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  5. › Lightning: Apple warnt vor…

Monopolistengequatsche

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  1. Monopolistengequatsche

    Autor: BuddyHoli 24.01.20 - 11:52

    Naja, Lightning ist für Apple ne Goldgrube, wenn Zubehörhersteller gezwungen werden, Software und Hardware für den apple-eigenen Standard zu entwickeln, dessen Nutzung Apple sich natürlich teuer bezahlen lässt.

    Aber Apple denkt hier einfach nicht zu Ende.
    Auch USB-C könnte, ein wenig Entwicklung vorausgesetzt, hard- und softwareseitig kodiert werden. So wäre es dann ein USB-C A(pple)E(dition).

    Vorteile hätte das reichlich, von möglicherweise höherer Kompatibilität bis zu weniger Umweltbelastung. Aber um Apple da hinzukriegen, muss die EU wahrscheinlich reichlich Dollars nach Cupertino schicken.

  2. Re: Monopolistengequatsche

    Autor: aetzchen 24.01.20 - 11:58

    Naja das sehe ich nicht ganz so. Als Lightning auf dem Markt gekommen ist, war es mit die fortschrittlichste Schnittstelle damals. Erst durch Lightning ist das USB Konsortium auf die Idee gekommen Stecker zu entwickeln die man verdrehen kann.(btw USB-C ist nach Lightning gekommen). Lightning ist seit 8 Jahren am Markt. So lange möchte ein USB-Standard erst einmal durchhalten. Und zu guter letzt... Konkurrenz belebt das Geschäft.

    Welchen Anreiz für die Entwicklung neuer Schnittstellen sollte den noch existieren wenn die Konkurrenz nicht ab und an ein besseres Produkt auf dem Markt wirft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.20 12:04 durch aetzchen.

  3. Apple hat USB-C mitentwickelt

    Autor: k2r 24.01.20 - 12:01

    https://www.docdroid.net/uf3z/typec.pdf

    Die „Diskussion“ dummes Gewäsch von Leuten, die seit 2 Jahren „irgendwas mit IT“ machen, „Wuerdenkern“ oder Politikern, die was tun wollen, ohne was zu leisten.

  4. Re: Monopolistengequatsche

    Autor: sofries 24.01.20 - 12:05

    In einem so kurzen Beitrag so viele faktische Fehler...
    Erstmal ist Apple kein Monopolist. Das merkst du daran, dass sie nur einer von vielen Smartphoneherstellern sind und der Kunde die Wahl hat. Auch iOS ist bei weitem nicht das führende mobile Betriebssystem und niemand ist gezwungen es zu benutzten und somit iPhones zu kaufen.
    Zweitens hat Apple überall USB-C eingeführt und bei Laptops als eines der ersten Unternehmen eiskalt durchgesetzt. Wie sie damals übrigens schon als einer der ersten mit die iBooks nur mit USB ausgestattet haben und zur Verbreitung von USB viel beigetragen haben.
    Drittens ist es nicht möglich eine eigene Implementierung von USB Kabeln zu veröffentlichen, da es den Standard widersprechen würde. Sowas hat Apple auch nie getan. Deren USB-C Kabel laufen über das Thunderbolt Protokoll und unterstützen Power Delivery, was beides führende Industriestandards sind.
    Viertens will Apple höchstwahrscheinlich weg von Lightning, indem man etwa auf USB-C umsteigt wie beim iPad Pro oder indem man den Anschluss komplett entfernt (wahrscheinlicher), aber man macht jetzt öffentlich Druck, damit die EU nicht in die eigene Roadmap eingreift.

  5. Re: Monopolistengequatsche

    Autor: Teeklee 24.01.20 - 12:10

    aetzchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja das sehe ich nicht ganz so. Als Lightning auf dem Markt gekommen ist,
    > war es mit die fortschrittlichste Schnittstelle damals. Erst durch
    > Lightning ist das USB Konsortium auf die Idee gekommen Stecker zu
    > entwickeln die man verdrehen kann.(btw USB-C ist nach Lightning gekommen).
    > Lightning ist seit 8 Jahren am Markt. So lange möchte ein USB-Standard erst
    > einmal durchhalten. Und zu guter letzt... Konkurrenz belebt das Geschäft.
    >
    > Welchen Anreiz für die Entwicklung neuer Schnittstellen sollte den noch
    > existieren wenn die Konkurrenz nicht ab und an ein besseres Produkt auf dem
    > Markt wirft.

    Du denkst nicht, dass eines der wertvollsten und reichsten Unternehmen der Welt nicht dazu in der Lage ist, dem Konsortium beizutreten, und die Entwicklung an dem Standard voran zu treiben? Apple will das aber gar nicht, denn wenn sie Ressourcen verwenden um den Standard voran zu bringen Profitieren auch alle anderen Mitglieder des Standards davon.

  6. Re: Monopolistengequatsche

    Autor: aetzchen 24.01.20 - 12:21

    Die verstehst schon was Marktwirtschaft bedeutet?

    Wenn ich ein reiches Unternehmen habe und einen Standard entwickle der mir einen Vorteil gegenüber allen anderen Marktteilnehmern sichert... warum soll ich dann einen Konsortium beitreten. Lightning war zu seinem Release weit fortschrittlicher als USB damals... und hat den Vorsprung ein paar Jahre behauptet.

    Warum soll man seine Entwicklungsressourcen voll zu Verfügung stellen, wenn andere davon Profitieren?

  7. Re: Monopolistengequatsche

    Autor: Teeklee 24.01.20 - 12:47

    aetzchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die verstehst schon was Marktwirtschaft bedeutet?
    >
    > Wenn ich ein reiches Unternehmen habe und einen Standard entwickle der mir
    > einen Vorteil gegenüber allen anderen Marktteilnehmern sichert... warum
    > soll ich dann einen Konsortium beitreten. Lightning war zu seinem Release
    > weit fortschrittlicher als USB damals... und hat den Vorsprung ein paar
    > Jahre behauptet.
    >
    > Warum soll man seine Entwicklungsressourcen voll zu Verfügung stellen, wenn
    > andere davon Profitieren?

    Der Umwelt zur liebe? Ah nee..... Lieber hat jedes Gerät einen eigenen Stecker und man erfindet das Rad 10-mal neu. Außerdem, was spricht dagegen einen Standard mit den anderen Teilnehmern zu erarbeiten, welcher die eigenen Anforderungen erfüllt.

    Der folgende Satz kommt aus der Automobil Industrie:
    Cooperate on Standards compete on Implementation.
    (Beispiel dazu der einheitliche Landestrecker... Die meisten verwenden den gleichen (Standard), dennoch gibt es unterscheide, in der Ladegeschwindigkeit (der Implementierung).
    Daran merkt man schon, dass selbst die Autoindustrie zum großen Teil bereits weiter ist als Apple.

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In einem so kurzen Beitrag so viele faktische Fehler...
    > Erstmal ist Apple kein Monopolist. Das merkst du daran, dass sie nur einer
    > von vielen Smartphoneherstellern sind und der Kunde die Wahl hat. Auch iOS
    > ist bei weitem nicht das führende mobile Betriebssystem und niemand ist
    > gezwungen es zu benutzten und somit iPhones zu kaufen.

    Klar ist Apple ein Monopolist. Nur weil sie auf dem Smartphone-Markt kein Monopol haben heißt es nicht, dass sie in anderen Märkten keine Monopolstellung haben.

    Apple hat ein Monopol auf alle APP Verkäufe auf der IOs Plattform.
    Apple hat ein Technologie Monopol für den Lightning Port, du kannst kein Zubehör erstellen, ohne Gebühren an Apple zu Zahlen.

    Als ein gutes fiktives Beispiel, Hamburg (IOs) und Berlin (Android).
    In Berlin darf jeder Äpfel (Apps) anbauen und selbst verkaufen.
    In Hamburg dürfen Äpfel (Apps) angebaut werden, aber nur die Stadt darf die Äpfel verkaufen und verlangt dazu noch eine Gebühr für ihre Dienste, dadurch sind die Äpfel teurer. Außerdem baut die Stadt Hamburg auch selbst Äpfel an und verkauft diese günstiger als ihre Konkurrenz auf ihren eigenen Markt, da sie keine Gebühren an sich selbst bezahlen muss.

    Die Menschen (Kunden) haben zwar die Wahl, in welcher der beiden Städte (Android oder IOs) sie leben wollen, aber sobald sie sich entschieden haben, sind die Hürden nicht zumutbar um auf einen anderen Markt zu gelangen, z.B. nach Berlin zu fahren um fort Äpfel zu kaufen oder zu verkaufen (Smartphone Wechsel).
    In dem Beispiel hat die Stadt Hamburg ein Monopol auf ihren Apfel Verkaufsmarkt.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.20 12:55 durch Teeklee.

  8. Re: Monopolistengequatsche

    Autor: Anonymouse 24.01.20 - 13:02

    aetzchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die verstehst schon was Marktwirtschaft bedeutet?
    >
    > Wenn ich ein reiches Unternehmen habe und einen Standard entwickle der mir
    > einen Vorteil gegenüber allen anderen Marktteilnehmern sichert... warum
    > soll ich dann einen Konsortium beitreten. Lightning war zu seinem Release
    > weit fortschrittlicher als USB damals... und hat den Vorsprung ein paar
    > Jahre behauptet.
    >
    > Warum soll man seine Entwicklungsressourcen voll zu Verfügung stellen, wenn
    > andere davon Profitieren?

    Nun, Okonomie ist nicht alles. Wenn man sich nur danach richtet, sieht die Welt irgendwann wie in einer düsteren Utopie aus. Denn wenn es immer nur um die Wirtschaftlichkeit geht, kann man damit ja alles durchsetzen, oder eben abschaffen.
    Ökologische und soziale Aspekte gehören ebenso berücksichtigt.

  9. "bessere" Schnittstelle

    Autor: Cerdo 25.01.20 - 17:37

    aetzchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja das sehe ich nicht ganz so. Als Lightning auf dem Markt gekommen ist,
    > war es mit die fortschrittlichste Schnittstelle damals.

    Mag sein, nur zu welchem Preis? Alle anderen Hersteller haben USB-Schnittstellen genutzt und die Geräte, die man damit anschließen könnte, waren fast immer kompatibel zu den verschiedenen Smartphones.
    Apple hat Lightning nur verwendet, weil damit das eigene Ökosystem an Hardware von den anderen abgeschottet wurde. Deine ganze Peripherie passt nur an Apple Geräte und dein iPhone ist kaputt. Kaufst du ein neues, oder ein Android-Handy?

    Und mal ehrlich, wie oft brauchst du wirklich hohe Transferraten vom Smartphone über Lightning/USB? In der Regel lädst du damit nur den Akku auf.

  10. Re: Monopolistengequatsche

    Autor: kranzj 26.01.20 - 04:30

    aetzchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die verstehst schon was Marktwirtschaft bedeutet?
    >
    > Wenn ich ein reiches Unternehmen habe und einen Standard entwickle der mir
    > einen Vorteil gegenüber allen anderen Marktteilnehmern sichert... warum
    > soll ich dann einen Konsortium beitreten.

    Du verstehst schon, was Politik im Sinne der Menschen bedeutet? Nämlich, dass unsere Volksvertreter dann zu dem "reichen Unternehmen" hingehen und denen gehörig auf die Finger klopfen und ihnen einen guten Grund geben, dem Konsortium beizutreten. Zum Beispiel den Grund, dass sie ihr Zeug sonst hier nicht mehr verkaufen dürfen.

    Tut mir leid, ich habe für dieses Verhalten wirklich nichts übrig. Damit mit ein paar Steckern noch das letzte bisschen Reibach gemacht werden kann, arbeitet Apple regelrecht bösartig gegen die Interessen der eigenen Kunden.

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