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Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

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  1. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: Top-OR 22.02.19 - 13:31

    Ich glaube, dass du Recht hast!

    -----
    Verallgemeinerungen sind IMMER falsch.

  2. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: darktux 22.02.19 - 13:34

    niels_on schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > Linux fällt für viele raus weil viele professionelle Apps im kreativen
    > Bereich fehlen. [...]

    SasX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux spielt allerdings auch dort im Desktopumfeld keine Rolle,
    > weil es dort mit der nötigen Software mit professionellem Support
    > und Haftung schlecht aussieht.

    Ich wunder mich doch immer wieder, dass dieses Geruecht so weit verbreitet ist. Anscheinend ist vielen nicht klar wie viele Hollywood Produktionen auf Linux entstehen (und das nicht nur auf Render Farmen). Es gibt gerade im kreativen Bereich der Video- und Animationsproduktion sehr viele professionelle proprietaere Anwendungen fuer Linux. Und auch eines der zur Zeit erfolgreichsten Zeichenprogramme (Krita) hat seine Urspruenge in der Linux Welt. Nur weil Adobe seine Software nicht fuer Linux anbietet, heisst das noch lange nicht, dass es keine Alternativen gibt.

    Nur mal ein paar Beispiele:
    - DaVinci Resolve: https://www.blackmagicdesign.com/products/davinciresolve/
    - Foundry Nuke (wurde in den neuesten Star Wars Filmen verwendet): https://www.foundry.com/products/nuke
    - Lightworks for Linux: https://www.lwks.com/index.php?option=com_lwks&view=download&Itemid=206
    - Pixar Renderman 21: https://rmanwiki.pixar.com/display/REN/Installing+on+Linux
    - Autodesk Maya 2018 https://knowledge.autodesk.com/support/maya/troubleshooting/caas/sfdcarticles/sfdcarticles/System-requirements-for-Autodesk-Maya-2018.html

  3. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: Slartie 22.02.19 - 13:38

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Für den normalen Anwender also äusserst positiv - sofern das so kommt.

    Ich befürchte, du wirst noch ein ganz schön böses Erwachen haben, wenn dir klar wird, dass Software-Entwickler mit Spezialanforderungen durchaus "normale Anwender" sind. Wenn du nämlich einfach nur Anwenderkreis um Anwenderkreis wegreduzierst (Apple ist ja auch gerade mit Hochdruck dabei, sich an anderer Front z.B. die Audio-Leute zu vergrätzen), bleibt irgendwann kein Käufer mehr übrig.

  4. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: ThorstenMUC 22.02.19 - 14:10

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du scheints da nicht wirklich viel mit Firmen, die Macs einsetzen zu tun zu
    > haben!? Die meisten fordern von Apple einen Schwenk weg von Intel zu einem
    > eigenen ARM!
    > Und dazu zählt der wichtige Markt "Medien", also Musik- und
    > Video-Hersteller oder Bearbeiter und auch alle rund um Zeitungen!
    > Da will keiner was mit Windows oder Linux zu tun haben - Linux wird da
    > höchstens am Server genutzt! Und wenn Windows benutzt werden muss, dann
    > eben auf einem Mac mit Boot Camp.

    Bist du sicher, dass du etwas mit Medienfirmen zu tun hast und nicht nur mit Apples Wunschdenken?

    Ich bin in der Branche - viele Musiker sind aktuell dabei Apple den Rücken zu kehren, weil die Latenzen beim Sound seit Jahren nicht in Griff bekommen werden.
    Die Video und Fotografen sind auch nicht mehr so Apple-treu und ich hätte noch keinen getroffen, der sich überhaup dafür interessiert, welcher Prozessor im Rechner steckt. Was ich allerdings schon erlebe ist, dass immer mehr es als Vorteil empfinden unter Windows und MacOS die gleiche Software nutzen zu können, wenn sie mal bei einem Kollegen oder einen Arbeitsplatz "aus dem anderen Lager" zu tun haben.
    Wenn Adobe, Serif & Co jetzt ihre Software auch noch auf ARM portieren und optimieren müssen wird das keine Begeisterungsstürme auslösen...

  5. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: SVAEN-IO 22.02.19 - 14:31

    Ich versteh das Argument mit Software, die man "neu kaufen" muss, weil die alte Version nur x86 unterstützt, nicht so recht. Wir sprechen von 2020 + x Jahre Support für x86-Plattform (imho >2 Jahre). Ernst gemeinte Frage: Was habt ihr denn für Software laufen, die in diese Kategorie fallen würde?

    Ich meine, im Jahr 2025, wenn vielleicht der x86-Support endet, denke ich ja nicht: "Mh schade, ich würde jetzt gerne meinen Mac auf die neuste macOS/iOS-Version updaten aber gleichzeitig mein uraltes MS Office 2016 for Mac gerne noch bis ins Jahr 2030 weiter benutzen." - oder?

    2-3 Programme habe ich auch, die mir einfallen, aber die hab ich eh schon auf dem mac in einer Windows-VM laufen.

    Das Argument mit den Softwareentwicklern, was hier irgendwo in den Kommentaren stand, find ich aber relativ gut. Das könnte schon problematischer werden, auf einem ARM-Rechner Software für Rest-der-Welt-mit-x86 seinen Kram zu entwickeln.

  6. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: nachgefragt 22.02.19 - 15:00

    Auf den professionellen Markt wurde bereits seit Einführung der Intel Chips geschissen.
    Zurecht: Kurz vorher haben Sie ja den großen Durchbruch auf dem Consumer Markt geschaft.
    Es gibt aus professioneller Sicht schon seit bald 15 Jahren keinen eindeutigen Kaufgrund mehr.
    Ich glaube auch nicht dass sie in die professionelle Schiene zurück möchten. Sonst gäbe es seit nun mehr 6 Jahren einen anständigen Mac Pro anstatt einer Urne über die man eigentlich nur sakastische Witze reißen kann. Aber ein neuer, modularer wird ja seit Jahren versprochen. Der letzte halbwegs gescheite ist von 2008. Der iMac Pro ist auch nur ein Laptop mit Ständer und nur für Professionelle mit exorbitanten Style-Bedrüftniss ertragbar. ¯\_(ツ)_/¯

    Mit ARM kanns eigentlich nur besser werden.

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In unserem Betrieb kommen keine neuen Applegeräte mehr. Ein Windows PC mit
    > AMD Ryzen 2700 tut den Job genauso gut und kostet kein Vermögen. Und nein,
    > wir sind keine Medienbutze.
    Tja es gab Zeiten da wurden nicht nur Spielzeug CPUs von Apple verbaut (was Sie sich natürlich auch haben bezahlen lassen). Heute ist dann wohl ein Ryzen 2700 die Konkurrenz.



    9 mal bearbeitet, zuletzt am 22.02.19 15:12 durch nachgefragt.

  7. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: zZz 22.02.19 - 15:33

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das größere Problem ist aber, wenn ein Mac ersetzt werden muß und nur noch
    > neue Maschinen mit ARM-Prozessor zur Verfügung stehen. Es ist davon
    > auszugehen, daß alte Software nicht mehr läuft - entweder überhaupt nicht
    > mehr oder in einem Emulator und daher ausgebremst.

    Kommt vermutlich drauf an, wie die Software geschrieben wurde. Mit Xcode und Swift werden die Hürden vermutlich eher gering sein.

  8. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: Whitey 22.02.19 - 16:38

    Kartoffel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich erwartet man auf einer IT news Seite kompetente IT news aber die
    > bekommt man weder in den News noch in den Kommentaren.
    >
    > Fakt ist ARM hat erheblich weniger Power als z. B Intel aber genug für
    > Standard Applikationen. Daraus resultiert Apple will ganz weg vom
    > professionellen hin zum Gadget Unternehmen.

    Nur leider sollte das aktuelle iPad Pro dich eines Besseren belehren...

  9. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: darktux 22.02.19 - 16:41

    Whitey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kartoffel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eigentlich erwartet man auf einer IT news Seite kompetente IT news aber
    > die
    > > bekommt man weder in den News noch in den Kommentaren.
    > >
    > > Fakt ist ARM hat erheblich weniger Power als z. B Intel aber genug für
    > > Standard Applikationen. Daraus resultiert Apple will ganz weg vom
    > > professionellen hin zum Gadget Unternehmen.
    >
    > Nur leider sollte das aktuelle iPad Pro dich eines Besseren belehren...
    Power? ja. Professionell nutzbar? Nein. iOS ist der letzte Schrott auf meinem iPad Pro 2018. Das Filemanagement kann man total in die Tonne kloppen und macht das Tablet absolut unbrauchbar fuers Arbeiten (in meinen Fall mit Fotos und Videodateien).

  10. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: Netspy 22.02.19 - 16:48

    Also wenn du nun ausgerechnet bei Foto- und Videodateien Probleme hast, dann sitzt das Problem wohl eher vor dem iPad. Denn gerade Fotos und Videos lassen sich auch mit dem begrenzten Dateimanagement von iOS problemlos in jeden Workflow einbinden.

  11. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: Whitey 22.02.19 - 17:01

    darktux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Whitey schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kartoffel schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Eigentlich erwartet man auf einer IT news Seite kompetente IT news
    > aber
    > > die
    > > > bekommt man weder in den News noch in den Kommentaren.
    > > >
    > > > Fakt ist ARM hat erheblich weniger Power als z. B Intel aber genug für
    > > > Standard Applikationen. Daraus resultiert Apple will ganz weg vom
    > > > professionellen hin zum Gadget Unternehmen.
    > >
    > > Nur leider sollte das aktuelle iPad Pro dich eines Besseren belehren...
    > Power? ja. Professionell nutzbar? Nein. iOS ist der letzte Schrott auf
    > meinem iPad Pro 2018. Das Filemanagement kann man total in die Tonne
    > kloppen und macht das Tablet absolut unbrauchbar fuers Arbeiten (in meinen
    > Fall mit Fotos und Videodateien).

    Zum einen war das nicht die Frage auf die ich geantwortet habe, da sich diese auf den Aspekt Leistung bezog und da stimmst du mir ja sogar zu. Zum anderen kann man über die Workflowintegration geteilter Meinung sein (siehe Netspys Post), insbesondere, wenn Apple die Systeme ohnehin zukünftig noch stärker annäheren will.

  12. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: darktux 22.02.19 - 17:29

    Netspy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wenn du nun ausgerechnet bei Foto- und Videodateien Probleme hast,
    > dann sitzt das Problem wohl eher vor dem iPad. Denn gerade Fotos und Videos
    > lassen sich auch mit dem begrenzten Dateimanagement von iOS problemlos in
    > jeden Workflow einbinden.
    Es fängt schonmal damit an, dass alles über iPhotos laufen muss und z. B. nicht direkt auf einen anderen Cloudserver in der Files App hinzugefügt werden kann. Und dann hat Apple eine Importlimitierung bei der USB Verbindung für 4k Dateien auf läppische 150 Mbps. Somit kann ich meine 400 Mbps Dateien von der Kamera nicht offline sondern nur über einen Upload vom Notebook oder Android Smartphone auf den Cloudserver und anschließenden Download auf das Tablet durchführen. Ein Anschluss einer externen SSD ist ja ebenfalls nicht möglich. Und wenn man die Dateien endlich auf dem iPad hat, muss man jede Datei einzeln in LumaFusion importieren (führt bei mir zum doppelten Speicherverbrauch durch eine Kopie der Datei). Das macht bei 4GB Chunks für je ca. 1 Minute Videomaterial richtig Spaß. Die Softwarelimitierung tut dann noch ihr übriges und lässt nur den Export in 150 Mbps und 8bit statt 10bit zu. Und was RAW editing angeht kann man z. B. auch Affinity Photo vergessen, da die den Apple RAW Support nutzen, welcher kein komprimiertes RAF Format unterstützt.

  13. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: ThorstenMUC 22.02.19 - 17:56

    SVAEN-IO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich versteh das Argument mit Software, die man "neu kaufen" muss, weil die
    > alte Version nur x86 unterstützt, nicht so recht. Wir sprechen von 2020 + x
    > Jahre Support für x86-Plattform (imho >2 Jahre). Ernst gemeinte Frage: Was
    > habt ihr denn für Software laufen, die in diese Kategorie fallen würde?
    > ..
    > Das Argument mit den Softwareentwicklern, was hier irgendwo in den
    > Kommentaren stand, find ich aber relativ gut. Das könnte schon
    > problematischer werden, auf einem ARM-Rechner Software für
    > Rest-der-Welt-mit-x86 seinen Kram zu entwickeln.

    Ich rede auch nicht vom neu kaufen - die meiste Software hat man heute ohnehin im Abo, oder man kauft eh alle 1-2 Jahre das neue Release.

    Es geht um die Entwicklung und Optimierung auf das Zielsystem. Selbst bei gängiger Software, wie Adobe Photoshop oder Premiere empfehle ich aktuell Intel-basierte Systeme, weil die Algorythmen darauf entwickelt und optimiert sind... obwohl in synthetischen Benchmarks theoretisch ein AMD-Prozessor mehr Leistung liefert läuft Adobe Software auf Intel schneller.
    Und das sind beides nur Varianten von X86 Systemen mit SSE und AVX.

    Diese Software gibt es heute fast komplett gleichberechtigt für MacOS und Windows, weil das "nur" die Oberfläche und Interfaces betrifft - während die Kernkomponenten zwischen X86 austauschbar bleiben und darauf optimiert werden können.

    Jetzt stell dir mal vor da kommt eine deutlich andere Architektur, wie ARM dazu - die ersten Jahre
    wird das das Stiefkind sein, welches nur leidlich optimierten oder gar in Emulationen laufenden Code bekommt. Da kann ARM noch soviel effizienter sein... wenn der Overhead im Code steckt verpufft das.
    Ich vermute eher, dass auf diesen ARM Systemen die iOS Apps rüberschwappen werden und dort für den Desktop-Einsatz heranwachsen.

    Wie auch immer - wird das viel Unruhe in den Software-Markt bringen. Einige Jahre wird alles durcheinander gemischt - bewährte Software muss durch Alternativen ersetzt werden oder läuft suboptimal usw...

    Daher bezweifle ich die Aussage des TO, dass die Medienfirmen alle von Apple fordern würden auf ARM zu schwenken... ich merke davon nichts und erwarte von so einem Schwenk nur Change-Aufwand und Unruhe im Markt... und natürlich eine höhere Marge für Apple.

  14. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: Netspy 22.02.19 - 18:59

    Natürlich kannst du beliebige Cloud-Dienste wie DropBox oder Google Drive einbinden und von aus LumaFusion auch direkt aus der Cloud importieren.

    Auch ist die Transferrate über USB-C beim neuen iPad Pro deutlich höher als vorher mit Lightning, sofern du ein entsprechendes USB-C-Kabel mit mindestens 20 GBit/s nimmst. Das mitgelieferte Ladekabel schafft das nicht.

    Wenn dir Affinity Photo nicht ausreicht, dann nimm halt eine andere Software wie Adobe Lightroom, die einen eigenen RAW-Entwickler an Bord hat. Da gibt es einige und ein Problem von iOS ist es sowieso nicht.

  15. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: darktux 22.02.19 - 20:10

    Netspy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich kannst du beliebige Cloud-Dienste wie DropBox oder Google Drive
    > einbinden und von aus LumaFusion auch direkt aus der Cloud importieren.
    >
    > Auch ist die Transferrate über USB-C beim neuen iPad Pro deutlich höher als
    > vorher mit Lightning, sofern du ein entsprechendes USB-C-Kabel mit
    > mindestens 20 GBit/s nimmst. Das mitgelieferte Ladekabel schafft das
    > nicht.
    >
    > Wenn dir Affinity Photo nicht ausreicht, dann nimm halt eine andere
    > Software wie Adobe Lightroom, die einen eigenen RAW-Entwickler an Bord hat.
    > Da gibt es einige und ein Problem von iOS ist es sowieso nicht.
    Es geht nicht darum beliebige Cloud Dienste in Files benutzen zu können, sondern dass man von der Kamera nicht direkt in diese Dienste importieren kann. Und was hilft mir ein super schneller USB 3.1 Type-C Anschluss, wenn man daran keine Storage Devices nutzen kann und der Import von 4k Dateien von der Kamera aus durch eine Softwarelimitierung in iPhotos fehlschlägt? Die gute Hardware wird durch ein absolut ungenügendes OS verkrüppelt.

    Adobe Lightroom ist keine Alternative zu Affinity in diesen Kontext. Für Lightroom hat man bereits nach drei Monaten mehr Abo Gebühren bezahlt, als man bei Affinity einmalig für die App bezahlt (mal davon abgesehen wie wenig die kastrierte Version von Lightroom kann und das die Qualität von Lightroom bei RAF Dateien grundsätzlich der Konkurrenz weit unterlegen ist). Und wenn Apple das komprimierte RAF Format unterstützen würde, wäre Affinity auch gut fürs Editing geeignet.

  16. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: Netspy 22.02.19 - 21:09

    Ich hab keine Ahnung welche Probleme du da hast. Wenn deine Kamera nicht direkt auf Dienste wie Dropbox zugreifen kann, ist das ein Problem deiner Kamera. Ins iPad kannst du jedenfalls ohne Umwege importieren und die Dateien dann auch direkt nutzen. Wenn eine App zum Bearbeiten der Dateien diese dann voher duplizieren muss, ist das ein Problem/Notwendigkeit der App und nicht von iOS.

    iPhotos gibt es schon lange nicht mehr und mir ist keine Limitierung beim Datentransfer der Fotos App auf dem iPad Pro bekannt. Wenn du Quellen dazu hast, dann zeigt die mal.

    Wenn LR dir zu teuer ist, such dir halt eine andere App. Gibt noch einige für das iPad. Hat aber auch nichts mit iOS zu tun.

  17. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: Blade 22.02.19 - 21:26

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Slartie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn Apple die MacBook-Pro-Reihe auf ARM umzieht, bin ich beruflich
    > sofort
    > > weg davon und switche auf ein "gewöhnliches" PC-Notebook (Lenovo, Dell,
    > MS,
    > > whatever...).
    > >
    > > Wir sind eine Software-Development-Bude mit ca. 120 Mitarbeitern, in der
    > > die Leute derzeit zwischen PC-Notebooks der Oberklasse und umfangreich
    > > ausgestatteten MacBook Pro wählen können. Ich würde schätzen, ca. ein
    > > Drittel hat die Apple-Hardware gewählt. Da wir hauptsächlich mit Java
    > > arbeiten, sind die verschiedenen Plattformen kein fundamentales Problem,
    > > zumal viele Entwickler - insbesondere die Mac-User - einen guten Teil
    > ihrer
    > > Arbeit auch in VMs unter Linux oder Windows erledigen. Speziell Linux
    > ist
    > > relativ wichtig, weil in vielen Projekten Linux auf x86-Hardware die
    > > Produktiv-Zielplattform ist, und auch wenn das meiste Java-Kram ist,
    > sind
    > > manche Bestandteile eben doch native Libraries von Drittherstellern, die
    > > dann Architektur- und OS-spezifisch sind und die Plattformfreiheit dann
    > > deutlich einschränken.
    > >
    > > Das klappt alles nur deswegen so gut, weil die darunterliegende
    > Architektur
    > > immer dieselbe ist. Linux- oder Windows-VMs laufen auf meinem Mac mit
    > > praktisch 100% nativer Geschwindigkeit. Alles, was ich nicht direkt
    > unter
    > > MacOS machen kann, kann ich in diesen VMs problemlos machen, ohne
    > > Performance zu verlieren. Native Linux- oder Windows-Libraries laden in
    > der
    > > x86-VM reibungslos, also kann ich auch problemlos and diesen
    > Bestandteilen
    > > arbeiten. Wenn Apple nun auf ARM-Chips wechselt, wird diesem gut geölten
    > > und sehr flexiblen Setup der Boden unter den Füßen weggezogen - was dann
    > > heißt, dass MacBooks nicht mehr für effektives Arbeiten unter unseren
    > > Rahmenbedingungen taugen. Fallen allein bei uns schon mal 40-50 Leute,
    > die
    > > sonst alle 3 Jahre für den Kauf eines 4-5k¤-MacBooks sorgen, weg.
    > >
    > > Und ich kann mir gut vorstellen, dass wir nicht die einzige
    > Entwicklerbude
    > > mit Mac-Usern sind, deren Setup an irgendeinem Punkt eben genau deswegen
    > > gut mit Mac-Hardware zusammenspielt, weil der Kram x86-basiert ist - und
    > > damit auf identischer Architektur fußt wie fast alle Server, Cloud-VMs,
    > > Desktop-PCs und selbst fast alle größeren "Embedded"-Geräte
    > (Geldautomaten,
    > > Kassen, Digital Signage, ...), also das Zeug, worauf eine ganze Menge
    > > Software läuft, die irgendwer entwickeln muss.
    >
    > so long and thx for all the fish
    >
    > wir werden Euch nicht vermissen ;-)
    >
    > Finde das immer wieder erheiternd wie manche glauben, dass ein paar hudert
    > oder tausend fehlende Nutzer einen Unterschied machen würden.
    >
    > Fakt ist, dass die Zahl der Neukunden entscheidend ist - wenn also mehr
    > neue Kunden kommen als alte wegfallen ist das für den OEM ein gutes
    > Geschäft.
    >
    > Wir können alle nur spekulieren.
    >
    > Ich würde anhand des großen Erfolgs des iPad PRO vermuten, dass eher mehr
    > neuen Kunden kommen als alte wegfallen.
    >
    > Dem Endanwender ist es grade wurst egal was da an HW drunter steckt - ist
    > ja kein seidenweich bollernder Sechszylinder Boxer oder wummernder V8 der
    > wegfällt sondern ein Prozessor der ggfls. mehr aus der gleichen
    > Akku-Kapazität raus holt.
    >
    > Für den normalen Anwender also äusserst positiv - sofern das so kommt.

    Seh ich anders. Jeder Bestandskunde ist nach 3-4 Jahren auch wieder ein Neukunde - weil dann in der Regel von Firmen die Hardware ausgetauscht wird. Ich habe keine aktuellen Zahlen, würde aber schon vermuten das locker 20-30% der MacBook Pro Nutzer (vorallem der teuren 15 Zoll variante) Software Entwickler sind.

    Einfach weil IT Firmen Ihren Leuten freie Wahl des OS lassen und sich viele für Apple entschieden haben (mich eingeschlossen). Wenn man nun auf ARM umsteigt, ist man diese Käuferschicht erstmal los - da man unter ARM kein x86 Code vernünftig laufen lassen kann.

    Ein iPad Pro hab ich übrigens auch. Zu mehr als dummen Konsum taugt es leider nicht. Kein Vergleich mit einem MacBook Pro, sorry. Die Apps sind ja ganz nett... aber wenn Du ein richtiges Program brauchst (z.B. Da Vinci Resolve), dann brauchst Du x86. Zum Glück läuft das Program auch unter Windows und Linux. Wird der nächste Rechner halt n Dell Precision 5530 oder ein Razor Blade 15. Schade, ich fand Mac OS eigentlich immer gut.

  18. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: darktux 22.02.19 - 22:05

    Netspy schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab keine Ahnung welche Probleme du da hast. Wenn deine Kamera nicht
    > direkt auf Dienste wie Dropbox zugreifen kann, ist das ein Problem deiner
    > Kamera. Ins iPad kannst du jedenfalls ohne Umwege importieren und die
    > Dateien dann auch direkt nutzen. Wenn eine App zum Bearbeiten der Dateien
    > diese dann voher duplizieren muss, ist das ein Problem/Notwendigkeit der
    > App und nicht von iOS.
    >
    > iPhotos gibt es schon lange nicht mehr und mir ist keine Limitierung beim
    > Datentransfer der Fotos App auf dem iPad Pro bekannt. Wenn du Quellen dazu
    > hast, dann zeigt die mal.
    >
    > Wenn LR dir zu teuer ist, such dir h4alt eine andere App. Gibt noch einige
    > für das iPad. Hat aber auch nichts mit iOS zu tun.
    Die Kamera soll auch nicht auf Cloud Dienste zugreifen. Um es jetzt nochmal ganz einfach zu erklären. Ich will Fotos und Videos direkt von der Kamera via USB Kabel in die Files App von iOS importieren (in der wiederum diverse Cloud Dienste verknüpft sein können). Und das geht nicht. Und ob die App die sich für den Import davor schaltet jetzt Photos oder iPhotos heißt ist mir ehrlich gesagt Schnuppe. Am Ende ist es der gleiche Dreck und es müssen nochmal in einen weiteren Schritt die Fotos an den Clouddienst oder die Files App weitergeleitet werden. Tatsache ist auch, dass von der Kamera oder SD Karte keine 4k Videos mit mehr als 150 Mbps importiert werden können. Der Apple Support meinte nur: "Tja, das ist halt so"

    Und das man Dateien zuerst in eine App teilen bzw. duplizieren muss um diese zu nutzen ist definitiv ein Problem von iOS und den bescheuerten, restriktiven Filemanagement.

    Welche andere App für iOS kennst du, die RAW Dateien im komprimierten RAF Format bearbeiten kann? Ich kenne keine einzige. Und es geht nicht nur um den hohen Preis für diese abgespeckte Version sondern auch um die schlechte Qualität die Lightroom am Ende ausspuckt. Aber was will man aich groß vom AppStore erwarten, wenn es noch nicht mal eine für Tablets optimierte Instagram App gibt und gut die Hälfte der Apps immer noch nicht auf die neue Auflösung des iPad Pro 2018 angepasst wurden und schwarze Balken zeigen.

    Falls iOS13 hier keine Besserungen nachliefert werde ich mich jedenfalls vom Gerät verabschieden und es als eine große Fehlinvestition abschreiben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.02.19 22:24 durch darktux.

  19. Re: Für Mac-Besitzer ändert sich vieles

    Autor: Anonymer Nutzer 22.02.19 - 22:08

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apple wird zum einen nur für einen begrenzten Zeitraum neue
    > Betriebssystemsversionen für alte Hardware zur Verfügung stellen. Üblich
    > sind bei Apple 2 Jahre.

    Wer weiß, Apple mutet ja gerne seinen Kunden neues zu bzw. lässt sich Neuigkeiten gut bezahlen

    > Das größere Problem ist aber, wenn ein Mac ersetzt werden muß und nur noch
    > neue Maschinen mit ARM-Prozessor zur Verfügung stehen. Es ist davon
    > auszugehen, daß alte Software nicht mehr läuft - entweder überhaupt nicht
    > mehr oder in einem Emulator und daher ausgebremst. Nicht jeder
    > Softwarehersteller wird ein Update liefern. Einige Investitionen in
    > Software können einfach abgeschrieben werden.

    Auch möglich, das Problem sehe ich als User eher mit einem Krüppel OS (iOS) auf dem Desktop zu arbeiten....

    > Noch größere Probleme haben Läden, die eine Reihe von Macs besitzen.
    > Irgendwann hat man dann gleichzeitig solche mit Intel und solche mit
    > ARM-Prozessor.

    Klar, das wäre aber ein guter Zeitpunkt den Absprung zu schaffen.
    >
    > Für viele Benutzer stellt sich die Frage, ob sie diesen Schwenk mitmachen
    > oder lieber gleich auf Windows oder Linux wechseln, wo es eine größere
    > Auswahl von Hardware gibt, die auch noch besser professionellen
    > Anforderungen entspricht wie die gegenwärtigen Apple-Modelle.

    Professionell sind noch die MacBook Pro, der Rest wohl eher nicht bzw. austauschbar.

    Liegt wohl eher an der Software bzw den Lizenzen und der Bereitschaft sich aus dem Bedienkonzept zu lösen. TCO ist Apple wohl mittlerweile ganz oben, auch wegen der häufigen Wechsel.

  20. Hat Apple schon 2 mal gemacht...

    Autor: deus-ex 22.02.19 - 22:19

    und beides Male hat es funktioniert.

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