Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Mobile Computing
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › iPad: Einschränkungen für…

Da gibt es Gründe dafür

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Da gibt es Gründe dafür

    Autor: Gurli1 10.10.19 - 08:59

    Wer andere Lösungen wie z.B. Duet Display kennt, weiß, dass es nicht so einfach ist, über USB / WLAN eine stabile Verbindung mit voller Unterstützung von Videowiedergabe und hoher Bildqualität zu erreichen.

    Sidecar ist den anderen Lösungen weit überlegen, weil es hardwarebasiertes h.265 Encoding auf den Macs nutzt. Das ist auch der Grund für die hohen Systemanforderungen. Dafür läuft das iPad als Display im vollen Retina Modus, hat keine Verzögerungen und man kann sogar 4K Videos völlig ruckelfrei und ohne irgendwelche Artefakte in perfekter Qualität abspielen. Das Encoding und die Übertragung über USB funktionieren so gut, dass es einer nativen HDMI/DisplayPort Verbindung in nichts nachsteht.

    Warum müssen die Geräte im selben iCloud Account sein? Auch dafür gibt es einen Grund. Von Drittherstellerlösungen weiß man, wie nervig es ist, dass man das iPad immer vorher erst entsperren und eine App starten muss, bevor man es als Display nutzen kann. Das ist z.B. auch dann notwendig, wenn der Mac das Display nur deaktiviert hatte.
    Bei Sidecar ist weder ein Entsperren des iPads noch das Starten einer App nötig. Man schließt es an und es agiert wirklich wie ein externer Monitor. Für diesen Entsperrvorgang ist eine cloudbasierte, sichere Authentifizierung notwendig, weshalb der iCloud Account benötigt wird.
    Das ist ähnlich wie das automatische Aktivieren des Hotspots auf dem iPhone, wenn man mit anderen Apple-Geräten online gehen will. Auch das geht, ohne dass man das iPhone vorher entsperren muss, aber auch nur dann, wenn die Geräte im selben iCloud Account angemeldet sind.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.19 09:01 durch Gurli1.

  2. Re: Da gibt es Gründe dafür

    Autor: sh3rlock1 10.10.19 - 09:09

    Danke für die Infos!

  3. Re: Da gibt es Gründe dafür

    Autor: sg-1 10.10.19 - 09:13

    Ein Displayport Anschluss wäre sicher und schneller und auch im Unternehmen nutzbar. Aber diese Zielgruppe hat Apple ja eh nicht

  4. Re: Da gibt es Gründe dafür

    Autor: Oekotex 10.10.19 - 09:17

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Displayport Anschluss wäre sicher und schneller und auch im Unternehmen
    > nutzbar. Aber diese Zielgruppe hat Apple ja eh nicht

    Displayport ... einfach was nutzen was es schon gibt.
    Du bist doch verrückt.

  5. Re: Da gibt es Gründe dafür

    Autor: Gurli1 10.10.19 - 09:25

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Displayport Anschluss wäre sicher und schneller und auch im Unternehmen
    > nutzbar. Aber diese Zielgruppe hat Apple ja eh nicht

    Am iPad ein DP Anschluss? Ganz bestimmt... Und wie soll ein mobiles Gerät die hohen Bandbreiten von DP verarbeiten? Und selbst wenn, woher soll die Stromversorgung dafür kommen?

    DP ist nicht für mobile Geräte wie Tablets gedacht. Gibt es denn ein anderes Tablet mit einem solchen Eingang? Ich glaube nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.19 09:28 durch Gurli1.

  6. Re: Da gibt es Gründe dafür

    Autor: PhelphePhirpht 10.10.19 - 09:29

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Displayport Anschluss wäre sicher und schneller und auch im Unternehmen
    > nutzbar. Aber diese Zielgruppe hat Apple ja eh nicht

    Welches Tablet hat einen Displayport-Eingang?
    Das ist erst einmal ein Tablet, das Ding als zweiten Monitor zu benutzen ist lediglich nice to have.

  7. Re: Da gibt es Gründe dafür

    Autor: hotzenlotz 10.10.19 - 10:46

    Danke für die Info.

    Ich habe es per Patch nämlich auf meinem 2015er MacBook aktiviert und war brutalst enttäuscht... nicht flüssig, nur Artefakte, einfach unbenutzbar. Leider konnte ich es nur per WLAN testen und habe keine Ahnung, wie das per USB-Kabel funktioniert. Einfach Einstecken jedenfalls hat es nicht getan.

    Ich habe mir dann Duet besorgt und muss aber sagen, für meine Belange funktioniert das per Kabel wunderbar, absolut flüssig und selbst in der Retina Auflösung (nutze ein iPad 7th Gen).

    Echt schade, denn ich hätte gerne von Sidecar profitiert, wenn das wirklich so gut sein soll. Aber nur deswegen werde ich dann doch nicht aufrüsten ;)

  8. Re: Da gibt es Gründe dafür

    Autor: Gurli1 10.10.19 - 10:56

    Sidecar basiert auf der h.265 Hardware Engine. Die alten Macs haben die nicht, weshalb hier Duet Display sicher die bessere Lösung ist.

  9. Re: Da gibt es Gründe dafür

    Autor: blaub4r 10.10.19 - 12:16

    Danke für die Infos.

    ( mehr darf ich nicht schreiben sonst wird wieder der Kommentar gelöscht. )

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Allgeier Experts Pro GmbH, Essen
  2. via 3C - Career Consulting Company GmbH, Hamburg, Hannover, Köln (Home-Office)
  3. KION Group IT, Hamburg, Aschaffenburg
  4. H&D Business Services GmbH, Ingolstadt, München, deutschlandweit

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Ghost Recon Wildlands Ultimate Edition für 35,99€, The Banner Saga 3 für 9,99€, Mega...
  2. (u. a. Predator - Upgrade, Red Sparrow, Specttre, White Collar - komplette Serie)
  3. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)
  4. 99,90€ (Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


iPhone 11 im Test: Zwei Kameras beim iPhone reichen
iPhone 11 im Test
Zwei Kameras beim iPhone reichen

Das iPhone Xr war der heimliche Verkaufsschlager der letzten iPhone-Generation, mit dem iPhone 11 bekommt das Gerät nun einen Nachfolger. Im Test zeigt sich, dass Käufer auf die Kamerafunktionen der Pro-Modelle nicht verzichten müssen, uns stört auch das fehlende dritte Objektiv nicht - im Gegensatz zum Display.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tim Cook Apple-CEO verteidigt die Sperrung der Hongkong-Protestapp
  2. China Apple entfernt Hongkonger Protest-App aus App Store
  3. Smartphone Apple bietet kostenlose Reparatur für iPhone 6S an

Telekom Smart Speaker im Test: Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht
Telekom Smart Speaker im Test
Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Die Deutsche Telekom bietet derzeit den einzigen smarten Lautsprecher an, mit dem sich parallel zwei digitale Assistenten nutzen lassen. Der Magenta-Assistent lässt einiges zu wünschen übrig, aber die Parallelnutzung von Alexa funktioniert schon fast zu gut.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Smarte Lautsprecher Amazon liegt nicht nur in Deutschland vor Google
  2. Pure Discovr Schrumpfender Alexa-Lautsprecher mit Akku wird teurer
  3. Bose Portable Home Speaker Lautsprecher mit Akku, Airplay 2, Alexa und Google Assistant

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

  1. Supply-Chain-Angriff: Spionagechips können einfach und günstig eingelötet werden
    Supply-Chain-Angriff
    Spionagechips können einfach und günstig eingelötet werden

    Ein Sicherheitsforscher zeigt, wie er mit Equipment für unter 200 US-Dollar mit einem Mikrochip eine Hardware-Firewall übernehmen konnte. Damit beweist er, wie günstig und realistisch solche Angriffe sein können. Vor einem Jahr berichtete Bloomberg von vergleichbaren chinesischen Spionagechips.

  2. IT an Schulen: Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
    IT an Schulen
    Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf

    Stabilo und der Bund wollen einen Stift entwickeln, der Kinder bei Defiziten mit der Handschrift unterstützt. Mit Hilfe von Machine Learning und einer mobilen App analysiert das System das Geschriebene und passt Übungen an. Das Projekt ist mit 1,77 Millionen Euro beziffert.

  3. No Starch Press: IT-Verlag wirft Amazon Verkauf von Schwarzkopien vor
    No Starch Press
    IT-Verlag wirft Amazon Verkauf von Schwarzkopien vor

    Der Fachverlag No Starch Press wirft Amazon vor, Schwarzkopien von Büchern aus seinem Verlagsangebot zu verkaufen. Dabei handele es sich explizit nicht um Drittanbieter, sondern Amazon selbst als Verkäufer. Das geschieht nicht das erste Mal.


  1. 16:54

  2. 16:41

  3. 16:04

  4. 15:45

  5. 15:35

  6. 15:00

  7. 14:13

  8. 13:57