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  5. › MacBook Pro 13 Zoll: Apple…

Warum nur Apple?

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  1. Warum nur Apple?

    Autor: alexq0i4qrwirw 31.05.20 - 12:35

    Ach man letzte Woche habe ich noch positiv festgestellt, dass das RAM Update so "günstig" ist und jetzt wo ich gerade das MacBook Pro bestellen will kommt der Bummer, dass es teuer wird... Danke Apple! Jetzt warte ich wohl mal lieber weiter ab...

  2. Re: Warum nur Apple?

    Autor: Dai 31.05.20 - 14:02

    Wenn du ein kleines leichtes Notebook suchst schau dir das neue LG Gram 14 an das auch bei golem vorgestellt wurde.
    Ist auch deutlich günstiger als ein MacBook ;)

  3. Re: Warum nur Apple?

    Autor: c3rl 31.05.20 - 14:30

    alexq0i4qrwirw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > letzte Woche habe ich noch positiv festgestellt, dass das RAM Update so "günstig" ist

    ...und bist damit voll auf Apple hereingefallen, denn auch das war nicht günstig. Ich habe für meine 32GB RAM weniger gezahlt als du für dein Upgrade bezahlt hättest.

  4. Re: Warum nur Apple?

    Autor: dschu 31.05.20 - 15:23

    Voll reingefallen!1!!

    Dann bestelle ich eben bei dir mein MacBook. Machst du mir ein besseres Pro zum halben Preis? Lege auch 5¤ drauf.

  5. Re: Warum nur Apple?

    Autor: c3rl 31.05.20 - 15:29

    dschu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Voll reingefallen!1!!
    >
    > Dann bestelle ich eben bei dir mein MacBook. Machst du mir ein besseres Pro
    > zum halben Preis? Lege auch 5¤ drauf.

    Du kannst einen besseren Laptop als ein MacBook bei jedem beliebigen Onlinehändler für Laptops bestellen. Gibt sehr gute Geräte, z.B. Dell XPS oder Lenovo Yoga.

  6. Re: Warum nur Apple?

    Autor: nuclear 31.05.20 - 16:21

    Und ohne MacOS und die Hervorragende integration in die Apple Welt. Wenn du das haben willst, oder auf die entsprechende Software angewiesen bist bringen mir auch alle anderen Windows Geräte null.
    Noch dazu: In welchem Bereich sind die Geräte besser? Das MacBook Pro ist ein gutes Notebook, lediglich der Preis ist was höher, wobei der Unterschied zu den XPS nicht wirklich groß ist.

    Und das sage ich als jemand, der Linux und Windows nutzt.

  7. Re: Warum nur Apple?

    Autor: c3rl 31.05.20 - 16:39

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ohne MacOS und die Hervorragende integration in die Apple Welt. Wenn du
    > das haben willst, oder auf die entsprechende Software angewiesen bist
    > bringen mir auch alle anderen Windows Geräte null.

    Das stimmt schon, aber das ist gelebtes Stockholm-Syndrom. Wenn der oberste Kaufgrund die Monopolstellung des Herstellers ist, dann ist der Kapitalismus wirklich im Endstadium angelangt.

    > Noch dazu: In welchem Bereich sind die Geräte besser? Das MacBook Pro ist
    > ein gutes Notebook, lediglich der Preis ist was höher, wobei der
    > Unterschied zu den XPS nicht wirklich groß ist.

    Allein schon in Sachen Ausfallsicherheit. Auf Listen zu den häufigsten Ausfälle unter Laptops liegen seit Jahren die Laptops von Apple, weil sie es partout nicht hinkriegen (wollen?), ihre Elektronik gescheit zu bauen. Da liegt z.B. eine 52V Zuleitung für das Display direkt neben einer 1,1V Leitung direkt ins Herzen der CPU. Andere Hersteller bauen da Masseleiter drum herum, dass eben genau das nicht passiert was bei Apple Laptops passiert: ein Tropfen Flüssigkeit da drauf während das Display an ist und deine CPU ist garantiert im Arsch. Apple: "nein, das kann man nicht reparieren, das muss getauscht werden. Macht 800¤ + 400¤ Service-Gebühr." Apple schafft Produkte die toll sind aber schnell kaputt gehen können, und sahnt nochmal mega über den Service ab.

  8. Re: Warum nur Apple?

    Autor: gbpa005 31.05.20 - 16:39

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ohne MacOS und die Hervorragende integration in die Apple Welt. Wenn du
    > das haben willst, oder auf die entsprechende Software angewiesen bist
    > bringen mir auch alle anderen Windows Geräte null.
    > Noch dazu: In welchem Bereich sind die Geräte besser? Das MacBook Pro ist
    > ein gutes Notebook, lediglich der Preis ist was höher, wobei der
    > Unterschied zu den XPS nicht wirklich groß ist.
    Ich verwende ein MacBook Pro und ein Lenovo Thinkpad X1 Carbon 7, beide zum Entwickeln und Testen. Das Lenovo ist unschlagbar und bei niedrigerem Preis erheblich performanter, hat eine längere Laufzeit, die Tastatur klemmt nie und es hat eine "Entf"-Taste.

    > Und das sage ich als jemand, der Linux und Windows nutzt.
    Ich auch.

    P.S.: Das MacBook Pro hat bei gleicher Ausstattung ca. 40% mehr gekostet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.05.20 16:44 durch gbpa005.

  9. Re: Warum nur Apple?

    Autor: tomate.salat.inc 31.05.20 - 17:44

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ohne MacOS und die Hervorragende integration in die Apple Welt.

    Ja - die Apple Welt. Da würde ich gerne als mal ausbrechen. Hab bis heute noch keine gescheite Lösung dafür gefunden, wie ich das MBPro vom Geschäft drahtlos mit unserem Fernseher verbinde. Musste dafür extra Software kaufen.

    Mit Windows geht das super einfach out-of-the-box.

    Wäre mal was, wenn Apple seine Welt verlässt und sich zu den anderen gesellt.

  10. Re: Warum nur Apple?

    Autor: nuclear 31.05.20 - 19:17

    c3rl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nuclear schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und ohne MacOS und die Hervorragende integration in die Apple Welt. Wenn
    > du
    > > das haben willst, oder auf die entsprechende Software angewiesen bist
    > > bringen mir auch alle anderen Windows Geräte null.
    >
    > Das stimmt schon, aber das ist gelebtes Stockholm-Syndrom. Wenn der oberste
    > Kaufgrund die Monopolstellung des Herstellers ist, dann ist der
    > Kapitalismus wirklich im Endstadium angelangt.

    Nun ja. Sehe ich persönlich nicht so. Die Geräte sind dann einfach Werkzeuge. Ist doch das gleiche wenn ich eine X-tausend ¤ Lizenz für eine CAM-Software zahle. Ich benötige diese dann halt wenn meine anderen Geräte eben nur mit dieser Software funktionieren.
    Oder beim Werkzeug, vor allem bei den Akkuwerkzeugen, ist es doch genau so. Da legt man sich auch auf einen Hersteller fest und bleibt dann da. Ist halt leider normal.

    > > Noch dazu: In welchem Bereich sind die Geräte besser? Das MacBook Pro
    > ist
    > > ein gutes Notebook, lediglich der Preis ist was höher, wobei der
    > > Unterschied zu den XPS nicht wirklich groß ist.
    >
    > Allein schon in Sachen Ausfallsicherheit. Auf Listen zu den häufigsten
    > Ausfälle unter Laptops liegen seit Jahren die Laptops von Apple, weil sie
    > es partout nicht hinkriegen (wollen?), ihre Elektronik gescheit zu bauen.
    > Da liegt z.B. eine 52V Zuleitung für das Display direkt neben einer 1,1V
    > Leitung direkt ins Herzen der CPU. Andere Hersteller bauen da Masseleiter
    > drum herum, dass eben genau das nicht passiert was bei Apple Laptops
    > passiert: ein Tropfen Flüssigkeit da drauf während das Display an ist und
    > deine CPU ist garantiert im Arsch. Apple: "nein, das kann man nicht
    > reparieren, das muss getauscht werden. Macht 800¤ + 400¤ Service-Gebühr."
    > Apple schafft Produkte die toll sind aber schnell kaputt gehen können, und
    > sahnt nochmal mega über den Service ab.

    Also als E-Techniker kann ich sagen, dass sowas kein Problem ist. Auch die Aussage, dass es andere Hersteller anders machen kann ich nicht so einfach glauben. Es wurden alle Vorgaben für den Abstand zwischen den Leitungsbahnen eingehalten. Du kannst einfach nicht damit planen, dass das Geräte anderen Bedingungen ausgesetzt wird als für die es entworfen worden ist.
    Und selbst wenn da Wasser auf die Verbindungsstelle kommt, so führt dies nicht automatisch direkt zu einem Kurzschluss. Es ist eigentlich so, dass es sehr lange braucht, bis es wirklich zu einer Verbindung kommt, erst muss das Board zersetzt werden.

    Es ist also nichts, was innerhalb von wenigen Sekunden passieren kann.

    Im übrigen ist es auch vollkommen egal. Denn wenn das Wasser so lange darauf steht, dass es das Board beschädigt, dann fällt halt nur das Backlight von dem Display aus. Ist in der Konsequenz jedoch egal, da das Board eine Einheit ist und somit sowieso getauscht werden müsste. Es wird dir kaum ein Hersteller hingehen und da wirklich Menschen dransetzen, die die Fehler suchen. Da wird das Board getauscht und fertig. Selbst wenn eine Fehlerdiagnose gemacht wird, kann man das Board da nicht mehr so reparieren, dass man es dem Kunden zurückgeben kann. Die Stelle wird auf jeden Fall deutlich anfälliger sein als vorher und wahrscheinlich zu einem neuen Schaden führen.

    Deswegen hat Apple schon recht. Das kann man nicht reparieren. Zumindest nicht in einem Prozess, bei welchem man nachher dem Kunden garantieren kann, dass keine Probleme mehr auftreten.
    Wenn es eine kleine unabhängige Werkstatt macht, dann kann diese es gerne auf eigenes Risiko tun, als Hersteller ist da einfach die Gefahr zu groß, dass es wieder kaputt geht und es in einem PR Desaster endet. Vor allem wenn der Kunde sowieso schon Schuld an dem Schaden hat.

    Leider stellen Menschen wie Rossmann das häufig alles falsch dar. Auch zeigen die Videos natürlich immer sehr viele Geräte. Schaut man sich die Zahlen relativ zu den Verkäufen an, so sind diese absolut vernachlässigbar. Und das, obwohl sehr viele Geräte zu ihm geschickt werden, da er halt sehr prominent ist.

  11. Re: Warum nur Apple?

    Autor: violator 31.05.20 - 19:22

    Aber das ist doch magisch, revolutionär und unglaublich, das Apple-RAM. Nicht so wie das der anderen Hersteller!

  12. Re: Warum nur Apple?

    Autor: ip_toux 31.05.20 - 19:50

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > c3rl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nuclear schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Und ohne MacOS und die Hervorragende integration in die Apple Welt.
    > Wenn
    > > du
    > > > das haben willst, oder auf die entsprechende Software angewiesen bist
    > > > bringen mir auch alle anderen Windows Geräte null.
    > >
    > > Das stimmt schon, aber das ist gelebtes Stockholm-Syndrom. Wenn der
    > oberste
    > > Kaufgrund die Monopolstellung des Herstellers ist, dann ist der
    > > Kapitalismus wirklich im Endstadium angelangt.
    >
    > Nun ja. Sehe ich persönlich nicht so. Die Geräte sind dann einfach
    > Werkzeuge. Ist doch das gleiche wenn ich eine X-tausend ¤ Lizenz für eine
    > CAM-Software zahle. Ich benötige diese dann halt wenn meine anderen Geräte
    > eben nur mit dieser Software funktionieren.
    > Oder beim Werkzeug, vor allem bei den Akkuwerkzeugen, ist es doch genau so.
    > Da legt man sich auch auf einen Hersteller fest und bleibt dann da. Ist
    > halt leider normal.
    >
    > > > Noch dazu: In welchem Bereich sind die Geräte besser? Das MacBook Pro
    > > ist
    > > > ein gutes Notebook, lediglich der Preis ist was höher, wobei der
    > > > Unterschied zu den XPS nicht wirklich groß ist.
    > >
    > > Allein schon in Sachen Ausfallsicherheit. Auf Listen zu den häufigsten
    > > Ausfälle unter Laptops liegen seit Jahren die Laptops von Apple, weil
    > sie
    > > es partout nicht hinkriegen (wollen?), ihre Elektronik gescheit zu
    > bauen.
    > > Da liegt z.B. eine 52V Zuleitung für das Display direkt neben einer 1,1V
    > > Leitung direkt ins Herzen der CPU. Andere Hersteller bauen da
    > Masseleiter
    > > drum herum, dass eben genau das nicht passiert was bei Apple Laptops
    > > passiert: ein Tropfen Flüssigkeit da drauf während das Display an ist
    > und
    > > deine CPU ist garantiert im Arsch. Apple: "nein, das kann man nicht
    > > reparieren, das muss getauscht werden. Macht 800¤ + 400¤
    > Service-Gebühr."
    > > Apple schafft Produkte die toll sind aber schnell kaputt gehen können,
    > und
    > > sahnt nochmal mega über den Service ab.
    >
    > Also als E-Techniker kann ich sagen, dass sowas kein Problem ist. Auch die
    > Aussage, dass es andere Hersteller anders machen kann ich nicht so einfach
    > glauben. Es wurden alle Vorgaben für den Abstand zwischen den
    > Leitungsbahnen eingehalten. Du kannst einfach nicht damit planen, dass das
    > Geräte anderen Bedingungen ausgesetzt wird als für die es entworfen worden
    > ist.
    > Und selbst wenn da Wasser auf die Verbindungsstelle kommt, so führt dies
    > nicht automatisch direkt zu einem Kurzschluss. Es ist eigentlich so, dass
    > es sehr lange braucht, bis es wirklich zu einer Verbindung kommt, erst muss
    > das Board zersetzt werden.
    >
    > Es ist also nichts, was innerhalb von wenigen Sekunden passieren kann.
    >
    > Im übrigen ist es auch vollkommen egal. Denn wenn das Wasser so lange
    > darauf steht, dass es das Board beschädigt, dann fällt halt nur das
    > Backlight von dem Display aus. Ist in der Konsequenz jedoch egal, da das
    > Board eine Einheit ist und somit sowieso getauscht werden müsste. Es wird
    > dir kaum ein Hersteller hingehen und da wirklich Menschen dransetzen, die
    > die Fehler suchen. Da wird das Board getauscht und fertig. Selbst wenn eine
    > Fehlerdiagnose gemacht wird, kann man das Board da nicht mehr so
    > reparieren, dass man es dem Kunden zurückgeben kann. Die Stelle wird auf
    > jeden Fall deutlich anfälliger sein als vorher und wahrscheinlich zu einem
    > neuen Schaden führen.
    >
    > Deswegen hat Apple schon recht. Das kann man nicht reparieren. Zumindest
    > nicht in einem Prozess, bei welchem man nachher dem Kunden garantieren
    > kann, dass keine Probleme mehr auftreten.
    > Wenn es eine kleine unabhängige Werkstatt macht, dann kann diese es gerne
    > auf eigenes Risiko tun, als Hersteller ist da einfach die Gefahr zu groß,
    > dass es wieder kaputt geht und es in einem PR Desaster endet. Vor allem
    > wenn der Kunde sowieso schon Schuld an dem Schaden hat.
    >
    > Leider stellen Menschen wie Rossmann das häufig alles falsch dar. Auch
    > zeigen die Videos natürlich immer sehr viele Geräte. Schaut man sich die
    > Zahlen relativ zu den Verkäufen an, so sind diese absolut vernachlässigbar.
    > Und das, obwohl sehr viele Geräte zu ihm geschickt werden, da er halt sehr
    > prominent ist.


    Ich bin jetzt zwar nur Hobbyelektroniker aber selbst SMD löten ist kein Problem wenn man paar Mal gemacht hat. Man kann auf einem Board im Grunde alles Reparieren wenn man will und sich Zeit dafür nimmt (was die Kosten wiederspiegeln würde), es sollte nur kein IC direkt beschädigt sein, wenn man die nicht da hat ist es auch nicht so einfach einen Ersatz IC zu besorgen und den neu zu flashen da man die Schaltung des defekten ICs nicht kennt.

  13. Re: Warum nur Apple?

    Autor: Nutzer-name 31.05.20 - 21:11

    c3rl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dschu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Voll reingefallen!1!!
    > >
    > > Dann bestelle ich eben bei dir mein MacBook. Machst du mir ein besseres
    > Pro
    > > zum halben Preis? Lege auch 5¤ drauf.
    >
    > Du kannst einen besseren Laptop als ein MacBook bei jedem beliebigen
    > Onlinehändler für Laptops bestellen. Gibt sehr gute Geräte, z.B. Dell XPS
    > oder Lenovo Yoga.

    Dell XPS? Habe ich hier herumliegen, herumliegen, weil arbeiten möchte ich nicht damit. Sowohl das Gerät selbst, als auch Windows lösen bei mir fast immer wieder Wutausbrüche aus. Und zwei Mal defekt war das Ding auch schon. Beim ersten Mal bereits defekt geliefert, danach nach ca. 4 Wochen verreckt.

  14. Re: Warum nur Apple?

    Autor: nuclear 31.05.20 - 22:07

    ip_toux schrieb:
    > Ich bin jetzt zwar nur Hobbyelektroniker aber selbst SMD löten ist kein
    > Problem wenn man paar Mal gemacht hat. Man kann auf einem Board im Grunde
    > alles Reparieren wenn man will und sich Zeit dafür nimmt (was die Kosten
    > wiederspiegeln würde), es sollte nur kein IC direkt beschädigt sein, wenn
    > man die nicht da hat ist es auch nicht so einfach einen Ersatz IC zu
    > besorgen und den neu zu flashen da man die Schaltung des defekten ICs nicht
    > kennt.

    Klar SMD löten ist auch nicht schwer (solange es sich nicht um 0201 oder 0402 Teile handelt). Jedoch ist meistens auch das PCB beschädigt, wenn es zu einem Wasserschaden kommt. Das Wasser selber hat eigentlich eine zu geringe Leitfähigkeit, damit es zu einem Kurzschluss kommen kann. Also ist entweder das PCB beschädigt oder du hast andere Verunreinigungen an den Lötstellen, was du nicht so einfach reparieren kannst.
    Und auch BGA Teile mit der Hand zu löten ist echt ein Krampf. Vor allem eine CPU mit hunderten an Pads macht echt kein Spaß und ist mit der Hand quasi nicht machbar. Das größte was ich gemacht habe war glaube ich ein 87 Pad BGA und das war ein Krampf.

  15. Re: Warum nur Apple?

    Autor: sofries 31.05.20 - 23:52

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ip_toux schrieb:
    > > Ich bin jetzt zwar nur Hobbyelektroniker aber selbst SMD löten ist kein
    > > Problem wenn man paar Mal gemacht hat. Man kann auf einem Board im
    > Grunde
    > > alles Reparieren wenn man will und sich Zeit dafür nimmt (was die Kosten
    > > wiederspiegeln würde), es sollte nur kein IC direkt beschädigt sein,
    > wenn
    > > man die nicht da hat ist es auch nicht so einfach einen Ersatz IC zu
    > > besorgen und den neu zu flashen da man die Schaltung des defekten ICs
    > nicht
    > > kennt.
    >
    > Klar SMD löten ist auch nicht schwer (solange es sich nicht um 0201 oder
    > 0402 Teile handelt). Jedoch ist meistens auch das PCB beschädigt, wenn es
    > zu einem Wasserschaden kommt. Das Wasser selber hat eigentlich eine zu
    > geringe Leitfähigkeit, damit es zu einem Kurzschluss kommen kann. Also ist
    > entweder das PCB beschädigt oder du hast andere Verunreinigungen an den
    > Lötstellen, was du nicht so einfach reparieren kannst.
    > Und auch BGA Teile mit der Hand zu löten ist echt ein Krampf. Vor allem
    > eine CPU mit hunderten an Pads macht echt kein Spaß und ist mit der Hand
    > quasi nicht machbar. Das größte was ich gemacht habe war glaube ich ein 87
    > Pad BGA und das war ein Krampf.

    Für BGA-Chips gibt es spezielle Maschinen, die die Chip entsprechend anbringen. Rossmann hat im Linus Tech Tips Video so eine sogar vorgeführt. Wenn das PCB oder die Leiterbahnen zu stark zersetzt sind, dann kann man in der Tat nicht machen, aber in den meisten Fällen sind es nur leichte Korrosionen und wenige Bauteile, die entweder für die Hintergrundbeleuchtung des Displays oder Stromversorgung zuständig sind müssen ausgetauscht werden. Dies durchzuführen ist zwar manchmal aufwendig, aber 200-300¤ für die Boardreparatur sind immer noch billiger als 1000¤ für ein neues Logicboard bei Apple. Zudem bedeutet ein Boardaustausch bei Apple mittlerweile auch einen vollständigen Datenverlust, da der Speicher fest verlötet ist.
    Apple führt solche Reparaturen auch manchmal selbst durch, aber sie haben kein Interesse dem Kunden billigere Reparaturen anzubieten. Wenn ein Kunde mit einem 1000¤ Logicboardwechsel konfrontiert wird, dann zahlt er lieber den Aufpreis und holt sich ein neues Gerät. Selbst bei einer 300-400¤ Reparatur lohnt es sich fast immer ins alte Gerät zu investieren und Apple verliert somit einen Sale. Daher dürfen weder die Apple Genius Mitarbeiter noch zertifzierte Servicepartner Board Level Reparaturen durchführen. Diese sollen am besten nur Sachen in der Garantie austauschen und nach der Garantie zum Neukauf drängen.

  16. Re: Warum nur Apple?

    Autor: flow77 01.06.20 - 00:56

    Dai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du ein kleines leichtes Notebook suchst schau dir das neue LG Gram 14
    > an das auch bei golem vorgestellt wurde.
    > Ist auch deutlich günstiger als ein MacBook ;)

    Nachdem es hier um Ram-Upgrades geht: Das aktuelle LG Gram 14/15 ist nur mit 8gb (verlötet) verfügbar. Irgendwie nicht so toll, vor allem zusammen mit Windows.

  17. Re: Warum nur Apple?

    Autor: Lapje 01.06.20 - 10:00

    c3rl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > alexq0i4qrwirw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > letzte Woche habe ich noch positiv festgestellt, dass das RAM Update so
    > "günstig" ist
    >
    > ...und bist damit voll auf Apple hereingefallen, denn auch das war nicht
    > günstig. Ich habe für meine 32GB RAM weniger gezahlt als du für dein
    > Upgrade bezahlt hättest.

    Müsste man bei einem Upgrade nicht auch noch das bereiuts verbaute RAM abziehen? Wenn z.B. bereits 8GB verbaut waren bekommt der Käufer ja nur 24 GB mehr dazu - nicht die 32GB...Oder?

  18. Re: Warum nur Apple?

    Autor: Lapje 01.06.20 - 10:04

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber das ist doch magisch, revolutionär und unglaublich, das Apple-RAM.
    > Nicht so wie das der anderen Hersteller!

    Hat da ein jungfräuliches unschuldiges Einhorn auf einer einsamen kleinen abgeschiedenen Waldlichtung im Lichte des ersten Mondes des neuen Jahres draufgepullert?

  19. Re: Warum nur Apple?

    Autor: Paule 01.06.20 - 10:33

    Lapje schrieb:
    ------------------------------------------
    > Müsste man bei einem Upgrade nicht auch noch das
    > bereits verbaute RAM abziehen?
    > Wenn z.B. bereits 8GB verbaut waren bekommt der
    > Käufer ja nur 24 GB mehr dazu - nicht die 32GB...Oder?

    Bei diesem Gerät ist der RAM verlötet.
    d.h. das wird bestimmt schon bei der Produktion gleich in der gewünschten Größe montiert. da entstehen also auch keine Kosten für jemanden, der den RAM nachträglich noch austauscht.

    Oder greift da jemand im Apple shop zum Lötkolben? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

    Und wer sagt denn, dass bei den 250 ¤ fürs 16 GB Upgrade nicht die Kosten für die 8 GB schon berücksichtigt sind?

    Sagen wir mal grob, dass 8 GB 100% kosten , dann kosten 16 GB somit 200%.

    Wenn in den 250 ¤ schon die Rückerstattung für nicht verbaute 8 GB enthalten sind, dann kann man damit ausrechnen, dass bei Apple die 16 GB in Wirklichkeit 500 ¤ kosten und für die nicht verbauten 8 GB noch 250 ¤ abgezogen werden.

    16 GB sollen 500 ¤ kosten? ... Woaa?
    Naja, da kommen dann die frechen Einhörner in Spiel und deren horrende Preise für ihr gepullertes Naturprodukt.

  20. Re: Warum nur Apple?

    Autor: hyperlord 01.06.20 - 17:06

    Na ja, wenn man sich bspw. Louis Rossmann auf YouTube anschaut, dann ist component-level repair durchaus möglich und nach seiner Aussage designen andere Hersteller ihre Boards tatsächlich so, dass eben nicht die 52V Leitung neben der 1.1V Datenleitung liegt.
    Andere Hersteller (Lenovo) haben ihre Geräte auch so konstruiert, dass Wasserschäden weitgehend vermieden werden durch Schutzfolien auf dem Board und speziellen Drainagelöchern im Gehäuse.
    Zu sagen, man könne für solche Eventualitäten nicht planen, stimmt einfach nicht - andere können es offenbar schon und dann sind wir beim Thema Anspruch. Von einem Premiumhersteller, der Premiumpreise verlangt, erwarte ich dann schon, dass das PCB-Design und die Gesamtkonstruktion nicht einfach nur das Minimum abbildet, das technisch nötig ist, sondern eher, dass was technisch möglich ist.
    Und da haben wir die dokumentierten Fälle, in denen Apple "Wasserschaden" als Ursache benennt, auch wenn es keinen Wasserschaden gab, noch gar nicht betrachtet.

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