1. Foren
  2. Kommentare
  3. Mobile Computing
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Kaby Lake: Intel macht den…

Marketing-Tricks - Irreführung der Verbraucher

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Marketing-Tricks - Irreführung der Verbraucher

    Autor: kvoram 04.07.16 - 16:22

    Das die Core M5 und M7 bei Kaby Lake jetzt auch Core i heissen, ist mal ganz großer Mist.

    Letztendlich wird das doch nur dazu führen, daß die Gerätehersteller und der Handel großspurig mit Core i5 bzw. i7 werben, obwohl da letztendlich nur Core M drin ist.
    Da werden eine Menge Leute sich aufgrund der täuschenden Werbung ein Gerät kaufen und sich dann über die geringe Leistung wundern.

    Die Core m haben ohnehin das Problem, daß zumindest der m7 in den meisten Geräten kaum Vorteile gegenüber nem m5 bietet. Throttling und geringere Leistung als erwartet sind da typisch.
    Die Leistung der Core m-Geräte im Markt variiert pro Leistungsklasse massiv.

    Eine Lanze brechen würde ich nur für Microsoft, der Core m3 im Surface Pro 4 ist teilweise schneller als die Core m5-Geräte der konkurrenz.

  2. Re: Marketing-Tricks - Irreführung der Verbraucher

    Autor: Kondratieff 04.07.16 - 18:20

    kvoram schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das die Core M5 und M7 bei Kaby Lake jetzt auch Core i heissen, ist mal
    > ganz großer Mist.

    Früher (Pentium 4) gab es ja relativ eindeutig über den Chiptakt zu erfassende Geschwindigkeitsunterschiede sowie die mobilen Versionen (wobei Intel schon damals angefangen hat, mit unterschiedlichen Bezeichnungen für Verwirrung zu sorgen).
    Aber spätestens seitdem es die Ultrabook-Prozessoren gibt, bin ich komplett von Intels Marketingabteilung genervt. Hat ein i7 Mobile in den seltensten Fällen leistungstechnisch irgendwas mit einem Desktop-i7 gemein, so ist die Leistung eines Core-i U einfach nur eine komplett eigene Welt.

    Das Ganze jetzt mit dem Core M zu machen, ist einfach nur eine einzige Frechheit. Was kommt als nächstes? Core i7 S(martphone Edition)?

  3. Re: Marketing-Tricks - Irreführung der Verbraucher

    Autor: Anonymer Nutzer 05.07.16 - 10:06

    Kondratieff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kvoram schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das die Core M5 und M7 bei Kaby Lake jetzt auch Core i heissen, ist mal
    > > ganz großer Mist.
    >
    > Früher (Pentium 4) gab es ja relativ eindeutig über den Chiptakt zu
    > erfassende Geschwindigkeitsunterschiede sowie die mobilen Versionen (wobei
    > Intel schon damals angefangen hat, mit unterschiedlichen Bezeichnungen für
    > Verwirrung zu sorgen).
    > Aber spätestens seitdem es die Ultrabook-Prozessoren gibt, bin ich komplett
    > von Intels Marketingabteilung genervt. Hat ein i7 Mobile in den seltensten
    > Fällen leistungstechnisch irgendwas mit einem Desktop-i7 gemein, so ist die
    > Leistung eines Core-i U einfach nur eine komplett eigene Welt.
    >
    > Das Ganze jetzt mit dem Core M zu machen, ist einfach nur eine einzige
    > Frechheit. Was kommt als nächstes? Core i7 S(martphone Edition)?

    Na ja, aber auch da sind die Prozessoren teilweise lustig - der i7-4600U kann bei einer kurzen Single Thread Anwendung schneller sein als ein i7-3770...
    Wir der U aber warm ist er langsamer.

    Jemand der in England mit seinem PhD angefangen hat hat das gleiche Program auf seinem HP envy laufen lassen - auf dem Papier hatte der i7 da drin vielleich 80% der Leistung eines i7-3770, in der Praxis: neue Linux VM und das Program lief halb so schnell wie auf meinem Desktop (ebenfalls in einer Linux VM, gleiche Distro)...

    Am Ende heißt es einfach bei Passmark schauen wie sich de Prozessor realtiv zu einem bekannten Modell schlägt und abschätzen ob es passt. Will man viel rechnen braucht man einen Desktop - tragbar ein Ultrabook und wer nicht per ÖPNV und zu Fuß unterwegs ist kann auch eine mobile Workstation nehmen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.07.16 10:07 durch DetlevCM.

  4. Re: Marketing-Tricks - Irreführung der Verbraucher

    Autor: Kondratieff 05.07.16 - 10:45

    Es muss nicht gleich ein Ultrabook sein - früher gab es die Kategorie der Subnotebooks. Zwar sauteuer (z.B. Vaio Z), aber dafür die Ausstattung und Leistung eines weitaus größeren Notebooks in einem kleinen, dünnen und leichten Gehäuse.

    Und auch so gab und gibt es halbwegs transportable Notebooks mit ordentlicher Leistung - mein fast 4 Jahre altes Macbook Pro ist zwar kein Ultrabook, aber dennoch relativ dünn (für das Alter...) und hat ein i7 3520m. Damals hatten die Core U Prozessoren klar das Nachsehen.

  5. Re: Marketing-Tricks - Irreführung der Verbraucher

    Autor: plutoniumsulfat 05.07.16 - 12:33

    Leistung und dünn schließen sich eben aus.

  6. Re: Marketing-Tricks - Irreführung der Verbraucher

    Autor: kvoram 05.07.16 - 14:39

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leistung und dünn schließen sich eben aus.

    Das ist zwar vieln, aber eben nicht allen klar. Nur bleibt es ärgerlich, daß Intel dem irreführenden Marketing nun auch noch Vorschub leistet.

  7. Re: Marketing-Tricks - Irreführung der Verbraucher

    Autor: plutoniumsulfat 05.07.16 - 15:44

    Selbst hier im Thread scheint es Liebhaber von dünn zu geben. Also ich hab ja noch ein normales Notebook. Kein Sub-, Klapp-, Touch-, Ultra- oder sonstiges Gedöns.

  8. Re: Marketing-Tricks - Irreführung der Verbraucher

    Autor: Anonymer Nutzer 05.07.16 - 15:49

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst hier im Thread scheint es Liebhaber von dünn zu geben. Also ich hab
    > ja noch ein normales Notebook. Kein Sub-, Klapp-, Touch-, Ultra- oder
    > sonstiges Gedöns.

    Hängt einfach davon ab wie lange man das tragen muss.
    Als ich noch in Leeds war, waren es mindestens 20 Minuten vom Bahnhof zum anderen Ende der Universität, da zählt jedes Gramm.
    Trotzdem hat mein Ultrabook in etwas die dreifache Rechenleistung des Desktops den ich in Leeds hatte und hat diesen komplett ersetzt.

  9. Re: Marketing-Tricks - Irreführung der Verbraucher

    Autor: plutoniumsulfat 05.07.16 - 16:13

    bei mir ist es auch ne Viertelstunde und ich beschwer mich auch nicht über die 5 kg, die ich dann ständig mit mir rumschleppe :D

  10. Re: Marketing-Tricks - Irreführung der Verbraucher

    Autor: Anonymer Nutzer 05.07.16 - 16:28

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bei mir ist es auch ne Viertelstunde und ich beschwer mich auch nicht über
    > die 5 kg, die ich dann ständig mit mir rumschleppe :D

    Bei 5kg kann ich danach erst einmal duschen...
    Ich habe mir damals auch eine Docking Station geholt um den sehr kleine Trafo nicht tragen zu müssen.

  11. Re: Marketing-Tricks - Irreführung der Verbraucher

    Autor: plutoniumsulfat 05.07.16 - 17:23

    Ist doch nicht viel, zumindest nicht bei der Strecke. Und ich bin jetzt auch kein Konditionswunder :D

  12. Re: Marketing-Tricks - Irreführung der Verbraucher

    Autor: Anonymer Nutzer 05.07.16 - 18:55

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist doch nicht viel, zumindest nicht bei der Strecke. Und ich bin jetzt
    > auch kein Konditionswunder :D

    Ne, aber jedesmal klitschnass durchgeschwitzt zu sein ist schrecklich - vor allem wenn man dann den Tag lang im Büro sitzt und sich unter Menschen befindet.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. IDS GmbH, Ettlingen
  3. allsafe GmbH & Co.KG, Engen
  4. PDR-Team GmbH, Schwäbisch Gmünd

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Quantencomputer: Intel entwickelt coolen Chip für heiße Quantenbits
Quantencomputer
Intel entwickelt coolen Chip für heiße Quantenbits

Gebaut für eine Kühlung mit flüssigem Helium ist Horse Ridge wohl der coolste Chip, den Intel zur Zeit in Entwicklung hat. Er soll einen Quantencomputer steuern, dessen Qubits mit ungewöhnlich hohen Temperaturen zurechtkommen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. AWS re:Invent Amazon Web Services bietet Quanten-Cloud-Dienst an
  2. Quantencomputer 10.000 Jahre bei Google sind 2,5 Tage bei IBM
  3. Google Ein Quantencomputer zeigt, was derzeit geht und was nicht

Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

  1. Bundesrechnungshof: Behörden gaben für eigene Apps Millionen Euro aus
    Bundesrechnungshof
    Behörden gaben für eigene Apps Millionen Euro aus

    Bundesbehörden haben mehrere Millionen Euro für eigene Apps ausgegeben. Der Bundesrechnungshof will diese abschalten lassen, wenn der Betrieb weitere Kosten verursacht.

  2. Riot Games: Schatteninseln und Zeitreisen mit League of Legends
    Riot Games
    Schatteninseln und Zeitreisen mit League of Legends

    Zwei sehr unterschiedliche Abenteuer für Einzelspieler hat Riot Games vorgestellt - beide sind in der Welt von League of Legends angesiedelt. In Ruined King erkunden die Champions die mysteriösen Schatteninseln, Conv/Rgence beschäftigt sich mit Zeitmanipulation.

  3. Energiewende: Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
    Energiewende
    Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung

    Dänemark will seine klimaschädlichen Emissionen bis 2030 um 70 Prozent reduzieren. Eine Maßnahme ist der weitere Ausbau der Windenergie. Die Regierung plant einen riesigen Windpark mit angeschlossener Power-To-X-Anlage auf einer künstlichen Insel.


  1. 18:10

  2. 16:56

  3. 15:32

  4. 14:52

  5. 14:00

  6. 13:26

  7. 13:01

  8. 12:15