1. Foren
  2. Kommentare
  3. Mobile Computing-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Magnetstreifen: Coin…

Gibt ne einfachere Lösung gegen Kartenstapel...

  1. Thema

Neues Thema


  1. Gibt ne einfachere Lösung gegen Kartenstapel...

    Autor: Slartie 15.11.13 - 14:50

    Jetzt mal ganz abgesehen von dem schon reichlich diskutierten Problem, dass Magnetstreifen-Zahlkarten heutzutage quasi ein US-Phänomen sind, während der Rest der Welt fast vollständig auf Chiptechnologie umgestellt hat...selbst wenn ich Amerikaner wäre, fiele mir da ne einfachere Lösung ein:

    2 Kreditkarten, plus eine Debit-Karte. Mehr brauche ich als Mensch mit normalem bis maximal leicht überdurchschnittlichem Einkommen nicht mal ansatzweise, obwohl ich sehr gern und oft Dinge mit Karte bezahle. Die händlerspezifischen Loyalty-Karten können sich besagte Händler in den Allerwertesten stecken, diesen Affentanz wegen 0,5% Cash-Back mache ich nicht mit, und Händler, die mehr als homöopathische Rabatte in solchen Programmen geben, geben mir die entweder ohne Vorzeigen einer Karte (Safeway in den USA ist da ein Kandidat, deren Normalpreise sind lächerlich überteuert, aber die drücken auch jedem Kunden ihre Loyalty-Cards ohne Registrierung an der Kasse in die Hand und haben keine Schmerzen damit, wenn man die nach dem rabattierten Einkauf einfach liegenlässt) oder ich geh halt zu jemandem, der mich nicht übers Ohr hauen will.

    Schon ist der Stapel von Magnetstreifen-Karten in der Geldbörse auf ein sehr erträgliches Maß zusammengeschrumpft. Alle anderen Karten da drin sind entweder überhaupt nicht "elektronisch" (d.h. Barcode drauf oder rein zur Sichtprüfung wie z.B. Führerschein) oder Smartcards mit Chip, beide Typen kann diese Erfindung prinzipbedingt nicht ersetzen. Und "EMV wird später unterstützt" ist Traumtänzerei, das Unterbinden von Kartenklonen ist EXAKT das Ziel von EMV, und im Erreichen dieses Ziels ist diese Technik im Vergleich zu Magstripe geradezu sensationell effektiv.

    2 Jahre Akkulaufzeit, nicht auflad- oder austauschbar, 100$ Preis, Kreditkartendaten in der Cloud, nicht nutzbar an Geräten welche die Karte vollständig einziehen...wollen die mich verarschen? Für welche Zielgruppe soll das denn gedacht sein? Oder ist das ein Versuch, professionelle Skimmer als Kundschaft zu akquirieren?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.11.13 14:52 durch Slartie.

  2. Re: Gibt ne einfachere Lösung gegen Kartenstapel...

    Autor: ralf.wenzel 15.11.13 - 17:51

    Slartie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2 Kreditkarten, plus eine Debit-Karte. Mehr brauche ich als Mensch mit
    > normalem bis maximal leicht überdurchschnittlichem Einkommen nicht mal
    > ansatzweise, obwohl ich sehr gern und oft Dinge mit Karte bezahle.

    Das ist bei mir deutlich anders, ich muss leider ständig dabei haben:

    * Perso (alt und unpraktisch groß, aber ohne RFID)
    * Führerschein und Europcar-Kundenkarte
    (brauche ich relativ oft, weil ich kein eigenes Auto habe)
    * BahnCard und HVV-Monatskarte, Taxikarte
    (dito - bei uns in der Firma werden Taxen mit einer speziellen Karte bezahlt, damit die Mitarbeiter nicht in Vorleistung treten müssen, weil das direkt auf Firmenrechnung geht hab ich auch schon überraschend gebraucht bei Einstellung des Zugverkehrs)
    * Krankenkassenkarte und Brillenpass
    (wer einmal ungeplant behandelt werden musste, will die nicht daheim liegen haben, wenn er sie braucht, der Brillenpass ist so dünn, dass der nicht ins Gewicht fällt - und wenn einem die Brille kaputtgeht, kriegt man so sehr schnell Ersatz)
    * 2x Kreditkarte, 2x Maestro-Karte
    (die zwei Maestro-Karten irritieren vielleicht, aber die eine brauche ich zum Bezahlen (hat ein Zahlungsziel, spart mich Geld), die andere zum Abheben von Bargeld), eine der beiden Kreditkarten könnte ich auch rausnehmen - was bei der Gesamtzahl der Karten praktisch nicht ins Gewicht fällt)
    * Organspendeausweis, DKMS-Ausweis
    (den einen finde ich wichtig, der andere ist wiederum so dünn, dass es nichts bringt, den wegzulassen)
    * DHL-Karte und Werksausweis
    (die DHL-Karte und eine der beiden Kreditkarten sowie die beiden sehr dünnen Karten könnte ich daheim lassen - bei insgesamt 18(?) Karten eine geringe Ausbeute)

    Ja, ich hab mal versucht, Sachen auszulagern. Dann ist man verreist und hat die DHL-Karte nicht dabei (was doof ist, wenn man Sendungen erwartet, als Paketstationskunde kann man ja auch an Paketstationen an anderen Orten versenden lassen).

    Oder, wie neulich, als wir die Segelboote der Firma "eingewintert" haben und ich (als Neuling) erst dort erfuhr, dass das Winterlager auf dem Werksgelände ist - das Betreten des Geländes ohne Werksausweis hat dann 40 Minuten gedauert.

    Und ohne Perso gehe ich auch nicht mehr aus dem Haus, das erleichtert Vieles. Ja, muss man nicht, aber wenn man wirklich mal von der Polizei angequatscht wird (das ist in HH nicht SO selten), wird es richtig unangenehm, wenn die einen partout identifizieren wollen.

    Als letzte Notmaßnahme fällt mir dann nur noch Bellroy ein....

  3. Re: Gibt ne einfachere Lösung gegen Kartenstapel...

    Autor: Slartie 15.11.13 - 18:19

    Ich glaube, du hast mein Argument nicht ganz verstanden...ich hab auch sehr viel mehr Plastik als nur drei Kredit/Debitkarten im Geldbeutel, aber praktisch alles außer diesen kann Coin gar nicht ersetzen. Das Ding kann nur reine Magnetstreifenkarten ersetzen, und auch da nur diejenigen, die ohne Sichtprüfung einsetzbar sind!

    Und selbst bei den Kredit/Debitkarten hab ich mal großzügig Gedankenspiele betrieben und so getan, als wäre ich Amerikaner. Bin ich nicht, weshalb bei mir diese Karten alle mit Chip ausgestattet sind, der hierzulande auch oft Voraussetzung für Transaktionen ist. Ohne diesen kleinen wohlwollenden Kunstgriff wäre ich bei 0 Karten Ersparnis durch Coin angekommen ;-)

  4. Re: Gibt ne einfachere Lösung gegen Kartenstapel...

    Autor: Anonymer Nutzer 15.11.13 - 21:17

    Ist für uns in Deutschland einfach nicht relevant da wir hier nicht so viele Magnetstreifen Karten haben wie die Amis.

    Mehr als die 2/3 meiner Karten sind keine Magnetstreifenkarten. Außerdem wäre es unschön so ein "Coin" zu verlieren...

    Die Idee hat ich schon als ich meine ersten Karten im Geldbeutelchen hatte... Hab mal ein wenig drüber nachgedacht und festgestellt das es so eine universal karte gar nicht richtig geben kann.

  5. Re: Gibt ne einfachere Lösung gegen Kartenstapel...

    Autor: TC 16.11.13 - 04:49

    Wow. und bei mir ists dann das krasse Gegenteil:
    Perso, EC-Karte, Semesterticket, Führerschein

    letzteren könnt ich eiglt generell daheim lassen, aber dann verpeil ichs garantiert wieder dran zu denken, wenn mal doch fahren muss, auch wenns extremst selten vorkommt

    alles andere wie Kreditkarte, Versicherungskarte pack ich daneben rein bei Bedarf

  6. Re: Gibt ne einfachere Lösung gegen Kartenstapel...

    Autor: ralf.wenzel 16.11.13 - 10:24

    TC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wow. und bei mir ists dann das krasse Gegenteil:
    > Perso, EC-Karte, Semesterticket, Führerschein

    Tja, wenn man Student, jung, gesund und nicht selbstständig ist, braucht man nicht viel Kram, das ist schon klar.

    Wenn hinter einem Großteil der Ausgaben eine Buchhaltung steht, man viel auf Geschäftsreisen (und das nichtmal international, weil ich aus gesundheitlichen Gründen nicht fliegen darf) und chronisch krank ist, kommt da schon ein bisschen was zusammen. ;)

  7. Re: Gibt ne einfachere Lösung gegen Kartenstapel...

    Autor: TC 16.11.13 - 17:16

    naja gut auf Reisen hab ich immer ne extra Tasche für die anderen Karten
    aber ja im Alltag reicht das bisher so
    ich weiß nur nicht... was passiert eigentlich wenn man ohne KV Karte behandelt werden müsst?

  8. Re: Gibt ne einfachere Lösung gegen Kartenstapel...

    Autor: Moe479 17.11.13 - 15:17

    perso und name der versicherung sollte in deutschland reichen, das kann vom arzt auch gegentelefoniert werden bei der krankenversichrung ... also mit vollem namen, geburtsdatum und adresse ... macht aber dem arzt etwas papierkram und man wird in der regel gefragt ob man nicht später oder am nächsten tag nocheinmal mit der karte vorbeischauen kann ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.11.13 15:19 durch Moe479.

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. SAP Entwickler - Inhouse FI/CO Experte (m/w/d)
    Jumo GmbH & Co. KG, Fulda
  2. Datenschutzkoordinator*in (m/w/d)
    Kreis Pinneberg, Elmshorn
  3. IT-Fachkraft (w/m/d) mit Schwerpunkt Richtfunk und Router
    Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei, Stuttgart
  4. Cloud Platform Engineer Prozess- und Datenintegration (w/m/d)
    dmTECH GmbH, Karlsruhe

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Dateimanager: Open-Source-Alternativen zum Windows Explorer
Dateimanager
Open-Source-Alternativen zum Windows Explorer

Dateimanager gehören in jedem Betriebssystem zu den Anwendungen, die einen produktiven Einsatz von Applikationssoftware erst ermöglichen. Wir stellen einige freie Dateimanager für die aktuell wichtigsten Betriebssysteme vor.
Von Erik Bärwaldt


    Kopfhörer und Hörstöpsel: So entfernt man lästigen Gestank bei Apples Airpods Pro
    Kopfhörer und Hörstöpsel
    So entfernt man lästigen Gestank bei Apples Airpods Pro

    Tolle neue Kopfhörer oder Hörstöpsel gekauft, aber auch nach Monaten riechen sie noch unangenehm? Wir zeigen, welches Hausmittel unter anderem bei den Airpods Pro hilft.
    Ein Ratgebertext von Ingo Pakalski

    1. Forschung Google kann Hörstöpsel mit Update zu Pulsmessern machen
    2. Ozlo Ex-Bose-Mitarbeiter bringen Sleepbuds zurück
    3. Kopfhörer Google erinnert Pixel-Buds-Nutzer ans Saubermachen

    Carol & the End of the World: In 7 Monaten und 13 Tagen geht die Welt unter
    Carol & the End of the World
    In 7 Monaten und 13 Tagen geht die Welt unter

    Die Welt wird enden, und das in gut einem halben Jahr. Das ist die Ausgangslage einer klugen neuen Miniserie, die davon handelt, wie die Menschen diese Endzeit verbringen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

    1. Doctor Who Die Geburt des Doctorverse
    2. Alex Garlands neuer Film Civil War Die USA im Bürgerkrieg
    3. Stargate: SG 1 & Atlantis & Universe Der Film, der alle Serien verbunden hätte - aber nicht kam