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2020 und FHD - ehrlich jetzt?

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  1. 2020 und FHD - ehrlich jetzt?

    Autor: derdiedas 28.09.20 - 12:40

    rund 136 PPI - sonst aber gehts gut oder? Und sowas nennen die "Pro"...

    Wie lange will man diesen FHD Müll eigentlich noch in Notebooks schrauben. Es ist mittlerweile 8 Jahre her das bei Apple Retina Displays Standard geworden sind und heute?

    Ehrlich bei einem 11" Gerät kann man Full HD noch gelten lassen da die 200 PPI schon recht ordentlich sind aber bei mehr als 15" ist sowas nur noch pixelige Peinlichkeit.

    Heute kommt kein einziges top Smartphone mehr mit FullHD raus, aber bei Notebooks scheint die zeit irgendwie stehen geblieben zu sein.

    Gruß DDD



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.20 12:40 durch derdiedas.

  2. Re: 2020 und FHD - ehrlich jetzt?

    Autor: Qolem 28.09.20 - 13:07

    Bei Laptop-Displays ging es gefühlt die letzten paar Jahre ohnehin eher bergab. Mir scheint es zur Zeit gar nicht zu leicht ein Display zu bekommen, das wenigstens sRGB gut abdeckt. Mit dem von diesem Gerät kann man im Prinzip eigentlich schon halbwegs anständige Bildbearbeitung machen, denn für sehr viele Bilder reicht sRGB als verwendbarer Farbraum eigentlich vollkommen aus. Das wär mir dann lieber als ein 4K-Display oder ähnliches die dann oft nur auf kaum mehr als 60% sRGB Abdeckung kommen. Auch brauchen diverse RAW-Konverter für mehr als Full-HD durchaus wieder mehr Grafik-Power für die Vorschauen usw. was so eine Laptop-APU dann schnell mal überfordern kann. Selbst auf gar nicht mal so schwachen Desktops haben da manche leichte Probleme wenn ein 4K-Monitor dranhängt.
    Von diesem Blickwinkel aus betrachtet kann ein Full-HD-Display also durchaus sinnvoll sein. Klaro - für Schreibarbeit/Textdarstellung usw. ist ein besser auflösendes Display heutzutage schöner. Kommt halt wie immer drauf an - aber Full-HD ist für mich noch lange kein Müll solange andere Parameter im Vordergrund stehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.20 13:07 durch Qolem.

  3. Re: 2020 und FHD - ehrlich jetzt?

    Autor: xPandamon 28.09.20 - 13:08

    Mehr als Full HD braucht man bei der Größe nicht. Das ist auch bei einem Smartphone schon Schwachsinn. Außerdem kommt es auch auf den Abstand zum Bildschirm an, das ist bei einem Smartphone eine ganz andere Sache. Das hier reicht dicke aus, wer vernünftig arbeiten will, schließt es eh an einen externen Monitor an.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.20 13:09 durch xPandamon.

  4. Re: 2020 und FHD - ehrlich jetzt?

    Autor: isaccdr 28.09.20 - 13:11

    Zuhause auf meinem Desktop PC und auf dem Handy habe ich höhere Auflösungen als FHD, aber auf meinem Arbeitsgerät mit 15 Zoll (ThinkPad P Serie) und den externen 24 Zoll Monitoren finde ich FHD immer noch völlig adäquat zum arbeiten.

    Ich finde, da muss man schon sehr empfindlich sein damit einem das nervt.

  5. Re: 2020 und FHD - ehrlich jetzt?

    Autor: TrollNo1 28.09.20 - 13:13

    Die meisten Smartphones haben Full HD bzw. eben in der Länge mehr, da die Dinger eben nicht gleichmäßig wachsen. Aber 2400 x 1080 sehe ich trotzdem als Full HD. Ist halt länger geworden und entsprechend braucht es da mehr Pixel, weil es sonst ja verzerrt wird.

    Bei einem mobilen Gerät (Laptop, Smartphone) will ich auch gar keine 4K Auflösung. Kostet nur Akku und bei 16 Zoll brauche ich auch nicht mehr als Full HD.

    Mein Kollege hat so ein 14 Zoll Ding und 4K Auflösung. Um mich rum sind einige Surface Geräte. Was machen die alle? Die Vergrößerung einschalten, weils zu klein wird. Hat dann hübsche Nebeneffekte.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  6. Re: 2020 und FHD - ehrlich jetzt?

    Autor: derdiedas 28.09.20 - 13:29

    Das ist jetzt aber wirklich Quatsch, ab 300DPI erscheint etwas als wirklich scharf. Bei Drucker haben wir diese DPI Zahl schon vor mehr als 20 Jahren massentauglich gerissen, beim Display aber sollen wir mit 160 DPI zufrieden sein?

    Also ich erkenne selbst auf meinem Retina Display noch Pixel - und auf meinem 32" ist 4 K schon akzeptabel aber halt auch noch weit weg von einem wirklich scharfen Bild.

    Gerade bei Schrift erwarte ich das sie gestochen scharf ist, und wenn ich Pixelbrei sehen will spiele ich Minecraft oder hole mein Atari ST aus der Kiste, aber hey der hat bereits 63 PPI auf dem sm124 (Full HD bei 32 Zoll hat kaum mehr) - und das war vor 35 Jahren wie auch der dazu passende Laserdrucker mit 300 DPI.

    Gruß DDD

  7. Re: 2020 und FHD - ehrlich jetzt?

    Autor: Thegabs 28.09.20 - 13:41

    Ich habe von der Firma ein Lenovo X1 Yoga Gen4 mit 4k Display.
    Die Akkulaufzeit leided stark im Vergleich zum 1440p Display im älteren Yoga von einem Arbeitskollegen. Ich sehe jetzt von 1440p auf 4k keinen Vorteil.
    Selbst Full HD empfinde ich jetzt nicht als Weltuntergang auf den kleinen Displays.
    Besonders wenn man den Preis von 900¤ betrachtet.

    Kenne Leute die auf 720p auf 15 Zoll rumkrebsen
    Das finde ich wirklich eine Kathastrophe..



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.20 13:42 durch Thegabs.

  8. Re: 2020 und FHD - ehrlich jetzt?

    Autor: Qolem 28.09.20 - 14:10

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist jetzt aber wirklich Quatsch, ab 300DPI erscheint etwas als wirklich
    > scharf.

    Die Aussage ist so nicht haltbar - wie @xPandamon schon geschrieben hat, spielt der Betrachtungsabstand mitunter eine entscheidende Rolle. DPI allein sagt im Endeffekt nur aus ob man selbst aus kürzester Distanz (weniger als 20cm) noch einzelne Pixel erkennen kann oder nicht.

  9. Re: 2020 und FHD - ehrlich jetzt?

    Autor: derdiedas 28.09.20 - 14:13

    Und wie weit sitzt Du von einem Notebook entfernt? Also ich nutze die Tastatur des NB und damit ist der Abstand endlich.

    Ich finde FullHD eine Zumutung, und kann es auch ehrlich 2020 nicht mehr nachvollziehen. Ist ja nicht so das 4K Panels heute in der Herstellung signifikant mehr kosten. Ich sehe FHD Notebooks als Resteverwertung existierender Panels.

  10. Re: 2020 und FHD - ehrlich jetzt?

    Autor: Qolem 28.09.20 - 14:25

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie weit sitzt Du von einem Notebook entfernt? Also ich nutze die
    > Tastatur des NB und damit ist der Abstand endlich.

    Ca. 45-50cm sind meine Augen vom Display entfernt - Full-HD auf 14" ist da mehr als ausreichend.

    >
    > Ich finde FullHD eine Zumutung, und kann es auch ehrlich 2020 nicht mehr
    > nachvollziehen. Ist ja nicht so das 4K Panels heute in der Herstellung
    > signifikant mehr kosten. Ich sehe FHD Notebooks als Resteverwertung
    > existierender Panels.

    Ich sehe eher 6Bit TN-Panels mit lausiger Farbraum-Abdeckung als Zumutung - egal ob es dann 4K hat oder nicht. Ein gutes IPS in 4K kostet durchaus etwas mehr. Aber 4K ist natürlich wieder super fürs Marketing - damit lassen sich dann auch wieder Displays mit veralteten Technologien gut an Leute verticken die meinen, sie hätten da was besonders tolles.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.20 14:25 durch Qolem.

  11. Re: 2020 und FHD - ehrlich jetzt?

    Autor: Genie 28.09.20 - 14:53

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heute kommt kein einziges top Smartphone mehr mit FullHD raus, aber bei
    > Notebooks scheint die zeit irgendwie stehen geblieben zu sein.

    Nicht zwingend. Denn das Augenmerk bei Ultrabooks liegt auf der Akkulaufzeit. Es ist schlicht eine Abwägung, ob Akkulaufzeit oder UltraHD.

  12. Re: 2020 und FHD - ehrlich jetzt?

    Autor: narfomat 28.09.20 - 17:38

    also ehrlich gesagt wuerde ich ddd teilweise zustimmen, sitzt du vor deinem laptop mit den fingern auf dem keyboard hast du weniger als 50cm sichtabstand. und da kann man bei einem 16" fhd screen sehr wohl die pixel sehen. ob das stoert,oder nicht (15" fhd stoert mich zb nicht) ist was ganz anderes. also 1440p bei einem 16 laptop macht mmn sinn. allerdings halt nicht zu dem preis zu bekommen, sollte auch klar sein.

  13. Re: 2020 und FHD - ehrlich jetzt?

    Autor: divStar 28.09.20 - 19:13

    Ich habe 5120x2160 auf 34" als Monitor - das langt dicke. Dass mein DELL Inspiron 7391 (13") "nur" FHD kann, ist okay. Meine Frau hat auf ihren Laptop 4k bei 15"... Sehe nicht warum das nötig ist - aber uns hat es nichts extra gekostet und sie braucht das Ding selten unterwegs.

  14. Re: 2020 und FHD - ehrlich jetzt?

    Autor: superdachs 30.09.20 - 20:07

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist jetzt aber wirklich Quatsch, ab 300DPI erscheint etwas als wirklich
    > scharf. Bei Drucker haben wir diese DPI Zahl schon vor mehr als 20 Jahren
    > massentauglich gerissen, beim Display aber sollen wir mit 160 DPI zufrieden
    > sein?
    >
    > Also ich erkenne selbst auf meinem Retina Display noch Pixel - und auf
    > meinem 32" ist 4 K schon akzeptabel aber halt auch noch weit weg von einem
    > wirklich scharfen Bild.
    >
    > Gerade bei Schrift erwarte ich das sie gestochen scharf ist, und wenn ich
    > Pixelbrei sehen will spiele ich Minecraft oder hole mein Atari ST aus der
    > Kiste, aber hey der hat bereits 63 PPI auf dem sm124 (Full HD bei 32 Zoll
    > hat kaum mehr) - und das war vor 35 Jahren wie auch der dazu passende
    > Laserdrucker mit 300 DPI.
    >
    > Gruß DDD

    Das ist falsch. Die Auflösung im (professionellen) Druck liegt oft deutlich darunter. Als Faustregel kann man hier ungefähr 150dpi ansetzen.
    300dpi waren mal eine Faustformel für den Druck von Fotos. Heute wird ein Foto, auf Fotopapier, deutlich höher aufgelöst gedruckt. Dort geht man aber immer davon aus dass man sehr nah an das Bild heran geht. Im Posterdruck, zum Beispiel, nimmt man deutlich geringere Auflösungen.

    Bei einem Bildschirm sind 300dpi schon sehr sehr viel weil man im Normalfall halt deutlich weiter weg ist als beim betrachten von Fotos auf Papier. Einen Unterschied zwischen 200dpi und 300dpi auf einem 16" Bildschirm bei 60cm Entfernung wirst du mit dem Auge nicht mehr differenzieren wenn du dich nicht massiv anstrengst und sehr kontrastreiche Vorlagen nutzt. Aktuell ist FHD bis 24", qhd bis 32" und 4k darüber absolut ausreichend und der beste Kompromiss. Idealerweise darf die Auflösung natürlich gern ins unendliche gehen aber das ergibt halt keinen Sinn mehr. Wenns nicht mehr kostet gern, ansonsten isses Zahlengepöbel.

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