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An wen soll sich das Gerät richten ?
Autor: Kotaru 30.11.22 - 15:35
Jetzt Mal ehrlich - wer macht schon Notizen in "normalen" Büchern? Bei Fachliteratur fürs Studium, Powerpoint slides, oder wissenschaftlichen Papern macht das alles schon Sinn. Da aber Amazon die Kindle Geräte sehr stark in ihren Austauschmöglichkeiten und Dateiformaten einschränkt ist das doch für produktives Arbeiten quasi unbrauchbar. Am Ende ist das also einfach nur ein 10 Zoll E-Book Reader und dann sind über 400¤ schon ziemlich viel Geld für sehr wenig Mehrwert.
Wenn man einfach nur auf einem Display rumkritzeln will kriegt man so "dumme" LCD Maltafeln für 10-20 ¤ von Xiaomi und Konsorten. -
Re: An wen soll sich das Gerät richten ?
Autor: EDL 30.11.22 - 15:53
... an Leute, die sich generell gern schriftliche Notizen machen - nicht allein in Büchern.
Dieses Remarkable 2 findet auf jeden Fall reichlich Freunde (im Business-Bereich), schon weil der Formfaktor ziemlich se-xy ist (nur 4,7mm dick). Auch ein befreundeter Pianist hat sich das Teil besorgt, weil Noten schreiben damit auch gut funktioniert ...
3 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.22 15:57 durch EDL. -
Re: An wen soll sich das Gerät richten ?
Autor: blubberlutsch 30.11.22 - 16:12
mich würde ein Vergleich mit Supernote interessieren, die scheinen ja wesentlich offener und transparenter zu sein als Remarkable
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Re: An wen soll sich das Gerät richten ?
Autor: EDL 30.11.22 - 16:40
vor allem ist das Teil mit 255g ziemlich leicht ... reMarkable 2 und das Amazon-Ding sind ja beide mehr als 400g schwer.
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Re: An wen soll sich das Gerät richten ?
Autor: Kotaru 30.11.22 - 17:05
EDL schrieb:
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> ... an Leute, die sich generell gern schriftliche Notizen machen - nicht
> allein in Büchern.
>
> Dieses Remarkable 2 findet auf jeden Fall reichlich Freunde (im
> Business-Bereich), schon weil der Formfaktor ziemlich se-xy ist (nur 4,7mm
> dick). Auch ein befreundeter Pianist hat sich das Teil besorgt, weil Noten
> schreiben damit auch gut funktioniert ...
Klar, das remarkable hat ja auch alles was es braucht um seine Stärken Boll auszuspielen.
Genau deswegen finde ich das Amazon Gegenstück ja so unsinnig.
Einfach kopiert ohne die kernstärken mitzunehmen. -
Re: An wen soll sich das Gerät richten ?
Autor: peterbruells 01.12.22 - 09:48
Kotaru schrieb:
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> Jetzt Mal ehrlich - wer macht schon Notizen in "normalen" Büchern? Bei
> Fachliteratur fürs Studium, Powerpoint slides, oder wissenschaftlichen
> Papern macht das alles schon Sinn.
Denkfehler: Für viele Menschen sind selbst Romane, Essays, etc ganz normales Arbeitsmaterial.
Ich selber streiche nichts in Büchern an, weil ich noch Lernmittelfreiheit hatte, was aber bedeutete, dass den getilgten Büchern nichts passieren durfte. Das verfolge mich noch bis heute, aber in einer elektronischen Version würde ich Notizen machen. Und selbst wenn es nur eine Idee aufgrund einer Textstelle ist.
> Da aber Amazon die Kindle Geräte sehr
> stark in ihren Austauschmöglichkeiten und Dateiformaten einschränkt ist das
> doch für produktives Arbeiten quasi unbrauchbar. Am Ende ist das also
> einfach nur ein 10 Zoll E-Book Reader und dann sind über 400¤ schon
> ziemlich viel Geld für sehr wenig Mehrwert.
Dem Teil kann teilweise zustimmen. In meinen Augen muss am Export/Sync noch ganz schön gearbeitet werden.
> Wenn man einfach nur auf einem Display rumkritzeln will kriegt man so
> "dumme" LCD Maltafeln für 10-20 ¤ von Xiaomi und Konsorten.
Dafür gibt es etwas was sich „Notizbuch“ nennt. Die LCD Maltafeln können bestenfalls ein Telefonat mal eben aufnehmen, dann ist schon Schluss. -
Re: An wen soll sich das Gerät richten ?
Autor: a.ehrenforth 02.12.22 - 08:46
Das frage ich mich auch. Klar gibt es Nieschenandwendungen dafür, aber Amazon ist ein Massenhersteller.
Warum nicht einen "normalen" kleinen Kindle mit der Schreibfunktion rausbringen? Den könnte man dann auch privat z.B. zum einkaufen oder anderer Orts mit rumtragen, was passionierte E-Book Leser ja eh tun.
Aber Tablet Größe? Nehmen die meisten dann nicht gleich ein echtes Tablet?
Gruß
Andi



