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Mit GPL währe das nicht passiert

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  1. Mit GPL währe das nicht passiert

    Autor: Vermithrax 26.03.11 - 22:01

    Jetzt sieht man wie frei die Apache und BSD Lizenzen wirklich sind. Die Freiheit den Sourcecode geheim zu halten ist ja auch eine Freiheit.

  2. Unlogik

    Autor: bstea 27.03.11 - 10:49

    Wenn das Ding unter BSDL ist, dann kann man Einsicht nehmen, wenn nicht eben nicht.

  3. Re: Unlogik

    Autor: Vermithrax 27.03.11 - 11:50

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das Ding unter BSDL ist, dann kann man Einsicht nehmen, wenn nicht
    > eben nicht.

    Hast Du da nicht etwas falsch verstanden? Garantierte Einsicht in den Code und allen abgeleiteten Arbeiten gibt es bei der GPL.

    Bei Apache und BSD ist die Einsicht optional und kann mit jedem neuen Release (bzw. abgeleiteten Arbeit) auch wieder entzogen werden.

  4. Re: Unlogik

    Autor: bstea 27.03.11 - 13:46

    Bei Apache und BSDL ist Einsicht bindend, was du meinst sind abgeleitende Werke mit einer anderen prop. Lizenz.

  5. Re: Unlogik

    Autor: Vermithrax 27.03.11 - 17:19

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Apache und BSDL ist Einsicht bindend, was du meinst sind abgeleitende
    > Werke mit einer anderen prop. Lizenz.

    Super. Dann ändere ich einen Variablenname und et voilà hab ich ein abgeleitetes Werk.

    Diese Unterscheidung ist in der Praxis nicht existent.

  6. Re: Unlogik

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 27.03.11 - 17:40

    bstea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Apache und BSDL ist Einsicht bindend, was du meinst sind abgeleitende
    > Werke mit einer anderen prop. Lizenz.

    Google behauptet ja, nicht der alleinige Entwickler zu sein, sondern bloß einer von vielen Entwicklern in der OHA, folglich müsste ja auch Code von anderen darin stecken. Wäre Android unter GPL, hätte Google nicht einfach so entscheiden können, dass Android 3.0 Closed Source ist.

  7. Re: Unlogik

    Autor: bstea 27.03.11 - 18:27

    Kannst du gerne machen, nur interessiert keinen, was du mit deinem Kram machst.

  8. Re: Unlogik

    Autor: bstea 27.03.11 - 18:28

    Für Google wäre es ja kein Problem gewesen, festzuschreiben welche Lizenz reinkommt und welche nicht. Schlußendlich muss es irgendwie honoriert werden.

  9. Re: Unlogik

    Autor: NobodzZ 27.03.11 - 19:11

    ... kann irgend jemand von euch lesen?

    Die Rede ist von JETZT nicht, und 'Kompromisse' im Code, so das man erst veröffentlicht nachdem es 'perfektioniert' worden ist. Und wirklich testen ohne das Gerät einem User in die Hand zu drücken geht nur begrenzt.
    Also ich finds mehr als okay, wenn der Sourcecode erst später veröffentlicht wird.

    Zumal mir das Gefummel der einzelnen Hardware Hersteller eh gegen den Strich geht, alà HTC Sense oder son murks, da hat man nachher Software auf dem Nokia Level, total fragmentiert und schön buggy!

    So on, google do your best and forget the rest!

  10. Re: Mit GPL währe das nicht passiert

    Autor: Anonymer Nutzer 28.03.11 - 10:07

    Vermithrax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt sieht man wie frei die Apache und BSD Lizenzen wirklich sind. Die
    > Freiheit den Sourcecode geheim zu halten ist ja auch eine Freiheit.
    Ich kenne das Thema jetzt nicht im Detail und will auch kein Streitgespräch anzetteln, aber eine Frage stellt sich mir: Muss man bei der GPL jede noch so schlechte Version von Source Code frei verfügbar machen oder kann man z.B. bestimmen, dass dies erst bei einer "Version 1.0" geschieht? Im Endeffekt kann mich ja niemand zwingen jeden Tag ein Update zur Verfügung zu stellen ...

  11. Re: Mit GPL währe das nicht passiert

    Autor: JoeX 28.03.11 - 10:39

    >Muss man bei der GPL jede noch so schlechte Version von Source Code frei >verfügbar machen oder kann man z.B. bestimmen, dass dies erst bei einer "Version >1.0" geschieht? Im Endeffekt kann mich ja niemand zwingen jeden Tag ein Update >zur Verfügung zu stellen ...

    (Nur) Wenn Du die Software in Binärform weitergibst, musst Du auch den Quellcode veröffentlichen bzw auf Anfrage herausgeben. Wenn Du jedoch alleiniger Urheber des Software bist, kannst Du jederzeit die Lizenz deiner Software ändern. Mit zwei "Einschränkungen": 1. Bereits unter der GPL veröffentlichte Versionen dürfen von aderen Entwicklern/Nutzern weiterhin unter den Bedingungen der GPL benutzt werden. 2. Wenn die neue Lizenz nicht GPL Kompatibel ist, und Du GPL Bibliotheken benutzt (LGPL ist o.k.), bist Du nicht mehr in der Lage Binär-Versionen (also laufende Softwarepakete) zu verteilen.

    In der Summe also: Wenn Du GPL Software als Installer, vorinstalliert, als Executable oder "DLL" verteilst (damit irgendjemand diese Software auch benutzt), dann musst Du auch bereit sein, die Hosen runter zu lassen, und den Nutzer auch die Rechte geben die Software im Zweifelsfall selber zu reparieren.

  12. Re: Mit GPL währe das nicht passiert

    Autor: Anonymer Nutzer 28.03.11 - 14:02

    JoeX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der Summe also: Wenn Du GPL Software als Installer, vorinstalliert, als
    > Executable oder "DLL" verteilst (damit irgendjemand diese Software auch
    > benutzt), dann musst Du auch bereit sein, die Hosen runter zu lassen, und
    > den Nutzer auch die Rechte geben die Software im Zweifelsfall selber zu
    > reparieren.
    Ok. Danke. Ich muss also keine Zwischenstände veröffentlichen, solange ich nicht auch eine binäre Variante verteile ... so macht das natürlich Sinn.

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