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300 Euro für 3D gedruckte Teile - gehts noch?

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  1. 300 Euro für 3D gedruckte Teile - gehts noch?

    Autor: derdiedas 30.09.21 - 18:28

    Da geht man auf Thingiverse und findet etwa: https://www.thingiverse.com/thing:4155673

    Und für 300 Euro bekommt man sogar einen Prusa Drucker + ausreichend Filament. Eine PI und ein paar Servos.

    Gruß DDD

  2. Einseitige Sicht

    Autor: M.P. 30.09.21 - 19:15

    In diesem Falle aber sogar durchaus angebracht ...

    Ansonsten wollen die Leute, die sich das Ding ausgedacht und entwickelt haben ihre Arbeitszeit sicherlich auch bezahlt haben...

    Bei 300 ¤ pro Stück wird man wohl nicht so viele verkaufen .... 100 ... 300 Stück?

    Bei 300 Stück wären das also 90000 ¤.

    Sagen wir Materialkosten pro Stück 90 ¤, bleiben 63000 ¤.

    Versand und Rücklagen für Gewährleistungsreparaturen, bleiben 50000 ....


    Sind vielleicht 500..1000 Stunden Entwicklungszeit für DAS reicht das sicherlich dicke ....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.09.21 19:19 durch M.P..

  3. Re: 300 Euro für 3D gedruckte Teile - gehts noch?

    Autor: Zumo 30.09.21 - 19:35

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da geht man auf Thingiverse und findet etwa...
    >
    > Und für 300 Euro bekommt man sogar einen Prusa Drucker + ausreichend
    > Filament. Eine PI und ein paar Servos.

    Punkt 1: selbst im Basis-Kit sind alle Servos und Platinen (bis aus RPi) enthalten, also nichts mit "mal eben schnell selber drucken".
    Punkt 2: weil jemand irgend etwas bei Thingiverse verschenkt (zum selbst Ausrucken, ohne Zubehör), darf niemand mehr Geld mit etwas Ähnlichem und seiner Dienstleistung dazu verdienen?

  4. Re: 300 Euro für 3D gedruckte Teile - gehts noch?

    Autor: derdiedas 30.09.21 - 20:45

    Ehrlich nichtmal im Modellbau ist man so dreist.

  5. Re: 300 Euro für 3D gedruckte Teile - gehts noch?

    Autor: RipClaw 30.09.21 - 22:17

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da geht man auf Thingiverse und findet etwa: www.thingiverse.com
    >
    > Und für 300 Euro bekommt man sogar einen Prusa Drucker + ausreichend
    > Filament. Eine PI und ein paar Servos.

    Ein Prusa Mini kostet knapp 380¤. Also nix mit Prusa Drucker + Filament + Pi + Servos. In dem Preissegment von unter 150-200¤ tummeln sich eigentlich nur China Drucker die mit Vorsicht genießen sind. Bei vielen von diesen Geräten muss man z.B. die Firmware selber bauen, da in der installierten Firmware oft noch nicht mal der Überhitzungsschutz integriert ist.

    Was die 3D Dateien auf Thingyverse angeht so liefern diese noch keinen funktionsfähigen Roboter. Es fehlt noch die Software um den Roboter anzusteuern. Die muss man selber schreiben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.09.21 22:24 durch RipClaw.

  6. Re: Einseitige Sicht

    Autor: gadthrawn 01.10.21 - 07:50

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In diesem Falle aber sogar durchaus angebracht ...
    >
    > Ansonsten wollen die Leute, die sich das Ding ausgedacht und entwickelt
    > haben ihre Arbeitszeit sicherlich auch bezahlt haben...
    >

    Mit tut das gedanklich bei "ausgedacht und entwickelt" etwas weh.

    Das was DDD von thingiverse verlinkt hat, ist schon ein remake von etwas bekanntem.

    Bei github gibt es dann einige repositories dazu.

    Für mich wirkt das Projekt eher wie ein Remake mit Verwendung größtenteils existierender Komponenten.

  7. Re: 300 Euro für 3D gedruckte Teile - gehts noch?

    Autor: gadthrawn 01.10.21 - 08:24

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > derdiedas schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da geht man auf Thingiverse und findet etwa: www.thingiverse.com
    > >
    > > Und für 300 Euro bekommt man sogar einen Prusa Drucker + ausreichend
    > > Filament. Eine PI und ein paar Servos.
    >
    > Ein Prusa Mini kostet knapp 380¤. Also nix mit Prusa Drucker + Filament +
    > Pi + Servos. In dem Preissegment von unter 150-200¤ tummeln sich eigentlich
    > nur China Drucker die mit Vorsicht genießen sind. Bei vielen von diesen
    > Geräten muss man z.B. die Firmware selber bauen, da in der installierten
    > Firmware oft noch nicht mal der Überhitzungsschutz integriert ist.
    >

    Ich würde eher von einem der beliebten Creality Ender 3 Pro um 180¤ ausgehen. Ist kein Anet A9 der ständig Temperatur hochheizt bis es brennt wenn der Thermistor rausrutscht ;-)

    Gegen chinesisch hab ich an der Stelle wenig. Der original Prusa ist ein tschechischer mit chinesischen Bauteilen. Was genau macht das besser?

    Firmware selber bauen ist was von vor zig Jahren oder bei den Billigst-Baukästen die sich nicht mehr lohnen.

    Wobei es übrigens auch Druckdienstleister gibt, wenn man eine etwas bessere Qualität will.

    > Was die 3D Dateien auf Thingyverse angeht so liefern diese noch keinen
    > funktionsfähigen Roboter. Es fehlt noch die Software um den Roboter
    > anzusteuern. Die muss man selber schreiben.

    Warum? Gerade das was ddd als SpotMicro verlinkt hat ist ein Remake eines Remakes. Es gibt mehrere ähnliche Designs als hund oder Katze.

    Software dazu gibt es seit über 2 Jahren auf github.

    Für mich ist das hier nur ein weiterer Remake. Im Artikel selbst wird darauf hingewiesen, dass es auf OpenSource Projekten wie dem Stanford Pupper basiert. Das Repository von Standford gibt es auch seit 2018.

    Scheint bis auf die Verkleidung ja auch relativ gleich zu sein.

    Der SpotMicro den ddd verlinkt hat ist da sogar etwas aufwendiger. Die Beine haben mehr Freiheitsgrade bei den Bewegungen, Kniegelenk etc.pp. Bei der SpotMicro AI Seite gibt es passenden Code und Aufrüstmöglichkeiten von Kamera bis Lidar.

    Also alles für einen funktionsfähigen Roboter ist sowohl für den original Standford, als auch für den SpotMicro vorhanden.

    Wenn du dir das Champ quadrupedal framework ansiehst ( https://github.com/chvmp/champ ) wirst du sehen, das beide Designs mit den unterschiedlich vielen Servos unterstützt werden.

    Jetzt mal andersherum: Auch der MiniPupper ist kein vollständiger Roboter, bei dem du nichts mehr tun must. Sondern nur eine Bastelbasis. Du hast halt die meisten Teile aus einer Quelle. Das ganze in den Videos - AI Cam - nicht im Projekt mit zu kaufen. LIDAR - nicht im Projekt enthalten (so ein billiges wie ein yd x4 kostet dann schon um 90¤). Und wenn du oben so gegen chinesische Drucker wetterst - Weist du wo der MiniPupper "produziert" wird? Halt natürlich nicht als Kompletsystem, dann müßte es ja CE haben, sondern als Bausatz?

  8. Re: Einseitige Sicht

    Autor: gadthrawn 01.10.21 - 08:28

    Ah.. noch einfacher: Die waren bisher Verkäufer für Komponenten für den Stanford Puppy....
    ;-)

  9. Lidar

    Autor: franzropen 01.10.21 - 08:31

    Beim Mini Pupper ist der Lidar als Add-On für ca. 120¤ im Projekt verfügbar

  10. DOF

    Autor: franzropen 01.10.21 - 08:35

    Sehe ich das richtig, dass der SpotMicro 8DOF für seine Bewegungen hat im Vergleich zu den 12 DOF des Mini Puppers?

  11. Re: DOF

    Autor: gadthrawn 01.10.21 - 13:32

    franzropen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich das richtig, dass der SpotMicro 8DOF für seine Bewegungen hat im
    > Vergleich zu den 12 DOF des Mini Puppers?


    Der Mini puppet verwendet in Realität etwas weniger. Die Beine sind ohne Ansteuerungen Mittelgelenk.

    https://github.com/mike4192/spotMicro/blob/master/assets/rviz_animation.gif



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.10.21 13:33 durch gadthrawn.

  12. Re: DOF

    Autor: franzropen 01.10.21 - 13:58

    Dafür ist aber eine Rotation im Schultergelenk möglich, siehe Kickstarter-Video ab 1:41
    Der Spot Micro kann, so weit ich das sehe, diese Winkbewegung nicht ausführen.

  13. Re: DOF

    Autor: gadthrawn 01.10.21 - 18:54

    franzropen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür ist aber eine Rotation im Schultergelenk möglich, siehe
    > Kickstarter-Video ab 1:41
    > Der Spot Micro kann, so weit ich das sehe, diese Winkbewegung nicht
    > ausführen.


    Der dort Micro hat in etwa die Funktionen wie das Ding hier um 130 https://www.amazon.de/dp/B08C254F73/ref=cm_sw_r_apan_glt_i_3EVN4B5RKYK9F5H8H1CK?_encoding=UTF8&psc=1

  14. Re: 300 Euro für 3D gedruckte Teile - gehts noch?

    Autor: Cerdo 03.10.21 - 14:09

    Wer sagt, dass die auch 3D-gedruckte Teile verkaufen? Vielleicht sammeln sie ja auch Geld, um eben in Serie zu gehen und das im Video ist einfach nur der Prototyp.

    Edit: doch, auf der Kickstarter-Seite steht ausdrücklich 3D-gedruckt. Ich nehme alles zurück.
    Bei den Stückmengen ist das schon unwirtschaftlich. Schlechte Entscheidung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.10.21 14:13 durch Cerdo.

  15. Re: 300 Euro für 3D gedruckte Teile - gehts noch?

    Autor: derSid 04.10.21 - 12:14

    gadthrawn schrieb:

    > Ich würde eher von einem der beliebten Creality Ender 3 Pro um 180¤
    > ausgehen. Ist kein Anet A9 der ständig Temperatur hochheizt bis es brennt
    > wenn der Thermistor rausrutscht ;-)

    Danke für den Tipp,
    ich habe den Drucker direkt bestellt - mal gucken wie gut der ist :)

    Allerdings kosten die 12 Servos alleine mehr als der Drucker, da mache ich lieber erstmal ein paar Testdrucke um zu sehen ob ich ein gutes Ergebnis erzielen kann.

  16. Re: 300 Euro für 3D gedruckte Teile - gehts noch?

    Autor: derdiedas 04.10.21 - 12:29

    Ich hab einen Crality CR10 V2 (ab 280Euro) und bin begeistert. Der schlägt meinen alten ultimaker 2 in allen Belangen und liefert 1a Qualität.

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