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Milchmädchenlogik

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. Milchmädchenlogik

    Autor: Sil53r Surf3r 24.02.21 - 18:28

    Zitat: "Was passiert, sollte die SSD tatsächlich ausfallen und nicht ersetzt werden können? Im Falle eines Macbook Air M1 würde das einen kompletten Austausch des Mainboards bedeuten, was den riesigen Berg an Elektroschrott wachsen und Ersparnisse schneller schrumpfen lässt."

    Dass ein MB-Austausch nötig würde ist korrekt - der daraus gezogene Schluss allerdings nicht.
    Das Mainboard wird anschließend vom Hersteller granular recyclet, also unter größtmöglicher Rückgewinnung der darin enthaltenen Wertstoffe.

    Wohingegen ich den Nutzer sehen möchte, der das bei seiner hoch geschätzten Austausch-SSD hinbekommt. Die landet allerhöchstens in der roten Tonne - und wird damit eben nicht optimal wiederverwertet.

    Ich postuliere, dass das Apple-Mainboard dadurch allen Unkenrufen zum Trotz nachhaltiger und umweltfreundlicher ist als jede Wechsel-SSD.

    Und weil das Thema Datenrettung hier auch wieder herumgeistert: "Kein Backup - kein Mitleid."

    Ist also insgesamt weniger panikverursachend, als manche gerne hätten. Ich stelle dazu ja gerne die Frage, wie oft die Verfechter von Austauschkomponenten das so machen, dieses Austauschen. Da herrscht dann oft Schweigen im Walde. Aber man könnte ja!1!! Ganz toll. Ein Feature, das kaum jemand ernsthaft braucht oder nutzt. :D

  2. Re: Milchmädchenlogik

    Autor: tritratrulala 24.02.21 - 18:35

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zitat: "Was passiert, sollte die SSD tatsächlich ausfallen und nicht
    > ersetzt werden können? Im Falle eines Macbook Air M1 würde das einen
    > kompletten Austausch des Mainboards bedeuten, was den riesigen Berg an
    > Elektroschrott wachsen und Ersparnisse schneller schrumpfen lässt."
    >
    > Dass ein MB-Austausch nötig würde ist korrekt - der daraus gezogene Schluss
    > allerdings nicht.
    > Das Mainboard wird anschließend vom Hersteller granular recyclet, also
    > unter größtmöglicher Rückgewinnung der darin enthaltenen Wertstoffe.
    >

    Realistisch gesehen ist ein defektes Mainboard häufig aber ein Totalschaden, insbesondere wenn das Gerät schon ein bisschen älter ist. Gerade Apple lässt sich eine Reparatur recht fürstlich bezahlen, auch bei älteren Geräten. Der Rechner landet also meistens komplett in der Verwertung. Wäre die SSD einzeln, könnte man die kostengünstig tauschen und den Rechner ggf. noch jahrelang weiter benutzen.

    Davon abgesehen gibt es ja auch noch das Szenario von Upgrades um die Lebensdauer des Geräts zu verlängern. Ich habe hier noch ein altes MacBook von 2012 und das ist mit maximal ausgebautem RAM und schneller/großer SSD wieder ziemlich gut nutzbar. Mit den neueren Geräten? Unmöglich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.21 18:37 durch tritratrulala.

  3. Ein bißchen Butter bei die Fische wär ja mal ganz nett

    Autor: senf.dazu 24.02.21 - 18:46

    Was kostet denn die Ersatzplatine für mac-mini-M1 oder macbook-air-m1 ? Selbst wenn Apple keine 10 Jahresgarantie (mein noch aktueller mac-mini ist von 2011) gibt - könnten sie so ein Teil ja theoretisch durchaus für den Materialpreis + Servicearbeitspauschale verkaufen.

    Ein Aspekt der mir noch einfällt ist das Thema Sicherheit. Der schwierige Austausch von Apple SSDs macht das Leben vielleicht auch für Schlapphüte schwerer. Ob das angesichts von Diskverschlüsselung noch ne Rolle spielt glaub ich aber eigentlich auch nicht.

    Obwohl - neue Disk rein und System neu initialisieren - beim letzten iPhone ging die Klonerzeugung ziemlich ohne Aufhebens - aus der Cloud. Mehr als Paßwort oder Zugang zu einem der anderen Geräte der Person braucht man da auch nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.21 18:48 durch senf.dazu.

  4. Re: Milchmädchenlogik

    Autor: violator 24.02.21 - 18:47

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Mainboard wird anschließend vom Hersteller granular recyclet, also
    > unter größtmöglicher Rückgewinnung der darin enthaltenen Wertstoffe.

    Das ist ja toll!
    Noch toller wärs allerdings, wenn er das gar nicht tun müsste, weil man die SSD einfach austauschen kann...

  5. Re: Ein bißchen Butter bei die Fische wär ja mal ganz nett

    Autor: redmord 24.02.21 - 19:05

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was kostet denn die Ersatzplatine für mac-mini-M1 oder macbook-air-m1 ?
    > Selbst wenn Apple keine 10 Jahresgarantie (mein noch aktueller mac-mini ist
    > von 2011) gibt - könnten sie so ein Teil ja theoretisch durchaus für den
    > Materialpreis + Servicearbeitspauschale verkaufen.

    Verkauft Apple nur an zertifizierte Partner, die unterschreiben müssen, Teil der Abzocke zu sein.
    Bei einigen Geräten wie dem iMac Pro gibt Apple solche Ersatzteile gar nur im Tausch gegen defekte selben Typs und Konfiguration heraus.

  6. Re: Milchmädchenlogik

    Autor: Sil53r Surf3r 24.02.21 - 19:23

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sil53r Surf3r schrieb:
    > > Das Mainboard wird anschließend vom Hersteller granular recyclet, also
    > > unter größtmöglicher Rückgewinnung der darin enthaltenen Wertstoffe.
    >
    > Das ist ja toll!
    > Noch toller wärs allerdings, wenn er das gar nicht tun müsste, weil man die
    > SSD einfach austauschen kann...

    Die dann nicht umfassend und vollständig wiederverwertet wird, weil sie bloß in der roten Tonne landet, womit dieses Vorgehensmodell weniger nachhaltig ist.

    Nicht aus dem Zusammenhang reißen.

  7. Re: Ein bißchen Butter bei die Fische wär ja mal ganz nett

    Autor: senf.dazu 24.02.21 - 19:28

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was kostet denn die Ersatzplatine für mac-mini-M1 oder macbook-air-m1 ?
    > > Selbst wenn Apple keine 10 Jahresgarantie (mein noch aktueller mac-mini
    > ist
    > > von 2011) gibt - könnten sie so ein Teil ja theoretisch durchaus für den
    > > Materialpreis + Servicearbeitspauschale verkaufen.
    >
    > Verkauft Apple nur an zertifizierte Partner, die unterschreiben müssen,
    > Teil der Abzocke zu sein.
    > Bei einigen Geräten wie dem iMac Pro gibt Apple solche Ersatzteile gar nur
    > im Tausch gegen defekte selben Typs und Konfiguration heraus.

    Wenn ich Apple kaufe will ich ja in der Regel vielleicht auch die Apple Reparatur. Die Frage ist nur kostet die Reparatur 200 oder 800 bei einem ein paar Jahre alten macbook air für 1100 oder einem imac für 3000.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.21 19:29 durch senf.dazu.

  8. Re: Milchmädchenlogik

    Autor: Sil53r Surf3r 24.02.21 - 19:49

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Realistisch gesehen ist ein defektes Mainboard häufig aber ein
    > Totalschaden, insbesondere wenn das Gerät schon ein bisschen älter ist.
    > Gerade Apple lässt sich eine Reparatur recht fürstlich bezahlen, auch bei
    > älteren Geräten. Der Rechner landet also meistens komplett in der
    > Verwertung. Wäre die SSD einzeln, könnte man die kostengünstig tauschen und
    > den Rechner ggf. noch jahrelang weiter benutzen.

    Das ist ein Argument. Ich frage mich allerdings gerade ernsthaft, ob man das wirklich Apple anlasten kann. Als Kunde kennt man die Situation bereits vor dem Kauf und begibt sich damit bewusst hinein. Muss man dann nicht dem Kunden den Vorwurf machen, dass er im Reparaturfall nicht bereit ist, den entsprechenden Preis dafür zu bezahlen und stattdessen lieber neu kauft?

    > Davon abgesehen gibt es ja auch noch das Szenario von Upgrades um die
    > Lebensdauer des Geräts zu verlängern. Ich habe hier noch ein altes MacBook
    > von 2012 und das ist mit maximal ausgebautem RAM und schneller/großer SSD
    > wieder ziemlich gut nutzbar. Mit den neueren Geräten? Unmöglich.

    Auch ein Argument. Es wird aber häufiger im Zusammenhang mit Apple gebracht als bei anderen Herstellern, wenn mich nicht alles täuscht. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis niemanden, der sein Windows-Notebook upgegraded hätte. Die werden so genutzt wie gekauft, und wenn sie nicht mehr ausreichend sind, wird auch da ein neues angeschafft. Obwohl ein Upgrade theoretisch möglich wäre.

    Jetzt kann man wieder einwenden, das sei nicht repräsentativ. Aber gehen wir mal kurz davon aus, dass dem so sei - dann wäre die Gruppe derer, die ihr Gerät am Ende seiner Laufzeit noch mal upgraden möchten, ziemlich klein und damit für Hersteller wohl eher uninteressant.

  9. Re: Ein bißchen Butter bei die Fische wär ja mal ganz nett

    Autor: Sil53r Surf3r 24.02.21 - 19:57

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich Apple kaufe will ich ja in der Regel vielleicht auch die Apple
    > Reparatur. Die Frage ist nur kostet die Reparatur 200 oder 800 bei einem
    > ein paar Jahre alten macbook air für 1100 oder einem imac für 3000.

    Für mich stellte sich dann die Frage: Gebe ich das Gerät zurück und tausche gegen das aktuelle Modell oder liegt mir das alte derart am Herzen, dass ich es lieber repariert haben möchte? je nachdem, wie die Antwort darauf ausfällt, zahle ich entweder das eine oder das andere.

    Der Preis ist bei mir nicht das Hauptkriterium für die Wahl des Produkts. Er ist nicht einmal ein wichtiger Nebenaspekt. In meinen Augen sind das Luxusprodukte - womit sich eine Diskussion über Preise an und für sich bereits erübrigt.

  10. Re: Milchmädchenlogik

    Autor: Nikkel 24.02.21 - 20:00

    Interessant bei den Apple Anhängern ist wie alles was Apple macht immer glorifiziert wird....egal ob sinnvoll oder unsinnig...wäre es jetzt andersrum würden hier die meisten darüber fabulieren wie toll erweiterbar Apple Hardware ist und wie doof alle Windows und Google Nutzer doch sind Geräte zu
    Kaufen die nicht upgradebar sind...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.21 20:02 durch Nikkel.

  11. Re: Milchmädchenlogik

    Autor: Sil53r Surf3r 24.02.21 - 21:17

    Nikkel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Interessant bei den Apple Anhängern ist wie alles was Apple macht immer
    > glorifiziert wird....egal ob sinnvoll oder unsinnig...wäre es jetzt
    > andersrum würden hier die meisten darüber fabulieren wie toll erweiterbar
    > Apple Hardware ist und wie doof alle Windows und Google Nutzer doch sind
    > Geräte zu
    > Kaufen die nicht upgradebar sind...

    Na, ich weiß nicht. Einerseits wird umgekehrt auch ein Schuh daraus, und andererseits tun sich beide Seiten nichts, Gegner wie Anhänger. Die Gegner glorifizieren ihre Gegenargumente ebenfalls über den Rahmen des Faktischen und Sachlichen hinaus. Es sind wohl eher zwei Seiten derselben Medaille, die einander bedingen.

    Es gibt Themen, bei denen sich schlicht die Gemüter erhitzen. Das reicht zurück bis zu Diskussionen, welcher Editor denn nun der "richtige" sei, direkt gefolgt vom Betriebssystem - dessen Wahl bei manchen auch geradezu religiöse Züge annimmt - und endet noch lange nicht bei der ewigen Debatte darüber, wer denn nun der Bösere sei, Google oder Apple.

  12. Re: Milchmädchenlogik

    Autor: violator 24.02.21 - 21:39

    Dann nenn doch mal nen PC-Hersteller, der Fans hat, die wirklich alles schönreden. Siehe letztens, wo das BigSur-Update den Rechner schrotten kann und natürlich der Nutzer dran schuld ist und nicht Apple, die keinerlei Prüfung des Festplattenplatzes eingebaut haben. Wenn ein Macbook nur noch einen USB-Anschluss hat, dann ist das natürlich auch ein Vorteil. Und 4 Rollen ohne Bremse für 850 Euro sind natürlich auch kein Problem und völlig normal. Und wenn ein Applegerät etwas nicht kann, dann "braucht man das ja eh nicht".

  13. Re: Milchmädchenlogik

    Autor: Sil53r Surf3r 24.02.21 - 22:07

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann nenn doch mal nen PC-Hersteller, der Fans hat, die wirklich alles
    > schönreden.

    Ich verstehe durchaus, dass du provozieren möchtest, aber in dieser Pauschalität wie von dir behauptet gibt es das weder in dem einen noch in dem anderen Lager. Da nehmen sich die Fanbois beider nichts.

    > Siehe letztens, wo das BigSur-Update den Rechner schrotten kann
    > und natürlich der Nutzer dran schuld ist und nicht Apple, die keinerlei
    > Prüfung des Festplattenplatzes eingebaut haben. Wenn ein Macbook nur noch
    > einen USB-Anschluss hat, dann ist das natürlich auch ein Vorteil.

    Eine Frage: Nutzt du Apple-Geräte? Wenn nein, was ficht's dich an? Es betrifft dich doch dann eh nicht und kann dir darum herzlich egal sein. Ist es nicht Energieverschwendung, sich über einen Hersteller oder dessen Produkte aufzuregen, die du ohnehin nicht zu kaufen und nutzen gedenkst?

    > Und 4 Rollen ohne Bremse für 850 Euro sind natürlich auch kein Problem und völlig
    > normal.

    Das sehe ich tatsächlich so. Du kannst auch meine alte, ausgelatschte Sandale für 1.850 ¤ erwerben, handsigniert. Sie wird in einer mit Seide ausgeschlagenen Edelholzbox samt Echtheitszertifikat ausgeliefert. Oh, und die Versandkosten gehen natürlich extra.

    Beides sind Angebote. Man kann sie annehmen oder man kann es lassen. Das nennt sich Handel. Es ist völlig legitim, Angebote aufzustellen. Wenn sie einem nicht zusagen, schüttelt man eben den Kopf und zieht weiter.

    > Und wenn ein Applegerät etwas nicht kann, dann "braucht man das ja
    > eh nicht".

    Wenn ein Benutzer den Bedarf nicht hat, dann hat er den Bedarf nicht. Noch einmal und aus Interesse gefragt: Weshalb ist das solch ein großes Problem für dich?

  14. Re: Milchmädchenlogik

    Autor: Laforma 24.02.21 - 22:40

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > violator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sil53r Surf3r schrieb:
    > > > Das Mainboard wird anschließend vom Hersteller granular recyclet, also
    > > > unter größtmöglicher Rückgewinnung der darin enthaltenen Wertstoffe.
    > >
    > > Das ist ja toll!
    > > Noch toller wärs allerdings, wenn er das gar nicht tun müsste, weil man
    > die
    > > SSD einfach austauschen kann...
    >
    > Die dann nicht umfassend und vollständig wiederverwertet wird, weil sie
    > bloß in der roten Tonne landet, womit dieses Vorgehensmodell weniger
    > nachhaltig ist.
    >
    > Nicht aus dem Zusammenhang reißen.

    und der, der ne ssd in ne rote tonne wirft (die da nix zu suchen hat -> elektrschrott geht zum elektromarkt) wird sich sicher die muehe machen sein altes geraet zum fachmann zur entsorgung zurueckzugeben anstelle das ebenfalls in dieser tonne verschwinden zu lassen? okay... klingt logisch. oder meinst du, der wird sein in fuenf jahren eben fuenf jahre altes mac book m1 oder wie das teil dann heisst zu apple zu schicken und zu gefuehlt 80% des neuwerts reparieren zu lassen? klingt noch logischer...

  15. Re: Milchmädchenlogik

    Autor: Pete Sabacker 24.02.21 - 23:01

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein Benutzer den Bedarf nicht hat, dann hat er den Bedarf nicht. Noch
    > einmal und aus Interesse gefragt: Weshalb ist das solch ein großes Problem
    > für dich?

    Apple verdient ne Menge Kritik, erntet aber Hass für das Marketing-Image. Bewusste Polarisierung wie schon seit Jahrzehnten.

  16. Re: Milchmädchenlogik

    Autor: xPandamon 24.02.21 - 23:07

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > violator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sil53r Surf3r schrieb:
    > > > Das Mainboard wird anschließend vom Hersteller granular recyclet, also
    > > > unter größtmöglicher Rückgewinnung der darin enthaltenen Wertstoffe.
    > >
    > > Das ist ja toll!
    > > Noch toller wärs allerdings, wenn er das gar nicht tun müsste, weil man
    > die
    > > SSD einfach austauschen kann...
    >
    > Die dann nicht umfassend und vollständig wiederverwertet wird, weil sie
    > bloß in der roten Tonne landet, womit dieses Vorgehensmodell weniger
    > nachhaltig ist.
    >
    > Nicht aus dem Zusammenhang reißen.

    Und das ändert jetzt was daran dass es extrem kundenunfreundlich ist? Das komplette Gerät einschicken zu müssen ist extrem zeitaufwendig und nervig. SSDs kannst du in vielen Computerläden oder Fachgeschäften abgeben, die kümmern sich dann um den Rest. Apples Umgang damit mag Vorteile haben, geht aber im schlimmste Fall zu Lasten der Kunden und gerade wenn der keinen Service gebucht hat kannst du das Gerät gleich komplett austauschen bei den verlangten Preisen. Drittanbieterreparaturen sperrt man ja mittlerweile komplett.

  17. Re: Milchmädchenlogik

    Autor: ForumSchlampe 25.02.21 - 01:14

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zitat: "Was passiert, sollte die SSD tatsächlich ausfallen und nicht
    > ersetzt werden können? Im Falle eines Macbook Air M1 würde das einen
    > kompletten Austausch des Mainboards bedeuten, was den riesigen Berg an
    > Elektroschrott wachsen und Ersparnisse schneller schrumpfen lässt."
    >
    > Dass ein MB-Austausch nötig würde ist korrekt - der daraus gezogene Schluss
    > allerdings nicht.
    > Das Mainboard wird anschließend vom Hersteller granular recyclet, also
    > unter größtmöglicher Rückgewinnung der darin enthaltenen Wertstoffe.
    >
    > Wohingegen ich den Nutzer sehen möchte, der das bei seiner hoch geschätzten
    > Austausch-SSD hinbekommt. Die landet allerhöchstens in der roten Tonne -
    > und wird damit eben nicht optimal wiederverwertet.
    >
    > Ich postuliere, dass das Apple-Mainboard dadurch allen Unkenrufen zum Trotz
    > nachhaltiger und umweltfreundlicher ist als jede Wechsel-SSD.
    >
    > Und weil das Thema Datenrettung hier auch wieder herumgeistert: "Kein
    > Backup - kein Mitleid."
    >
    > Ist also insgesamt weniger panikverursachend, als manche gerne hätten. Ich
    > stelle dazu ja gerne die Frage, wie oft die Verfechter von
    > Austauschkomponenten das so machen, dieses Austauschen. Da herrscht dann
    > oft Schweigen im Walde. Aber man könnte ja!1!! Ganz toll. Ein Feature, das
    > kaum jemand ernsthaft braucht oder nutzt. :D

    weil recycling ja auch immer so geil funktioneirt und stoffe aus dem recycling die gleiche güte haben wie neue materialien. Und wie kommst du darauf dass alle defekten geräte bei apple landen? so hoch ist die ausfallquote in den ersten jahren ja auch wieder nicht und danach...wo entsorgt sie der kunde? in der "roten tonne"

  18. Re: Milchmädchenlogik

    Autor: Sil53r Surf3r 25.02.21 - 01:57

    ForumSchlampe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weil recycling ja auch immer so geil funktioneirt und stoffe aus dem
    > recycling die gleiche güte haben wie neue materialien.

    Mir wäre neu, dass (Edel-)metalle und Aluminium durch Einschmelzen litten. Apple stellt die Gehäuse übrigens aus recycletem Aluminium her. So schlecht kann dessen Qualität also nicht sein.

    Außerdem war die Rede von Nachhaltigkeit. Recycling nach getrennten Materialien (z. B. Rückgewinnung Seltener Erden, wie bei Apple) ist definitiv nachhaltiger als Abkippen auf der Deponie oder lediglich Rückgewinnung von Eisen und Stahl. Darin sind wir uns hoffentlich einig.

    > Und wie kommst du darauf dass alle defekten geräte bei apple landen?

    1. Habe ich "alle" nicht behauptet, und
    2. ... weil Apple ein gut funktionierendes Rücknahmeprogramm bietet?

    > so hoch ist die
    > ausfallquote in den ersten jahren ja auch wieder nicht

    Das wären dann ohnehin Gewährleistungsfälle.

    > und danach...wo entsorgt sie der kunde? in der "roten tonne"

    Eher eine aus der Luft gegriffene Tatsachenbehauptung.

    Hier war die Rede von Nachhaltigkeit. Man darf schon davon ausgehen, dass Apple-Kunden deren Rücknahmeprogramm erstens kennen (schwer zu vermeiden, man kriegt es bei jedem Neukauf geradezu aufgedrängt) und zweitens so umweltbewusst sind, es auch anzuwenden. Es kostet nämlich deutlich weniger Aufwand, es wahrzunehmen, als zur nächstgelegenen roten Tonne zu fahren.

  19. Re: Milchmädchenlogik

    Autor: amagol 25.02.21 - 03:12

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass ein MB-Austausch nötig würde ist korrekt - der daraus gezogene Schluss
    > allerdings nicht.
    > Das Mainboard wird anschließend vom Hersteller granular recyclet, also
    > unter größtmöglicher Rückgewinnung der darin enthaltenen Wertstoffe.
    > Ich postuliere, dass das Apple-Mainboard dadurch allen Unkenrufen zum Trotz
    > nachhaltiger und umweltfreundlicher ist als jede Wechsel-SSD.

    Ich wuerde sogar noch weiter gehen: Wenn Flash Chips, CPU etc direkt verloetet werden (und nicht massenhaft kaputt gehen wahrend das Geraet eine Reparatur noch wert ist, spart man Gehaeuse, Stecker, Schrauben und andere Komponenten in ALLEN Geraeten ein.
    Ich habe hier einige Geraete rumliegen die noch voll funktionstuechtig sind, bei denen die CPU, HDD, etc austauschbar sind, die aber keiner mehr benutzten will. Also im Grunde auch Elektronikschrott.
    Wie viele Leute reparieren denn tatsaechlich ihre alten Geraete nach der Garantiezeit? DIe meisten legen sich nach 2 jahren ein neues Telefon fuer 1000 EUR ja sogar ohne defekt zu.

    Die beste Strategie ist vermutlich so stark wie moeglich zu integrieren um den Muell gar nicht erst produzieren zu muessen.

  20. Re: treffende Selbsterkenntnis

    Autor: cubie2 25.02.21 - 06:01

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das Mainboard wird anschließend vom Hersteller granular recyclet, also
    > unter größtmöglicher Rückgewinnung der darin enthaltenen Wertstoffe.

    Und wo sind die Knochen von dem Bären, den du uns aufbinden willst?

    Mal ganz abgesehen davon, dass beim User durch den erzwungenen Mainboardaustausch deutlich höhere Kosten entstehen. Nicht gut.

    Und dass man nicht aufrüsten kann ohne teuren Mainboardtausch, ist auch nicht wirklich nachhaltig.

    Wenn Milchmädchen wie du rechnen, kommt selten Sinnhaftes dabei heraus.

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