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e-book Reader brauchen ein neues, zusätzliches Paradigma

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. e-book Reader brauchen ein neues, zusätzliches Paradigma

    Autor: Anonymer Nutzer 11.04.15 - 18:48

    Hardware: a la Tablet
    OS: a la Tablet

    Display-Size: DIN A4 / letter / legal

    dpi: 300, 600, ...

    Display-
    Technologie: e-ink, Mirasol, tbd.


    e-book Reader sind ja ganz nett.


    Die heutigen Tablets sind weder als e-book Reader zu gebrauchen noch als Document-Reader.

    Die e-book Reader sind so la la.
    Geht so.
    Gerade noch im Bereich des Azeptablen.

    Wirklich hilfreichwäre, wären brauchbare Document-Reader.
    Und keine Funzeln die 1024 Kompromisse eingehen.

  2. Re: e-book Reader brauchen ein neues, zusätzliches Paradigma

    Autor: demon driver 11.04.15 - 19:54

    Kommt drauf an. Wenn ich zum Lesen von Büchern, die ich zu analogen Zeiten in den allermeisten Fällen als Taschenbuch gekauft hätte, ein A4 großes Ungetüm mit mir herumtragen oder in der Hand halten müsste, würde ich wieder Taschenbücher kaufen. Ein bisschen größer als die bislang üblichen 6" dürfte es aber sein, zumal beim Rahmen noch einiges an Verkleinerungspotenzial besteht.

    Dpi sind mir nicht so wichtig. Auflösungsmäßig genügte mir schon die 800x600-Generation; ein bisschen mehr darfs gerne sein, aber noch mehr brauche ich eigentlich nicht.

    Was ich allerdings so langsam gerne mal sähe, wäre das farbige E-Ink-Display. Prototypen gab es schon vor Jahren zu sehen, da fragt man sich doch, warum das so lange bis zur Serienreife dauert und bis das mal jemand in so ein Teil einbaut.

  3. Die eBook-Reader brauchen eher aufgeklärte Konsumenten

    Autor: Booth 11.04.15 - 21:01

    Um reinen Text darzustellen, brauchst Du nicht ansatzweise 300 dpi. Die heutigen eBook-Reader sind zum Lesen von reinen Texten (also Büchern) absolut in Ordnung. Nur irgendwie scheinen "Fachjournalisten" als verlängerter Marketing- und Sensationsnachrichten-Arm der Industrie die Hirne der Konsumenten dermassen aufgeweicht zu haben, daß die Geräte teilweise SCHLECHTER werden - z.B. indem Hintergrundbeleuchtung eingebaut wird, die man nichtmal abschalten kann.

    Ja sicher - jeder, der Bücher und Zeitungen liest, wird ständig bemerken, wie schlecht das Lesen dieser Medien auf Grund mangelnder Hintergrundbeleuchtung oder auf Grund niederiger DPI-Werte funktioniert?!... Ne - eben NICHT. Zeitungen haben z.T. deutlich unter 100 dpi. Das genügt völlig. Dagegen ist eine Hintergrundbeleuchtung eine zusätzliche Anstrengung für das Auge, die zudem bei ausreichender Umgebungsbeleuchtung völlig unnötig ist.

    Ich hab den billigsten Amazon Kindle - und als reine Buchlesegerät ist das Teil schon ziemlich genial. Schön klein, handlich, sehr leicht und die Schärfe und der Kontrast sind absolut in Ordnung. Sehr gut ist auch, daß der Hintergrund NICHT völlig weiss, sondern ganz minimal cremefarben ist. Dadurch wird die Helligkeit durch Reflektion des Umgebungslichtes verringert.

    Daß die heutigen Leute denke, höhere Technikzahlen seien grundsätzlich besser, obwohl wir KEINE Maschinen, sondern biologische Wesen sind... das ist einfach nur schade.

  4. Re: e-book Reader brauchen...

    Autor: Ovaron 11.04.15 - 21:56

    Kurzer und unaufgeregter Erfahrungsbericht nach zwei Jahren mit dem Sony PRS650.

    Ich hab mir das Teil damals aus Experimentierfreude gekauft. Bin halt der Technikus, elektronisches Papier war einfach ein geiler Gedanke.

    Also ein wenig gestöbert, zum Schluß gekommen das Amazon "das Böse unter der Sonne" ist und den Sony gekauft.

    Ausgepackt - nett anzusehen.

    Erster Eindruck: schön leicht. Genau gesagt: extrem leicht. Ich kann das Ding in jeder lebenslage länger als eine Stunde halten ohne das Gewicht zu bemerken. Auch ein normales Buch wird mir nach einiger Zeit schwer und will abgestützt werden. Mit einem Tablet von damals 500 oder mehr Gramm wirklich in keinster Weise zu vergleichen.

    Zweiter Eindruck: schön bequem. Der Sony hat zwar noch Tasten (die manche bevorzugen), aber ich finde das einfache "mit dem Daumen wischen" um umzublättern total intuitiv. Da der Finger (bei mir der Daumen) dazu keine bestimmte Stelle treffen muss hemmt es meinen Lesefluß am wenigsten.
    Auch nicht schlecht: Im Gegensatz zum Buch klappt der Ereader nicht immer an der unpassenden Stelle gerade zusammen oder wird vom Wind umgeblättert. Meine ct zu lesen empfinde ich mittlerweile als "unbequem".

    Dritter Eindruck: Epaper ist einfach nur das beste seit geschnittenem Brot. Ich hab das Ding rechtzeitig vor dem Sommerurlaub gekauft und lese gerne und viel auf dem Balkon. Und da spielt Epaper seinen Vorteil aus den ein Tablett niemals (oder besser: nicht in absehbarer Zeit, man soll niemals nie sagen) aufholen wird. Je heller es wird, desto besser wird der kontrast und desto angenehmer liest es sich. Ich habe den Reader schon auf deutlich mehr als Handtemperatur gehabt (ok, verbrennen konnte ich mich nicht, aber er war definitv "heiß") weil ich in der Mittagssonne im Hochsommer gelesen habe. Ein Hochgenuß!

    Vierter Eindruck: Lesen im Dunkeln macht damit keinen Spaß. Ist halt ein Buch, wenn ich lese muss ich für Licht sorgen.

    Fazit: Es war ein Experiment und es war definitiv eine meiner glücklichen Entscheidungen. Sowohl das Konzept als auch das Modell sind zu mir 100% kompatibel.
    Sony hat leider den Trend zur Beleuchtung verschlafen und sich aus dem Markt verabschiedet. Ich werde diesen Vorteil gegenüber dem normalen Buch beim nächsten Reader gerne mitnehmen. Wer mir erzählen will das ein Tablett der bessere Reader ist dokumentiert in meinen Augen lediglich seine Inkompetenz denn schon bei mäßigem Sonnenschein fällt das Tablett als Reader völlig aus.

    PS: Ach ja, Digital Restriction Management.. dazu kann ich nichts sagen. Ich besitze die Bücher die ich kaufe. Was ich gekauft habe wird als Ebook besorgt und aufgespielt oder selbst gescannt.

    PPS: PDF Reflow ist eine Stärke des Sony. Das ändert nichts daran das PDF niemals dafür konzipiert war auf unterschiedlichen Anzeigegeräten zu funktionieren. PDF soll eine 1:1 Darstellung möglichst genau hin kriegen, bei Flächen von deutlich weniger als A4 wird das nichts. Entsprechend habe ich das ganz schnell abgehakt. Dazu kommt noch das der PDF im Sony (und auch der im Kindle, Kumpel hats getestet) einiges nicht sauber darstellt das auf dem PC noch angezeigt wird.

  5. Re: Die eBook-Reader brauchen eher aufgeklärte Konsumenten

    Autor: Peter Brülls 11.04.15 - 22:31

    Booth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um reinen Text darzustellen, brauchst Du nicht ansatzweise 300 dpi.

    Stimmt. Es geht auch mit einem 8-Nadel-Drucker, das kann ich aus den Erfahrungen meiner Jugend her bestätigen.

    > Die heutigen eBook-Reader sind zum Lesen von reinen Texten (also Büchern)
    > absolut in Ordnung.

    Bedingt. In einem anderen Thread schriebe ich zwar, dass die derzeitigen Einschränkungen in Bezug auf Typographie für mich zwar akzeptabel sind und durch andere Vorteile aufgewogen werden, aber dennoch würde ich Verbesserungen in dem Bereich begrüßen.

    > Hirne der Konsumenten dermassen aufgeweicht zu haben, daß die Geräte
    > teilweise SCHLECHTER werden - z.B. indem Hintergrundbeleuchtung eingebaut
    > wird, die man nichtmal abschalten kann.

    Wenn die Hintergrundbeleuchtung geregelt werden kann, dann ist das auch in der Tat kein Problem.

    > Ja sicher - jeder, der Bücher und Zeitungen liest, wird ständig bemerken,
    > wie schlecht das Lesen dieser Medien auf Grund mangelnder
    > Hintergrundbeleuchtung oder auf Grund niederiger DPI-Werte
    > funktioniert?!...
    > Ne - eben NICHT. Zeitungen haben z.T. deutlich unter 100
    > dpi.

    85 lpi ist die übliche Untergrenze, es gibt welche, die gehen drüber. Aber Zeitungen werden auch anders konsumiert als Bücher und müssen naturgemäß billiger hergestellt werden. Auf Zeitungspapier mit 300 dpi drucken zu wollen wäre auch Quatsch.

    Bücher und Journale werden deutlich jeher auflösend gedruckt, auf Papier, dass das auch verwenden kann. (Billige Taschenbücher natürlich schlechter auflösend.)

    > Dagegen ist eine Hintergrundbeleuchtung eine
    > zusätzliche Anstrengung für das Auge,

    Wenn man sie im Dunkeln voll aufdreht, ja. Ansonsten: nein.

    > die zudem bei ausreichender Umgebungsbeleuchtung völlig unnötig ist.

    Auch nein. Bei Sonnenlicht draußen ist sie nicht mal wahrnehmbar, aber schon bei Tageslicht im Rauminnern läßt sich das Druckbild fast schwarz-weiß erscheinen statt als dunkelgrau-hellgrau.


    > Ich hab den billigsten Amazon Kindle - und als reine Buchlesegerät ist das
    > Teil schon ziemlich genial. Schön klein, handlich, sehr leicht und die
    > Schärfe und der Kontrast sind absolut in Ordnung.

    Du meinst für dich ausreichend. Als das Stand der Technik war und die Dinger unter 100 kosteten, hatte ich mir auch einen besorgt. Aber sofort gewechselt als der erste Paperwhite kam und dann wieder als der Voyager rauskam, denn beide kamen der Qualität einfacher Papiertücher endlich näher.

    > Sehr gut ist auch, daß der Hintergrund NICHT völlig weiss, sondern ganz minimal
    > cremefarben ist.

    Bem Kindle? Dass ist, normale Farbwarhmeung vorausgesetzt, nicht cremefarben, sondern grau. In etwa auf dem Niveau klassischen Recyclingspapiers.

    Verglichen mit aktuellen Modell sieht das nur fürchterlich aus, sowohl von Kontrast wie auch Auflösung her. Wenn Buchstaben sichtbare Stufen haben, dann kann man sie sicherlich lesen, aber zumindest mein ästhetisches Empfinden wird dadurch so gestört, dass ich immer zu vermeiden suche, wo es nur geht.

    Ich bin zwar schon mit gering auflösenden Geräten und Formaten aufgewachsen, selbst mit Synchronisation, und hatte mich daher an deren Unzulänglichkeiten gewöhnt, ja sie sogar als normal empfunden, aber das ist kein Grund, dass ich daran kleben bleiben muss, wenn es etwas besseres gibt. Und nein, das Knistern und Knacken von Vinyl ist nicht „wärmer“.

  6. Re: Die eBook-Reader brauchen eher aufgeklärte Konsumenten

    Autor: hjp 12.04.15 - 00:22

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Booth schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > wie schlecht das Lesen dieser Medien auf Grund mangelnder
    > > Hintergrundbeleuchtung oder auf Grund niederiger DPI-Werte
    > > funktioniert?!...
    > > Ne - eben NICHT. Zeitungen haben z.T. deutlich unter 100
    > > dpi.
    >
    > 85 lpi ist die übliche Untergrenze, es gibt welche, die gehen drüber. Aber
    > Zeitungen werden auch anders konsumiert als Bücher und müssen naturgemäß
    > billiger hergestellt werden. Auf Zeitungspapier mit 300 dpi drucken zu
    > wollen wäre auch Quatsch.

    Du meinst die Rasterung von Photos. Die ist viel grober als die
    Auflösung des Druckwerks. Wie fein die ist, siehst Du, wenn Du Dir die
    Schrift anschaust, am besten mit einer Lupe. Das sind jedenfalls
    mindestens 300 dpi, eher 600.

    Auch Laserdrucker rastern übrigens alles, was nicht reines CMYK ist,
    deutlich gröber als sie könnten. Das ist unvermeidbar, sobald man mit
    Farbe auf Papier herumpatzt.

    Für Bildschirme (auch e-Ink) gelten andere Bedingungen.

    hp

  7. Re: Die eBook-Reader brauchen eher aufgeklärte Konsumenten

    Autor: Profi 12.04.15 - 15:40

    >> Dagegen ist eine Hintergrundbeleuchtung eine
    >> zusätzliche Anstrengung für das Auge,

    > Wenn man sie im Dunkeln voll aufdreht, ja. Ansonsten: nein.

    Ein "nein" ist zu pauschal in diesem Fall. Es gibt durchaus Gurken-Reader mit PWM-Steuerung, welche nachgewiesen (u.a. Studie von Eizo) eine Belastung darstellt.
    Zudem ist jegliches Licht erst einmal eine "zusätzliche Anstrengung". Die Frage ist dann eher, ob sie individuell zu Beschwerden führt oder nicht weiter auffällt.
    Dann ist da noch das Thema White LED und deren hoher Blaulichtanteil.

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