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  5. › Kaveri FX-7600P im Test: AMDs…

Cinebench - Ernst zu nehmen?

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  1. Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: GutesMann 04.06.14 - 13:04

    Was ich mich frage: In fast allen Tests sah der AMD doch gar nicht so schlecht aus. Fast ebenbürtig zu dem i5. Allenfalls im Cinebench fällt der AMD dann 33% bis 50% ab, also richtig krass. Ist dieser Test ernst zu nehmen? Mir kommt das so vor als hätte man hier für Intel optimiert. Weil was dem ganzen wiederspricht: In den Spielen ist der Kaveri haushoch überlegen. An sich könnte das gar nicht sein, wenn die CPU wirklich 50% langsamer ist. Ist dieser Cinebench Test ernst zu nehmen? Oo

  2. Re: Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: pica 04.06.14 - 13:15

    Der Cinebench http://www.maxon.net/de/products/cinebench/overview.html dürfte auf Produkten der Firma Maxon basieren. Falls die Produkte der Firma Maxon für Sie interessant sind, dürfte auch der Cinebench für Sie interessant sein.

    Hierzu auch

    https://forum.golem.de/kommentare/mobile-computing/kaveri-fx-7600p-im-test-amds-gpu-keil-zwischen-haswell-und-broadwell/gut-so-und-weiter-so/83119,3756992,3757209,read.html#msg-3757209

    Gruß,
    pica

  3. Re: Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: GutesMann 04.06.14 - 13:23

    > Hierzu auch
    >
    > forum.golem.de#msg-3757209

    Hä? Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist mein Kritikpunkt berechtigt und dieser Cinebench sollte aus den Bewertungen rausfliegen.

    Ich mein: Ich hab ein AMD Notebook A10 5750 und ich bin mit dem absolut zufrieden. Wenn ich dem noch in den Einstellungen "Power Saving" einstelle, läuft der Lüfter fast _nie_ (Vor allem nicht im Idle mit nur einem aktiven Programm - Cryptload z.B. :)). Und ich benutze das. Das Notebook fühlt sich trotzdem flott an. Also kann es auch kein Stromfresser sein wenn der Lüfter nie läuft. Was ist hier jetzt wahr?

    Ich traue diesen Benchmarks (manchen) echt nicht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.14 13:28 durch GutesMann.

  4. Zu Benchmarks/Tests

    Autor: pica 04.06.14 - 13:41

    > Hä? Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist mein Kritikpunkt berechtigt und dieser Cinebench sollte aus den Bewertungen rausfliegen.

    Hierzu, erst einmal ein klares Jein.

    Die Relevanz für eine Person/Gruppe/Organisation eines jeden Benchmarks/Tests ist einzig bestimmt durch dessen Übereinstimmung mit dem Bedarf dieser Person/Gruppe/Organisation.

    Ein Beispiel:
    Stiftung Warentest macht in aller Regel qualititativ-höchstwertige Produkttests. Die Tests sind stets penibelst durchgeführt und verständlich dokumentiert. Gut, aber die Testkriterien der Stiftung Warentest entsprechen in den meisten Fällen nicht meinem Bedarf. Daher sind die Tests der Stiftung Warentest für mich zumeist irrelevant.

    Zum konkreten Fall:
    Ich verwende die Produkte der Firma Maxon nicht. Wie schnell diese Produkte auf einem PC laufen, interessiert mich nicht. Entsprechend ist der Cinebench Benchmark für mich irrelevant. Ihn deswegen herauszustreichen halte ich jedoch nicht für gut. Eventuell sind hier Personen im Forum, die Produkte der Firma Maxon nutzen. Für diese Personen ist der Cinebench wertvoll.

    Gruß,
    pica

  5. Re: Zu Benchmarks/Tests

    Autor: GutesMann 04.06.14 - 17:55

    Aber dann bestätigt das genau was ich denke. Als erster Test wird immer Cinebench gezeigt, der aber mit der Realität fast Null zu tun hat. Denn mal ehrlich: Wie groß ist der Anteil der Leute, die die Produkte von Maxon verwenden? 0,1%?

    Ein neutraler und für den Großteil der Leute zugeschnittener Test sieht so aus:
    - Browser benchmarks
    - Email - gut was soll man hier testen?
    - Pack-Programme
    - Coding/Encoding
    - Games

    Alles andere kann gerne unter spezial abgestellt werden und dort auch bleiben. Die Tests wie sie jetzt sind verfälschen das Bild.

    Wirklich lächerlich - wird nicht mehr oft gemacht - fand ich die Volllast-Tests. Zwei APUs treten gegeneinander an, die eine hat eine sehr potente Grafikeinheit. Das Ergebnis kann man sich denken. Schwachsinn.

    Auch wird bei Testberichten der Verbrauch bei hoher Last gerne angegeben. Es sollte aber auch immer in die Rechnung mit einfließen, dass so ziemlich jeder PC zu 90% seiner Zeit im Idle läuft. Folglich ist hier interessanter ein ausgerechneter Wert aus Idle mal 0,9 und hohe Last mal 0,1 .... was dann mehr der Realität entspricht. Und dann sieht z.B. das Blatt beim i7 und FX plötzlich etwas anders aus.

    Ich male mir damit die Tests nicht schön aber Cinebench ist folglich nicht praxisnah für 99% der User und ebenso ist der Idle-Verbrauch überhaupt nicht zu unterschätzen, wo AMD an sich immer gut ist.

    Naja, Testberichte halt. Lügen Lügen Lügen.......



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.14 17:56 durch GutesMann.

  6. Re: Zu Benchmarks/Tests

    Autor: pica 04.06.14 - 18:34

    > Ein neutraler und für den Großteil der Leute zugeschnittener Test sieht so
    > aus:
    > - Browser benchmarks
    OK
    > - Email - gut was soll man hier testen?
    z.B. Such- und Verschiebe-Operationen
    OK
    > - Pack-Programme
    der Packer der bei mir am Meisten läuft ist jar. Wie oft braucht ONV einen Packer?
    > - Coding/Encoding
    Auch hier wie viele ONV machen so etwas?
    > - Games
    OK

    Ich empfehle Dir die Testberichte von Computer BILD. Ich mag diese, kein TechnoBabel aber Tachilis und Beschränkung auf den ONV.

    > Alles andere kann gerne unter spezial abgestellt werden und dort auch
    > bleiben. Die Tests wie sie jetzt sind verfälschen das Bild.

    OK

    > Wirklich lächerlich - wird nicht mehr oft gemacht - fand ich die
    > Volllast-Tests. Zwei APUs treten gegeneinander an, die eine hat eine sehr
    > potente Grafikeinheit. Das Ergebnis kann man sich denken. Schwachsinn.
    >
    > Auch wird bei Testberichten der Verbrauch bei hoher Last gerne angegeben.
    > Es sollte aber auch immer in die Rechnung mit einfließen, dass so ziemlich
    > jeder PC zu 90% seiner Zeit im Idle läuft. Folglich ist hier interessanter
    > ein ausgerechneter Wert aus Idle mal 0,9 und hohe Last mal 0,1 .... was
    > dann mehr der Realität entspricht. Und dann sieht z.B. das Blatt beim i7
    > und FX plötzlich etwas anders aus.

    OK

    > Ich male mir damit die Tests nicht schön aber Cinebench ist folglich nicht
    > praxisnah für 99% der User und ebenso ist der Idle-Verbrauch überhaupt
    > nicht zu unterschätzen, wo AMD an sich immer gut ist.

    OK

    > Naja, Testberichte halt. Lügen Lügen Lügen.......

    Naja, man muss auch zwischen den Zeilen lesen.

    [ONV = Otto NormalVerbraucher]

    Gruß,
    pica

  7. Re: Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: ms (Golem.de) 04.06.14 - 18:39

    Auch bei anderen Messungen, egal INT oder FLOAT ist der 4310M dem 7600P teils grob 50 Prozent voraus, nicht nur im Cinebench.

    Mails sowie Surfen sind bereits in der Ultrabook-Klasse mit SSD nicht (nenneswert) CPU-limitiert, das lohnt sich kaum zu testen ... Smartphone ist da was anderes.

    Da schnelle CPUs und GPUs dafür gedacht sind, genutzt zu werden, ist das Messen mit Teil- wie Volllast gerechtfertigt und zumindest AMDs CPUs sind hier im Vergleich sehr ineffizient.

    idle sind heutige Prozessoren dann C6 und tiefer sehr sparsam (unter 1W), im Desktop-Segment ist viel spannender ob es das Board auch ist.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  8. Re: Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: pica 04.06.14 - 18:47

    :-)

    Gruß,
    pica

  9. Re: Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: Oberst 04.06.14 - 19:06

    ms (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da schnelle CPUs und GPUs dafür gedacht sind, genutzt zu werden, ist das
    > Messen mit Teil- wie Volllast gerechtfertigt und zumindest AMDs CPUs sind
    > hier im Vergleich sehr ineffizient.

    Da ist aber auch die Auswahl der Software für die Benchmarks wichtig. Bei Packern würde ich z.B. gerne WinZIP sehen, denn der nutzt OpenCL, was ein durchaus moderner Ansatz ist und in Zukunft häufiger anzutreffen sein wird. In vielen Tests (Web-weit) kommt aber WinRAR zum Einsatz, der weder besonder gut multithreaded ist, noch die GPU nutzen kann und gefühlt vor 10 Jahren programmiert wurde. Da würde ich noch eher 7Zip verstehen, der ist immerhin kostenlos. Auch die WebGL Performance sollte einen gewichtigen Anteil bekommen, denn das wird in Zukunft auch deutlich häufiger anzutreffen sein.
    Und gerade bei WebGL (genauer gesagt MapsGL auf Firefox) habe ich mit integrierten Intels sehr schlechte Erfahrungen gemacht (auf der HD2000 eines i5-2400 war das eine Diashow, auf der HD4000 eines i5-3340M läuft es zäher als auf einem C50 Tablet). Ich will nicht ausschließen, dass HP und Dell bei der Konfiguration der Systeme was verbockt haben, aber die Probleme nerven mich persönlich mehr, als schlechtere Performance in Cinebench oder Ähnlichem, weil ich das häufiger brauche als Cinema4D...

  10. Re: Zu Benchmarks/Tests

    Autor: GutesMann 04.06.14 - 19:27

    > der Packer der bei mir am Meisten läuft ist jar. Wie oft braucht ONV einen
    > Packer?
    > > - Coding/Encoding
    > Auch hier wie viele ONV machen so etwas?

    Ich dachte würde öfter mal genutzt. Aber an sich hast Recht. Kann man gleich zwei mal weglassen, da mich sowas persönlich auch nicht juckt. Ob der jetzt 1h oder 2h codet ist mir gleich. Hauptsache die anderen Aufgaben werden gut erledigt.

    > Ich empfehle Dir die Testberichte von Computer BILD. Ich mag diese, kein
    > TechnoBabel aber Tachilis und Beschränkung auf den ONV.

    Muss ich in nächster Zeit mal einen Blick darauf werfen. Danke!

  11. Re: Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: GutesMann 04.06.14 - 19:41

    > Auch bei anderen Messungen, egal INT oder FLOAT ist der 4310M dem 7600P
    > teils grob 50 Prozent voraus, nicht nur im Cinebench.

    Gut. Und von alledem hat alles was mit der Realität viel gemein? Denn in euren Tests sieht abseits von Cinebench alles nicht so schlecht aus. Bzw. ganz gut.

    > Mails sowie Surfen sind bereits in der Ultrabook-Klasse mit SSD nicht
    > (nenneswert) CPU-limitiert, das lohnt sich kaum zu testen ... Smartphone
    > ist da was anderes.

    An sich stimmt das. Das lief bereits auf meinem E350 flott (mit SSD und 8GB Speicher).

    > Da schnelle CPUs und GPUs dafür gedacht sind, genutzt zu werden, ist das
    > Messen mit Teil- wie Volllast gerechtfertigt und zumindest AMDs CPUs sind
    > hier im Vergleich sehr ineffizient.

    ...aber nur bei Volllast. Und Volllast ist an sich überhaupt nicht der Rede Wert. Kein Programm oder Spiel (sind auch Programme) lastet einen Prozessor zu 100% aus.

    Teillast ist schon interessanter. Aber auch dieser wird etwas überbewertet. Denn wichtig zu sehen ist auch der Idle. Ein normaler PC befindet sich zu 90% im Idle.

    > idle sind heutige Prozessoren dann C6 und tiefer sehr sparsam (unter 1W),
    > im Desktop-Segment ist viel spannender ob es das Board auch ist.

    Das stimmt. Da sind die Schwankungen teilweise "extrem".

  12. Re: Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: GutesMann 04.06.14 - 19:45

    > Da ist aber auch die Auswahl der Software für die Benchmarks wichtig. Bei
    > Packern würde ich z.B. gerne WinZIP sehen, denn der nutzt OpenCL, was ein
    > durchaus moderner Ansatz ist und in Zukunft häufiger anzutreffen sein wird.
    > In vielen Tests (Web-weit) kommt aber WinRAR zum Einsatz, der weder
    > besonder gut multithreaded ist, noch die GPU nutzen kann und gefühlt vor 10
    > Jahren programmiert wurde. Da würde ich noch eher 7Zip verstehen, der ist
    > immerhin kostenlos. Auch die WebGL Performance sollte einen gewichtigen
    > Anteil bekommen, denn das wird in Zukunft auch deutlich häufiger
    > anzutreffen sein.

    Seh ich auch so. Das macht alles Sinn was Du aufzählst.

    > Und gerade bei WebGL (genauer gesagt MapsGL auf Firefox) habe ich mit
    > integrierten Intels sehr schlechte Erfahrungen gemacht (auf der HD2000
    > eines i5-2400 war das eine Diashow, auf der HD4000 eines i5-3340M läuft es
    > zäher als auf einem C50 Tablet). Ich will nicht ausschließen, dass HP und
    > Dell bei der Konfiguration der Systeme was verbockt haben, aber die
    > Probleme nerven mich persönlich mehr, als schlechtere Performance in
    > Cinebench oder Ähnlichem, weil ich das häufiger brauche als Cinema4D...

    Intels GraKas kannst total in die Tonne schmeißen. Ich hab mal das i7 Notebook von der Arbeit nach Hause mitgebracht um zu testen ob da WC3 läuft, weil ich oft im Ausland war und nicht immer 2 Laptops mitnehmen wollte. Vergiß es!!!!!!!! ....... Und ich hab noch nicht mal von der Darstellung gesprochen.

    > Probleme nerven mich persönlich mehr, als schlechtere Performance in
    > Cinebench oder Ähnlichem, weil ich das häufiger brauche als Cinema4D...

    99% der Leute benutzen kein Cinebench oder Maxon Cinema 4D.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.14 19:46 durch GutesMann.

  13. Ist das ernst gemeint?

    Autor: ocm 04.06.14 - 22:33

    Sorry, aber diese Antwort kann ja wohl nicht Ernst gemeint sein!

    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mails sowie Surfen sind bereits in der Ultrabook-Klasse mit SSD nicht
    > (nenneswert) CPU-limitiert, das lohnt sich kaum zu testen ...

    Das heißt ihr ignoriert das, was die Nutzer tatsächlich mit ihrem Gerät machen, nur weil das Testergebnis nicht gefällt? Warum wird kein Diagramm dazu aufgenommen um die wichtigste Frage des Verbrauchers zu beantworten: Wie schlägt es sich bei Alltags-Aufgaben?

    > Da schnelle CPUs und GPUs dafür gedacht sind, genutzt zu werden, ist
    > das Messen mit Teil- wie Volllast gerechtfertigt und zumindest AMDs
    > CPUs sind hier im Vergleich sehr ineffizient.

    Auch hier: Werden unrealistische Tests unter Volllast gemacht, nur weil das Ergebnis in der Realität nicht gefällt? Das kann doch nicht wahr sein!
    Den Verbraucher interessiert nicht, wofür eine CPU von irgendwem "gedacht" ist. Er nutzt sie für seine Alltagsaufgaben. Volllast gehört bestimmt nicht dazu.

  14. Re: Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: Satan 04.06.14 - 23:10

    > Kein Programm [...] lastet einen Prozessor zu 100% aus.
    Wenn das bei rechenlastigen Anwendungen der Fall ist, dann ist entweder die Software für die Tonne oder man hat schlicht und ergreifend die falsche CPU gekauft.

    Mein alter Phenom II X6 fühlt sich bei 100% Last erst so richtig wohl, dem FX-7600P wird es da nicht anders gehen - Intel verspeist die Dinger dank der Single Core-Performance sonst zum Frühstück. Wenn man dann mit Software wie Photoshop daher kommt, dann sehen nicht nur die Ergebnisse so aus die der Single Core-Benchmark von Cinebench, dann ist auch die Effizienz vom FX eine Vollkatastrophe.

    Ähnlich bei meiem X6. In Spielen wird er inzwischen von den Pentiums mit zwei Kernen meilenweit abgehängt, weil es kaum Spiele gibt, die mehr als einen oder zwei Kerne nutzen bzw. so gut mit Kernen skalieren, dass sich die dreifache Anzahl derer positiv bemerkbar machen würde, aber wenn es um Multicore-Anwendungen geht, zersägt der dank Übertaktung noch so manchen i5.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.14 23:16 durch Satan.

  15. Re: Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: GutesMann 05.06.14 - 00:10

    > Wenn das bei rechenlastigen Anwendungen der Fall ist, dann ist entweder die
    > Software für die Tonne oder man hat schlicht und ergreifend die falsche CPU
    > gekauft.

    Es ist sehr schwierig wenn nicht unmöglich eine SW so zu schreiben, dass eine 100% Auslastung der Fall ist. Beispiel ein Spiel: Man kann einfach schlecht vorhersagen wann welcher Prozess (Physics Engine z.B.) wie stark gebraucht wird. Vor allem wenn Du keine Wände zusammen ballerst hat die Physics Engine nicht viel zu tun.

    > Mein alter Phenom II X6 fühlt sich bei 100% Last erst so richtig wohl, dem
    > FX-7600P wird es da nicht anders gehen - Intel verspeist die Dinger dank
    > der Single Core-Performance sonst zum Frühstück. Wenn man dann mit Software
    > wie Photoshop daher kommt, dann sehen nicht nur die Ergebnisse so aus die
    > der Single Core-Benchmark von Cinebench, dann ist auch die Effizienz vom FX
    > eine Vollkatastrophe.

    Vollkatastrophe ist übertrieben. Außerdem bei sowas wie Photoshop ist an sich so ziemlich alles ab Quad Core genug zum Arbeiten. Aber ich bin kein professioneller Bildbearbeiter aber ich weiß aus Erfahrung (Urlaubsbilder bearbeiten), dass das mit einem Atom ne Qual ist. Ab sowas wie einem Jaguar 4x2,05 GHz wird es angenehm. Somit reichen da die Prozis oberhalb gut aus.

    > Ähnlich bei meiem X6. In Spielen wird er inzwischen von den Pentiums mit
    > zwei Kernen meilenweit abgehängt, weil es kaum Spiele gibt, die mehr als
    > einen oder zwei Kerne nutzen bzw. so gut mit Kernen skalieren, dass sich
    > die dreifache Anzahl derer positiv bemerkbar machen würde, aber wenn es um
    > Multicore-Anwendungen geht, zersägt der dank Übertaktung noch so manchen
    > i5.

    "meilenweit" .... immer diese Übertreibungen *kopfschüttel*

    Der gute Ausblick ist: Multithread-Spiele werden jetzt massiv kommen, da diese primär für PS4/Xblöd entwickelt werden. Da stecken 8 Cores drin.

    EDIT: An sich sogar ein genialer Schachzug von AMD. Mit Mantle entkräften sie nochmal mehr die Abhängigkeit vom Prozessor. Da tut sich viel...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.14 00:12 durch GutesMann.

  16. Re: Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: Satan 05.06.14 - 02:04

    > Es ist sehr schwierig wenn nicht unmöglich eine SW so zu schreiben, dass eine 100% Auslastung der Fall ist

    Das kommt ganz auf die Art der Arbeit an. Wenn einfach ganz oft dasselbe und unabhängig voneinander gemacht werden muss, lässt sich sowas extrem gut parallelisieren - bestes Beispiel aus (meinem) Alltag wären da Compiler oder, damit verbunden, statische Code-Analyse, ander wären Raytracer. Theoretisch ginge das auch bei der Bildverarbeitung, besonders beim Anwenden von Filtern, aber zumindest Gimp ist kaum parallelisiert. Und FullHD-Video-Encoding mit x264 schafft auf sechs Kernen vielleicht nicht die 100%, weil das doch etwas komplexer ist, ist aber in der Regel nahe dran - und ich behaupte mal, dass man alles ab 95% Last durchaus als Volllast durchgehen lassen darf.

    > dass das mit einem Atom ne Qual ist.
    Mit nem Atom ist alles ne Qual. Meiner braucht mal eben 30x so lange zum Compilieren von Software wie mein X6 - hat halt nur einen schnarchlahmen Kern mit SMT.

    > Der gute Ausblick ist: Multithread-Spiele werden jetzt massiv kommen, da diese primär für PS4/Xblöd entwickelt werden. Da stecken 8 Cores drin.
    Wird man sehen, ob das tatsächlich eintritt. Und ob das auch Einfluss auf Titel haben wird, die nicht primär für die Konsolen entwickelt werden - MMORPGs und Strategiespiele sind auch heute noch in der Regel größtenteils single threaded.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.14 02:17 durch Satan.

  17. Re: Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: GutesMann 05.06.14 - 02:39

    > Das kommt ganz auf die Art der Arbeit an. Wenn einfach ganz oft dasselbe
    > und unabhängig voneinander gemacht werden muss, lässt sich sowas extrem gut
    > parallelisieren - bestes Beispiel aus (meinem) Alltag wären da Compiler
    > oder, damit verbunden, statische Code-Analyse, ander wären Raytracer.
    > Theoretisch ginge das auch bei der Bildverarbeitung, besonders beim
    > Anwenden von Filtern, aber zumindest Gimp ist kaum parallelisiert. Und
    > FullHD-Video-Encoding mit x264 schafft auf sechs Kernen vielleicht nicht
    > die 100%, weil das doch etwas komplexer ist, ist aber in der Regel nahe
    > dran - und ich behaupte mal, dass man alles ab 95% Last durchaus als
    > Volllast durchgehen lassen darf.

    Ich glaub ich muss hier etwas korrigieren. Hab ich heute doch einen interessanten Benchmark gesehen. Gimp ist vielleicht nicht auf mehrere Kerne optimiert, aber eine GPU gilt auch als parallel arbeitender "Prozessor". Nur eben grafischer. Gimp unterstützt hier glaub OpenCL sehr gut. Ich meine es war OpenCL. Und da arbeitet Gimp dann sehr flott z.B. mit einem Kaveri. :-) (verbläst laut Benchmarks den i7 weit weit weit)

    > Mit nem Atom ist alles ne Qual. Meiner braucht mal eben 30x so lange zum
    > Compilieren von Software wie mein X6 - hat halt nur einen schnarchlahmen
    > Kern mit SMT.

    Ich hatte mir den damals gekauft weil ich ne zeit lang nix gespielt habe. Als Low-Power-Consumption Plattform war ich damals begeistert. Danach kam der AMD E350. Seitdem bleibe ich AMD treu. Die Lösungen mit integrierter Grafikkarte sind super (für mich).

    > > Der gute Ausblick ist: Multithread-Spiele werden jetzt massiv kommen, da
    > diese primär für PS4/Xblöd entwickelt werden. Da stecken 8 Cores drin.
    > Wird man sehen, ob das tatsächlich eintritt. Und ob das auch Einfluss auf
    > Titel haben wird, die nicht primär für die Konsolen entwickelt werden -
    > MMORPGs und Strategiespiele sind auch heute noch in der Regel größtenteils
    > single threaded.
    Ich denke man kommt heute auch bei Strategiespielen nicht drumrum es zu parallelisieren. Außer Intel lässt Kohle fließen :D

  18. Re: Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: Satan 05.06.14 - 02:50

    > Gimp unterstützt hier glaub OpenCL sehr gut. Ich meine es war OpenCL. Und da arbeitet Gimp dann sehr flott z.B. mit einem Kaveri. :-) (verbläst laut Benchmarks den i7 weit weit weit)

    Kommt das nicht erst in Version 2.10, wenn alles auf GEGL umgestellt wird? Dann kommt auch auf der CPU-Seite ordentliches Multithreading.
    2.8 ist jedenfalls relativ weit davon entfernt, *irgendwas* effizient zu machen.

    > Ich denke man kommt heute auch bei Strategiespielen nicht drumrum es zu parallelisieren.
    Erzähl das den Entwicklern. :D



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.14 03:00 durch Satan.

  19. Re: Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: GutesMann 05.06.14 - 04:06

    > Kommt das nicht erst in Version 2.10, wenn alles auf GEGL umgestellt wird?
    > Dann kommt auch auf der CPU-Seite ordentliches Multithreading.
    > 2.8 ist jedenfalls relativ weit davon entfernt, *irgendwas* effizient zu
    > machen.

    Also für mich sieht das hier sehr effizient aus:
    http://www.computerbase.de/2014-01/amd-kaveri-test/5/#diagramm-gimp

    Aber ich bin da nicht so tief in der Materie. Der Benchmark spricht aber ne deutliche Sprache.

    > > Ich denke man kommt heute auch bei Strategiespielen nicht drumrum es zu
    > parallelisieren.
    > Erzähl das den Entwicklern. :D

    Auch die haben ein Interesse, dass deren Games auf alle Maschinen laufen. Je mehr Maschinen, desto mehr potentielle Kunden.
    Außerdem ist parallelisieren - zumindest leichtes - nicht schwer. Sound und Physics Engine sind leicht als eigene Prozesse zu integrieren.
    Auf Strategiespielen sollte es leichter sein zu parallelisieren als auf 3D Games.

  20. Re: Cinebench - Ernst zu nehmen?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 05.06.14 - 09:00

    GutesMann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf Strategiespielen sollte es leichter sein zu
    > parallelisieren als auf 3D Games.

    Kleine Anmerkung meinerseits: Der Unterschied ist quasi nicht mehr existent. Schon seit Jahren sind auch Strategiespiele tendenziell so grafik-/physiklastig wie Shooter und nutzen alles, was das Portfolio hergibt. "Anno 2070" ist beispielsweise nun auch schon zweieinhalb Jahre alt und braucht für die maximale optische Pracht auch heute noch eine Mittelklasse-Grafikkarte. Der einzige Unterschied ist der, dass Strategiespiele bei prinzipiell gleichem grafischen Aufwand nicht so hohe und stabile Framerates erreichen müssen. Andererseits haben sie zumeist sehr viel mehr Szenario-Berechnungen im selben Zeitraum zu erledigen während bei Shootern die CPU einfach nur schnell genug Daten zur GPU (bzw. in deren Speicher) schaufeln muss.

    Was ich sagen will: Die Spiele unterscheiden sich im Prinzip vom Parallelisierungsaufwand her nicht. Sound- und Physikberechnungen kann man bei beiden vergleichsweise überschaubar in einzelne Prozesse auslagern. Bei Shootern entsteht zusätzlicher Aufwand, wenn man die Verarbeitung der Darstellung weiter parallelisieren will; bei Strategiespielen, wenn man Szenarioberechnungen weiter parallelisieren will.

    Bisher erscheinen im Triple-A Bereich jedoch überwiegend Shooter und deren Berechnungsaufwand braucht nicht unbedingt Parallelisierung, weil für lineares Datenschaufeln auch ein bis zwei Kerne, die viele IPS bewältigen, absolut ausreichten. Das ändert sich jetzt meines Erachtens weniger durch die Next-Gen-Konsolen an sich als dadurch, worauf diese Konsolen abgestimmt sind, nämlich auf immer aufwändigere Multiplayer-Modi in Verbindung mit Multimedia und flexibler Peripherie. Dabei müssen viele Dinge parallel erledigt werden, also braucht man zwingend mehr Kerne oder zumindest Threads. Dass in dem Zuge auch andere Aufgaben, die man vorher durch brachiale Power auf wenigen Kernen/Threads abarbeiten ließ stärker parallelisiert werden ist eher ein Nebeneffekt, weil CPUs mit vielen Kernen/Threads und gleichzeitiger brachialer Leistung pro Kern für den Massenmarkt einfach zu teuer sind.

    Das Endergebnis bleibt aber das selbe: Da es in Zukunft eher mehr zeitgleiche Aufgaben als schwerere Aufgaben zu stemmen gilt, wird die Zahl der Kerne/Threads schneller an Bedeutung zunehmen als die Leistung pro Kern. Das entbindet AMD natürlich nicht von der Notwendigkeit, trotzdem die Leistung pro Kern zu steigern und die Effizienz zu verbessern, aber generell ist der Ansatz der Richtige: Auf Parallelisierung setzen, entsprechende CPUs mit potenten GPUs kombinieren und die Trennung zwischen CPU- und GPU-Computing zunehmend auflösen.

    (Die etwas Älteren werden sich erinnern: Die Trennung zwischen CPU und GPU war ursprünglich eine Notlösung, weil die damalige Halbleitertechnik einfach nicht in der Lage war, die Leistung der Prozessoren so zu steigern, dass grafischen Berechnungen vom Hauptprozessor mit erledigt werden konnten.)

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