android-, iOS- oder Windows-Device.

    Kaufe dir ein 70 - 100 Euro Tablet, irgend ein China-Teil mit offenem Bootloader, eine BT Tastatur dazu und installiere dir ein OS deiner Wahl drauf, entweder Linux, Firefox OS oder ein anderes custum Android ohne den ganzen Google Kram.
    Schon hast du über 600 Euro gespart und wahrscheinlich sogar noch bessere Qualität und Leistung ...

  11. Re: Alternative: DragonBox Pyra

    Autor: Serenity 19.01.17 - 10:37

    Lightkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und offen? Auch hier mehr Schein als Sein.
    > > Ja, die Software ist offen. Ist ja auch n Linux.
    > > Aber die Hardware ist genauso verschlossen wie bei anderen Geräten. Oder
    > > gibt es irgendwo Pläne zum runterladen für zB das Mainboard?
    > Wenn man keine Ahnung hat..
    > pyra-handheld.com

    Du weißt, dass das nur ein paar nutzlose Schemas sind, mitder man (fast) nichts anfangen kann? Wenn das schon "offene" Hardware ist, dann ist mein Auto "offener" als die Pyra, da ich zu den Connectoren (nur Technik) mehr Informationen gibt.
    Sowas wie ein komplettes Mainboard-Design gibt es nicht. Damit gibt es keinen offenen Handheld.
    So schreibt das auch ED:

    EvilDragon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Pyra hingegen legt den Focus mehr auf Modifizierbarkeit bietet viel
    > mehr Funktionen, wie Temperatursensoren, Barometer, GPS, LTE, etc.
    > Durch die modulare Bauweise kann man auch eigene CPU-Boards für entwickeln
    > (findige Bastler können also FPGA-Boards oder andere Prozessorboards dafür
    > entwickeln), oder anders rum: Man kann für das Prozessorboard auch ein
    > Mainboard designen und so seinen Wunsch-Mini-PC basteln.


    Es sind die Anschlüsse spezifiziert. Aber: Sowas findet man auch im Netz, dafür hätte es ED nicht benötigt. Dafür genügt es, die Modellnummer der Einzellteile zu googeln.

    > Deswegen sind ja auch die Schaltpläne, etc. verfügbar.
    Wo denn? Wo sind denn die Schaltpläne des Mainboard der Pyra?

    > Wir planen in Zukunft auch selber aktuellere Prozessorboards, die der
    > Anwender dann selber aufrüsten kann (und das alte könnte z.B. daheim als
    > Mini-PC genutzt werden).

    > Daher auch wechselbarer Akku: Wenn er kaputt ist, kann man ihn
    > austauschen.

    So ein Scheinargument. Das kann man mit jedem Handy auch, auch mit dem GPD. Es ist nicht immer so einfach, das Gerät aufzumachen, aber es ist sehr selten der Fall, dass der Akku irgendeinen "Code" verwendet, sodass man keinen eigenen neuen einbauen kann.

    > Bei Linux spielt ARM / x86 keine große Rolle, bei der Pandora gibt es auch
    > über 1000 Ports von Spielen und Programmen. Bei proprietären Spielen schaut
    > es anders aus, aber mit ExaGear und bei Bedarf noch Wine kann man diese
    > auch zum Laufen bringen (habe ich selber schon gemacht).
    >
    > Natürlich nicht so ideal wie ein echtes Windows System, aber wer primär
    > Windows-Sachen laufen lassen will ist mit Windows besser beraten :)

    Wenn man bedenkt, dass fast jeder Handheld deutlich mehr Spiele und Programme hat, ist das nicht gerade eine Glanzleistung.

    > Mein persönliches Fazit:
    > Wer primär Windows-Spiele und Anwendungen laufen lassen will und sonst
    > nicht viel braucht, für den ist der GPD Win perfekt. Wird allerdings gut
    > warm, die Tastatur ist nur für kleinere Sachen geeignet und der Akku ist
    > fest verbaut.
    ... und kann ausgewechselt werden....

    > Auch merkt man am Ressourcenverbrauch, dass Windows10 und viele Spiele eben
    > nicht für Mobilsysteme optimiert sind.
    ... Wie bei der Pyra auch ...
    > Auch das ganze Installieren /
    > Deinstallieren, etc. geht mir auf die Nerven -
    ... außer man installiert einfach "Steam", sortiert die Spiele nach Gamepad unterstützung und hat somit einen schönen Playstore (mache ich auch nicht anders als mit Steam Link).

    > Die Pyra ist besser für offene Spiele
    ist sie nicht wirklich, weil auch offene Spiele problemlos auf dem GPD Win laufen + die ganzen geschlossenen Spiele, die nur auf x86 Prozessoren funktionen. Offen heißt "offen für alle" und nicht "offen für Pyra".

    > auch das OS kann besser ans System angepasst werden (da quelloffen).

    Hier liegt die Betonung eindeutig auf "kann"! Während die Hersteller von Prozessoren und Grafikchips ihre Hardware so gut wie möglich auf Windows anpassen, muss das die Community tun. Und die ist (verständlicherweise) nicht ansastzweise so effizient wie die Hersteller der Hardware selber.

    > Die Tastatur ist ebenfalls deutlich angenehmer (und beleuchtet).

    Ist nur eine Behauptung! Da die Pyra noch nicht draußen ist, kann man das nicht wirklich überprüfen!

    > Ist also im Prinzip eine vollkommen andere Zielgruppe.
    > Wer z.B. einen Outdoor-Trip macht, kann mit Höhenmeter, GPS, Barometer und
    > LTE die Pyra super zum Datenloggen, navigieren, als Mini-Wetterstation oder
    > mobiles Blog-System nutzen. Das geht mit dem GPD Win nicht.

    Dafür aber mit jedem Smartphone. Und ich kenne niemanden, der keins hat.


    > Die Software (OS / Treiber) kommen auch komplett aus der Community.

    Und bei einer so kleinen Community kann man nicht erwarten, dass diese so sonderlich gut ausfällt. Hinter Windows, Steam und den ganzen Windows Spielen stehen nunmal Großkonzerne, die Millionen Dollars und Stunden in die Entwicklung investiert haben.

    Natürlich ist dann der GPD Win deutlich besser was Software betrifft. Die Pandora habe ich auch damals verkauft, weil einfach die Community viel zu klein war als das man da was anständiges hätte machen können.

    Für die ganzen anderen Bastler und Linux Freunde für ARM-basierte Board empfehle ich ein Raspberry Pi. Der kostet deutlich weniger und ist ein guter Einstieg auf das, was auch bei der Pyra erwartet. Wem das nicht reicht, dem empfehle ich ein Beagle- oder Pandaboard (ca. 200¤). Und wem das nicht reicht, der sollte sich dann letztendlich eine Pyra für 600¤+ anschaffen. Bedenkt aber: Der Markt, für den eine Pandaboard oder Raspberry PI nicht ausreicht, ist allerdings äußerst gering.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.17 10:40 durch Serenity.

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