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GPD Win 2.5

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  1. GPD Win 2.5

    Autor: franzel 12.07.17 - 14:30

    Die Preise sind ja etwas nach unten gegangen und es gibt ja auch die neuere Variante Rev.2.5 und da hab ich jetzt auch zugeschlagen.

    Vieles aus dem Artikel kann man so unterschreiben. Spiel installieren und gleich loslegen klappt bei den wenigsten Games. Meist sind längere Anpassungen bei der Darstellung und vor Allem der Steuerung notwendig. Die neueren Spiele zicken da deutlich weniger als so manch alte Klassiker. Bei neueren Spielen meine ich eher Indie-Games, weil für neue AA-Titel fehlt dem Gerät natürlich die Power. Obergrenze war bei mir bis jetzt DarksidersII D.Edition. Nicht ganz flüssig, aber gut spielbar und das ist schon eine Hausnummer. Beispielsweise funktionieren so Titel, wie Inside oder Ori von der Steuerung her fast Out-Of-the-Box. Nach der Installation muss man meist die Steuerung auf Gamepad umschalten und sich einmal per Touchscreen durch das Menü hangeln um die Steuerung zu konfigurieren. Eine Sache von ein paar Minuten. Gute Augen sollte man haben, da die Darstellung einer win10 Oberfläche auf dem kleinen Bildschirm nicht gerade leicht lesbar ist. Die integrierte Bildschirmlupe ist da mein Freund oder zum konfigurieren einfach per HDMI an einen großen Monitor anschließen. Bei den älteren Klassikern (ich versuche immer noch Descent II zum laufen zu bringen) kann einem die Konfiguration im Joystick Modus schon zur Verzweiflung bringen. Meist fehlt es dann an Kleinigkeiten, wie in dem Fall "seitwärts fliegen", was man von der Steuerung nicht so eingestellt bekommt und daher das ganze Spiel unbrauchbar machen.
    Emulatoren sind natürlich auch ein Thema. Auch hier muss man meist zum Wechseln des Bildschirmmodus oder Einstellen des Joysticks einmal mit den dicken Fingern und angehaltener Luft auf dem kleinen Bildschirm durch die Menüs hangeln. Sind die Konfigurationen aber erst einmal gespeichert, funktioniert es aber gut. Starten des Emulators auf dem Desktop, über den Touchscreen auf Vollbild umschalten und los gehts.
    Die eigentlich Steuerung mit dem Gamepad läuft toll. Es liegt natürlich in der Hand. Bei den ersten Testgames mit Emulatoren habe ich gleich Highscores hingelegt, die mit Touchscreen auf einem Smartphone wohl nicht so leicht drin sind. Die beiden Sticks erinnern mich vom Material her an den Elite Controller der Xbox. Machen einen wertigen Eindruck. Wie im Test auch bemerkt, sind die Schultertasten wacklig. Da hat sich wohl in der neuen Revision nichts verändert. Das Gerät wird bei fordernden Spielen wirklich etwas warm, aber nicht unangenehm heiß.
    Von der Idee, das Gerät als vollwertigen Windows Rechner unterwegs zu verwenden kann man sich aber logischerweise gleich verabschieden. Der Bildschirm ist viel zu klein und die Tastatur für längere Texte absolut ungeeignet. Man kann vielleicht mal noch einen Blick auf eine Webseite werfen oder die Mails checken, aber mehr wäre eine Quälerei. Mit dem Anschluss über HDMI an einen Monitor und der Verwendung von Maus/Tastatur wird aber das kleine Teil ein passabler Rechner für moderate Ansprüche.
    Also mein Fazit:
    Anfangs war ich durch die teilweise nervigen Konfigurationssessions etwas ernüchtert, aber inzwischen bin ich doch begeistert. Es ist ein bisschen ein Nerd-Spielzeug, aber wenn man sich darauf einlässt, bekommt man wirklich ein besonderes Gamepad mit einer potentiell riesigen Spielebibliothek. Das ist auch für mich der Vorteil gegenüber einem Android Handheld. Neben der sonst üblichen Mobile-Spielchen aus den App-Stores kann man hier halt, in gewissen Rahmen, mit den Windows Games auf Spiele zurückgreifen, die man sonst unterwegs eben nicht spielen kann und das hat schon seinen Reiz.

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