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Nach 17 Seiten - Das eine Notebook, das zu jedem Anwender passt, gibt es nicht.

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  1. Nach 17 Seiten - Das eine Notebook, das zu jedem Anwender passt, gibt es nicht.

    Autor: derdiedas 16.12.14 - 13:42

    ganz ehrlich - ist doch irgendwie vergeigt oder?

    Und es liegt nicht daran das Ihr euch zuwenig Arbeit gemacht habe, sondern das Ihr eine Aufgabe gewählt habt die einfach nicht lösbar ist.

    Notebooks wie auch Autos leben von den Anforderungen der Kunden. Der eine will nur billig, der andere Statussymbol und der nächste das Rennauto.

    So divers die Anforderungen sind, so sind es auch die Angebote. Und in Summe muss man heute sagen das es nur noch wenig wirklichen Schrott auf den Markt gibt. Fast jeder Rechner erfüllt die Mindestanforderungen. Und ab 1000 Euro gibt es auch in der Qualität kaum noch wirklich dramatische ausfälle.

    Worauf der Kunde wirklich achten sollte ist eine vernünftige Garantie (NICHT GEWÄHRLEISTUNG - die ist fürs Gesäß) die mindestens Zwei-besser 3-5 Jahre abdeckt.

    Nur wer heute noch Leistungsanforderungen außerhalb der Norm hat muss wirklich analysieren was es gibt. Und wie beim Auto sollte man "unbesehen" keinen Rechner kaufen, da die Verkaufsfotos oft erheblich vom gelieferten abweichen.

    Wie beim Auto reicht:

    - Specs (Genug Leistung für meine Anforderungen, Displayauflösung, Akkulaufzeit?)
    - Display und Haptik anschauen, denn die sind nicht in Specs darstellbar
    - Garantizeitraum (Und ist der Hersteller so vertrauenswürdig das diese auch geleistet werden kann)

    Alles andere ist Detailversessenheit, die 80%+ der User schlichtweg nicht benötigen.

    Gruß ddd

  2. Re: Nach 17 Seiten - Das eine Notebook, das zu jedem Anwender passt, gibt es nicht.

    Autor: LH 16.12.14 - 14:21

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (NICHT GEWÄHRLEISTUNG - die ist fürs Gesäß)

    Dies kann man nicht pauschal sagen. Hier hängt es stark vom Händler ab, schließlich ist dieser für die Gewährleistung verantwortlich.
    Wer bei seinem lokalen Laden kauft, der um jeden Cent kämpfen muss, hat meist ein Problem. Dort würde man gerne helfen, kann aber nicht. Damit geht es zu den Herstellern, die dann nur das nötigste tun.

    Bei einigen größeren Händlern kann es aber anders aussehen. So habe ich bei Amazon schon oft defekte Artikel, auch wenige Wochen vor Ablauf der Gewährleistungsfrist, problemlos zurückgeben können.
    Oftmals sogar dann, wenn eigentlich nur eine Reparatur ergeben wurde (und gereicht hätte).

    In solch einem Fall war die Gewährleistung besser als jede Garantie. Zumal die meisten Garantien auch genug Stolperfallen enthalten. Bei der Gewährleistung gibt es wenigstens nur selten Streit über den Umfang, schließlich ist es ein erprobtes und standardisiertes Rechtsmittel.

    Natürlich ist die Gewährleistung nicht für alle relevant. Für Firmen ist die Garantie und Serviceverträge relevant. Ebenso ist ein Zeitraum von 5 Jahren mit der Gewährleistung nicht zu machen.

    Aber dies ist auch nur dann relevant, wenn man ein Gerät so lange nutzen will. Nicht jeder mag über 5 Jahre ein Notebook nutzen.

    Auch mag nicht jeder mit einem Hersteller nach 4 Jahren Nutzung lange über eine Reparatur verhandeln, zumal diese ja leider generell oftmals dann schlecht ausgeführt werden. Da ist ein Neukauf für viele einfacher. Dies hängt natürlich stark vom Preis des Geräts ab.

    Generell ist aber eine Aussage, dass die Gewährleistung nicht wichtig ist, Unsinn. Für viele Verbraucher ist sie genau das, was sie benötigen. Zumal viele Verbraucher auch gar nicht abschätzen können, ob eine bestimmte - oftmals noch einmal zu zahlende - Garantie sich für sie überhaupt lohnt.

  3. Re: Nach 17 Seiten - Das eine Notebook, das zu jedem Anwender passt, gibt es nicht.

    Autor: ThomasPfau 16.12.14 - 14:38

    Von MSI gab es mal kurzfristig ein Notebook dieses man sich selbst zusammenstellen konnte wie man es will. Mainboard, CPU ,Speicher und Schnittstellen usw.dies verschwand dann irgentwann mal wieder.
    Bei Smartphones fängt man an diese Modular zu Konstruieren.

  4. Re: Nach 17 Seiten - Das eine Notebook, das zu jedem Anwender passt, gibt es nicht.

    Autor: derdiedas 16.12.14 - 16:30

    Gewährleistung - Funktionalität des Gerätes bei Übergabe. Nach 6 Monaten ist der Kunde in der Pflicht nachzuweisen das dieser Fehler bereits bei der Übergabe vorhanden war.

    Garantie - Funktionalität des Gerätes während der Garantiezeit. Jeder Fehler der die Nutzung des Gerätes einschränkt kann während der gesamten Garantiezeit reklamiert werden.

    Nur die Garantie hilft Dir, die Gewährleistung ist wenn es hart auf hart kommt nach 6Monaten kaum durchsetzbar. Denn der Nachweis das der Fehler (und sei es ein nachweislicher Serienfehler) bei der Übergabe schon vorhanden ist ist ohne Gutachter (die kaum zu bezahlen sind) nicht zu leisten.

    Damit ist die Gewährleistung in >98% der Fälle nichts wert. Das viele Händler dennoch kulant sind ist alleine dem Umstand der Kundenbindung und bei Onlineportalen der Verhinderung schlechter Bewertungen geschuldet. Praktisch aber gibt Dir die Gewährleistung NULL Sicherheit. Geht der Händler "Pleite" oder schließt auch einfach nur die aktuelle GmbH und macht eine neue auf - hat man überhaupt keinen Ansprechpartner mehr.

    Eine 3 Herstellergarantie ist um den Faktor 1000 mehr wert als die geschissene Gewährleistung. Ich habe damals als Student defekte Netzwerkkarten von 3Com und Seagate und WD Platten gekauft(1-5DM/Stück). Was der Verkäufer nicht wusste war das der Hersteller langjährige Garantien auf diese Geräte gab, so das ich diese ohne Probleme gegen Neuware (oft mit besseren Specs) tauschen konnte.

    War damals für mich ein super Geschäft :o), mit der Gewährleistung ist sowas nicht möglich - denn die kann man nicht weitergeben.

    Gruss ddd

  5. Re: Nach 17 Seiten - Das eine Notebook, das zu jedem Anwender passt, gibt es nicht.

    Autor: THoMM 16.12.14 - 16:51

    Wie immer: du musst halt den besten Kompromiss aus Anschaffungskosten und Leistung/Usability finden.

    Ich finde den Artikel wirklich gut, so dass man mal wieder zusammengefasst eine Übersicht der derzeit technischen Möglichkeiten mit ein wenig Hintergrundinfos hat.
    Und die nicht zu sehr in die Tiefe gehen.
    Alle Detailverliebten können ja für sich selbst weiter recherchieren ... von mir gibt es für den Artikel ein definitives *daumenhoch

  6. Re: Nach 17 Seiten - Das eine Notebook, das zu jedem Anwender passt, gibt es nicht.

    Autor: LH 16.12.14 - 17:00

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gewährleistung - Funktionalität des Gerätes bei Übergabe. Nach 6 Monaten
    > ist der Kunde in der Pflicht nachzuweisen das dieser Fehler bereits bei der
    > Übergabe vorhanden war.

    Das ist korrekt, nur schrieb ich auch bereits: Dies hängt stark vom Händler ab.
    Die kleinen krauter werden auf so etwas pochen, große Händler oftmals aber nicht.

    Daher mein Beispiel mit Amazon, welches du in dieser Form auch hundertfach im Internet bestätigt finden wirst.
    Natürlich kann ein Händler auf stur schalten, aber dies kann dir auch bei der Garantie beim Hersteller passieren.

    Immerhin sind auch dort oftmals wichtige Teile ausgeschlossen, sowie je nach Umfang auch Fehler des Anwenders nicht mit inbegriffen.
    Dies kann schnell zu streit führen, und tut es auch.

    Der entscheidende Punkt ist nicht ob Gewährleistung oder Garantie, sondern mit wem man es zu tun hat.

    Aber du behaupten, die Gewährleistung wäre wertlos ist falsch. Es gibt zu viele Beispiele, in denen die Händler eben sehr wohl Kundenfreundlich reagieren.

    > Damit ist die Gewährleistung in >98% der Fälle nichts wert.

    Das ist, wie gesagt, Blödsinn. Je nach Händler ist sie sehr viel Wert.

    Der Punkt ist: Große Händler, wie Amazon, haben teils spezielle Verträge mit den Hersteller. Kommt Ware zurück, geht diese direkt an den Hersteller, als wäre sie immer defekt gewesen.
    Vorteil für den Kunden, den hier profitiert er von der Marktmacht des Händlers. Da dieser dann aber selbst kaum Interesse an der Prüfung hat, gibt es wenig Probleme.
    Natürlich gilt dies nicht für jeden Händler, aber 98%... wie kommt man auf so etwas?

    > Das viele
    > Händler dennoch kulant sind ist alleine dem Umstand der Kundenbindung und
    > bei Onlineportalen der Verhinderung schlechter Bewertungen geschuldet.

    Nicht nur. Aber am Ende wäre dies auch unwichtig. Wichtig ist das Resultat.

    > Praktisch aber gibt Dir die Gewährleistung NULL Sicherheit. Geht der
    > Händler "Pleite" oder schließt auch einfach nur die aktuelle GmbH und macht
    > eine neue auf - hat man überhaupt keinen Ansprechpartner mehr.

    Und wenn der Hersteller pleite geht, hast du mit der (bezahlten...) Garantie auch gerne mal pech gehabt. Was willst du damit also sagen? :)
    Risiken gehören zum leben.

    > Eine 3 Herstellergarantie ist um den Faktor 1000 mehr wert als die
    > geschissene Gewährleistung.

    Nope.
    Die Gewährleistung ist ein gewährtes Mittel, auf das sich jährlich unzähliche Menschen erfolgreich berufen, um ein defektes Gerät reparieren oder ersetzen zulassen.
    Es ist eine der wichtigsten Regelungen im Verbraucherrecht, und kaum wegzudenken.

    Zumal man nicht pauschal "DIE Herstellergarantie" loben kann. Anders als die Gewährleistung, ist dies in komplett frei definierbarer Vertragsgegenstand, der je nach Produkt, Hersteller und Käufer komplett anders sein kann.
    Daher ist ein pauschales loben einer solchen Garantie kompletter Murks.
    Man kann die Garantie einzelner Hersteller und Produkte positiv hervorheben, nicht aber Garantien im allgemeinen. Sie sind viel zu variablen, um dies zu tun.

  7. Re: Nach 17 Seiten - Das eine Notebook, das zu jedem Anwender passt, gibt es nicht.

    Autor: derdiedas 16.12.14 - 18:00

    Die Garantie ist ein Vertrag der Bestandteil des Kaufes ist. Damit ist der Hersteller eine verbindliche Verpflichtung eingegangen. Diese Garantie ist erst mit Ablauf der Garantiezeit und nicht mit weiterverkauft erschöpft. (Mann kann die Restgarantie mit dem gerät weiterverkaufen)

    Die Gewährleistung ist etwas das "nur" die Funktionalität des Gerätes zum Zeitpunktes des Kaufes "gewährleistet". Ob der Fehler der nach 20 Monaten auftritt Kundenverschulden durch "untypischen" Gebrauch oder durch Mängel im Produkt die bereits bei der Übergabe vorhanden waren lässt sich kaum nachweisen. Und im Zweifelsfall ist der Händler immer draußen. Beim Weiterverkauf erlischt die Gewährleistung, da der zweit Besitzer nicht Vertragspartner des Händlers ist.

    Das Händler "kulant" sind ist schön aber nichts worauf man sich verlassen kann. Eine Garantie ist inhärenter Vertragsbestandteil des Kaufes und deren SLA's lassen sich recht eindeutig durchsetzen.

    Bestes Beispiel Apple - Geh mal nach einem Jahr (nach Ablauf der Garantie) und versucht dort support zu bekommen. Geht in den allermeisten Fällen (Akkutausch etwa) nur gegen Geld. Hast Du die 3 Jahres Garantie bekommst sofort und ohne Beanstandung ein neues Gerät ausgehändigt (Machmal sogar ein besseres Modell wenn das defekte nicht zur Hand ist).

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