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Datenrettung ein Problem?

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  1. Datenrettung ein Problem?

    Autor: Gobberwarzen 16.12.16 - 13:30

    Ich verstehe die Aussage zur Datenrettung der SSD nicht. Wer hat denn so wichtige Daten auf seiner Platte, dass man die unbedingt ausbauen muss. Wenn die Daten so einmalig und wichtig sind, dann ist natürlich ein TimeMachine Backup Pflicht. Dann darf die SSD auch jederzeit den Geist aufgeben und das Aufsetzen eines neue Gerätes kostet dann nur ein oder zwei Stunden.

    Wenn man Angst davor hat, dass einem das Gerät geklaut wird oder der Reparaturdienst die Daten ausspäht, sollte man sowieso die Platte mit FileVault verschlüsseln.
    Seit ich das erste mal mit meinem Firmen-MacBook auf Dienstreise war und Abends keine Lust hatte das Gerät mit ins Restaurant zu schleppen, gibt einem die Verschlüsslung doch ein gutes Gefühl.

  2. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: Pixxel 16.12.16 - 13:51

    Es geht darum, dass wenn auch nur ein Teil vom ganzen Notebook ausfällt die Daten im Zweifel verloren sind.

    Läßt sich sie ssd ausbauen ab damit in ein Gehäuse oder neuen Rechner und Problem gelöst, bei einer festverlöteten kannste alles in die Tonne kloppen.

    OT: bin der Meinung dass das auch im Bezug auf Nachhaltigkeit ein nogo ist. Notebooks sind perse groß genug um sie halbwegs modular aufzubauen

  3. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: Kondratieff 16.12.16 - 13:58

    Pixxel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht darum, dass wenn auch nur ein Teil vom ganzen Notebook ausfällt die
    > Daten im Zweifel verloren sind.
    >
    > Läßt sich sie ssd ausbauen ab damit in ein Gehäuse oder neuen Rechner und
    > Problem gelöst, bei einer festverlöteten kannste alles in die Tonne
    > kloppen.
    >
    > OT: bin der Meinung dass das auch im Bezug auf Nachhaltigkeit ein nogo ist.
    > Notebooks sind perse groß genug um sie halbwegs modular aufzubauen

    +1
    Wenn schon einzelne Initiativen darauf abzielen, das Smartphone modular zu gestalten (Project Ara, Fairphone etc.), sollte das bei einem weitaus größeren Arbeitsgerät Pflicht sein. Wie die Redakteure schon sagten: Schon alleine der Umwelt zuliebe.

  4. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: razer 16.12.16 - 14:06

    also mal ehrlich.. heutige ultrabooks und auch diese macbooks sind wirklich nurnoch schwer modular aufzubauen, da wird jeder millimeter verbaut. und wie der OT schon sagte, Backup sollte dennoch sein. dann kann auch das Notebook bei einem Unfall in Flammen aufgehen und auf dem Mond landen, man hat alle daten dennoch. Mit Timemachine bietet Apple übrigens auch die meiner Meinung nach mit Abstand beste Möglichkeit, Daten zu sichern. Man kriegt nichts mit und hat stündlich ein Backup seiner Dateien. Ist man im Finder in einem Ordner kann man eine zeitreise machen und Dateien von vor 4 Jahren aus exakt diesem Ordner wiederherstellen. Ganz ohne Stress.

  5. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: as (Golem.de) 16.12.16 - 14:14

    Hallo,

    Gobberwarzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe die Aussage zur Datenrettung der SSD nicht. Wer hat denn so
    > wichtige Daten auf seiner Platte, dass man die unbedingt ausbauen muss.

    es passiert durchaus, dass beim Rückspielen eines Backups die Backup-Datenträger draufgehen, wegen der hohen Last, die dann plötzlich anliegt. Bei einem Notebook-Tausch hat man im Zweifelsfall dann noch die Platte des Schadgeräts als Redundanz.

    IMHO muss man privat eh immer zwei Backups haben - eines lokal und eines als halbwegs aktuell Brandsicherung sonstwo und offline. Das kann man auch durchaus erweitern. Sprich man hat dann sowieso drei Sicherungslevel.

    Es fehlt halt einfach eines dieser Level mit fest verlötetem Speicher. Und ich hab schon mal erlebt, dass sieben unabhängige Hürden in einer Situation (nein nicht Backup) versagten und ich dann als Mensch merkte: Scheiße, da stimmt was nicht, alles schnell aus. Gerade noch rechtzeitig.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

    --
    Openbook: @marble

    Mich gibt's auch als Social-Media-Version. ( Vorsicht, Bahn- und Flugzeugbilder ;) )
    Instagram: @aroundthebluemarble
    Twitter: @AndreasSebayang


    https://www.golem.de/specials/autor-andreas-sebayang/

  6. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: Lorphos 16.12.16 - 14:38

    TimeMachine ist leider nicht so zuverlässig wie man das gerne hätte.

    Ich habe bei meinem Macbook Pro vor einer fälligen Reparatur ein komplettbackup mit TimeMachine erstellt und dann das Betriebssystem frisch installiert.

    Als das Gerät dann repariert zurückkam wollte ich das Backup wieder einspielen. Da stellte sich heraus dass es kaputt war.

    Mit fsck.hfs und hdiutils ließ es sich nicht reparieren. Glücklicherweise ging es dann mit DiskWarrior 5. Das ist aber eine Software die $100 kostet.

    Wenn das nicht geklappt hätte dann wären meine Daten wohl futsch gewesen. Beim Suchen nach einer Lösung bin ich auf etliche andere Nutzer gestoßen die Hilfe gesucht haben. Das scheint also kein Einzelfall zu sein. TimeMachine ist offenbar unzuverlässig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.12.16 14:39 durch Lorphos.

  7. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: miauwww 16.12.16 - 14:55

    razer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also mal ehrlich.. heutige ultrabooks und auch diese macbooks sind wirklich
    > nurnoch schwer modular aufzubauen, da wird jeder millimeter verbaut.

    Ja, wieder einen mm eingespart, aber Reparieren und Aufrüsten und Datenrettung geht fast nicht mehr, und Kompatibilität leidet. Sowas ist einfach grottenschlechtes Design.

  8. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: miauwww 16.12.16 - 15:01

    Gobberwarzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe die Aussage zur Datenrettung der SSD nicht. Wer hat denn so
    > wichtige Daten auf seiner Platte, dass man die unbedingt ausbauen muss.
    > Wenn die Daten so einmalig und wichtig sind, dann ist natürlich ein
    > TimeMachine Backup Pflicht. Dann darf die SSD auch jederzeit den Geist
    > aufgeben und das Aufsetzen eines neue Gerätes kostet dann nur ein oder zwei
    > Stunden.

    Gerade erlebt bei einem Macbook: mainboard ist abgeraucht. Backup gabs, aber eben nur von vor ein paar Tagen. Also fehlen paar Arbeitsfortschritte. Zum Glück wars ein älteres Macbook, wo man einigermaßen selber noch rankommt an die HD und sie ausbauen kann. Eine Stunde Arbeit. Und die HD kann ich weiterverwenden. Das ist für mich das weit bessere Modell als die Festverlötung.

  9. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: mnemo 16.12.16 - 15:07

    Apple hat eine spezielle Einrichtung für die Datenrettung von den Geräten, über die neulich berichtet wurde:
    https://9to5mac.com/2016/11/24/apple-special-cdm-tool-macbook-pro-ssd-recover-repairs/

  10. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: miauwww 16.12.16 - 15:42

    mnemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apple hat eine spezielle Einrichtung für die Datenrettung von den Geräten,
    > über die neulich berichtet wurde:
    > 9to5mac.com

    Das ist doch keine Lösung. Da muss ich erst einen Termin machen, dann zu Apple fahren, und die dafür bezahlen, und evtl. nützt das Gerät nicht, wenn hardwaremäßig am Rechner noch irgendwas kaputt ist.

  11. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: newyear 16.12.16 - 15:55

    miauwww schrieb:
    > Gerade erlebt bei einem Macbook: mainboard ist abgeraucht. Backup gabs,
    > aber eben nur von vor ein paar Tagen. Also fehlen paar Arbeitsfortschritte.

    Die Arbeit ist offensichtlich nicht wertvoll genug gewesen, um täglich die Time Machine dran zu hängen.

    So Leute kenne ich auch, da ist dann nach einem Diebstahl die ganze Masterarbeit weg. Im 20ten Jahrhundert hatte ich noch Mitleid mit denen...

  12. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: HubertHans 16.12.16 - 16:00

    Gobberwarzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe die Aussage zur Datenrettung der SSD nicht. Wer hat denn so
    > wichtige Daten auf seiner Platte, dass man die unbedingt ausbauen muss.
    > Wenn die Daten so einmalig und wichtig sind, dann ist natürlich ein
    > TimeMachine Backup Pflicht. Dann darf die SSD auch jederzeit den Geist
    > aufgeben und das Aufsetzen eines neue Gerätes kostet dann nur ein oder zwei
    > Stunden.
    >
    > Wenn man Angst davor hat, dass einem das Gerät geklaut wird oder der
    > Reparaturdienst die Daten ausspäht, sollte man sowieso die Platte mit
    > FileVault verschlüsseln.
    > Seit ich das erste mal mit meinem Firmen-MacBook auf Dienstreise war und
    > Abends keine Lust hatte das Gerät mit ins Restaurant zu schleppen, gibt
    > einem die Verschlüsslung doch ein gutes Gefühl.

    ...

    Was soll man dazu noch sagen. Man kann sich Scheisse schoenreden. Bleibt trotzdem Scheisse.

    Natuerlich sollte man Backups machen. Und natuerlich kann der COntroller der SSD kaputt gehen. Wenns aber nur das Mainboard ist und nur wegen irgendeinen Scheiß getauscht werden muss, der mit der SSD nichts zu tun hat: DANN IST DAS EIN VERDAMMTES FEHLKONZEPT.

    Apple verkauft hier ein, neutral gewertet, unterirdisch schlecht wartbares Stueck Hardware. Aus den ENtscheidungen die SSD aufzueloeten und Anschluesse wegzulassen, ist fuer mich KEIN POSITIVER ANSATZ ermittelbar. ICH KANN DAS DING NICHT MAL AUFRUESTEN!

    Merkste?

  13. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: hyperlord 16.12.16 - 16:00

    Na ja, das ist aber eine Lösung, die nur Apple hilft, d.h. als Kunde musst Du auf jeden Fall zu Apple laufen und dort - natürlich gegen Geld - deine Daten retten lassen. Und das geht auch nur, wenn das eine direkte Schnittstelle zur SSD ist. Wenn ein Defekt des Mainboards dazu führen kann, dass dieser Spezialanschluß nicht mehr funktioniert, wäre das nicht gut.

    Meiner Ansicht nach gibt es da absolut keine Entschuldigung, solche Komponenten fest zu verlöten. Ich hoffe nur, dass andere Hersteller nicht auf die gleiche blöde Idee kommen. Das ist mit den fest-verbauten Handy-Akkus schon eine Seuche.

  14. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: miauwww 16.12.16 - 16:34

    newyear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > miauwww schrieb:
    > > Gerade erlebt bei einem Macbook: mainboard ist abgeraucht. Backup gabs,
    > > aber eben nur von vor ein paar Tagen. Also fehlen paar
    > Arbeitsfortschritte.
    >
    > Die Arbeit ist offensichtlich nicht wertvoll genug gewesen, um täglich die
    > Time Machine dran zu hängen.
    >
    > So Leute kenne ich auch, da ist dann nach einem Diebstahl die ganze
    > Masterarbeit weg. Im 20ten Jahrhundert hatte ich noch Mitleid mit denen...

    Schon richtig, aber es ist dennoch ein typisches Szenario, wo eine wechselbare HD von Vorteil ist. Ich habs auch erlebt, dass tägliches Backup abends rigoros befolgt wurde, aber da gabs mal file corruption am spätend Nachmittag, und damit ein ganzer Arbeitstag für die Tonne.

  15. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: Fuchs 16.12.16 - 17:00

    as (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > IMHO muss man privat eh immer zwei Backups haben - eines lokal und eines
    > als halbwegs aktuell Brandsicherung sonstwo und offline. Das kann man auch
    > durchaus erweitern. Sprich man hat dann sowieso drei Sicherungslevel.

    Richtig. Neben Offsite-Backup ist ein RAID-System und auswechselbares ECC RAM das Mindeste für Privatanwender. Hat Apple mit dem MacBook "Pro" MAL WIEDER nicht geschafft! Schöne Enttäuschung!

  16. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: razer 16.12.16 - 18:14

    aufruesten bei notebooks ging doch von anfang an nur die HDD/SSD (den ram verbaut man ja wohl auf max. des mainboards beim kauf). GPU/CPU upgrades waren noch bei keinem notebook sinnvoll, egal ob aus wirtschaftlicher oder leistungstechnischer sicht. Da dann doch lieber nen mini Desktop mit micro-ATX unterm tisch und gut ist.

  17. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: as (Golem.de) 16.12.16 - 19:37

    Hallo,

    Fuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig. Neben Offsite-Backup ist ein RAID-System und auswechselbares ECC
    > RAM das Mindeste für Privatanwender. Hat Apple mit dem MacBook "Pro" MAL
    > WIEDER nicht geschafft! Schöne Enttäuschung!

    BYOD ist allgemein Realität in vielen Unternehmen, mitunter auch mit Notebooks. Ein Arbeitsnotebook wird dann privat gesichert. Der Professionalitätsgrad hängt vom Anwender ab. Und: Anforderungen an Privatleute sind wohl eher ein Minimum. Ein Backup braucht eh jeder.

    Mir ist bewusst, dass die Anforderungen im unternehmerischen Umfeld noch höher sind, aber es gilt das selbe. An die Festplatte kommt der Admin im Zweifelsfall nicht ran. Es ist also eine andere Risikostufe und die muss man berücksichtigen.

    Nur weil das Macbook Pro im Profi-Bereich eines Admins im Einsatz ist, heißt das nicht, dass die SSD kein Problem darstellt. Da widerspreche ich klar, insbesondere wenn hohe Verfügbarkeiten garantiert werden müssen.

    Da macht sich der Anwender aber keine Sorgen und auch die Beschaffung ist üblicherweise anders geregelt.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

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  18. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: ArcherV 16.12.16 - 20:05

    as (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BYOD ist allgemein Realität in vielen Unternehmen, mitunter auch mit
    > Notebooks. Ein Arbeitsnotebook wird dann privat gesichert

    Nein ist es nicht - zum. in Unternehmen welche Wert auf Datenschutz und Datenintergität Wert legen.

  19. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: Fuchs 16.12.16 - 22:48

    as (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BYOD ist allgemein Realität in vielen Unternehmen, mitunter auch mit
    > Notebooks. Ein Arbeitsnotebook wird dann privat gesichert.

    Unternehmen, die ihre Daten verteilt auf den Privatrechnern der Arbeitnehmer hinterlegen und denen die Backup-Strategie überlassen, haben ganz andere Probleme, als dass der Admin die SSD nicht ausbauen kann.

  20. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: Kondratieff 16.12.16 - 23:02

    razer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aufruesten bei notebooks ging doch von anfang an nur die HDD/SSD (den ram
    > verbaut man ja wohl auf max. des mainboards beim kauf). GPU/CPU upgrades
    > waren noch bei keinem notebook sinnvoll, egal ob aus wirtschaftlicher oder
    > leistungstechnischer sicht. Da dann doch lieber nen mini Desktop mit
    > micro-ATX unterm tisch und gut ist.

    Unwahr.

    Ich hatte mehrere P3-No-Name-Notebooks (z.B. Gericom Webboy?), die ich dank aufgekauftem Barebone-Design mit echtem CPU-Sockel auch beim Prozessor aufrüsten konnte (z.B Pentium III anstelle von Celeron).

    Mein jetziges MacBook Pro 2012 wurde in der Vollaustattung mit 2x 4GB DDR 3 ausgeliefert. Ganz schnell kamen dann 2x 8GB rein...

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