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Das kann's nicht sein

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Das kann's nicht sein

    Autor: blbm9 25.01.21 - 09:46

    >Mit den Lockdown-Verschärfungen in Deutschland müssen auch immer mehr Menschen von zu Hause aus arbeiten. Für viele bedeutet das: Neue Hardware muss her

    "Muss" nicht. Das scheint eher eine Eitelkeit der Nutzer.

    1. "Intressant: Laptops über 1.000 Euro sind relativ wertstabil, möglicherweise weil sie eher nicht als Notfallgerät gekauft werden". Daraus ziehe ich den Schluss, dass die Heimnutzer scheinbar eher Unterklasselaptops kaufen statt dem, was ein Arbeitgeber so an Büro-PCs/Businesslaptops beschaffen würde.

    2. "Dabei sind es wohl vor allem teurere Tastaturen mit mechanischen Schaltern, die gekauft werden." Da darf man sich fragen, was für neue Luxusprobleme es hier gibt. Ein Arbeitgeber hätte eher ne "Dell-Bürotastatur" zwischen 10 und 20 Eur beschafft, sofern es nicht gerade einen besonderen Grund für ne mech. Tastatur gäbe (z.B. Softwareschmiede).

    Nun gut, also zwei Dinge, bei denen der Arbeitgeber sparen konnte. Der Distributor sollte davon nichts mitkriegen, zwei weniger hier und zwei mehr dort sind eben Nullsummenspiel.
    Bestenfalls bei Druckern und sowas kann ich mir vorstellen, dass davon mehr gekauft werden. Denn Büros haben oft ein Großgerät, das lässt sich schlecht aufteilen und zu mehreren Mitarbeitern mit nach Hause mitnehmen.. aber wer braucht heutzutage noch wirklich Drucker.

  2. Re: Das kann's nicht sein

    Autor: TheNX 25.01.21 - 10:20

    blbm9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Mit den Lockdown-Verschärfungen in Deutschland müssen auch immer mehr
    > Menschen von zu Hause aus arbeiten. Für viele bedeutet das: Neue Hardware
    > muss her
    >
    > "Muss" nicht. Das scheint eher eine Eitelkeit der Nutzer.
    >
    > 1. "Intressant: Laptops über 1.000 Euro sind relativ wertstabil,
    > möglicherweise weil sie eher nicht als Notfallgerät gekauft werden". Daraus
    > ziehe ich den Schluss, dass die Heimnutzer scheinbar eher
    > Unterklasselaptops kaufen statt dem, was ein Arbeitgeber so an
    > Büro-PCs/Businesslaptops beschaffen würde.

    Kein angestellter Heimnutzer kauft sich den Laptop selbst, sondern der AG. Und wenn dieser "plötzlich", und "völlig unerwartet" ein paar Dutzend Laptops anschaffen muss, dann macht es einen großen Unterschied, ob ich jedem Angestellten ein 1000¤+ Business-Gerät hinstelle oder eher ein Basismodell. Nicht zu vergessen die Firmenpolitik. Oft wurden Laptops als Statussymbol von Angestellten genutzt. Wenn jetzt nun der untergebene Mitarbeiter ein neueres und besseres Businessmodell als der Vorgesetzte bekommt, der seinen vielleicht schon 2-3 Jahre hat, sorgt das auch für Unmut.

    > 2. "Dabei sind es wohl vor allem teurere Tastaturen mit mechanischen
    > Schaltern, die gekauft werden." Da darf man sich fragen, was für neue
    > Luxusprobleme es hier gibt. Ein Arbeitgeber hätte eher ne
    > "Dell-Bürotastatur" zwischen 10 und 20 Eur beschafft, sofern es nicht
    > gerade einen besonderen Grund für ne mech. Tastatur gäbe (z.B.
    > Softwareschmiede).

    Hier denke ich, sind es tatsächlich die Heimarbeiter selbst, die endlich mal was besseres als die billig Tastaturen haben wollen und es im Homeoffice auch ausnutzen.

    >.. aber wer
    > braucht heutzutage noch wirklich Drucker.

    Du wärst überrascht wie stark man in deutschen Büros noch auf Papier angewiesen ist und auch ganz fest daran hält.

  3. Re: Das kann's nicht sein

    Autor: germannenmarkus 25.01.21 - 10:35

    TheNX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blbm9 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >Mit den Lockdown-Verschärfungen in Deutschland müssen auch immer mehr
    > > Menschen von zu Hause aus arbeiten. Für viele bedeutet das: Neue
    > Hardware
    > > muss her
    > >
    > > "Muss" nicht. Das scheint eher eine Eitelkeit der Nutzer.
    > >
    > > 1. "Intressant: Laptops über 1.000 Euro sind relativ wertstabil,
    > > möglicherweise weil sie eher nicht als Notfallgerät gekauft werden".
    > Daraus
    > > ziehe ich den Schluss, dass die Heimnutzer scheinbar eher
    > > Unterklasselaptops kaufen statt dem, was ein Arbeitgeber so an
    > > Büro-PCs/Businesslaptops beschaffen würde.
    >
    > Kein angestellter Heimnutzer kauft sich den Laptop selbst, sondern der AG.
    > Und wenn dieser "plötzlich", und "völlig unerwartet" ein paar Dutzend
    > Laptops anschaffen muss, dann macht es einen großen Unterschied, ob ich
    > jedem Angestellten ein 1000¤+ Business-Gerät hinstelle oder eher ein
    > Basismodell. Nicht zu vergessen die Firmenpolitik. Oft wurden Laptops als
    > Statussymbol von Angestellten genutzt. Wenn jetzt nun der untergebene
    > Mitarbeiter ein neueres und besseres Businessmodell als der Vorgesetzte
    > bekommt, der seinen vielleicht schon 2-3 Jahre hat, sorgt das auch für
    > Unmut.

    Es gibt "Kompetenzschwankungen" selbst bei AG im IT-Bereich, bei denen manchmal nicht zu fassen ist wie Entscheidungen zum Hardware-Kauf getroffen werden. Da bekommt nicht immer der Arbeiter der es wirklich benötigt die Hardware/Software mit der er/sie am effizientesten arbeiten könnte...
    Heimnutzer, die um die Qualitätsunterschiede und Nachhaltigkeit hochwertiger Notebooks Bescheid wissen, haben sich diese auch vor Corona schon gekauft und müssen die nicht plötzlich von jetzt auf gleich anschaffen.
    Für mich ist die Erklärung steigender Preise insbesondere bei niedrig-qualitativen Schund-Notebooks eher, dass Leute mit geringerer Technikkompetenz zeitnah welche brauchen, bspw. auch für ihre Kinder im Homeschooling.
    Da war ja die letzten Wochen nicht zu fassen was an veraltetem Quatsch bspw. in den Discountern noch über die Ladentheke gegangen ist. Das Zeug wird in drei Jahren nicht mehr zu gebrauchen sein.

    > > 2. "Dabei sind es wohl vor allem teurere Tastaturen mit mechanischen
    > > Schaltern, die gekauft werden." Da darf man sich fragen, was für neue
    > > Luxusprobleme es hier gibt. Ein Arbeitgeber hätte eher ne
    > > "Dell-Bürotastatur" zwischen 10 und 20 Eur beschafft, sofern es nicht
    > > gerade einen besonderen Grund für ne mech. Tastatur gäbe (z.B.
    > > Softwareschmiede).
    >
    > Hier denke ich, sind es tatsächlich die Heimarbeiter selbst, die endlich
    > mal was besseres als die billig Tastaturen haben wollen und es im
    > Homeoffice auch ausnutzen.

    Hier pflichte ich dem vor mir Antwortenden bei.

    >
    > >.. aber wer
    > > braucht heutzutage noch wirklich Drucker.
    >
    > Du wärst überrascht wie stark man in deutschen Büros noch auf Papier
    > angewiesen ist und auch ganz fest daran hält.

    Ebenso. Ich bin heilfroh hier schon einen All-In-One-Drucker mit gutem Scanner vor Corona gehabt zu haben. Ich bin immer wieder erstaunt wieviel Steinzeit-Prozesse auf Papier-Basis wir teilweise noch in unseren Betrieben und öffentlichen Einrichtungen haben.

  4. Re: Das kann's nicht sein

    Autor: ds4real 25.01.21 - 10:43

    Ja - bin froh etwas mehr gezahlt zu haben, dafür aber einen AIO-Farblaser von Kyocera gekauft zu haben, der mich nicht ständig nervt, denn es war nicht klar, dass wir so viel drucken werden. Und dann kam Home-Schooling-Unterricht und Home-Office.

  5. Re: Das kann's nicht sein

    Autor: elidor 25.01.21 - 10:59

    blbm9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > 2. "Dabei sind es wohl vor allem teurere Tastaturen mit mechanischen
    > Schaltern, die gekauft werden." Da darf man sich fragen, was für neue
    > Luxusprobleme es hier gibt. Ein Arbeitgeber hätte eher ne
    > "Dell-Bürotastatur" zwischen 10 und 20 Eur beschafft, sofern es nicht
    > gerade einen besonderen Grund für ne mech. Tastatur gäbe (z.B.
    > Softwareschmiede).
    Ich hätte spontan gesagt, dass die Tastaturen auch ggf. am heimischen Gamingsetup genutzt werden und jetzt steuerlich abgesetzt werden können...

  6. Re: Das kann's nicht sein

    Autor: DirkK 25.01.21 - 11:21

    germannenmarkus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Zeug wird in drei Jahren nicht mehr zu gebrauchen sein.

    Gebetsmühlenartig kaut das Golem-Forum diese Behauptung durch, und wahr wird sie deswegen noch lange nicht. Zum Beispiel wird ein billiges aktuelles Atom-Netbook in drei Jahren noch brauchbar laufen, wenn es den Ansprüchen der Nutzer derzeit genügt. Das tut ein drei Jahre altes Gerät jetzt ja auch noch.

    Zum anderen ist der Preispunkt für die Masse der privaten Nutzer eben nicht einerlei. Ob sie in geschätzt fünf Jahren ein 1000¤-Gerät wegen Hardwaredefekten ersetzen müssen (gerade bei Notebooks ist der mechanische Tod in der Zeitspanne recht wahrscheinlich), oder in der Zeit vielleicht zwei Geräte für zusammen 500-900¤, dann ist ein billiges Gerät einfach auch preiswerter.

    Natürlich gilt das nur so lange wie das Gerät an sich für die Aufgaben tauglich ist. Aber das legt im Zweifelsfall halt der Käufer fest. Und nicht der Foren-Nerd, der alles unterhalb seiner persönlichen Ansprüche als unbrauchbar deklariert.

  7. Re: Das kann's nicht sein

    Autor: ibecf 25.01.21 - 11:53

    TheNX schrieb:
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    > blbm9 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >Mit den Lockdown-Verschärfungen in Deutschland müssen auch immer mehr
    > > Menschen von zu Hause aus arbeiten. Für viele bedeutet das: Neue
    > Hardware
    > > muss her
    > >
    > > "Muss" nicht. Das scheint eher eine Eitelkeit der Nutzer.
    > >
    > > 1. "Intressant: Laptops über 1.000 Euro sind relativ wertstabil,
    > > möglicherweise weil sie eher nicht als Notfallgerät gekauft werden".
    > Daraus
    > > ziehe ich den Schluss, dass die Heimnutzer scheinbar eher
    > > Unterklasselaptops kaufen statt dem, was ein Arbeitgeber so an
    > > Büro-PCs/Businesslaptops beschaffen würde.
    >
    > Kein angestellter Heimnutzer kauft sich den Laptop selbst, sondern der AG.
    > Und wenn dieser "plötzlich", und "völlig unerwartet" ein paar Dutzend
    > Laptops anschaffen muss, dann macht es einen großen Unterschied, ob ich
    > jedem Angestellten ein 1000¤+ Business-Gerät hinstelle oder eher ein
    > Basismodell. Nicht zu vergessen die Firmenpolitik. Oft wurden Laptops als
    > Statussymbol von Angestellten genutzt. Wenn jetzt nun der untergebene
    > Mitarbeiter ein neueres und besseres Businessmodell als der Vorgesetzte
    > bekommt, der seinen vielleicht schon 2-3 Jahre hat, sorgt das auch für
    > Unmut.
    >
    > > 2. "Dabei sind es wohl vor allem teurere Tastaturen mit mechanischen
    > > Schaltern, die gekauft werden." Da darf man sich fragen, was für neue
    > > Luxusprobleme es hier gibt. Ein Arbeitgeber hätte eher ne
    > > "Dell-Bürotastatur" zwischen 10 und 20 Eur beschafft, sofern es nicht
    > > gerade einen besonderen Grund für ne mech. Tastatur gäbe (z.B.
    > > Softwareschmiede).
    >
    > Hier denke ich, sind es tatsächlich die Heimarbeiter selbst, die endlich
    > mal was besseres als die billig Tastaturen haben wollen und es im
    > Homeoffice auch ausnutzen.
    >
    > >.. aber wer
    > > braucht heutzutage noch wirklich Drucker.
    >
    > Du wärst überrascht wie stark man in deutschen Büros noch auf Papier
    > angewiesen ist und auch ganz fest daran hält.

    Warum Geld für 1000 ¤ + verbrennen, wenn man im Home Office eigentlich nur Software nutzt die keine besonder Grafik- und Rechenleistung braucht ?

    Ich meine die vollverklebten Lifestyle Metallnotebooks sehen zwar schön aus, das war es aber schon. Zweckmäßig Hardware gibt es auch günstiger.

    Lifestyle ist meiner Meinung nach privat Vergnügen.

    Zweckmäßige Notebooks mit z.B mit 256 GB m2 SSD und 8 GB RAM gibt es auch für unter 1000 und reichen in der Regel.

    Ich würde eher ein günstigeres Notebook nehmen und mir die gesparte Differenz als einmalige Gehaltszulage ausbezahlen lassen, wenn man die Wahl hätte

  8. Re: Das kann's nicht sein

    Autor: Pimax 25.01.21 - 21:47

    Wir haben zum Teil noch Notebooks von Sony Vaio mit core 2 duo Prozessor und 4gb ram im Betrieb am laufen. Das darauf Windows 10 stabil läuft ist erstaunlich.

    Bis vor zwei Jahren wurden nur gebraucht Geräte gekauft. Aber wenn ich mir den Markt für gebrauchte Geräte anschaue lohnt es sich zur Zeit nicht. Beim letzten Kauf eines neuen Notebooks vor 4 Monaten mussten wir bis Anfang Januar bis es geliefert wurde. Der Liefertermin wurde zwei Mal verschoben. Nach den Daten auf dem PC zu urteilen hat es zwei Wochen vor Lieferung die Produktion verlassen.

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