1. Foren
  2. Kommentare
  3. Mobile Computing
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Macbook Pro 16 Zoll im Test…

Touchbar ohne Zielgruppe

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Touchbar ohne Zielgruppe

    Autor: Keridalspidialose 28.11.19 - 12:49

    Profis nutzen ihre Software täglich und haben bald alle Shortcuts drauf ohne nachzudenken und hinzuschauen. Ob da nun F1-Fx steht oder bunte Bildchen sind ist piep egal. Haptisch erfassbare und in Blöcken gruppierte Tasten sind da deutlich angenehmer.

    Und für alle anderen wäre ein Touchscreen als Bildschirm bedeutend sinnvoller, wenn man sowas möchte.

    Warum Apple an einer Zwitteridee, irgendwo dazwischen, festhällt bleibt nicht nachvollziehbar.

    Natürlich wenn man das erste Mal auf dem Papier über die Touch-Bar nachdenket erscheint das als tolle Lösung. Aber in der Praxis zeigt sich dass da wenige Vorteile sind die eine Touchbar rechtfertigen.

    ___________________________________________________________



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.11.19 12:50 durch Keridalspidialose.

  2. Re: Touchbar ohne Zielgruppe

    Autor: Tony_spitz 28.11.19 - 13:29

    Vermutlich weil diese teure Entwicklung nicht so schnell fallen gelassen werden soll und Marktanalysen außerhalb von Pro Nutzern gezeigt haben, wie fancy sie das finden. Die breite Masse findet das vielleicht irgendwie cool. Selbst die MacPros werden eben zunehmend von Leuten benutzen, die sie gar nicht professionell verwenden.

  3. Re: Touchbar ohne Zielgruppe

    Autor: qwertzuiop.98 28.11.19 - 22:26

    Vielen fehlt einfach die Kreativität und Offenheit eine neue Technologie zu lernen. Ein Kollege beschwerte sich über sein Macbook Pro, hat aber Gesten ausgeschaltet, wusste nicht wie man Effizient durch Gedrückthalten auf der Touchbar die Helligkeit reguliert,... Ich hab ihm einige Tricks gezeigt und er war etwas gestresst, vor allem als ich ihm zeigen wollte das natürliches scrollen mehr Sinn macht. Er behauptete, dass das alte scrollen natürlicher ist und wollte das Argument mittels Gesten bringen. Machte vor dem Bildschirm mit dem Finger eine Geste nach oben, welche den Content nach oben scrollen sollte, machte eine Geste auf dem Trackpad nach oben und der Content ging für ihn unerwartet nach unten. Er fing an zu stottern, wurde unruhig und ist aufgestanden.
    Emotionen schränken ein, Filtern was man sehen will.

    Viele waren sicher der Touchbar offen gegenüber, haben sie ausprobiert und schlussendlich nicht gemocht.
    Hast du ihr nie wirklich Chancen gegeben, würde ich empfehlen sie zu lernen und beherrschen. Schaut euch an was alles möglich ist, was man alles einstellen kann, Tipps und Tricks auf Youtube finden, sie versuchen zu verinnerlichen damit es trotzdem etwas bringt. Versuche sie eine Zeit lang soviel wie möglich zu nutzen, bis die Inputs natürlich kommen. Ich kann zu einem gewissen Grad mein Handy mit geschlossenen Augen bedienen und schreiben. Mit der Touchbar ist das auch möglich.
    Wenn du die Touchbar hasst und dich oft über sie beschwerst, dann wird es Zeit zu wechseln oder sie zu akzeptieren. Es bringt nichts deine Energie für etwas zu verschwenden was du nicht magst, oder gar negativ emotional wirst. Vielleicht liebst du es sogar dich über Apple zu beschweren und Fehler zu finden, kann ich völlig nachvollziehen, ich freue mich wenn Apple etwas gelingt...
    Wenn Apps eine offene Gestaltung der Touchbar wie im Finder anbieten, kann man sie seinem Workflow entsprechend gestalten. Im Finder ist sie super in Safari im Standard-Modus unübersichtlich. Es braucht noch viel Verbesserung in der Funktionalität. Oft wird Platz unnötig verschwendet und kein haptisches Feedback stört. Ich könnte mir Vorstellen das Texturen zuerst auf der Touchbar simuliert werden. Da braucht es nur zwei Zustände. Man spürt schon heute, dass Strom die Textur von Materialien beeinflusst. Streiche mit trockenen Finger ein aufladendes Macbook Pro ab 2016 oben links auf der Tastatur ebene in der nähe des Kabels. Die Textur ist sehr interessant, aber auch leicht bedenklich 😅



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.11.19 22:29 durch qwertzuiop.98.

  4. Re: Touchbar ohne Zielgruppe

    Autor: ffx2010 28.11.19 - 23:12

    Also wenn deinen Freund schon die Scrollrichtung des Touchpads so stresst, sollte er sich vielleicht Hilfe für Stressabbau suchen...? "Normal" finde ich so eine Reaktion jedenfalls nicht. Das ganze ist jetzt aber nicht so richtig ein Beweis dafür, dass alles von Apple unheimlich Sinn macht und immer Vorteile bringt. Vielmehr hat Apple doch eine Begabung, gerade die Dinge zu tun, die für User und/oder Entwickler besonders nervig sind. Denk mal drüber nach.

    Dem OP ging es glaube ich vor allem um die fehlende Haptik und eine einfache Handhabung. Und da sind stinknormale F-Tasten nun mal nicht zu toppen.

    Und jetzt kommt der Knaller für dich: Das ständige Hinschauen auf die Touchbar ist unergonomisch! Steve Jobs hätte das niemals zugelassen. Es ist doofer Schnickschnack. Da ist ja schon ein Touchscreen 1000x besser. Aber warum hat Apple denn keinen Touchscreen eingeführt? Richtig! Damit iOS-Devices keine Umsatzeinbußen haben. Willkommen in der Gedankenwelt von Apple. Ich kann nicht so richtig erkennen, was daran gut ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.11.19 23:16 durch ffx2010.

  5. Re: Touchbar ohne Zielgruppe

    Autor: most 29.11.19 - 11:09

    qwertzuiop.98 schrieb:
    > Die Textur ist sehr
    > interessant, aber auch leicht bedenklich 😅

    Das ist keine Textur, das ist Kriechstrom der durch die Finger fließt.

  6. Re: Touchbar ohne Zielgruppe

    Autor: qwertzuiop.98 01.12.19 - 20:19

    Ist mir bewusst, ändert jedoch trotzdem die Haptik. Solche Effekte könnten genutzt werden um Texturen zu simulieren.

    Mir ist bewusst das klassische Tasten haptisch besser sind und einfach blind zu steuern. Ein Vorteil der Touchbar: Sie erlaubt Schalter und Regler. Ich finde es schlecht das durch die hohen Betriebstemperaturen die Touchbar sich nicht angenehm anfühlt.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Medion AG, Essen
  2. SOLCOM GmbH, Reutlingen
  3. Dataport, verschiedene Standorte
  4. mateco GmbH, Stuttgart, später Leonberg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

  1. Drucker: Xerox verhandelt Übernahme mit HP-Inc.-Aktionären
    Drucker
    Xerox verhandelt Übernahme mit HP-Inc.-Aktionären

    Xerox redet offiziell mit HP-Investoren über die geplante Übernahme des Herstellers. Laut einer Präsentation, die von HP veröffentlicht wurde, sollen Cross-Selling und eine einheitliche Plattform für Kunden ein geschätztes Umsatzwachstum von 1 bis 1,5 Milliarden US-Dollar erbringen.

  2. VPN-Technik: Wireguard in Linux-Kernel eingepflegt
    VPN-Technik
    Wireguard in Linux-Kernel eingepflegt

    Nach der Aufnahme des angepassten Krypto-Codes ist auch die VPN-Technik Wireguard in einen wichtigen Entwicklungszweig des Linux-Kernels eingepflegt worden. Wireguard erscheint damit im kommenden Frühjahr wohl erstmals mit Linux 5.6.

  3. Exit Scam: Mehrere preiswerte Webhoster schließen gleichzeitig
    Exit Scam
    Mehrere preiswerte Webhoster schließen gleichzeitig

    Einige Anbieter von VPS (Virtual Private Server) und anderen Webhosting-Angeboten haben abrupt ihr Angebot geschlossen. Nutzer hatten nur zwei Tage für eine Datensicherung. Verdächtig: Die Benachrichtigung ist bei allen Hostern identisch - Nutzer fürchten einen Exit Scam.


  1. 16:32

  2. 16:26

  3. 15:59

  4. 15:29

  5. 14:27

  6. 13:56

  7. 13:33

  8. 12:32