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Oh, apple ist neuerdings Teil der Executive?

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  1. Oh, apple ist neuerdings Teil der Executive?

    Autor: Peter Brülls 15.04.18 - 17:00

    Liebe Redaktion, man kann zu Apples Kurs sicherlich geteilter Meinung sein, aber die Sachverhalte sollten schon korrekt beschrieben werden.

    Apple lässt niemanden verhaften, Applezeigt an und die Exekutive entscheidet, ob sie einen Haftbefehl beantragt und ausführt, wenn die Judikative zugestimmt hat. Und im Gegensatz zu Deutschland gibt es in den USA i. A. keine monatelangen Untersuchungshaft, wenn nicht etwas sehr konkretes vorliegt.

    Und ich verstehe ehrlich gesagt das Gejammer nicht. Firmengeheimnisse zu verraten, die legale Handlungen betreffen, ist kein generelles Menschenrecht und ich kann beim besten Willen kein höheres öffentliches Interesse sehen.

  2. Re: Oh, apple ist neuerdings Teil der Executive?

    Autor: User_x 15.04.18 - 19:35

    Deswegen sitzen ja frühere Mitglieder von Geheimdiensten, Strafverfolgungsbehörden und des Militärs in diesem Security-Team. Die haben die Connections die Strafen auf ein Maximum anzustreben, was sonst als Bagatelle nicht mal verfolgt werden würde.

    Und die Begründung ist ja mal völlig am Arsch. Wenn Informationen über neue Produkte folgen, verkaufen sich die alten nicht mehr so gut. Warum Terminiert dann Apple neue Geräte jedes Jahr? Grundsätzlich sollte solches Marktwissen von jedem Kunden erwartet werden, warum tut das dann Apple nicht sondern bezeichnet es als Geheimnisverrat? Kleiner Tipp: Evtl. wird der Weg gerne verwendet, um sich eben vor den Mitarbeitern aufzuspielen - und das niemand mehr jemanden einstellen wird - sorgt Apple auch dafür?

    Ich seh da ganz klar Scientologen und Sektenverhalten - sowas gehört untersucht!

  3. Re: Oh, apple ist neuerdings Teil der Executive?

    Autor: docfeelgood 15.04.18 - 20:01

    Nun ja, jede größere Firma, die Entwicklung betriebt, hat einen Werksschutz. Versuche mal bei z.B. BMW, Siemens, ... Entwicklungsunterlagen rauszuschmuggeln oder Betriebsgeheimnisse zu veröffentlichen, wo Du zuvor eine Geheimhaltungsvereinbarung unterschrieben hast. Und dann schau mal, was passiert.

  4. Re: Oh, apple ist neuerdings Teil der Executive?

    Autor: User_x 15.04.18 - 20:27

    Und wie wird damit in der Öffentlichkeit umgegangen? So wie Apple, mit dem gehängten "Hoch aufhängen und für alle Sichtbar als Mahnmal" bestimmt nicht.

  5. Re: Oh, apple ist neuerdings Teil der Executive?

    Autor: luarix 16.04.18 - 01:46

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie wird damit in der Öffentlichkeit umgegangen? So wie Apple, mit dem
    > gehängten "Hoch aufhängen und für alle Sichtbar als Mahnmal" bestimmt
    > nicht.

    Das steht doch schon im Titel des Artikels(!!): "Internes Memo" ... es ist also nicht Apple, das hier "sichtbar ein Mahnmal" hinhängt, sondern die Presse wie z.B. Golem - hätte man einen derartigen Artikel über Daimler geschrieben, bei denen es sicherlich ähnliche Bestimmungen gibt, würden die Klickzahlen und die Beteiligung im Forum vermutlich nicht so in die höhe schiessen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.04.18 01:47 durch luarix.

  6. Re: Oh, apple ist neuerdings Teil der Executive?

    Autor: Anonymer Nutzer 16.04.18 - 07:45

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Liebe Redaktion, man kann zu Apples Kurs sicherlich geteilter Meinung sein,
    > aber die Sachverhalte sollten schon korrekt beschrieben werden.
    >
    > Apple lässt niemanden verhaften, Applezeigt an und die Exekutive
    > entscheidet, ob sie einen Haftbefehl beantragt und ausführt, wenn die
    > Judikative zugestimmt hat. Und im Gegensatz zu Deutschland gibt es in den
    > USA i. A. keine monatelangen Untersuchungshaft, wenn nicht etwas sehr
    > konkretes vorliegt.
    >
    Die Exekutive entscheidet? Die Exekutive führt aus. Apple kann dies schon "veranlassen", geprüft und ausgeführt wird es dann u.U. an anderer Stelle und diverse Anzeigen führen in den USA direkt zu Verhaftung, da hat der Polizist (Teil der Exekutive) nicht mal einen Spielraum.


    > Und ich verstehe ehrlich gesagt das Gejammer nicht. Firmengeheimnisse zu
    > verraten, die legale Handlungen betreffen, ist kein generelles
    > Menschenrecht und ich kann beim besten Willen kein höheres öffentliches
    > Interesse sehen.
    Es ist auch immer die Art und Weise, zudem sind die Gesetze in den USA schon recht streng.

  7. Re: Oh, apple ist neuerdings Teil der Executive?

    Autor: chefin 16.04.18 - 09:39

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Liebe Redaktion, man kann zu Apples Kurs sicherlich geteilter Meinung sein,
    > aber die Sachverhalte sollten schon korrekt beschrieben werden.
    >
    > Apple lässt niemanden verhaften, Applezeigt an und die Exekutive
    > entscheidet, ob sie einen Haftbefehl beantragt und ausführt, wenn die
    > Judikative zugestimmt hat. Und im Gegensatz zu Deutschland gibt es in den
    > USA i. A. keine monatelangen Untersuchungshaft, wenn nicht etwas sehr
    > konkretes vorliegt.
    >
    > Und ich verstehe ehrlich gesagt das Gejammer nicht. Firmengeheimnisse zu
    > verraten, die legale Handlungen betreffen, ist kein generelles
    > Menschenrecht und ich kann beim besten Willen kein höheres öffentliches
    > Interesse sehen.

    faktisch richtig, aber definitionsmässig falsch. Firmengeheimnisse verraten ist ein Strafdelikt, aber kein Offizialdelikt. Es ist KEINE reine zivilrechtliche Sache, die sich aus dem Arbeitsvertrag herleitet. Damit steht man am Punkt, das der Staatsanwalt zwar davon erfahren kann, aber deswegen nicht tätig wird. Also wird man nicht automatisch gesucht und eventuell verhaftet. Sondern erst wenn Apple das so will und die dazu nötige Strafanzeige stellt. Apple kann diese auch wieder zurück ziehen und damit wird der "Täter" wieder frei sein und nichtmal vorbestraft.

    Deswegen ist die Formulierung: Apple hat ihn verhaften lassen grundsätzlich mal nicht verkehrt. Auch wenn dann ein Staatsanwalt den Haftbefehl ausstellt und ein Polizist ihn umsetzt. Apple ist indem Fall der "Auftraggeber" dieses Vorgangs.

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