Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Mobile Computing
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Kaufberatung: Worauf es bei…

Schade dass Audio / mögliche Latenzen nicht berücksichtigt wurden!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Schade dass Audio / mögliche Latenzen nicht berücksichtigt wurden!

    Autor: koflor 16.12.14 - 13:04

    Wäre interessant gewesen, auf was man achten sollte/könnte, um Latenzen aus dem Weg zu gehen bzw. welche Systeme eher geeignet sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.14 13:17 durch koflor.

  2. Re: Schade dass Audio / mögliche Latenzen nicht berücksichtigt wurden!

    Autor: MarioWario 16.12.14 - 13:24

    Mac CoreAudio vor Wds - Steinberg's Wavelab ist besser als der Rest beim Audiosamplen. Was hilft ist viel schneller RAM, QuadCore i7, diskrete VGA und SSD. Anbindung nach Rangfolge: Thunderbolt/2, Firewire 800 und USB 2. Interfaces sollten gute Limiter und Sampler integriert haben - Marken: Apogee, Metric Halo oder Universal Audio (dann spielt zwar noch die Bitbreite (mögl. 24bit), aber nicht mehr so sehr die Samplingrate eine Rolle (oft sinkt bei hohen Samplingrates die Latenz. Eine gute Idee sind auch Geräte mit integriertem Hardware-Monitor-Routing.

  3. Re: Schade dass Audio / mögliche Latenzen nicht berücksichtigt wurden!

    Autor: Trollversteher 16.12.14 - 13:54

    >Mac CoreAudio vor Wds

    Wds nutzt aber niemand im professionellen Audiobereich. Da nimmt man die angepassten ASIO Treiber des Audiointerfaces. Und dann gibt's keinen Vorteil mehr von Mac über Windows - im Gegenteil, sämtliche Crossplatform DAWs laufen auf einem Windows Rechner sogar performanter als auf einem ähnlich ausgestatteten Mac.
    Beim Mac hat man allerdings den Vorteil, gut aufeinander abgestimmte Hardware zu bekommen, während es gerade bei Eigenbau-PCs sehr viel zu beachten gibt um Frust zu vermeiden.
    Bei den Marken stimme ich zu - würde noch Steinberg und Focusrite mit hinzunehmen, wenn's um solide Einsteiger-Audiointerfaces geht.

  4. Re: Schade dass Audio / mögliche Latenzen nicht berücksichtigt wurden!

    Autor: MarioWario 16.12.14 - 14:05

    Focusrite ist qualitativ nicht so stark - dann eher Zoom. Klar sind Steinberg und Native Instruments (DJ-IF) OK. Der Vorteil von Mac CoreAudio ist die Aggregation über alle Treiber und Devices hinweg. Bei Adobe CS würde ich auch eher zu Windows greifen oder bei CAD, aber Sound ist wirklich (bis auf den alten Windows Wavelab-Editor) der Mac immer die bessere Wahl. Ein bisschen individueller Geschmack spielt da auch eine Rolle - meinen Atari mit C-LAB habe ich noch Jahre vermisst (obwohl es damals auch schon 130 kHz MOTU-Sampler gab). Das Audiointerface ist schon das haltbarste Hardware-Investment - zweimal gekauft ist nicht gespart :-)

  5. Re: Schade dass Audio / mögliche Latenzen nicht berücksichtigt wurden!

    Autor: HubertHans 16.12.14 - 14:23

    Fuer sowas kauft man sich auch eine Soundkarte. Selbst eine X-FI Notebook hat eine bessere Audioqualitaet als Onboard-Schund. Und wenn man richtig arbeitet hat man eh Midi-Expander und Recording-Karten dran.

    Latenzen sind seit Vista quasi nicht auszuhebeln. Hardwarebeschleunigung existiert nicht mehr (OpenAL ist keine gut funktionierende Alternative) und das erzwungene DRM sorgt halt dafuer, das du quasi schlecht dastehst. Gut weg kommst du nur, wenn die Soundkarte Asio im Treiber integriert hat und dies nicht ueber einen Wrapper rennt, sondern nativ mit dem Soundchip kommuniziert. und die Zeiten sind eigentlich auch schon lang vorbei.

    Trick:

    System mit starker CPU und sehr schnellem RAM. Was zaehlt sind die Latenzen des RAM. wenn man um 50 - 60ns fuer Zugriffe erreicht ist man, wenn der PCIe-Bus nicht hemmt, wunderbar dabei. Die meisten normalen Kisten sind bei 70 -90ns. Und da taucht Stottern und Latenz gehaeufter auf. Mit DDR3 1600 -6-6-6 kann man in Regionen um 50ns vordringen. Vorrausgesetzt die Straps des Speichercontroller bauen keinen Flaschenhals.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.14 14:25 durch HubertHans.

  6. Re: Schade dass Audio / mögliche Latenzen nicht berücksichtigt wurden!

    Autor: Trollversteher 16.12.14 - 14:24

    >Focusrite ist qualitativ nicht so stark - dann eher Zoom. Klar sind Steinberg und Native Instruments (DJ-IF) OK. Der Vorteil von Mac CoreAudio ist die Aggregation über alle Treiber und Devices hinweg.

    Was für Hardwarehersteller natürlich von Vorteil ist, aber für den Anwender zählt nur was bei ihm ankommt - und da jede Audiosoftware unter Windows mit ASIO-Treibern zusammenarbeitet und jede nennenswerte Audiohardware mit optimierten ASIO Treibern ausgeliefert wird, ist es für den Kunden das gleiche. Und ASIO ist nunh mal performanter und hat eine niedrigere Latenz als Core Audio - bei gleicher Zuverlässigkeit und das ist das, was am Ende zählt.

    >Bei Adobe CS würde ich auch eher zu Windows greifen oder bei CAD, aber Sound ist wirklich (bis auf den alten Windows Wavelab-Editor) der Mac immer die bessere Wahl.

    Das stimmt schon lange nicht mehr und ist ein Vorurteil aus alten Zeiten. Der Industriestandard schlechthin ist immer noch ProTools, und das gibt's für beide Plattfromen.
    Wenn Du Dir mal Profi-Foren wie zB gearslutz anschaust, dann ist die OS-Wahl reine Geschmackssache bzw. wird nach persönlicher UI-Gewohnheit und Software-Präferenzen (Logic gibt's nun mal nur für Mac) getroffen, aber es arbeiten mittlerweile mehr Profis auf einer PC Plattform als auf einer OSX Plattform - weil man sich eben ungern an einen Hersteller kettet und viele durch die Mac Pro Politik abgeschreckt waren (lange keine Modell-Updates, zwischenzeitlich Gerüchte, dass der Pro komplett eingestellt wurde und dann ein so kontrovers diskutierter NAchfolger...)

    >Ein bisschen individueller Geschmack spielt da auch eine Rolle - meinen Atari mit C-LAB habe ich noch Jahre vermisst (obwohl es damals auch schon 130 kHz MOTU-Sampler gab). Das Audiointerface ist schon das haltbarste Hardware-Investment - zweimal gekauft ist nicht gespart :-)

    Wobei die ja mittlerweile häufig Crossplattform-Kompatibel sind. Selbst mein mittlerweile etwas betagtes Echo Lalya 3G PCI Interface ist dank Dual-Treiber CD Multiplattformfähig und hätte auch auf einem Mac Pro weiter benutzt werden können (zumindets bevor Apple die PCI/PCIe Schnittstellen beim neuen Mac Pro wegrationalisiert hat).

  7. Re: Schade dass Audio / mögliche Latenzen nicht berücksichtigt wurden!

    Autor: Trollversteher 16.12.14 - 14:26

    >Latenzen sind seit Vista quasi nicht auszuhebeln. Hardwarebeschleunigung existiert nicht mehr (OpenAL ist keine gut funktionierende Alternative) und das erzwungene DRM sorgt halt dafuer, das du quasi schlecht dastehst. Gut weg kommst du nur, wenn die Soundkarte Asio im Treiber integriert hat und dies nicht ueber einen Wrapper rennt, sondern nativ mit dem Soundchip kommuniziert. und die Zeiten sind eigentlich auch schon lang vorbei.

    Bei Gamerkarten vielleicht, bei Studio-Audiokarten/Interfaces ist native ASIO Unterstützung immer noch Standard.

  8. Re: Schade dass Audio / mögliche Latenzen nicht berücksichtigt wurden!

    Autor: HubertHans 16.12.14 - 14:32

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Latenzen sind seit Vista quasi nicht auszuhebeln. Hardwarebeschleunigung
    > existiert nicht mehr (OpenAL ist keine gut funktionierende Alternative) und
    > das erzwungene DRM sorgt halt dafuer, das du quasi schlecht dastehst. Gut
    > weg kommst du nur, wenn die Soundkarte Asio im Treiber integriert hat und
    > dies nicht ueber einen Wrapper rennt, sondern nativ mit dem Soundchip
    > kommuniziert. und die Zeiten sind eigentlich auch schon lang vorbei.
    >
    > Bei Gamerkarten vielleicht, bei Studio-Audiokarten/Interfaces ist native
    > ASIO Unterstützung immer noch Standard.

    Es gibt ja keine echten Gamerkarten mehr. Zuletzt war es die X-FI. Und die konnte ASIO nativ. (Ich erinnere mich das es aber nach Erscheinen der Karte noch Probleme mit ASIO gab, speziell 64Bit)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.14 14:33 durch HubertHans.

  9. Re: Schade dass Audio / mögliche Latenzen nicht berücksichtigt wurden!

    Autor: Trollversteher 16.12.14 - 14:40

    >Es gibt ja keine echten Gamerkarten mehr. Zuletzt war es die X-FI. Und die konnte ASIO nativ. (Ich erinnere mich das es aber nach Erscheinen der Karte noch Probleme mit ASIO gab, speziell 64Bit)

    Die X-FI war auch eine gute Karte, vom Wandler und der DSP-Power her hätte sie durchaus auch für den Audiobereich interessant werden können, wenn Creative denn mal eine echte Audio-Version mit Preamps und ordentlichen Eingängen (XLR/Balanced 6,35 Klinke), und offener API für den DSP herausgebracht hätte.

  10. Re: Schade dass Audio / mögliche Latenzen nicht berücksichtigt wurden!

    Autor: HubertHans 16.12.14 - 14:46

    Muesste doch eine EMU mit dem DSP geben?!

  11. Re: Schade dass Audio / mögliche Latenzen nicht berücksichtigt wurden!

    Autor: Trollversteher 16.12.14 - 15:15

    >Muesste doch eine EMU mit dem DSP geben?!

    Leider nicht, die EMUs basierten auf dem EMU10K2 aus der Audigy2, afaik hat man den X-Fi Chip - der ziemlich teuer in der Entwicklung gewesen sein muss, so ein spezialisiertes Design und so weit ich mich erinnere hatte der damals mehr Transistoren als die Pentiums seiner Zeit - nie auf eine EMU Karte gepackt.

  12. Macbook Air – Asio Soundproblem gelöst (bootcamp, win7)

    Autor: Bill Carson 05.01.15 - 08:32

    Ja, Latenzen ist wirklich ein Kapitel für sich.

    Mein aktueller Fall:
    Macbook Air, Bootcamp, Windows 7 läuft. Aber: Ständig mit 30% CPU-Last im Akkubetrieb, wodurch es bei Asio-Anwendungen ständig zu kurzen Pops und Aussetzern im Sound kommt (und letztendlich zu deutlich verringerter Laufzeit).

    Irgendwie hängt es mit ACPI-Treibern zusammen die versuchen, Strom zu sparen im Akkubetrieb… dadurch gibt es hohe Latenzen – zu testen zB. mit dem 'DPC Latency Checker'.

    Workaround: Nach dem Starten der Kiste einmal zuklappen und wieder aufklappen, und schon ist das ACPI-Problem verschwunden und die CPU-Last bei 0 (bis zum nächsten reboot).

    #nurmeinemeinung

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG, Wuppertal
  2. Landesbetrieb IT.Niedersachsen, Hannover
  3. Haufe Group, Freiburg
  4. d.velop AG, Gescher

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,99€
  2. (heute u. a. Roccat Tyon Maus 69,99€, Sandisk 400 GB Micro-SDXC-Karte 92,90€)
  3. 19,99€
  4. (heute u. a. Yamaha AV-Receiver 299,00€ statt 469,00€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Kaufberatung: Der richtige smarte Lautsprecher
Kaufberatung
Der richtige smarte Lautsprecher

Der Markt für smarte Lautsprecher wird immer größer. Bei der Entscheidung für ein Gerät sind Kaufpreis und Klang wichtig, ebenso die Wahl für einen digitalen Assistenten: Alexa, Google Assistant oder Siri? Wir geben eine Übersicht.
Von Ingo Pakalski

  1. Amazon Alexa Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
  2. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  3. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark

Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Pixel 3 und Pixel 3 XL im Hands on: Googles Smartphones mit verbesserten Kamerafunktionen
Pixel 3 und Pixel 3 XL im Hands on
Googles Smartphones mit verbesserten Kamerafunktionen

Google hat das Pixel 3 und das Pixel 3 XL vorgestellt. Bei beiden neuen Smartphones legt das Unternehmen besonders hohen Wert auf die Kamerafunktionen. Mit viel Software-Raffinessen sollen gute Bilder auch unter widrigen Umständen entstehen. Die ersten Eindrücke sind vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. BQ Aquaris X2 Pro im Hands on Ein gelungenes Gesamtpaket mit Highend-Funktionen

  1. Studie: Wo Frauen in der IT gut verdienen
    Studie
    Wo Frauen in der IT gut verdienen

    Ein Gehaltsvergleich zeigt die IT-Jobs, in denen Frau am meisten Geld mchen kann. Doch die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern bleibt.

  2. Watch GT: Huawei bringt Smartwatch ohne Watch OS auf den Markt
    Watch GT
    Huawei bringt Smartwatch ohne Watch OS auf den Markt

    Bisher hatten Smartwatches von Huawei Googles mobiles Betriebssystem Wear OS, bei der neuen Watch GT nutzt Huawei ein eigenes System. Die Uhr richtet sich besonders an Sportler. Sie soll eine Laufzeit von bis zu zwei Wochen haben.

  3. Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
    Mate 20 Pro im Hands on
    Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

    Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.


  1. 15:54

  2. 15:30

  3. 15:30

  4. 15:00

  5. 13:26

  6. 13:11

  7. 12:54

  8. 12:12