1. Foren
  2. Kommentare
  3. Mobile Computing
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Lenovo-Ultrabooks: Leichter…

Das X1 scheint eine Art "Thinkpad-Nachfolger" zu sein?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Das X1 scheint eine Art "Thinkpad-Nachfolger" zu sein?

    Autor: Zwangsangemeldet 06.01.14 - 03:34

    Also gibt es jetzt den Namen Thinkpad gar nicht mehr bei den kommenden, neuen Modellen? Naja, schick sieht es ja aus, und wenn die Usability, die Haptik und die Langlebigkeit genauso genial ist, wie bei den älteren Thinkpad-Modellen (ich hab ein T400, auch wg. 16:10), dann wäre das schon was, was mich interessieren würde. Einen Trackpoint hat es ja - der muss dann nur noch richtig von Linux unterstützt werden, obwohl er keine Hardware-Tasten mehr hat, und das Touchpad trotzdem (am besten im BIOS) deaktiviert sein sollte.
    Dass es nur mit Windows und nicht auch ohne verkauft wird ist zwar ein gigantischer Nachteil, aber leider etwas, woran man sich schon gewöhnt hat (aber warum müssen die bei den Promo-Fotos auch immer noch diese hässliche Kacheloberfläche in den Bildschirm montieren?), und beim Neukauf solcher Hardware sollte es ja wohl auch möglich sein, sich das Geld für die unbenötigte Windows-Lizenz zurückzuholen...

  2. Re: Das X1 scheint eine Art "Thinkpad-Nachfolger" zu sein?

    Autor: Anonymer Nutzer 06.01.14 - 04:02

    Zwangsangemeldet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also gibt es jetzt den Namen Thinkpad gar nicht mehr bei den kommenden,
    > neuen Modellen?

    Natürlich gibt es auch in Zukunft Thinkpads. Die hier vorgestellten Modelle sind bis auf das X1 aber keine Thinkpads.
    Steht ja auch auf keinem anderen Thinkpad drauf ;-)
    Auf der CES geht es ja darum typische Konsumprodukte vorzustellen, da sind so richtige Arbeitsmaschinen eher fehl am Platz.

    Naja, schick sieht es ja aus, und wenn die Usability, die
    > Haptik und die Langlebigkeit genauso genial ist, wie bei den älteren
    > Thinkpad-Modellen (ich hab ein T400, auch wg. 16:10), dann wäre das schon
    > was, was mich interessieren würde. Einen Trackpoint hat es ja - der muss
    > dann nur noch richtig von Linux unterstützt werden, obwohl er keine
    > Hardware-Tasten mehr hat, und das Touchpad trotzdem (am besten im BIOS)
    > deaktiviert sein sollte.

    Das ist übriges schon das zweite(oder dritte??) Thinkpad X1.
    Ist glaube ich in Rezensionen immer super angekommen.

    > Dass es nur mit Windows und nicht auch ohne verkauft wird ist zwar ein
    > gigantischer Nachteil, aber leider etwas, woran man sich schon gewöhnt hat
    > (aber warum müssen die bei den Promo-Fotos auch immer noch diese hässliche
    > Kacheloberfläche in den Bildschirm montieren?), und beim Neukauf solcher
    > Hardware sollte es ja wohl auch möglich sein, sich das Geld für die
    > unbenötigte Windows-Lizenz zurückzuholen...

    Das geht bei Lenovo nach meiner Erfahrung trotzdem.
    Du musst einfach in einer Mail darauf hinweisen das du mit Microsofts Eula nicht einverstanden bist und wie man sich da einigen könnte. Das was auf den Webseiten steht ist da auch uninteressant, die EULA kann grundsätzlich abgelehnt werden.
    Das gilt natürlich auch für einen Rechner der schon in deinen Besitz über gegangen ist,allerdings würde ich das immer im Vorfeld abklären, ist mMn Professioneller.
    Nach der erst Inbetriebnahme darf man allerdings nicht allzu lange warten, bin mir nicht mehr ganz sicher,ich denke aber es waren 30 Tage.

  3. Re: Das X1 scheint eine Art "Thinkpad-Nachfolger" zu sein?

    Autor: Zwangsangemeldet 06.01.14 - 04:35

    Tzven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das geht bei Lenovo nach meiner Erfahrung trotzdem.
    > Du musst einfach in einer Mail darauf hinweisen das du mit Microsofts Eula
    > nicht einverstanden bist und wie man sich da einigen könnte. Das was auf
    > den Webseiten steht ist da auch uninteressant, die EULA kann grundsätzlich
    > abgelehnt werden.
    > Das gilt natürlich auch für einen Rechner der schon in deinen Besitz über
    > gegangen ist,allerdings würde ich das immer im Vorfeld abklären, ist mMn
    > Professioneller.
    > Nach der erst Inbetriebnahme darf man allerdings nicht allzu lange warten,
    > bin mir nicht mehr ganz sicher,ich denke aber es waren 30 Tage.

    Klingt ja mal gut! Wobei die "erste Inbetriebnahme" ja bereits ein Systemstart von USB ist, um das gewünschte Betriebssystem zu installieren, und Windows von der Platte zu fegen. Kann also gut sein, dass es nach dieser Definition überhaupt keine "Inbetriebnahme" gab. Und natürlich sind die Geräte im Shop von Lenovo am teuersten, ansonsten muss man sich halt mit anderen Händlern einigen...
    Aber dennoch, danke für die Info. Im Falle eines Neukaufs (wobei ich mit meinem T400 sicher noch einige Zeit lang gut klarkommen werde) werde ich das auf jeden Fall im Hinterkopf behalten!

  4. Re: Das X1 scheint eine Art "Thinkpad-Nachfolger" zu sein?

    Autor: Marka 06.01.14 - 21:06

    Der Laptop wäre ohne Windows vielleicht sogar teurer. Keine Ahnung ob sich noch mal extra jemand hinsetzt und das bei Massenproduktion installierte Windows löscht oder ob Microsoft die Hardware subventioniert.

    Man darf ja auch die erhaltene Windows-OEM-Version verkaufen. Sollte sich eher bemerkbar machen als wenn es das Gerät direkt ohne Windows gibt.

  5. Re: Das X1 scheint eine Art "Thinkpad-Nachfolger" zu sein?

    Autor: Zwangsangemeldet 06.01.14 - 21:38

    Naja, der Unterschied wäre marginal. Kommt drauf an, wie die Dinger produziert werden: Bauen die fertig vorkonfigurierte Massenspeicher mit Windows ein, oder spielen sie das danach erst automatisiert auf den Massenspeicher (SSD/HDD) auf... Wenn sie es nachträglich aufspielen, dann dürfte es sogar billiger sein, auf diesen Schritt zu verzichten. Ansonsten gibt es halt ein Bauteilregal für Massenspeicher mit Windows, und eins für solche ohne Windows, oder ähnliches.
    Alternativ könnte man auch das BIOS bei den Versionen ohne Windows mit einem Flag versehen, dass es beim ersten Einschalten die Festplatte komplett zurücksetzt, indem es die Partitionstabelle löscht, den MBR überschreibt oder ähnliches - das wäre dann wieder zu annähernd Nullkosten möglich.

    Ansonsten weiß ich nicht, in wieweit sich die Lizenzaufkleber heutzutage von den Dingern ablösen lassen, um die Lizenz gebraucht zu verscherbeln, aber das ist natürlich auch eine Option. Wenn auch eben umständlich, und nervig...dann doch lieber nachträglich die Lizenz zurückgeben und die "Microsoft-Steuer" erstattet bekommen, und sich nicht weiter damit rumplagen müssen...

  6. Re: Das X1 scheint eine Art "Thinkpad-Nachfolger" zu sein?

    Autor: dummfilm 07.01.14 - 03:59

    Täusch ich mich oder gibt's nicht seit ein paar Jahren eine gesetzliche Vorgabe in Deutschland, dass Komplettrechner nur mit Betriebssystem verkauft werden dürfen? Einige Hersteller bieten es ja auch mit vorinstalliertem Linux an. Ganz ohne hab ich das schon ne Weile nicht mehr gesehen. Jedenfalls würde das ein deutliches Mehr an Arbeit bedeuten und die Geräte eher teurer machen.

  7. Re: Das X1 scheint eine Art "Thinkpad-Nachfolger" zu sein?

    Autor: Zwangsangemeldet 07.01.14 - 04:25

    WTF? Nein, so eine gesetzliche Vorgabe kann es nicht geben. Es gibt immer noch Rechner, auf denen ist kein OS installiert, oft z.B. auch aus der refurbisher-Ecke, wo dann die Windowslizenz von der Maschine getrennt weiterverkauft wurde, aber auch neue Rechner.

    So eine gesetzliche Vorgabe, die das fordern würde, wäre doch vollkommen kontraproduktiv! Soweit ich mich erinnere, gab es mal eine Initiative, diese Zwangsbündelung von unerwünschten Betruebssystemen mit Komplett-PCs gesetzlich in sofern zu lockern, als dass derartige Angebote nicht mehr als eine "Einheit" gesehen werden dürfen (so, wie die Festplatte, die in dem angebotenen PC drin ist), sondern dass auch diese der Trennung zwischen Soft- und Hardware gerecht werden müssen (und damit zudem eine marktwirtschaftlichere Situation hergestellt wird, und das Monopolgehabe von Micro$oft verringert). Ich weiß aber nicht, was daraus geworden ist.

    Denn, es ist ja leider Gottes nun mal so, dass es kaum PCs gibt, die ohne Windows angeboten werden. Wenn man dann nicht als Kunde von dem unerwünschten Teil eines solchen "Bündelungsgeschäfts" zurücktreten dürfte, sondern es entweder nehmen *müsste*, oder sich nach den wenigen Ausnahmen, die ohne diese (aus dem Standpunkt des lauteren Wettbewerbs mehr als fraglichen) Bündelangebote verkauft werden, umschauen müsste, hätte man schlagartig nur noch einen minimalen Bruchteil der möglichen Optionen, etwas zu kaufen, ohne "Microsoft-Steuer" abzudrücken.
    Klar, natürlich kann man die Lizenz dann auch weiterverkaufen, hier in Deutschland sogar OEM-Lizenzen ohne Bündelung mit Hardware, aber das ist 1. Aufwändig/nicht jedermanns Sache, und 2. bringt man es damit ja dann trotzdem unter's Volk.

    Künftig, wenn die Bedeutung von Windows im Endkundensektor rapide abnimmt, wird es übrigens auch für Microsoft schon aus statistischen Gründen interessant sein, zu erfahren, wie viele Leute deren Software überhaupt tatsächlich kaufen, oder nur "sich nicht weigern, es dabei zu haben" wie ein nutzloses Anhängsel (mir fallen Zigarettenanzünder in Autos von Nichtrauern in den 80ern ein, oder auch diese Plastik-Aufkleber auf den Supermarkt-Äpfeln neuerdings immer...)

  8. Re: Das X1 scheint eine Art "Thinkpad-Nachfolger" zu sein?

    Autor: Schnarchnase 07.01.14 - 08:29

    Da X1 Carbon macht schon einen guten Eindruck, man muss allerdings aufpassen, da hier wie bei vielen Ultrabooks keine Standardfestplatte verbaut ist, sondern irgendeine Eigenproduktion.

  9. Re: Das X1 scheint eine Art "Thinkpad-Nachfolger" zu sein?

    Autor: Zwangsangemeldet 07.01.14 - 09:24

    Interessant, aber eigentlich auch klar - die Bauhöhen von 2,5"-Festplatten passen ja nicht zu den kompakten Abmessungen eines UltraBooks. Gibt's überhaupt noch/schon SSDs im 1,8"-Standardformat? Vom Platz her dürfte diese Gehäusegröße doch reichen, um selbst 1TB unterzubringen.
    Und ansonsten: Solange die SSD groß genug ist (eigentlich schon locker ab 256GB, auf jeden Fall aber ab 512GB der Fall) und eine ausreichend lange Lebensdauer hat, gibt es keinen Grund, die zu wechseln. Wenn das allerdings eine Sollbruchstelle ist, dann dürfte es blöd werden, und man muss hoffen, dass es irgendwann billigere Drittherstellervarianten gibt, sowie ein modifiziertes UEFI-Image, was die für Thinkpads bekannte, nervige Warnung/Fehlermeldung beim Einsatz solcher Hardware austrickst.
    Funktioniert jedoch bei meinem X41 auch, was mit 64GB SSD ausgestattet ebenfalls eine Art Sonderformat hat (SATA über PATA-Anschluss), und dafür gab es mal eben diese billige China-SSD, die aber schon einige Jahre (bei inzwischen zugegeben geringer Benutzung) durchhält.

    Ebenso ist fraglich, ob sich das Ultrabook überhaupt öffnen lässt, um einzelne Komponenten auszutauschen, bei der Größe besteht auch die Gefahr, dass viel zu viel einfach nur geklebt ist, wodurch es dann auch keine Hardware Maintenance Manuals und nachkaufbare FRUs mehr gäbe, sondern die Dinger einfach weggefeuert und komplett ersetzt werden. Das wäre leider ein weiterer Schritt weg vom "Thinkpad" hin zum "Consumer-Notebook"...

  10. Re: Das X1 scheint eine Art "Thinkpad-Nachfolger" zu sein?

    Autor: Schnarchnase 07.01.14 - 09:39

    Ich habe ja auch nichts gegen neue Technik oder neue Formate, ich finde es nur unverständlich, dass hier nicht mehr auf Standards gesetzt wird, sondern jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht. Das schränkt die Auswahl der Ersatzteile für den Kunden doch erheblich ein.

  11. Re: Das X1 scheint eine Art "Thinkpad-Nachfolger" zu sein?

    Autor: Zwangsangemeldet 07.01.14 - 10:02

    Naja, für Ultrabooks sind 2,5"-SSDs einfach zu klobig. 1,8"-Laufwerke waren nie sonderlich weit verbreitet, was manche Hersteller dann leider auf solche dummen (aus kapitalistischer Sicht jedoch absolut sinnigen, guten) Ideen bringt...

  12. Re: Das X1 scheint eine Art "Thinkpad-Nachfolger" zu sein?

    Autor: Schnarchnase 07.01.14 - 12:05

    Ob das so sinnig ist weiß ich nicht. Ich bin wahrscheinlich auch nicht der Einzige der dann lieber seinen alten Rechner aufrüstet, statt ein modernes Wegwerfprodukt zu kaufen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Business Intelligence (BI) Berater (m/w/d)
    Iodata GmbH, Karlsruhe
  2. Informatiker als IT-Anwendungsbetreuer und fachlicher Abteilungsleitungsvertreter (d/m/w)
    DEGEWO AG, Berlin
  3. SAP MM Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Fürth
  4. Fachexpertin bzw. Fachexperte Arbeitsmarkt (w/m/d)
    Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Elite Dangerous für 5,75€, Planet Zoo für 19,99€, The Walking Dead: The Telltale...
  2. (u. a. Dorfromantik für 7,19€, Cartel Tycoon für 18,99€ plus jeweils One Finger Death Punch 2...
  3. (u. a. Gears 5 für 9,99€, Forza Horizon 4 für 29,99€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Probleme mit Agilität in Konzernen: Agil sein muss man auch wollen
Probleme mit Agilität in Konzernen
Agil sein muss man auch wollen

Ansätze wie das Spotify-Modell sollen großen Firmen helfen, agil zu werden. Wer aber erwartet, dass man es überstülpen kann und dann ist alles gut, der irrt sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


    Software-Projekte: Meine Erfahrungen mit einer externen Entwicklerfirma
    Software-Projekte
    Meine Erfahrungen mit einer externen Entwicklerfirma

    Ich versprach mir Hilfe für meine App-Entwicklung. Die externe Entwicklerfirma lieferte aber vor allem Fehler und Ausreden. Was ich daraus gelernt habe.
    Von Rajiv Prabhakar

    1. Feature-Branches Apple versteckt neue iOS-Funktionen vor seinen eigenen Leuten
    2. Entwicklungscommunity Finanzinvestor kauft Stack Overflow für 1,8 Milliarden
    3. Demoszene Von gecrackten Spielen zum Welterbe-Brauchtum

    Army of the Dead: Tote Pixel schocken Zuschauer mehr als blutrünstige Zombies
    Army of the Dead
    Tote Pixel schocken Zuschauer mehr als blutrünstige Zombies

    Army of the Dead bei Netflix zeigt Zombies und Gewalt. Viele Zuschauer erschrecken jedoch viel mehr wegen toter Pixel auf ihrem Fernseher.
    Ein Bericht von Daniel Pook

    1. Merchandise Netflix eröffnet Fanklamotten-Onlineshop
    2. eBPF Netflix verfolgt TCP-Fluss fast in Echtzeit
    3. Urteil rechtskräftig Netflix darf Preise nicht beliebig erhöhen