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Datenrettung ein Problem?

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  1. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: ArcherV 17.12.16 - 00:07

    Fuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unternehmen, die ihre Daten verteilt auf den Privatrechnern der
    > Arbeitnehmer hinterlegen und denen die Backup-Strategie überlassen, haben
    > ganz andere Probleme, als dass der Admin die SSD nicht ausbauen kann.

    +1 so much

  2. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: 6502 17.12.16 - 00:11

    ...aber dann kann Apple ja gar nicht mehr das "wer hat den längsten" ... ähh, sorry... "wer hat das dünnste Gerät" ... mitspielen....

    (oder "wer hat den kleinsten Rahmen", bei Smartphones & Monitoren sehr beliebt)

  3. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: Wallbreaker 17.12.16 - 11:20

    Gobberwarzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man Angst davor hat, dass einem das Gerät geklaut wird oder der
    > Reparaturdienst die Daten ausspäht, sollte man sowieso die Platte mit
    > FileVault verschlüsseln.

    Was FileVault noch sichert ist in kaum 30 Sekunden dahin. Denn seit Neuestem gibt es einen Hack, der mittelts Lightning Schnittstelle und somit Vollzugriff auf den RAM, dass Verschlüsselungskennwort im Klartext auslesen kann. Und nichts im System verhindert das, weder seitens der Hardware noch Software. Angeblich soll das mit der neuesten Version von macOS adressiert worden sein, doch bekanntlich sehen nur noch Wenige dieses Update. Etwas ältere Geräte sitzen völlig auf dem Trockenen, und bleiben dauerhaft angreifbar. Und angesichts neuer Produktfails, bleiben die Leute auch eher bei älteren Modellen.

  4. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: Stereo 17.12.16 - 11:36

    Wallbreaker schrieb:
    > Was FileVault noch sichert ist in kaum 30 Sekunden dahin. Denn seit
    > Neuestem gibt es einen Hack, der mittelts Lightning Schnittstelle und somit
    > Vollzugriff auf den RAM, dass Verschlüsselungskennwort im Klartext auslesen
    > kann. Und nichts im System verhindert das, weder seitens der Hardware noch
    > Software. Angeblich soll das mit der neuesten Version von macOS adressiert
    > worden sein, doch bekanntlich sehen nur noch Wenige dieses Update. Etwas
    > ältere Geräte sitzen völlig auf dem Trockenen, und bleiben dauerhaft
    > angreifbar. Und angesichts neuer Produktfails, bleiben die Leute auch eher
    > bei älteren Modellen.

    Respekt, das, was du verstanden hast, hast du fast richtig wiedergegeben.
    Eben typisches Heise-Wissen-Wiederkäuen! ;)

  5. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: Dino13 17.12.16 - 11:40

    Mr Perfect, bei dem immer alles reibungslos abläuft und nie Fehler macht.
    Dein Mitleid braucht doch auch niemand, wozu auch, das kannst du getrost für dich behalten. Kauf dir was schönes davon.

  6. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: picaschaf 17.12.16 - 12:53

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > as (Golem.de) schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > BYOD ist allgemein Realität in vielen Unternehmen, mitunter auch mit
    > > Notebooks. Ein Arbeitsnotebook wird dann privat gesichert
    >
    > Nein ist es nicht - zum. in Unternehmen welche Wert auf Datenschutz und
    > Datenintergität Wert legen.

    Wenn man kein Admin und/oder nicht auf dem Stand der Zeit ist sollte man keine Kommentare dazu abgeben. Es gibt genügend Lösungen die genau das durchsetzen.

    Was ich bei BYOD eher problematisch sehe, wie peinlich muss ein Unternehmen sein wenn der Arbeitnehmer sein Arbeitszeug selbst kaufen/mitbringen muss?

  7. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: picaschaf 17.12.16 - 12:54

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fuchs schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Unternehmen, die ihre Daten verteilt auf den Privatrechnern der
    > > Arbeitnehmer hinterlegen und denen die Backup-Strategie überlassen,
    > haben
    > > ganz andere Probleme, als dass der Admin die SSD nicht ausbauen kann.
    >
    > +1 so much

    ditto, siehe oben



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.12.16 12:54 durch picaschaf.

  8. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: AssKickA 17.12.16 - 13:17

    as (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo,
    >
    > Gobberwarzen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich verstehe die Aussage zur Datenrettung der SSD nicht. Wer hat denn so
    > > wichtige Daten auf seiner Platte, dass man die unbedingt ausbauen muss.
    >
    > es passiert durchaus, dass beim Rückspielen eines Backups die
    > Backup-Datenträger draufgehen, wegen der hohen Last, die dann plötzlich
    > anliegt. Bei einem Notebook-Tausch hat man im Zweifelsfall dann noch die
    > Platte des Schadgeräts als Redundanz.
    >
    > IMHO muss man privat eh immer zwei Backups haben - eines lokal und eines
    > als halbwegs aktuell Brandsicherung sonstwo und offline. Das kann man auch
    > durchaus erweitern. Sprich man hat dann sowieso drei Sicherungslevel.
    >
    > Es fehlt halt einfach eines dieser Level mit fest verlötetem Speicher. Und
    > ich hab schon mal erlebt, dass sieben unabhängige Hürden in einer Situation
    > (nein nicht Backup) versagten und ich dann als Mensch merkte: Scheiße, da
    > stimmt was nicht, alles schnell aus. Gerade noch rechtzeitig.
    >
    > gruß
    >
    > -Andy (Golem.de)

    Man merkt, wenn Leute aus der IT kommen :-D ich kenne genug Leute, die mit nicht laufendem Windows Notebook zu mir kamen, und absolut grenzwertig kurz an nem Datenkomplettausfall vorbeigeschlidert sind (System war fratze mit offline Boot konnte man die Daten noch sichern und nach Systemwiederherstellung die Daten manuell wiederherstellen) die danach trotzdem nicht mal ein rudimentäres Backup fahren.

    Gerade Apple ist mit TimeMachine da aber wirklich quasi das Non-Plus-Ultra. Ich habe zwei AP Extremes zu Hause an denen jeweils ne 8 TB USB HDD hängt. Zusätzlich zu den MacBooks habe ich noch einen Mac Mini der durch die Server App und Thunderbolt Docks mit ausreichend externen HDDs auch TimeMachine Services für die MacBooks bereit hält. Abschließend habe ich 4 Seagate Backup Plus HDDs (noch die USM Modelle) die ich zyklisch am Mac Mini für sein backup durchtausche und drei davon sind immer abgesteckt und eine der Platten befindet sich 30 KM weiter in einem anderen Gebäude immer. Die wichtigen Daten sind natürlich händisch auch immer auf dem Mac mini repliziert (Stichwort Worst Case Szenario die Bude brennt ab inklusive MacBooks und AP Extremes/Mac mini) ebenso schaltet ich den sporadisch ein damit dieser auch die Dropbox und Resilio Sync Inhalte in die TimeMachine backups aufnehmen kann denn eigentlich benutze ich den Mini produktiv fast nie mehr da heutzutage sich fast alles nur noch Mobil abspielt im privaten Bereich und ich zum zocken einen Windows PC habe.

  9. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: ArcherV 17.12.16 - 13:21

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man kein Admin und/oder nicht auf dem Stand der Zeit ist sollte man
    > keine Kommentare dazu abgeben. Es gibt genügend Lösungen die genau das
    > durchsetzen.

    Ich bin Admin.
    Du würdest es bestimmt auch sehr genial finden, wenn unsere Bürgerdaten auf irgendein privates Notebook liegen würden ;-) - am besten noch in der Cloud von Google oder MS.

    Verstehe mich nicht falsch, im Bereich MDM haben wir sicher einige der Lösungen im Einsatz die dir gerade im Kopf rumgeschwirrt sind - aber eben nur mit eigenen Geräten und nicht BYOD.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.12.16 13:24 durch ArcherV.

  10. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: razer 17.12.16 - 18:16

    ja aber wo kriegst du heutzutage als privater die CPUs? Selbst wenn es modulare notebooks gaebe, waere die nachfrage nach neuen cpus so gering dass der preis immens waere. und dann brauchst du noch den richtigen sockel, die richtige TDP..

  11. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: DY 17.12.16 - 18:38

    Pixxel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht darum, dass wenn auch nur ein Teil vom ganzen Notebook ausfällt die
    > Daten im Zweifel verloren sind.
    >
    > Läßt sich sie ssd ausbauen ab damit in ein Gehäuse oder neuen Rechner und
    > Problem gelöst, bei einer festverlöteten kannste alles in die Tonne
    > kloppen.
    >
    > OT: bin der Meinung dass das auch im Bezug auf Nachhaltigkeit ein nogo ist.
    > Notebooks sind perse groß genug um sie halbwegs modular aufzubauen

    +1
    Es ist auch für Apple kein Problem, die wollen aber auch bei RAM und SSD Aufrüstungen selbst abkassieren- der Rest interessiert sie halt nicht bzw. wird dem untergeordnet. Man kann alles auf die Spitze treiben bis sich die meisten fragen: wer kauft sowas?

  12. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: HubertHans 17.12.16 - 20:48

    Wallbreaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gobberwarzen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man Angst davor hat, dass einem das Gerät geklaut wird oder der
    > > Reparaturdienst die Daten ausspäht, sollte man sowieso die Platte mit
    > > FileVault verschlüsseln.
    >
    > Was FileVault noch sichert ist in kaum 30 Sekunden dahin. Denn seit
    > Neuestem gibt es einen Hack, der mittelts Lightning Schnittstelle und somit
    > Vollzugriff auf den RAM, dass Verschlüsselungskennwort im Klartext auslesen
    > kann. Und nichts im System verhindert das, weder seitens der Hardware noch
    > Software.

    Wozu sollte die Hardware das tun? Thunderbolt basiert auf PCIe. Mit PCIe kannst du das Selbe tun. Das Ganze ist kein Hack, sondern billigstes Auslesen des RAM. Das die Verschluesselungssoftware ueber keinerlei Speicherschutz verfuegt ist ein Softwarefehler. Das hier der Entwickler keine Ahnung von der Hardware und dessen Faehigkeiten/ Moeglichkeiten besitzt, ist eher erschreckend.

    >Angeblich soll das mit der neuesten Version von macOS adressiert
    > worden sein, doch bekanntlich sehen nur noch Wenige dieses Update. Etwas
    > ältere Geräte sitzen völlig auf dem Trockenen, und bleiben dauerhaft
    > angreifbar. Und angesichts neuer Produktfails, bleiben die Leute auch eher
    > bei älteren Modellen.

    Nein. Aeltere Geraete sitzen nicht auf dem Trockenen. Das Thunderbolt/PCIe/Firewire/ISA/PCI/VLB/EISA usw. mit im OS, welches ueber Speicherschutz verfuegt, per spezieller Treiber Daten auslesen kann, welche nicht auslesbar sein sollten oder eben ohne Speicherschutz generell dazu in der Lage sind, ist halt NORMAL. Prinzip. Standard. Hat seinen Sinn. Der PC/ MAC ist eben keine Gaystation oder Sega Saturn etc.

    Was kann man also tun: Thunderbolt-Geraete abziehen beim Start/ Passworteingabe. Gleiches gilt fuer Cardbus/ PCMCIA/Expresscard usw. Im OS ist es voellig egal. Moderne Betriebssysteme verfuegen ueber einen Speicherschutz. Bei Windows endet ein solcher unerlaubter Speicherzugriff im BSOD. Außer man hat entsprechende Treiber zu der Schnueffelhardware untergeschoben bekommen.

  13. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: as (Golem.de) 17.12.16 - 20:50

    Hallo,

    Fuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > as (Golem.de) schrieb:
    >
    > Unternehmen, die ihre Daten verteilt auf den Privatrechnern der
    > Arbeitnehmer hinterlegen und denen die Backup-Strategie überlassen, haben
    > ganz andere Probleme, als dass der Admin die SSD nicht ausbauen kann.

    Die Welt nicht nur aus Fortune-500-Unternehmen und auch nicht nur aus 5-Personen-Unternehmen. Die Argumentation, dass größere Probleme grundsätzlich alle anderen Probleme soweit in den Schatten stellen, dass diese irrelevant sind, ist aber interessant.

    Aber meine weitere Aussage bezog sich tatsächlich auf Unternehmen, die einen eigenen Fuhrpark betreuen.

    "Nur weil das Macbook Pro im Profi-Bereich eines Admins im Einsatz ist, heißt das nicht, dass die SSD kein Problem darstellt. Da widerspreche ich klar, insbesondere wenn hohe Verfügbarkeiten garantiert werden müssen."

    Das bezieht sich auf den vollständigen Einsatz im unternehmerischen Umfeld. Da ist die SSD ein genauso ein Problem wie beim Selbstständigen, der in vielen Fällen seine Datensicherung privat durchführt, weil er keine Mitarbeiter hat oder nicht im Auftrag eines Unternehmens arbeitet, dass ihm das Equipment stellt.

    Es gibt auch genug Unternehmen, die mit Selbstständigen arbeiten, aber zu klein sind, um eine Rechnerflotte remote zu managen. Da gibt es zwangsläufig unscharfe Grenzen, weil der Selbstständige mitunter Daten im Auftrag in seiner privaten erzeugt und sie dann dem Unternehmen zur Verfügung stellt. Auch das ist in vielen Fällen Realität. Und auch da muss man sich Gedanken über Backups machen, auch wenn es stark privater Natur ist.

    Kern der Aussage: wenn man schon privat zwei halbwegs funktionierende Backup-Level braucht, was braucht dann der Selbstständige? Richtig: mehr und vor allem zuverlässiger. Es ist für einen Selbstständigen häufig eine Katastrophe, wenn er seine Daten verliert. Was ist daran so falsch, dass man dann an Offsite-Backups und RAID-Installationen denkt? Ich sehe da nichts falsches dran.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

    --
    Openbook: @marble

    Mich gibt's auch als Social-Media-Version. ( Vorsicht, Bahn- und Flugzeugbilder ;) )
    Instagram: @aroundthebluemarble
    Twitter: @AndreasSebayang


    https://www.golem.de/specials/autor-andreas-sebayang/

  14. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: HubertHans 17.12.16 - 20:59

    razer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ja aber wo kriegst du heutzutage als privater die CPUs? Selbst wenn es
    > modulare notebooks gaebe, waere die nachfrage nach neuen cpus so gering
    > dass der preis immens waere. und dann brauchst du noch den richtigen
    > sockel, die richtige TDP..

    Noch jemand, der Scheisse schoenredet.

    Die Option zu haben ist eben gut, nicht die Option zu haben ist schlecht. Verstehst du das? Und du kannst fast jedes Notebook aufruesten. Nur das, nicht, welches sich Pro schimpft.

  15. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: Kondratieff 18.12.16 - 01:14

    Dein Einwand bezieht sich sicherlich darauf, dass heute Core i-m- und Core i-u-Prozessoren verbaut werden, während früher (die von mir angesprochene PIII-Zeit) herkömmliche Desktop-Prozessoren verbaut wurden.

    Folgende Überlegung halte ich für relativ logisch (und deswegen wundere ich mich ein wenig über deine Frage):

    Wären Notebooks genauso aufrüstbar wie Desktoprechner, könnte sich ein Markt für Notebookprozessoren ausbilden (genauso wie man als Endverbraucher auch So-Dimms kaufen kann).

    Der CPU-Hersteller (z.B. Intel) müsste die gängigen Informationen (z.B. Sockel) um die TDP ergänzen. Gleichzeitig müsste der Notebookhersteller die notwendigen Informationen wie Sockel und max. TDP bereitstellen.

    Das alles sollte in den westlichen Industrieländern kein Ding der Unmöglichkeit sein. Wir fliegen ja auch seit Jahrzehnten zum Mond.

  16. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: Flexy 18.12.16 - 05:11

    Gobberwarzen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe die Aussage zur Datenrettung der SSD nicht. Wer hat denn so
    > wichtige Daten auf seiner Platte, dass man die unbedingt ausbauen muss.
    > Wenn die Daten so einmalig und wichtig sind, dann ist natürlich ein
    > TimeMachine Backup Pflicht. Dann darf die SSD auch jederzeit den Geist
    > aufgeben und das Aufsetzen eines neue Gerätes kostet dann nur ein oder zwei
    > Stunden.
    >
    > Wenn man Angst davor hat, dass einem das Gerät geklaut wird oder der
    > Reparaturdienst die Daten ausspäht, sollte man sowieso die Platte mit
    > FileVault verschlüsseln.
    > Seit ich das erste mal mit meinem Firmen-MacBook auf Dienstreise war und
    > Abends keine Lust hatte das Gerät mit ins Restaurant zu schleppen, gibt
    > einem die Verschlüsslung doch ein gutes Gefühl.


    Das Problem an dieser "alles verlötet" Geschichte:
    Wenn eine einzelne Komponente hier ausfällt, dann kannst du das ganze Gerät in die Tonne werfen.
    Und SSD haben im Gegensatz zu einer HDD eine deutlich begrenzte Lebensdauer. Klar gibt es Algorithmen, die den Wear Out optimieren. Aber je nach Größe der SSD ist hier nach 300 oder 400 geschriebenen TB eben Schluss. Wenn man dann noch eine leicht kaputte Software hat, die wirklich massiv auf die SSD schreibt (---> Spotify anyone? Da wurden eben mal 700GB/Tag geschrieben...), dann kann die SSD schon nach sehr kurzer Zeit verbraucht sein.

    Bei älteren Geräten bedeutete das dann: Neue SSD kaufen für <200¤ und einbauen, Backup einspielen. Alles läuft wieder.

    Jetzt heißt das: Komplett neues Gerät für >2000¤ kaufen, das alte Teil taugt hier leider nur noch als Briefbeschwerer...

  17. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: mick_3 19.12.16 - 16:25

    Kondratieff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > razer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > aufruesten bei notebooks ging doch von anfang an nur die HDD/SSD (den
    > ram
    > > verbaut man ja wohl auf max. des mainboards beim kauf). GPU/CPU upgrades
    > > waren noch bei keinem notebook sinnvoll, egal ob aus wirtschaftlicher
    > oder
    > > leistungstechnischer sicht. Da dann doch lieber nen mini Desktop mit
    > > micro-ATX unterm tisch und gut ist.
    >
    > Unwahr.
    >
    > Ich hatte mehrere P3-No-Name-Notebooks (z.B. Gericom Webboy?), die ich dank
    > aufgekauftem Barebone-Design mit echtem CPU-Sockel auch beim Prozessor
    > aufrüsten konnte (z.B Pentium III anstelle von Celeron).

    Ja, die früheren Notebooks hatten häufig gesockelte CPUs, mit (LE-)Varianten der normalen Desktop-CPUs bestückt.

    Die ersten 64 Bit Notebook-CPUs (AMD Turion) waren auch noch gesockelt und konnten problemlos aufgerüstet werden, z.B. von 1,6 GHz auf 2,4 GHz. Speziell bei der X2-Variante hat sich das leistungsmässig richtig gelohnt.

    > Mein jetziges MacBook Pro 2012 wurde in der Vollaustattung mit 2x 4GB DDR 3
    > ausgeliefert. Ganz schnell kamen dann 2x 8GB rein...

    RAM hab ich bisher in jedem Laptop aufgerüstet, soweit es sich finanziell gelohnt hat.

    Und Netbooks musste man sogar generell auf 2 GB RAM aufrüsten, da Microsoft nur 1 GB RAM für die "günstige" XP-Lizenz erlaubt hatte.

    Neben CPU, RAM und HDD->SSD gibt es noch ein paar weitere Möglichkeiten, einen Laptop aufzurüsten, u.a. fehlendes Bluetooth einbauen, WLAN n/g -> a/c bzw. 2x a/c,
    Akku mit höherer Kapazität etc. ...

    Der Erstposter scheint eine ziemlich begrenzte Erfahrung in Sachen IT zu haben.

  18. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: plutoniumsulfat 19.12.16 - 17:15

    Selbst bei Notebooks aus dem Zeitraum 06-10 kann man CPUs noch tauschen, die sind auch noch oft gesockelt.

  19. Re: Datenrettung ein Problem?

    Autor: djslimer 20.01.17 - 14:56

    razer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also mal ehrlich.. heutige ultrabooks und auch diese macbooks sind wirklich
    > nurnoch schwer modular aufzubauen, da wird jeder millimeter verbaut.

    Das ist schlicht falsch. Schau dir die Bilder im Artikel an, dort sieht man wieviel verbaut ist und kann sich gut vorstellen, dass noch genug Platz wäre für eine modulare Bauweise. Dazu kommt, dass sogar Smartphones, modular aufgebaut werden. Und hier wird wirklich jeder mm verbaut. Wenn es also bei den deutlich kleineren Smartphones möglich ist, warum sollte es bei Notebooks nicht möglich sein? Alles eine Frage vom Willen des Produktdesigners, aber wenn der nicht will.... geht's halt nicht.

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