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Intel im Nirgendwo?

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  1. Intel im Nirgendwo?

    Autor: systemnutzer 29.09.18 - 22:27

    Was bringt es dem Hersteller hochpreisige Chips wie die i9-Serie anzukurbeln, wenn ich als Vertriebler im Systemhaus eher mit CPUs unterhalb des i9 zu tun habe, wo ich derzeit Lieferschwierigkeiten ohne Ende habe, mal abgesehen von den Industrie-PCs mit verlöteten Prozessoren?

    So viele Server-Projekte haben wir auch nicht, um den angeblichen Mehrbedarf für hochpreisige Xeons zu rechtfertigen, die Intel mit der Milliarde teilweise bedienen möchte?!

    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es bei Intel derzeit drunter und drüber geht... Immerhin, unsere Kunden bestellen derzeit allerhand AMD-Kisten, die gehen derzeit weg wie warme Semmeln, selbst im Server-Segment.

  2. Re: Intel im Nirgendwo?

    Autor: superdachs 29.09.18 - 23:05

    systemnutzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was bringt es dem Hersteller hochpreisige Chips wie die i9-Serie
    > anzukurbeln, wenn ich als Vertriebler im Systemhaus eher mit CPUs unterhalb
    > des i9 zu tun habe, wo ich derzeit Lieferschwierigkeiten ohne Ende habe,
    > mal abgesehen von den Industrie-PCs mit verlöteten Prozessoren?
    >
    > So viele Server-Projekte haben wir auch nicht, um den angeblichen
    > Mehrbedarf für hochpreisige Xeons zu rechtfertigen, die Intel mit der
    > Milliarde teilweise bedienen möchte?!
    >
    > Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es bei Intel derzeit drunter und
    > drüber geht... Immerhin, unsere Kunden bestellen derzeit allerhand
    > AMD-Kisten, die gehen derzeit weg wie warme Semmeln, selbst im
    > Server-Segment.
    Naja nur weil ihr vorrangig irgendwelche Bürorechner hinstellt heißt das noch lange nicht dass andere Systemhäuser nicht richtige Computer verkaufen würden ;)

  3. Re: Intel im Nirgendwo?

    Autor: systemnutzer 29.09.18 - 23:43

    Wir verkaufen hauptsächlich CAD-Workstations, aber die laufen allesamt mit i7-Prozessoren, die HP ZBooks ebenfalls mit i7, einzelne Geräte aber auch mit Xeons. Derzeit sind etliche Modellversionen der ZBooks nicht lieferbar, offenbar eine Folge der Lieferprobleme bei Intel. Der i7 ist quasi der Verkaufsschlager unseres Systemhauses. Die Office-PCs gehören bei uns zum Nebengeschäft, ebenso Mini- und Industrie-PCs. Wir sind ein spezialisiertes Systemhaus, keine Zwei-Mann-Klitsche irgendwo im Nirgendwo. ;)

  4. Re: Intel im Nirgendwo?

    Autor: superdachs 30.09.18 - 01:18

    Also bessere Office PCs. Jetzt überleg mal wie viele Systemhäuser Server verkaufen. Richtig, die meisten. Gegebenenfalls auch nur indirekt. Große Filer zum Beispiel stecken voller Xeons. Ich meine hier nicht irgendwelche 0815-Büro-NAS sondern bspw große, geclusterte Netapp Systeme.
    VMWare ist auch noch ein gutes Beispiel.

    i7 (und i3, i5 sowie sogar i9) ist Consumerhardware.

  5. Re: Intel im Nirgendwo?

    Autor: JörnSchönyan 30.09.18 - 16:23

    Das sehe ich völlig anders. Wir haben letztens ein Gebäude besichtigt, da sollte... irgendeine Arztpraxis rein, ich weiß gar nicht mehr was für einer. Das Gebäude musste total saniert werden, da war Geld gar kein Problem. Aber das ein wirklich kleiner Server und zwei oder drei Bürorechner, plus Kabel legen, Software, Monitore, ein bisschen Kleinkram schnell fünfstellig werden, das war eine völlige Überraschung und ein No-Go. Die haben damit gerechnet für maximal 3000 Euronen die komplette Praxis IT-technisch auszustatten. Und wir haben schon die absoluten Minimalanforderungen für die Praxissoftware als Richtwert genommen und für unsere Besichtigung überhaupt nix berechnet.

    Und die meisten Firmen hier krebsen mit Pentiums oder vllt mal einem i3 rum, was Bürorechner angeht. Bloß kein Geld ausgeben! Ich rechne denen dann immer vor, wieviel Geld ein vernünftiger Rechner auf Dauer spart, egal. Ein Wunder, dass ich die meisten zu Backups kriege...

  6. Re: Intel im Nirgendwo?

    Autor: Sarkastius 01.10.18 - 01:52

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also bessere Office PCs. Jetzt überleg mal wie viele Systemhäuser Server
    > verkaufen. Richtig, die meisten. Gegebenenfalls auch nur indirekt. Große
    > Filer zum Beispiel stecken voller Xeons. Ich meine hier nicht irgendwelche
    > 0815-Büro-NAS sondern bspw große, geclusterte Netapp Systeme.
    Ohne die Rechner zu kennen haust du ziemlich auf die Kacke!

    > VMWare ist auch noch ein gutes Beispiel.
    VMWare ist ein grottiges Beispiel. Eine Virtualisierungsplattform die nach anderthalb Jahren noch nicht mal nen offiziellen Zen Support hat obwohl es ein hervorragender Prozessor genau dafür wäre!

    > i7 (und i3, i5 sowie sogar i9) ist Consumerhardware.
    HEDT zählt nicht als Consumer Ware! Und nicht jedes Projekt benötigt ECC Ram was wohl bei Xeons für Workstations der einzige Vorteil ist.

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