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Fotografen...

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  1. Fotografen...

    Autor: Flyns 17.12.16 - 16:59

    Wir "Fotografen" - oder besser gesagt, wir Leute, die fotografieren als ihr Hobby bezeichnen ;-) - mussten schon immer ein Kartenlesegerät verwenden, da in den meisten professionellen Kameras CF oder mittlerweile CFast zum Einsatz kommt.

    Wäre mein einziger inhaltlicher Kritikpunkt, ansonsten sprecht ihr mir vollkommen aus der Seele. Bin sehr enttäuscht von Apple in der letzten Zeit und dieses neue MBP ist der negative Höhepunkt.

  2. Re: Fotografen...

    Autor: zZz 17.12.16 - 17:19

    Flyns schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da in den meisten professionellen Kameras CF oder mittlerweile CFast zum
    > Einsatz kommt.

    Soso, in welchem Paralleluniversum leben Sie denn?

  3. Re: Fotografen...

    Autor: stoneburner 17.12.16 - 17:38

    zZz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soso, in welchem Paralleluniversum leben Sie denn?

    Bei Nikon und Canon (zusammen warscheinlich den grössten marktanteil bei profi kameras) haben die besseren kameras alle keine sd karten

    (gilt allerdings nur für unser universum, bei anderen hab ich nicht nachsehen können)

    http://imaging.nikon.com/lineup/dslr/d5/spec.htm

    http://www.canon.at/for_home/product_finder/cameras/digital_slr/eos_1dx_mark_ii/specifications/

    da ist CFast und XQD normal

    https://en.wikipedia.org/wiki/CompactFlash#CFast
    https://en.wikipedia.org/wiki/XQD_card

  4. Re: Fotografen...

    Autor: Flyns 17.12.16 - 18:38

    zZz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Flyns schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > da in den meisten professionellen Kameras CF oder mittlerweile CFast zum
    > > Einsatz kommt.
    >
    > Soso, in welchem Paralleluniversum leben Sie denn?

    Die Frage gebe ich gern zurück =)

    Im DSLR-Bereich ist CF bzw. seit Kurzem CFast Standard - einfach aufgrund ihrer Geschwindigkeit - wenn man bis zu sechs 80 MByte-RAWs pro Sekunde speichern möchte, muss das Zielmedium schon mithalten können. SDs waren nicht immer so schnell wie heute - für einfache JPGs haben sie aber schon immer gereicht ;)

    SD gibt's bei einigen Kameras als Zusatz, so z.B. bei meiner 5D3 und meiner 5DSR von Canon. Aber der Quasi-Standard in diesem Bereich ist CF - oder halt CFast.

  5. Re: Fotografen...

    Autor: Nawo 17.12.16 - 20:40

    Ich arbeite viel als Digital Operator bei großen Fotosets. (internationale Automobilshootings)

    Kamera wird per USB 3 - USBC Kabel direkt angeschlossen.
    CF Reader für Sideshots oder Zusatzmaterial von der Canon oder Nikon.
    Laptop ist am Set immer am mobilen Honda Generator
    http://powerequipment.honda.com/generators/models/eu2000i
    oder man hat einen oder mehrere HyperJuice dabei. (eher bei kleineren Mode Shootings oder Lärm muss vermieden werden)
    http://www.hyperbatteries.de

    Kein Profi verlässt sich am Set auf einen Laptopkku. Und dann ist der Akku lehr und ihr erzählt euren Kunden dass jetzt das Shooting zu Ende ist?? Sorry das ist weltfremd.

    Die Anschlüsse stellen überhaupt kein Problem dar.
    5 neue Kabel von Amazon und alles ist gut --> keine Adapter nötig außer
    und das ist der einzige Punkt, dass der Kunde dir Daten auf einem USB Stick geben will.

    Für CaptureOne ist der Laptop mehr als schnell genug. Für Photoshop weitgehend auch.
    Für große Photoshop Composings jenseits der 10GB oder gar 3D Rendering gab es schon immer professionelle Workstations. Das Passiert dann aber in der Postproduktion, entweder zurück in Deutschland oder in einem Motorhome am Set. Dann haben die Jungs aber Platz und auch einen kalibrierten Monitor und MAC PRO dabei.
    Wobei ich aber erwähnen möchte dass das meistens gar nicht gebraucht wird und alles auf Laptops passiert. Preview Renderings und Composing findet oft am Set auf Macbooks statt.

    Und dieses Thema der Backups. In absolut jedem Workflow gab es schon immer minimum 2 Backups. Wer die Platte im Rechner zu seinen Redundanzen gezählt hat und im Notfal ernsthaft die Platte während der Arbeitszeit ausbauen muss um Daten zu retten hat sowiso in seiner Backupstrategie etwas falsch gemacht. Für das System an sich gibt es das kinderleicht zu bedienende "TimeMachiene" und für die Shooting-Daten am Set
    gibt es Chrono Sync oder ähnliches.
    Die meisten Fotografen arbeiten zu Hause dann mit einem externen RAID.
    Oft sogar ein zweites geklontes bei Freunden oder anderen Fotografen im Safe falls die Wohnung abbbrennt.

    Soweit meine Arbeitsumgebung. Und einfach keine Ahnung warum so viele Probleme mit diesem Hardware Setup haben. Die Arguente treffen meistens nicht zu oder man kann sie umgehen. Es gibt immer noch Leute, die sich über Adapter aufregen obwohl man überhaupt keine braucht. Und 30 Euro für ein Paar neue Kabel sollten bei einem 3000 Euro Laptop drin sein. Sonst ist man hier doch eh falsch. Das sind dann aber die gleichen Leute die sich darüber aufregen dass Profi Kameras keine Klappdisplays und WLAN haben.

  6. Re: Fotografen...

    Autor: Taimon 17.12.16 - 21:53

    Da hast du 100% recht

  7. Re: Fotografen...

    Autor: Flyns 18.12.16 - 10:54

    Nawo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich arbeite viel als Digital Operator bei großen Fotosets. (internationale
    > Automobilshootings)
    >
    > Kamera wird per USB 3 - USBC Kabel direkt angeschlossen.
    > CF Reader für Sideshots oder Zusatzmaterial von der Canon oder Nikon.
    > Laptop ist am Set immer am mobilen Honda Generator
    > powerequipment.honda.com
    > oder man hat einen oder mehrere HyperJuice dabei. (eher bei kleineren Mode
    > Shootings oder Lärm muss vermieden werden)
    > www.hyperbatteries.de
    >
    > Kein Profi verlässt sich am Set auf einen Laptopkku. Und dann ist der Akku
    > lehr und ihr erzählt euren Kunden dass jetzt das Shooting zu Ende ist??
    > Sorry das ist weltfremd.
    >
    > Die Anschlüsse stellen überhaupt kein Problem dar.
    > 5 neue Kabel von Amazon und alles ist gut --> keine Adapter nötig außer
    > und das ist der einzige Punkt, dass der Kunde dir Daten auf einem USB Stick
    > geben will.
    >
    > Für CaptureOne ist der Laptop mehr als schnell genug. Für Photoshop
    > weitgehend auch.
    > Für große Photoshop Composings jenseits der 10GB oder gar 3D Rendering gab
    > es schon immer professionelle Workstations. Das Passiert dann aber in der
    > Postproduktion, entweder zurück in Deutschland oder in einem Motorhome am
    > Set. Dann haben die Jungs aber Platz und auch einen kalibrierten Monitor
    > und MAC PRO dabei.
    > Wobei ich aber erwähnen möchte dass das meistens gar nicht gebraucht wird
    > und alles auf Laptops passiert. Preview Renderings und Composing findet oft
    > am Set auf Macbooks statt.
    >
    > Und dieses Thema der Backups. In absolut jedem Workflow gab es schon immer
    > minimum 2 Backups. Wer die Platte im Rechner zu seinen Redundanzen gezählt
    > hat und im Notfal ernsthaft die Platte während der Arbeitszeit ausbauen
    > muss um Daten zu retten hat sowiso in seiner Backupstrategie etwas falsch
    > gemacht. Für das System an sich gibt es das kinderleicht zu bedienende
    > "TimeMachiene" und für die Shooting-Daten am Set
    > gibt es Chrono Sync oder ähnliches.
    > Die meisten Fotografen arbeiten zu Hause dann mit einem externen RAID.
    > Oft sogar ein zweites geklontes bei Freunden oder anderen Fotografen im
    > Safe falls die Wohnung abbbrennt.
    >
    > Soweit meine Arbeitsumgebung. Und einfach keine Ahnung warum so viele
    > Probleme mit diesem Hardware Setup haben. Die Arguente treffen meistens
    > nicht zu oder man kann sie umgehen. Es gibt immer noch Leute, die sich über
    > Adapter aufregen obwohl man überhaupt keine braucht. Und 30 Euro für ein
    > Paar neue Kabel sollten bei einem 3000 Euro Laptop drin sein. Sonst ist man
    > hier doch eh falsch. Das sind dann aber die gleichen Leute die sich darüber
    > aufregen dass Profi Kameras keine Klappdisplays und WLAN haben.

    Ich gebe dir soweit ich das nachvollziehen kann recht - ich betreibe das nicht auf dem professionellen Level so wie du, allerdings stimme ich dir bei den genannten Punkten soweit zu.

    Ich nutze für meine Foto-Touren auch ein MBP (Late 2013 oder Mid 2014, weiß ich jetzt nicht ganz genau) und finde, dass es nichts besseres gibt - sowohl von der Qualität, der Geschwindigkeit, der Akkulaufzeit und der Portabilität. Und Capture One hat gerade mit der eben erschienen Version 10 nochmal ordentlich an Geschwindigkeit zugelegt, der Funktionsumfang war eh schon immer top. Die Situationen, in denen ich nochmal ins Photoshop switchen muss, tendieren mittlerweile bald gegen null.

    Aber was hat das alles mit der eingangs begonnenen Diskussion CF / SD zu tun? ;-) Ich muss zugeben, ich nutze meinen CF-Reader eigentlich im Moment hauptsächlich aus Gewohnheit heraus, meine 5D3 hatte damals nur USB2 und das war einfach zu langsam. Tethered Shootings über USB mache ich eher selten, bin meistens nur mit Kamera im Rucksack (oder in der Hand ;) ) unterwegs.

    Ach ja, für den Fall dass du dich an meiner Aussage, ich sei enttäuscht von Apple hochziehst, das war folgendermaßen gemeint: wenn ich mein derzeitiges MBP (wie gesagt Late 2013 oder Mid 2014) mit dem neuen MBP mit der OLED-Leiste vergleiche, sehe ich auf der einen Seite eigentlich nahezu null Mehrwert (ich sehe es so wie Golem, die Leiste ist doch eigentlich nur nette Spielerei - in den Tools nutzt man die Shortcuts wie beispielsweise CMD+C bei CO fürs Zuschneiden) und auf der anderen Seite gewaltige Rückschritte, z.B. beim viel kleineren Akku und dem Weglassen von wirklich sinnvollen Schnittstellen, wie dem MagSafe, der meine MBPs schon einige Male vor dem Sturz gerettet hat. Warum man einen solchen Anschluss einfach so wegrationalisiert ist mir einfach total schleierhaft - warum hätte man den nicht zusätzlich zu den neuen USB-Buchsen lassen können? So groß war der doch nun auch nicht. Was den SD-Slot angeht: nun dem weine ich wie eingangs erwähnt aufgrund meiner CF-Sammlung eh nicht hinterher ;)

  8. Re: Fotografen...

    Autor: Nawo 18.12.16 - 12:02

    Ich denke das ganze war von Apple nicht ganz so geplant. Man musste dem Markt etwas neues präsentieren aber die "Kaby Lake" Prozessoren waren nicht verfügbar und man wollte nicht auf Mitte 2017 verschieben.
    http://www.maclife.de/news/macbook-pro-darum-setzt-apple-skylake-nicht-kaby-lake-10084485.html

    Daher entschied man sich ein Notebook mit vielen Änderungen aber altem Prozessor und daher auch Arbeitsspeicher rauszubringen.
    Wer ein Modell 2013 besitzt hat wirklich keinen Grund zu wechseln. Da stimme ich dir voll und ganz zu.
    Aber warum auch. Das Ding rennt immer noch super.
    Für alle die noch keinen Mac haben oder von älteren Modellen wechseln ist das trotzdem ein toller Laptop der für 90% aller User keine Wünsche offen lässt.
    Das nächste Update in 1-2 Jahren wird dann die 32GB und den aktuellen Prozessor haben. Das wird dann für die Besitzer der 2013 Version wieder interessant.

    Und zur Touchbar! Sie ist ja an sich kein Mehrwert. Nur durch gut umgesetzte Ideen der Softwareentwickler kann daraus eine Bereicherung werden. Da wird man auch erst lernen müssen was dem User etwas bringt und was nicht.
    Daher sehe ich es als möglichen Fortschritt, einen Rückschritt sehe ich darin jedenfalls nicht.

    Den MagSafe sehe ich mit gemischten Gefühlen. Im Iwokcase
    http://www.iworkcase.com/
    war der Magnet beim hantieren mit Kartenleser, Backupplatten etc dann doch manchmal abgerutscht und man hat es im Stress am Set nicht gemerkt. Daher werde ich mich beim Arbeiten mit IWorkCase über USB-C freuen. An sonsten gebe ich dir vollkommen Recht dass es ein Toller Anschluss war, den man nicht hätte streichen müssen.
    Allerdings gibt es daher eine interessante neue Möglichkeit den Laptop mit einer normalen Powerbar zu erweitern.
    http://forums.macrumors.com/threads/powerbank-portable-for-the-macbook-pros-2016.2012235/page-2
    Er lädt den Acku nicht, aber hält die Ladung wohl stabil.
    Das ist das gleiche was die teuren Hyperjuice machen, nur in klein.
    Wenn das wirklich mit diesen normalen Powerbanks klappt wäre das natürlich der Knaller und würde die Powerbanks für Laptops durch die Konkurrenz extrem vergünstigten.
    Im Moment ist das ja noch ein Nischenprodukt.

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