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Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

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  1. Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: twothe 14.03.14 - 14:45

    Hearthstone ist qualitativ gut gemacht, das Spiel selbst vom Gameplay allerdings in keiner Weise mit MtG oder ähnlichen Spielen zu vergleichen. Einerseits gibt es schlicht Karten, die so unglaublich stark sind, dass sie ein eigentlich schon verlorenes Spiel doch wieder um 180° wenden können, ohne das man dafür großartig was tun/können müsste (außer ggf. Geld überweisen) und andererseits ist der Zufallsfaktor viel zu hoch um sich "strategisch" nennen zu dürfen.

    Wenn man sich als MtG-Fan und -Experte die Karten von Hearthstone anguckt, sieht man teilweise gravierende Unterschiede in der Spielstärke. Ja so etwas gibt es auch bei MtG, allerdings nicht so krass bzw. wenn dann stehen die Karten schnell auf der "banned" Liste und das zurecht. Blizzard jedoch findet es vollkommen in Ordnung wenn es Karten gibt, die ein Spiel an beliebiger Stelle um 180° wenden können, oder wenn eine 2-Karten Combo mal eben 90% der HP des Gegner vernichtet, was fast immer einen klarer Sieg bedeutet. Da man auf die Aktionen des Gegners nicht direkt reagieren kann, muss man diese erst mal hinnehmen, was im Zweifelsfall bedeutet, dass man ein klar gewonnenen Spiel dann doch noch in 1 Runde verliert.

    Auch das auf gefühlt jeder 3. Karte das Wort "zufällig" steht, sorgt nicht dafür, dass man irgend eine Strategie sinnvoll durchbringen könnte. Ja man kann selbst auf solche Karten verzichten (und das ist auch anzuraten), aber man kann nicht verhindern, dass der Gegner sie spielt. Da ich wie gesagt an den Karten der Gegner außerhalb meiner Runde nichts ändern kann, passiert es viel zu oft, dass der Spielsieg anhand eines Würfelwurfes bestimmt wird, und nicht daran wie gut ich oder schlecht der Gegner gespielt hat.

    Mein Fazit wäre: Es ist ein lustiges Spiel für zwischendurch, die Gags sind gelungen und das Spiel gegen Freunde macht gerade wegen dem Zufallsfaktor Spaß auf dem Niveau eines Mario Karts, aber ernst nehmen sollte man das Spiel auf keinen Fall. Der Zufallsfaktor plus die teilweise völlig unausgeglichenen Karten macht das Spiel für ehrgeizige Spieler schnell zu einem reinen Frustfaktor, wenn man mal wieder seine Karten perfekt gespielt hat, und der eigentlich völlig unterlegene Gegner dann plötzlich sein gekauftes Legendary auf den Tisch legt und sagt "Ololol! Gewonnen!"

    Blizzard will damit natürlich erreichen, dass man denkt: "Hmm wenn ich mir jetzt auch welche kaufe..." aber dadurch wirds nicht besser sondern nur Zufall auf einem höheren Niveau. In einem 30-Karten Deck genau die eine Karte zu ziehen, die das Spiel gewinnt, ist eben auch reiner Zufall. Und selbst wenn, dann entscheidet ebenso der Zufall, ob der Gegner zufällig die passende Gegenkarte hat, oder eben auch nicht. Oder beim Ausspielen dieser ggf. glücklich würfelt, oder eben auch nicht.

  2. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: Drizzt 14.03.14 - 14:47

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blizzard will damit natürlich erreichen, dass man denkt: "Hmm wenn ich mir
    > jetzt auch welche kaufe..."

    Wieso?

    Falls du es noch nicht bemerkt hast, man kann JEDE Karte, die man aus einem Bosster kriegen kann auch craften. Dispell halt alle Karten, die du für dein Deck nicht brauchst, dann geht das recht flott

  3. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: twothe 14.03.14 - 14:49

    Drizzt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falls du es noch nicht bemerkt hast, man kann JEDE Karte, die man aus einem
    > Bosster kriegen kann auch craften. Dispell halt alle Karten, die du für
    > dein Deck nicht brauchst, dann geht das recht flott

    Ja... und wie komme ich an diese Karten zum dispellen? Ach ja: ich kauf sie mir! Zumal der Umwandlungspreis sehr hart ist: ich muss 8 Karten zerstören um eine gleichwertige zu erstellen.

  4. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: Drizzt 14.03.14 - 14:51

    Booster für Gold kaufen?

    dailyquest+ 15 Siege sind ein Booster, meistens eine goldene dabei, und diese geben dann auch deutlich mehr beim dispellen

  5. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: Phreeze 14.03.14 - 14:53

    das craften dauert allerdings enorm lang. Ich spiel seit closed beta und hab noch nicht 1 Karte gecraftet. Bin allerdings auch casualspieler, ich spiel so 4-10 Partien am Tag, meist so 5.

    Arena ist teilweise extrem unbalanced, weil man oft mit einer Legendary das Spiel gewinnen kann. Teilweise als Paladin nicht 1 Weihe als Auswahl gehabt und auch kein Argentumdingens (die 4er Waffe)...

    Wirklich unbalanced sind die Karten nicht, einige Legendaries sind natürlich derbe krass (Ysera....), je nachdem welche Klasse man spielt, gibt's da nicht viel zu machen (Mage,Shamane haben glück wenn sie grad nen Sheep in der Hand haben, ein Paladin macht gar nix, wenn er keine Kreatur hat die er mit der +4+4 ordentlich boosten kann...und dann noch).
    Ansonsten ganz gut dass man sich per Gold in die Arena einkauft, das kriegt man recht schnell zusammen.

  6. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: mw (Golem.de) 14.03.14 - 14:53

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ... wenn man mal wieder seine Karten perfekt gespielt
    > hat, und der eigentlich völlig unterlegene Gegner dann plötzlich sein
    > gekauftes Legendary auf den Tisch legt und sagt "Ololol! Gewonnen!"

    Von welchen Karten ist denn hier die Rede? Die Legendaries, die wir im Test gelegt haben wurden oft auch wieder schnell mit (Zerstöre Kreatur XY) oder anderen Schadens-Zaubersprüchen zerstört.

    Ich glaube die Warnehmung ist da doch sehr unterschiedlich und vielfältig von Person zu Person. Außerdem ist die Möglichkeit ein verloren geglaubtes Spiel noch gewinnen zu können nicht zwangsweise schlecht. Meiner Erinnerung nach gab es das auf dem Schulhof bei Magic ebenfalls von Zeit zu Zeit.

    Michael Wieczorek (wie@heise.de)
    @avavii auf Twitter, Twitch & Youtube

  7. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: Magnet0 14.03.14 - 14:55

    Hearthstone ist nunmal nicht MtG.
    Du musst so denken wie beim Pokern:
    Nicht die einzel gespielte Hand zählt, sondern das Ergebnis nach mehreren Spielen. Somit relativiert sich das Glück/Pech und als Essenz kommt die eigentliche Spielstärke unten raus.

  8. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: twothe 14.03.14 - 14:57

    Drizzt schrieb:
    > dailyquest+ 15 Siege sind ein Booster, meistens eine goldene dabei, und
    > diese geben dann auch deutlich mehr beim dispellen

    Man kann natürlich den unschönen Teil weg-ignorieren, dann ist es total fair und Blizzard möchte uns gerne allen Geld schenken.

    - Goldene Karten hab ich in den letzten 10 Boostern keine einzige gesehen, von "meistens dabei" kann also keine Rede sein.

    - 15 Siege mit einem unterlegenen Deck (da keine guten Karten) macht man auch nicht in 15 Spielen, auch nicht in 30, sondern wenn man gut spielt eher so in 60 Spielen. Das sind ca. 5-10 Stunden Spielzeit am Tag für 5 neue Karten.

    Man _kann_ theoretisch irgendwann alles auch ohne Geldeinsatz haben, aber das Spiel legt schon sehr nahe das man da zügig zahlt.

  9. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: BenediktRau 14.03.14 - 14:59

    Würde mich gerne mal interessieren mit welcher unkonterbaren 2-Karten-Kombi man 27 HP Schaden macht.

  10. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: Drizzt 14.03.14 - 15:03

    Wenn du schelchte Decks hast, spiel gewertet, du steigst zwar nicht weit auf, aber darum tritts du dann ja gegen Spieler mit ähnlich schwachen Decks an, wo ist das Problem?

  11. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: McMutton 14.03.14 - 15:09

    MtG und Hearthstone haben ziemlich unterschiedliche Mechaniken.... bei MtG kann man in der Regel seinen Vorsprung eben ausbauen, während man bei Hearthstone jeden Zug aufpassen muss, was eben auch heißt dass man nicht sofort alles ausspielt nur weil man es ausspielen "könnte".

    Hearthstone ist bewusst auf kürzere Spiele ausgelegt und versucht es da auch konstant spannend für beide Seiten zu halten. Wäre auch blöd, wenn bei einem ohnehin kurzen Spiel der Gegner schon nach Zug 3 aufgeben kann.

    Klar ist auch Glück mit dabei, aber wie in einem Kommentar über mir erwähnt geht es eher darum dass ein guter Spieler auch immer eine bessere (deutlich) Gewinnquote haben wird.... was sich gefühlt im Matchmaking relativiert, da man sehr schnell gleichstarken Gegnern zugeordnet wird, wodurch die Quote wieder bei etwa 50% liegt. ;)

  12. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: Magnet0 14.03.14 - 15:15

    McMutton schrieb:
    > was eben auch heißt dass man nicht
    > sofort alles ausspielt nur weil man es ausspielen "könnte".
    Das war mein grösster Anfängerfehler ;-)
    Immer schön Mana aufbrauchen...

  13. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: twothe 14.03.14 - 15:16

    mw (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von welchen Karten ist denn hier die Rede? Die Legendaries, die wir im Test
    > gelegt haben wurden oft auch wieder schnell mit (Zerstöre Kreatur XY) oder
    > anderen Schadens-Zaubersprüchen zerstört.

    Ja, geht, wenn man diese removals passend auf der Hand hat bzw in der Arena überhaupt gezogen hat. Das hängt aber auch nicht nur vom Glück, sondern auch von der Klasse ab. Es gibt Gründe warum bestimmte Klassen fast nie in der Arena gespielt werden, weil sie diese spontan-Removals eben nicht haben.

    Die zur Zeit stärkste Legendary dürfte wohl (mit Abstand) Lord Jaraxxus sein, der ersetzt den Helden gegen Lord Jaraxxus, der für 2 Mana beliebig oft eine 6/6 Höllenbestie beschwören kann. Wenn der liegt, kann man eigentlich auch gleich aufgeben.

    Für alle anderen Legendaries gilt: entweder sofort ein removal oder man sollte sich schon mal mit dem baldigen Ende des Spiels anfreunden. Kandidaten dafür sind der gute Ragnaros, der einfach alles weg bombt, Antonidas in Magier-Decks für Feuerball-Regen oder die universal-Ysera. Andere Karten mit bestimmten Combos können ebenfalls sehr stark sein, z.B. ein Leeroy Jenkins mit Boost zieht einem spontan 6-10 Leben ab, Illidan Stormrage gerade in Schurken- oder Magier-Decks überflutet einen schnell mit Minions, oder aber auch ein Nozdormu, der gerade Anfänger-Spieler völlig durcheinander wirft.

  14. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: BenediktRau 14.03.14 - 15:28

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die zur Zeit stärkste Legendary dürfte wohl (mit Abstand) Lord Jaraxxus
    > sein, der ersetzt den Helden gegen Lord Jaraxxus, der für 2 Mana beliebig
    > oft eine 6/6 Höllenbestie beschwören kann. Wenn der liegt, kann man
    > eigentlich auch gleich aufgeben.
    >
    > Für alle anderen Legendaries gilt: entweder sofort ein removal oder man
    > sollte sich schon mal mit dem baldigen Ende des Spiels anfreunden.
    > Kandidaten dafür sind der gute Ragnaros, der einfach alles weg bombt,
    > Antonidas in Magier-Decks für Feuerball-Regen oder die universal-Ysera.
    > Andere Karten mit bestimmten Combos können ebenfalls sehr stark sein, z.B.
    > ein Leeroy Jenkins mit Boost zieht einem spontan 6-10 Leben ab, Illidan
    > Stormrage gerade in Schurken- oder Magier-Decks überflutet einen schnell
    > mit Minions, oder aber auch ein Nozdormu, der gerade Anfänger-Spieler
    > völlig durcheinander wirft.

    Der gute Lord ist nicht die stärkste Legendary im Spiel. In der Runde, in der sie ausgespielt wird, setzt man sein Leben auf 15 hoch, hat aber nichts auf dem Feld außer die Möglichkeit, mit der 3er-Waffe anzugreifen. Erst in der nächsten Runde kann man ein Infernal beschwören (welche dann noch nicht angreifen kann), heißt man kann dieser höchstens Taunt geben, bevor man 2 Runden nach dem Ausspielen von Jaraxxus etwas damit anfangen kann.

    Wenn man eh schon am gewinnen ist, sagen wir 3 Minions auf dem Feld hat, der gegnerische Warlock hat nichts und dieser spielt Jaraxxus, verliert er trotzdem. Ist das Spiel ausgeglichen, kann Jaraxxus das Zünglein an der Waage sein, das können andere Karten aber auch.

  15. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: McMutton 14.03.14 - 15:29

    twothe schrieb:

    > Die zur Zeit stärkste Legendary dürfte wohl (mit Abstand) Lord Jaraxxus
    > sein, der ersetzt den Helden gegen Lord Jaraxxus, der für 2 Mana beliebig
    > oft eine 6/6 Höllenbestie beschwören kann. Wenn der liegt, kann man
    > eigentlich auch gleich aufgeben.

    Pffff.. hahahhaa :)
    Nicht wirklich.....

    Entweder dein Gegner war eh schon am gewinnen und kann es sich leisten einen 9 Mana-Zug nix zu machen anderes zu machen und dir freie Hand zu lassen (sprich: er hat in dem Moment bereits offensichtlich eine gute Verteidigung)
    oder es ist ein kurzes Aufbäumen... weil die 15 HP auf die er dich setzt werden dich auch nicht mehr retten.
    Beliebig oft eine 6/6 Kreatur.... hmm ja theoretisch.... praktisch ist das Spiel oft schon vor Turn 10 zu Ende...

    Ragnaros und Ysera sind aktuell in der Tat bei den stärksten Legendaries mit dabei. Warum das? Weil ihr Effekt zu tragen kommt bevor sie im nächsten Zug vom Gegner zerstört werden, was der Normalfall ist wenn man etwas höher im Rang ist.

    In 90% der Fälle agiert eine Legendary aber nur so, dass der Gegner provoziert wird ein paar mehr Karten in das Ableben der Legendary zu investieren.

    Nozdormu... tust du wirklich eine Karte nur in dein Deck um evtl. einen Anfänger zu erwischen der panisch wird und dann nicht mehr weiss was er machen soll?

    Die erfolgreichsten Decks kommen aktuell mit sehr einfachen Karten aus... Rush/Beatdown-Decks.... was ich persönlich auch wieder enttäuschend finde. Aber hey Hearthstone fängt grade an und hat noch was Zeit Spieltiefe zu entwickeln.

  16. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: twothe 14.03.14 - 15:29

    BenediktRau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde mich gerne mal interessieren mit welcher unkonterbaren 2-Karten-Kombi
    > man 27 HP Schaden macht.

    Mal abgesehen davon, dass man gar keine Karten kontern kann, sondern warten muss bis man selbst wieder dran ist, gibt es viele 2-3 Karten-Kombies die massiv den Tisch aufräumen. Ob dabei immer 27 Schaden rum kommen weiß ich nicht, geht aber auch. Problematisch sind immer die Karten, die das Spiel einfach um 180° drehen, denn dann brauch ich entweder ebenso eine Karte, oder mehrere Runden um das ganze auf ein Normal-Niveau zu bekommen. Bestes Beispiel hierfür dürfte der Jäger mit seinem "Lasst die Hunde los!" sein. .

    Die Karte selbst klingt harmlos, man bekommt so viele 1/1 Kreaturen wie der Gegner hat. Leider bleiben die aber selten 1/1 dank den üblichen Wildtier-Boostern die der Jäger so hat, so das der Gegenüber häufig erst mal seine Kreaturen in die Mülltonne werfen darf, und dann hat der Jäger sich dadurch entweder die Hand voll gezogen, eine 10/6 Hyäne als Ergebnis noch liegen oder beides.

    Meine aktuelle Lieblings-Kombi ist übrigens "Lichtbrunnen" + "Göttlicher Wille" + "Inneres Feuer". Wenn man die auf der Start-Hand hat (dank neu ziehen nicht so unwahrscheinlich), liegt in Runde 3 eine 10/10 Kreatur die sich selbst heilt, mit Priesterfähigkeit dadurch bis zu 5 Leben/runde regeneriert. Kommt dann kein removal wars das, und selbst wenn sind auf jeden Fall 10 Leben weg. In den meisten Fällen geben die Gegner aber einfach kommentarlos auf.

    > Wenn du schelchte Decks hast, spiel gewertet, du steigst zwar nicht weit auf, aber
    > darum tritts du dann ja gegen Spieler mit ähnlich schwachen Decks an,
    > wo ist das Problem?

    Das das Matchmaking nur auf win/loose ratio aufsetzt (gewertet) bzw. auf der geschätzten Spielstärke des Decks (ungewertet). D.h. ich trete auch oft gegen Leute an, die sehr starke Decks haben, weil sie a) im Ranking noch weit oben sind oder b) das Deck eigentlich nicht so toll ist, aber die 2 Legendaries reißens dann raus.

  17. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: BenediktRau 14.03.14 - 15:39

    @twothe: Unleashed the Hounds ist in der Tat in meinen Augen imbalanced, beschweren sich viele drüber im Blizzard-Forum (auch ich) weil 2 Mana dafür einfach zu wenig sind bei den Kombinationsmöglichkeiten. Es waren vorher 4, 3 wären vllt. noch erträglich.

    Naja auf Priester trifft man relativ selten und dann hat er natürlich auch nur nur in 1 von X Fällen diese Kombination auf der Hand.

    Was du dabei nicht bedenkst ist, ein Silence (Eule, Spellbreaker z.B.) und zwei seiner Zauber-Karten sind erledigt + er hat einen nutzlosen 0/5 Body, 1 für 3 getradet.

    Hex/Sheep/Sap/Peacekeeper/Keeper of the Groove/Big Game Hunter etc. erledigen das ebenfalls.

    Oder du hast Taunts/Spells die viel Schaden machen, selbst wenn du 3 Karten dafür aufwenden musst, den 10/10er zu zerstören, war es immernoch ein 3:3-Tausch.

    Du kannst dich wohl kaum darüber beschweren, dass ein Priester, der eine 3-Karten-Kombination auf der Hand hat, die von 1 Karte gekontert werden kann, imbalanced ist. Würdest du das gleiche Deck spielen, würdest du merken wie selten man diese Kombi ausspielen kann und in wie vielen Fällen der Gegner eine Antwort dazu parat hat.

    PS: Natürlich kann man Karten kontern, z.B. den Flamestrike des Magiers, in dem man einfach nicht in Runde 6 das Feld mit <4-Life-Kreaturen zupflastert sondern das Board sauber hält und dem Flamestrike so wenig Angriffsfläche wie möglich zu geben.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.14 15:42 durch BenediktRau.

  18. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: McMutton 14.03.14 - 15:43

    > Meine aktuelle Lieblings-Kombi ist übrigens "Lichtbrunnen" + "Göttlicher
    > Wille" + "Inneres Feuer". Wenn man die auf der Start-Hand hat (dank neu
    > ziehen nicht so unwahrscheinlich), liegt in Runde 3 eine 10/10 Kreatur die
    > sich selbst heilt, mit Priesterfähigkeit dadurch bis zu 5 Leben/runde
    > regeneriert. Kommt dann kein removal wars das, und selbst wenn sind auf
    > jeden Fall 10 Leben weg. In den meisten Fällen geben die Gegner aber
    > einfach kommentarlos auf.

    Einer der anderen großen Anfängerfehler.... viele Karten auf etwas zu investieren, dass eine einzige Karte wieder kaputt machen kann. (Silence oder Removal und davon sollten genug im Deck sein, dass du Turn 3 etwas davon hast... zumindestens wahrscheinlicher als der Priester diese Kombi hat)
    Warum ich den Unterschied an der Kartenzahl erwähne? Weil das in der Regel den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmacht: Wer seine Karten effizienter einsetzt hat auch im späteren Spiel noch was Auswahl und gewinnt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.14 15:51 durch McMutton.

  19. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: twothe 14.03.14 - 15:57

    BenediktRau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was du dabei nicht bedenkst ist, ein Silence (Eule, Spellbreaker z.B.) und
    > zwei seiner Zauber-Karten sind erledigt + er hat einen nutzlosen 0/5 Body,
    > 1 für 3 getradet.
    > Hex/Sheep/Sap/Peacekeeper/Keeper of the Groove/Big Game Hunter etc.
    > erledigen das ebenfalls.

    Wie ich schon gefühlt 20 mal erwähnt hatte: ja: wenn der Gegner gerade einen passenden Removal hat, dann kann er das countern. Hat er das nicht, gibts unten rechts die "Aufgeben" Button. Hab beides schon oft genug erlebt. Praktisch bedeutet das aber, dass sich solche Spieler rein durch den Zufallsfaktor entscheiden: hab ich die Combo? Hat der Gegner ein Removal? Alles durch zufälliges ziehen bestimmt.

    Ihr argumentiert hier viel zu häufig nach der alten Barlow-Regel: "Keine Formel in WoW ist so verlässlich wie dein Gefühl. Lass dir von einem Wert wie 50% Crit-Chance nicht vorgaukeln, dein Backstab würde nur in der Hälfte aller Fälle critten Für jede Diskussion [...] gilt: deine Attacken critten praktisch immer! Wenn das bei irgend jemand anders sein sollte: L2P!!"

    Ihr geht irgendwie alle davon aus, dass bei Hearthstone nur absolute Cracks gegen eben solche Profis antreten. Das ist aber eher die Ausnahme, bzw. die Scheuklappen-Sicht, die man hat wenn man diesen Leuten bei Twitch zuguckt, wenn sie ranked top-100 Spiele machen. Der durchschnittliche Starter-Spieler hat nicht mal ne Eule oder nen Spellbreaker.

  20. Re: Dem Fazit muss ich energisch widersprechen

    Autor: McMutton 14.03.14 - 16:13

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ihr geht irgendwie alle davon aus, dass bei Hearthstone nur absolute Cracks
    > gegen eben solche Profis antreten. Das ist aber eher die Ausnahme, bzw. die
    > Scheuklappen-Sicht, die man hat wenn man diesen Leuten bei Twitch zuguckt,
    > wenn sie ranked top-100 Spiele machen. Der durchschnittliche
    > Starter-Spieler hat nicht mal ne Eule oder nen Spellbreaker.

    Irgendwie verpasse ich dein Argument: Hearthstone ist schlecht weil ein Anfänger keinen Silence und kein Removal im Deck hat und dadurch gegen eine bessere (unwahrscheinliche) Kombination verliert?

    "solche Profis"? Wie vorher erwähnt spielen Profis solche Kombinationen eher nicht, da sie viel zu leicht zu kontern sind. Im Gegenteil findet man diese Kombination eher auf niedrigen Rängen, weil sie beeindruckend auf Anfänger wirkt und diese sie deswegen gerne in ihr Deck aufnehmen.

    Plötzlich hilft in Turn 3 nur noch der Aufgeben-Knopf? Hast du dich nicht grade noch beschwert dass man in Hearthstone die Spiele innerhalb eines Zuges kippen kann? Kannst du dich mal für etwas entscheiden?

    Ansonsten höre ich nun auf den Troll zu füttern und sage nur noch: L2P!

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